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Alexis Kivi: Die sieben Brüder
Aleksis Kivi: Los siete hermanos

Kapitel 01 Capítulo

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Kapitel: |01|01|01|02|02|02|03|03|03|03|04|04|04|05|05|06|06|06|06|06|07|07|08|08|08|09|09|09|09|10|11|11|12|13|13|13|14|14| :Capítulo
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Der Bauernhof Jukola steht auf dem nördlichen Abhang eines Hügels in der Nähe des Dorfes Toukola im südlichen Häme. Seine nächste Umgebung ist steiniger Boden, weiter unten beginnen die Felder, auf denen vor dem Verfall des Gehöfts ährenschweres Korn wogte. Unterhalb der Felder breitet sich, von einem Bach in vielen Windungen durchzogen, eine kleeumsäumte Wiese aus, die reichlich Heu gab, ehe sie zum Weideplatz für das Vieh des Dorfes wurde. Sonst gehören zu dem Hof große Wälder, Moore und Ödlandstrecken, die teilweise schon in früheren Zeiten bei der Landaufteilung durch die treffliche Umsicht des Gründers in dessen Besitz Ubergegangen waren. Dachte doch der damalige Jukolabauer mehr als an sein eigenes Wohl daran, seinen Nachkommen ein behagliches Dasein zu sichern, ließ sich seinen Anteil in abgesengtem Wald-boden zumessen und bekam so siebenmal mehr Grundbesitz als seine Nachbarn. Aber alle Spuren des Waldbrands waren schon aus seinem Bereich verschwunden, und dichter Wald war an ihrer Stelle emporgewachsen. — Und dies ist das Heim der sieben Brüder, von deren Schicksalen ich hier erzählen will. La granja de Jukola està situada en la vertiente septentrional de una colina, no muy lejos del pueblo de Toukola, al sur de la provincia de Háme. Rodeada de tierras pedregosas, en su falda se extienden, sin embargo, campos que, antes de que la propiedad agricola entrara en decadencia, ondulaban en copiosas cosechas; más alla de los labrantios comienza una pradera de trébol recorrida por un tortuoso arroyuelo que, si en otro tiempo producfa abundante heno, hoy es sólo un pastizal utilizado por los rebanos del pueblo. La finca posee, ademas de densos bosques, terrenos pantanosos y tierras desbrozadas que el primer dueno de la granja, gracias a sus hábiles artimanas, se adjudicó durante el gran reparto de tierras. Pensando más en sus herederos que en su propio beneficio, se conformo con un enorme bosque arrasado por el fuego, obteniendo asì una extension de tierra siete veces mayor que la de sus vecinos. Pronto no quedó residuo alguno del incendio y, en el mismo lugar, volvieron a crecer frondosos bosques. Ésta es la propiedad de los siete hermanos cuyas peripecias me propongo narrar. 01001
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Die Namen der Brüder vom ältesten zum jüngsten sind: Juhani, Tuomas, Aapo, Simeoni, Timo, Lauri und Eero; von ihnen sind Tuomas und Aapo, und ebenso Timo und Lauri Zwillinge. Juhani, der älteste, ist fünfundzwanzig Jahre alt, der jüngste aber, Eero, hat kaum achtzehn Sommer kommen und gehen sehen. Von Wuchs sind sie stämmig und breit, von ziemlicher Länge, außer Eero, der noch recht klein ist. Am allerlängsten ist Aapo, dabei durchaus nicht am breitesten. Dies ist der Vorzug und die Ehre von Tuomas, der wegen seiner breiten Schultern ordentlich berühmt ist. Eine Eigentümlichkeit, die sie alle miteinander kennzeichnet, ist ihre braune Hautfarbe und ihr sprödes, hanfgelbes Haar, dessen Straffheit besonders bei Juhani ins Auge fällt. He aqui, de mayor a menor, los nombres de los siete hermanos: Juhani, Tuomas, Aapo, Simeoni, Timo, Lauri y Eero. Hay dos pares de gemelos: Tuomas y Aapo, y Timo y Lauri. El mayor de los hermanos, Juhani, tiene veinticinco anos, y Eero, el más pequeno, apenas ha visto dar dieciocho vueltas al sol. Todos son mocetones robustos, de anchas espaldas y regular està tura, menos Eero, todavia un poco cenceno. Aapo es el más alto de todos, pero no el mas ancho de espaldas; este privilegio le corresponde a Tuomas, y a él le debe su extensa fama. Los hermanos conservan algunos rasgos comunes, tales corno la tez morena y los cabellos hirsutos y amarillos corno el cariamo, pero es Juhani el que destaca por la aspereza de su pelo. 01002
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Ihr Vater, der ein leidenschaftlicher Weidmann war, fand in seinen besten Jahren einen plötzlichen Tod im Kampf mit einem wütenden Bären. Beide hatte man damals, den Fürsten der Wälder wie den Vater, tot im Gehölz gefunden, Brust an Brust auf den blutgetränkten Grund hingestreckt. Schlimm war der Mann zugerichtet gewesen, doch auch der Bestie waren Gurgel und Flanke vom Dolchmesser zerfetzt und die Brust von einer scharfen Flintenkugel durchbohrt. Da hatte der rüstige Mann sein Leben lassen müssen, nachdem er mehr als fünfzig Bären erlegt. — Aber infolge dieser Jagdzüge kümmerte er sich nur wenig um den Betrieb und die Arbeiten auf seinem Hof, der allmählich, ohne Leitung einer kräftigen Hand, tiefer und tiefer in Verfall geriet. Auch seine Söhne verstanden nichts vom Pflügen und Säen, denn sie hatten vom Vater die starke Jagdleidenschaft geerbt. Sie stellten den Vögeln und Hasen nach, bauten Fallen und Klappen und legten Schlingen aus. Damit brachten sie ihre Knabenjahre hin, bis sie anfingen mit dem Feuerrohr zu hantieren und den Bären im Bruchwald zu beschleichen wagten. El padre, experto cazador, murió inesperadamente luchando con un oso enfurecido. Ambos, el hombre y el senor de los bosques, fueron encontrados uno junto a otro sobre un charco de sangre: el cazador completamente destrozado; la fiera, con el cuello y los costados acribillados a punaladas y el corazón atravesado por una baia certera. De està manera encontró horrible fin el robusto campesino que habia dado muerte en su vida a mas de cincuenta osos. Pero su desmedida afición a la caza le hizo al hombre desentenderse de su trabajo, y la granja, ante la pasividad de su dueno, fue cayendo en el abandono. A sus hijos, que heredaron del viejo su desbordada pasión por la caza en el bosque, también les importaba una friolera las labores del campo y las siembras, y pasaban el tiempo fabricando lazos, trampas, eepos y otras artes, en perjuicio de pajaros y liebres. Asi fue transcurriendo la infancia de los hermanos, hasta que se impusieron en el manejo de las armas de fuego y se arriesgaron a salir en busca del oso. 01003
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Die Mutter versuchte wohl, sie durch Ermahnungen und Zucht zu Arbeit und Fleiß anzuhalten, aber die Halsstarrigkeit der Söhne setzte allen ihren Bemühungen einen schroffen Widerstand entgegen. Sie war übrigens eine tüchtige Hausfrau; bekannt war ihr gerader und aufrichtiger, wenn auch ein wenig rauher Sinn. Ein ausgezeichneter Mann war ihr Bruder, der brave Oheim der Knaben, der in seiner Jugend als kecker Matrose ferne Meere besegelte, viele Völker und Städte gesehen hatte; aber zuletzt verlor er das Augenlicht, wurde stockblind und verbrachte nun die dunklen Tage seines Alters auf dem Jukolahof. Da saß er und schnitzte, vom Tastgefühl geleitet, Kellen, Löffel, Axtstiele, Waschbleuel und anderes Hausgerät und erzählte seinen Neffen oft Sagen und merkwürdige Dinge aus dem Vaterland und aus fremden Reichen, erzählte ihnen auch von den Wundern und Geschehnissen in der Heiligen Schrift. Diesen seinen Geschichten lauschten die Knaben mit großer Andacht und prägten sich alles fest ein. Ebenso gern aber überhörten sie die Befehle und das Schelten ihrer Mutter und stellten sich taub trotz mancher Tracht Prügel, die sie bekamen. Oft auch, wenn sie merkten, daß ihrem Rücken Gefahr drohte, riß die ganze Horde aus und bereitete dadurch der Mutter und anderen Leuten viel Sorge und Ärger, ohne ihre eigene Lage zu verbessern. Fue inutil que la madre tratara, con amonestaciones y castigos, de hacer entrar a sus hijos por la senda del trabajo y la diligencia, pues todos sus esfuerzos se estrellaban contra la incorregible testarudez de los muchachos. La madre era una mujer hacendosa, conocida por la franqueza y recti tud de su carácter, aunque, eso sì, un poco viva de genio. Su hermano, el tio de los muchachos, era un buen hombre que, habiendo sido un intrèpido marino en su juventud, presumìa de haber navegado por lejanos mares y visitado muchos pueblos y ciudades. Pero la vista se le fue desgastando hasta quedarse completamente ciego, y asi pasó los lugubres dtas de su ancianidad en la casa de Jukola, donde, alternando la fabricación de cucharones, mangos de hacha, paletas para la colada y otros utensilios, le daba gusto a la lengua contando a sus sobrinos cuentos e historias prodigiosas, tanto de su pais corno de otras tierras remotas, amen de milagros y hechos de la Biblia. Los muchachos lo escuchaban todo y guardaban fielmente los relatos en la memoria. Se olvidaban de las órdenes y reprimendas de la madre, y de tal manera hacìan a ellas oidos sordos, que ni las más tremendas palizas bastaban para abrirselos. Cuando olfateaban que la tormenta se les Venla encima, salian de naja con gran desesperación de la madre y de los demás, lo cual sólo servia para empeorar su situación. 01004
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Es sei hier ein Vorfall aus der Kindheit der Brüder erzählt. Sie wußten, daß unter der Korndarre ihres Hofs ein Hühnernest war, das einer alten Frau namens Föhrichtmuttchen gehörte; denn ihre kleine Hütte stand in einem Föhren-Wäldchen nahe Jukola. Nun bekamen die Brüder eines schönen Tages Lust auf gebackene Eier und beschlossen endlich, das Nest zu plündern und im Wald ihre Beute zu verzehren. Sie führten ihren Plan auch aus, leerten das Nest und zogen sechs Mann hoch — denn Eero kroch noch zu Fußen der Mutter in der Stube herum — einmütig in den Wald. An einem sanft rieselnden Bach im dunklen Tannenwald aber machten sie halt, steckten am Ufer ein Feuer an, wickelten die Eier in Lumpen, tauchten sie ins Wasser und legten sie zum Backen in die Asche. Und als die Leckerbissen schließlich gar waren, verspeisten sie ihr appetitliches Mahl und machten sich danach befriedigt auf den Heimweg. Doch kaum hatten sie den Hügel vonjukola erreicht, da traf sie ein furchtbares Unwetter; denn ihre Tat war schon ruchbar geworden. Das Föhrichtmuttchen keifte und schnob, und hinter ihr kam die Mutter, die pfeifende Rute in der Hand, mit erbosten Blicken auf die Brüder zugefahren. Die Knaben aber waren keineswegs gesonnen, solchen Sturmwirbeln entgegenzugehen, sondern machten kehrt und flohen in die Wälder zurück, mochte ihre Mutter schreien, was sie konnte. He aqui un episodio de la infancia de los hermanos. Sabian, astutos ellos, que las gallinas de una vecina, llamada la Vieja del Pinar, cuya choza se hallaba cerca de la granja de Jukola, ponian sus huevos debajo del secadero. Pues bien, un buen dia sintieron todos la necesidad de comer huevos fritos y, ni cortos ni perezosos, decidieron saquear el nido y largarse al bosque a comérselos. En efecto, de las ideas pasaron a los hechos. Limpiaron el nido y los seis —puesto que Eero andaba aun pegado a las faldas de su madre— huyeron con su botin al bosque. Llegados a un rumoroso arroyo que discurria entre sombrios abetos, encendieron fuego en un ribazo y, después de envolver los huevos en unos trapos, los metieron en el agua y los enterraron en la crepitante ceniza. Luego, cuando los huevos estuvieron a punto, los saborearon hasta chuparse los dedos y, satisfechos, emprendieron el regreso. Pero al llegar al collado en cuya cima estaba la casa, vieron aproximarse una terrible tempestad: el hurto habia sido descubierto; la Vieja del Pinar protestaba y amenazaba a voz en cuello, y la madre les salia al encuentro haciendo silbar en el aire una correa y con cara de pocos amigos. Intentando evadirse de la borrasca, los muchachos se dieron media vuelta y corrieron a esconderse en el bosque, sin hacer caso de los gritos de la madre. 01005
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Es verging nun ein Tag, es verging ein zweiter: von den Ausreißern keine Spur; und ihr Fortbleiben beunruhigte schließlich die Mutter so sehr, daß ihr Zorn sich in Sorge und Tränen des Mitleids verwandelte. Sie machte sich auf, sie zu suchen, durchsuchte den Wald kreuz und quer, ohne aber ihre Kinder zu finden. Die Sache wurde immer unheimlicher und erforderte endlich das Einschreiten der Beamten des Kirchdorfs. Der Jagdvogt wurde benachrichtigt und rief unverzüglich das ganze Dorf Toukola und die Leute aus der Umgebung zusammen. Und nun wanderte eine große Menschenmenge, Junge und Alte, Frauen und Männer, mit dem Jagdvogt an der Spitze, hinaus, um in einer langen Reihe den Wald zu durchstöbern. Am ersten Tage suchten sie in der nächsten Nähe, doch ohne den gewünschten Erfolg; am zweiten rückten sie weiter vor, und da, als sie einen hohen Hügel hinanstiegen, sahen sie in der Ferne am Rand eines Moores eine bläuliche Rauchsäule sich in die Luft ringeln. Sie merkten sich genau die Richtung, in der der Rauch aufwirbelte, und setzten sich darauf hin in Bewegung. Als sie schließlich näher herangekommen waren, vernahmen sie eine Stimme, die folgendes Lied sang: Pasaron dias y más dias sin que se tuvieran noticias de los fugitivos, cuya larga ausencia acabó por calar hondamente en el sensible corazón de la madre, la cual, trocando su colera en pesadumbre y en làgrimas de congoja, se lanzó en busca de sus hijos. Se internò en los bosques, recorriéndolos en todos los sentidos, pero en vano. Cuando la aventura tomaba visos de tragedia, la mujer exigió que las autoridades se interesaran en el asunto, y asi, se dio aviso al montero, quien al punto convocò a todos los habitantes de Toukola y de la vecindad. Encabezados por el montero y formando una larga fila, todos, jóvenes y viejos, hombres y mujeres, emprendieron una batida por los bosques. El primer dia patearon palmo a palmo los alrededores de la finca. Nada. El segundo dia se alejaron más, adentrándose en el bosque. Pero he aqui que al llegar a una alta colina divisaron a lo lejos, en la linde de un bosque pantanoso, una voluta de humo azulado que se extinguia en el aire. Cuando localizaron el lugar de donde procedia se encaminaron hacia alli. Pronto estuvieron tan cerca que pudieron escuchar està canción: 01006
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Leben läßt sichs ja auch hier
hinterm Bach am Graben.
Mürbes Moorholz brennen wir,
und Bier im Bach wir haben.
También vivian antes
incluso detràs del arroyo,
y de él quemaban lena,
de él bebian cerveza.
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Als die Jukolabäuerin den Gesang hörte, freute sie sich sehr; denn sie erkannte die Stimme ihres Sohnes Juhani. Und von Zeit zu Zeit ertönte aus dem Wald ein lauter Knall, woraus die Suchenden mit Bestimmtheit schlossen, daß sie nicht mehr weit von dem Lager der Ausreißer entfernt waren. Daher gab der Jagdvogt den Befehl, die Jungen zu umzingeln und sich dann in aller Stille an sie heranzuschleichen, jedoch in einigem Abstand von ihrem Quartier haltzumachen. Oyendo la canción, el ama de Jukola no cabla en si de gozo: habia reconocido la voz de su hijo Juhani. Como, por otra parte, resonaban en el bosque frecuentes chasquidos, los de la partida acabaron convencidos de que se hallahan cerca del lugar donde los fugitivos habian establecido su campamento. Entonces el montero dio orden de cercarlos y aproximarse a ellos con sumo cuidado, deteniéndose a prudente distancia del campamento. 01013
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Es geschah, wie er gesagt hatte. Und als seine Leute die Bruder von allen Seiten auf etwa fünfzig Schritt eingeschlossen hatten, blieben sie stehen; und da bot sich folgender Anblick dar: Am Fuß eines Stein-blocks war aus Tannenzweigen eine kleine Hütte gebaut, in deren Tür auf einem Polster von Moos Juhani lag, in die Wolken schaute und vor sich hin sang. Zwei oder drei Klafter von der Hütte flackerte ein lustiges Feuer, und über der Kohlenglut röstete Simeoni ein im Garn gefangenes Birkhuhn zum Mittagessen. Aapo und Timo rösteten mit rußigen Gesichtern — sie hatten nämlich eben Gespenster gespielt — Rüben in der heißen Asche. An einer kleinen Lehmpfütze saß stumm für sich Lauri und knetete Hähne, Ochsen und kühne Fullen aus Lehm; und er hatte schon eine ganze Reihe zum Trocknen auf einem bemoosten Baumstamm stehen. Das Knallen aber brachte Tuomas hervor: er spie schäumenden Speichel auf einen Stein, legte eine glühende Kohle darauf, auf diese schleuderte er mit aller Kraft einen anderen Stein, und das Krachen hallte, oft so heftig wie der Knall einer richtigen Flinte, ringsum wieder, während sich rußiger Qualm zwischen den Steinen hervor in die Luft ringelte. Todos acataron las órdenes del montero, y cuando los que formaban el cordón que rodeaba a los hermanos se hallahan a no más de cincuenta pasos, se detuvieron y pudieron presenciar el siguiente cuadro: junto a una roca se levantaba una choza de ramas de abeto, y Juhani, tendido cuan largo era sobre un lecho de musgo ante la puerta, contemplaba despreocupado las nubes y tarareaba. No lejos de la cabana chisporroteaba una viva hoguera, a cuyas llamas Simeoni estaba chamuscando un urogallo cogido en un lazo. Aapo y Timo, que acababan de jugar a los fantasmas y tenian la cara tiznada, vigilaban los nabos que se estaban asando entre las brasas. Muy callado, Lauri, sentado en un charco arcilloso, modelaba gallos, bueyes y magnificos potrancos. El resultado de su trabajo podia verse en una larga hilera de figuras puestas a secar sobre un tronco musgoso. El causante de los chasquidos que se oian no era otro sino Tuomas, quien, lanzando un salivazo sobre la roca, le acercaba un tizón y luego lo aplastaba con todas sus fuerzas con una piedra; de ahi el ruido que, resonando a lo lejos, podia confundirse con un disparo de escopeta. Una negra humareda salia entre las piedras retorciéndose en el aire. 01014
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JUHANI:
Leben läßt sichs ja auch hier
hinterm Bach am Graben ...
Der Teufel holt uns aber schließlich doch noch. Ich glaub, er ist schon unterwegs, ihr jungen Fischotter, ihr!
Juhani.—
También vivian antes
incluso detràs del arroyo...
Claro que si, pero al final el diablo se saldrà con la suya. Asi sera si Dios no lo remedia, castorejos. ,¿Me ois?
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AAPO: Ich hab es ja gleich gesagt, als wir auskniffen. Ach, wir Schafsköpfe! So ein Herumlungern unterm freien Himmel mag für Strauchdiebe und Zigeuner gut sein. Aapo.—Ya lo dije nada mas llegar aqui, huyendo corno conejos. ¡Somos una partida de imbéciles! ¡Mira que vagabundear asi al cielo raso! ¡Eso es cosa de gitanos y de bandidos! 01021
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TIMO: ’s ist aber doch Gottes Himmel. Tuomas.—Pero el cielo es de Dios. 01022
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AAPO: Hier mit den Wölfen und Bären zu hausen! Aapo.—Ya. ¡Vivir con los lobos y los osos! 01023
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TUOMAS: Und mit dem lieben Gott. Tuomas.—Y con Dios. 01024
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JUHANI: Richtig, Tuomas! mit dem lieben Gott und seinen Engeln. Ach, könnten wir jetzt mit den Augen der unsterblichen Seele und des seligen Körpers um uns schauen, dann sähen wir deutlich, wie sich eine ganze Schar geflügelter Schutzengel um uns gelagert hat, und wie Gott selber als alter Graukopf hier mitten unter uns sitzt wie ein lieber Vater. Juhani.—Te sobra razón, Tuomas, con Dios y sus angeles. Oh, si pudiéramos mirar con los ojos del alma y del cuerpo de los bienaventurados, veriamos cómo una legion de angeles de la guarda nos rodea y cómo el mismo Dios, en la forma de un anciano encanecido, està también entre nosotros corno un padre amantfsimo. 01025
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SIMEONI: Aber was wohl unsre arme Mutter jetzt denken mag? Simeoni.—¿Pero qué estara pensando nuestra pobre madre? 01026
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TUOMAS: Die tat uns zu Rübenmus schlagen, wenn wir ihr in die Hände fielen. Tuomas.—En cuanto nos eche la mano encima nos metera una paliza tan grande que quedaremos corno nabos 01027
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JUHANI: Au, Junge, das gäb eine Tracht! Juhani.—¡Menuda zurra nos esperà, amigos! 01028
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TUOMAS: Das gäb eine! Tuomas.—¡De las que dejan huellas, supongo! 01029
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JUHANI: Eine, die Funken sprüht! Ja, das weiß man. Juhani.—Un palizón que nos arrancara chispas. Bueno, ya sabes lo que es. 01030
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AAPO: Die kriegen wir schließlich doch. Aapo.—De eso no nos libra nadie. 01031
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SIMEONI: Natürlich. Drum ists am besten, wir gehen hin und holen sie uns und geben endlich dies Hundeleben auf. Simeoni.—Claro que no, desde luego. Por eso mas nos valdria salir a su encuentro en seguida y acabar de una vez està vida de bueyes. 01032
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JUHANI: Lieber Freund, der Hund läßt sich auch nicht zum Spaß den Schwanz abhacken. Juhani.—Querido hermanito, el buey no va por su gusto al matadero. 01033
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AAPO: Rede du! Der Winter steht vor der Tür, und uns in unsern Sünden ist kein Pelz auf dem Buckel gewachsen. Aapo.—Bueno, déjate ya de historias. El invierno está encima y no hemos nacido precisamente con un abrigo de pieles sobre el lomo. 01034
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SIMEONI: Was bleibt also übrig als marsch! nach Hause und sich durchhauen lassen; und mit Recht, ja, mit Recht. Simeoni.—Venga, marchemos para casa. Vamos al encuentro del castigo, que bien merecido lo tenemos. 01035
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JUHANI: Gönnt unsren Buckeln doch noch ein paar Tage Ruhe, Brüder. Wir wissen ja nicht, was sich Gott in zwei oder drei Tagen vielleicht noch zu unsrer Errettung ausdenkt. Ja, laßt uns hier noch ein bißchen herumliegen, dort um das Feuer im Baumstumpf am Tag, und nachts in der Reiserhütte, und in einer Reihe nebeneinander schnurksen wie die Mutterferkel im Schweinekoben. — Was sagst du denn dort an deiner Lehmpfütze, Musjö Lauri? Was? Sollen wir uns artig durchwichsen lassen? Juhani.—Concedamos a la espalda un poco más de descanso, hermanos. ¡Quién sabe los remedios que Dios puede sugerirnos de aqui a dos o tres dias! Sigamos aqui, pues, tumbados de dìa junto al fuego donde arde un leno, y de noche en el refugio de ramas de abeto, muy juntitos unos contra otros; somos cochinos sobre la paja. ¿Y tu qué dices, Lauri, muchachito, ahi quieto junto al charco de ardila? ¿Eh, qué dices? ¿Es que vamos a ir a recibir mansamente la paliza? 01036
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LAURI: Wollen noch hier bleiben. Lauri.—Bueno, quedémonos un poquito más. 01037
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JUHANI: Das halt ich auch fürs beste. Ja ja! — Du hast ja da ne schwere Menge Vieh. Juhani.—A mi también me parece lo mejor. De acuerdo. Ah, mira, veo que tienes muchas cabezas de ganado. 01038
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TUOMAS: Ja, Rindvieh hat der Junge und Federvieh. Tuomas.—El chaval modela animales de cuerno y de piuma. 01039
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JUHANI: ne wüste Gesellschaft — ’s wird am Ende noch ein richtiger Farbenkleckser aus dir. Juhani.—Sì, senor, un gran rebano. Serás un famoso fabricante de cucos de barro. 01040
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TUOMAS: Oikein fläätälä. Tuomas.—Lo que se dice un verdadero maestro. 01041
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JUHANI: Oivallinen fläätälä. Was für eine feine Matuschka schlüpft dir denn da wieder aus den Fingern? Juhani.—Claro, un maestro excelente. ¿Y qué muneca rusa es esa que estás haciendo? 01042
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LAURI: Das ist nur so ein kleines Männchen. Lauri.—Es un nino, ¿ves? 01043
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JUHANI: Sieh einer den Bengel an! Juhani.—¿Qué os parece el muchacho? 01044
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TUOMAS: Macht Jungen wie ein Alter. Tuomas.—La verdad es que hace ninos corno un hombre. 01045
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JUHANI: Jungen, wie wenns nur Kienspäne wären; und mästet die Jungen und das Getier wie ein Alter. — Aber, Brüder, Brüder, schafft bald das Essen auf den Tisch, denn mein Magen fängt fürchterlich an zu knurren. Streu der Rübe dort Asche, sengende Asche streu ihr auf die bloße Seite. — Wer ist denn heute an der Reihe, Rüben zu stehlen? Juhani.—Ninos semejantes a tocones. Y que los cuida corno un hombre, tanto a los ninos corno al ganado. ¡Venga, hermanitos! Daos prisa en poner el condumio en la mesa, que mis tripas empiezan a protestar. Echa brasas encima de ese nabo que asoma el lomo ¿ A quién le toca mangar más nabos? 01046
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SIMEONI: Ich soll wieder den sündigen Gang tun. Simeoni.—A mi me toca volver a cometer ese pecado. 01047
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JUHANI: Na, wenn wir leben wollen, müssen wir ein bißchen vom Gut unsres Nächsten mausen. Wenn das Sünde ist, ist es eine von den allerkleinsten, wie sie in diesem Würmernest von Erde begangen werden. Und, weißt du, wenn ich ohne andre Striche auf meinem Kerbholz sterbe, dann kann mich dieser kleine Krähenfuß kaum hindern, in ein etwas besseres Leben einzugehen. Aus dem eigentlichen Hochzeitssaal schöben sie mich bald genug hinaus, das glaub ich selber; aber immer kriegte ich dort eine Türhüterstelle, und das war ja auch ganz lustig. —Ja, das wollen wir glauben und uns sorglos nehmen, was gerade in unsre Kröpfe hineingeht. Juhani.—Ay, a veces no queda más remedio que servirse un poco de los bienes del prójimo para vivir. Si éste es un pecado, yo digo que es uno de los más pequenos que pueden cometerse en este asqueroso mundo. Y mira, si muero sin tener otra marca de pecado en el libro de mi vida, ese borrón no me impedirà llegar a mejor vida. Y aunque sé que me echaràn de la sala de ceremonias con cajas destempladas, aspiro por lo menos a un empieo de portero, lo que me llenaria de alegrìa. Que asì sea, y engullamos sin más cuidados lo que nos quepa en el buche. 01048
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AAPO: Dann halte ichs aber doch fürs beste, wir geben das Rübenfeld von Kuokkala auf und suchen uns ein anderes. Denn wenn es da von Tag zu Tag weniger wird, kommt der Bauer am Ende auf den Gedanken, seinen Acker Tag und Nacht zu bewachen. Aapo.—Yo creo que lo que mejor podrìamos hacer es abandonar el campo de nabos de Kuokkala y buscar otro, porque el propietario debe de andar algo escamado con las desapariciones diarias, y se pasara dia y noche vigilando su campo. 01049
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JAGDVOGT: Laßt euch wegen der Geschichte keine grauen Haare wachsen, Jungens; beileibe nicht! Nanu, woher denn die Angst? Schaut doch her: eine Schar Schutzengel hat sich hübsch um euch gelagert. El montero.—Eso no tiene por qué preocuparos, hijos mios. Vamos, vamos, no os asustéis. Ved cómo una legión de angeles custodios os ha rodeado de pronto. 01050
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So sprach der Jagdvogt die Brüder an, die arg erschrocken auffuhren und nach allen Richtungen auseinanderstieben wollten; aber mit Entsetzen merkten sie bald, daß ihnen der Weg auf allen Seiten versperrt war. Da hub der Jagdvogt wieder an: »Jetzt seid ihr im Netz, ihr Windbeutel, hübsch im Netz seid ihr und kommt nicht eher raus, als bis ihr zum Andenken, zum kleinen Andenken daran, welche Laufereien ihr uns gemacht habt, ein bißchen ausgeklopft seid, ihr Windbeutel. Kommt mit Eurer Birkenrute hierher, Mutter, und gebt ihnen eine Portion ungebrannte Asche. Solltet Ihr aber auf Widerstand stoßen, dann habt Ihr ja hier Weiber zur Hilfe.« Es folgte nun von der Hand der Mutter die Züchtigung eines jeden über die ganze Brüderschar; und der Lärm war groß im Bruchwald von Kuokkala. Die Alte handhabte ihre Rute auch mit großer Heftigkeit; aber der Jagdvogt behauptete, die Suppe sei doch noch viel zu dünn gewesen. Asi habló el montero a los hermanos, quienes, sobresaltados, se levantaron de un brinco y se dispersaron cada uno por su lado, para comprobar con terror que tenian cortado el paso. El montero volvió a dirigirse a ellos: «Habéis caldo en la red, bribones, y no saldréis de ella sino desescamados, lo cual sera para vosotros un pequeno recuerdo de lo mucho que nos habéis hecho sudar, malditos. Y usted, madre, acérquese, acérquese con esa vara de abedul y siénteles las costuras. Y si se resisten, ahi están las comadres dispuestas a echarle una mano.» Cayó el castigo de las manos maternales sobre sus hijos, uno por uno, y los quejidos resonaron por el bosque de Kuokkala. La madre no se anduvo con chiquitas en el manejo de la vara, pero aun asi al montero le parecia que el castigo era demasiado ligero. 01051
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Nachdem aber dieses Geschäft erledigt war, ging ein jeder nach Hause, so auch die Mutter mit ihren Söhnen. Den ganzen Weg wetterte und schalt sie auf die Ausreißer; und der Sturm hatte sich noch nicht gelegt, als sie zu Hause angelangt waren. Sie polterte sogar noch, als sie ihren Knaben das Essen auf dem Laufstuhl zurechtmachte, und drohte ihnen immer wieder mit einer neuen Tracht. Als sie aber sah, mit welch hungriger Gier sie die Zähne in das Brot und die Strömlinge hieben, da wandte sie sich ab und wischte sich heimlich eine Träne von der gebräunten, rauhen Wange. Cuando finalizó la tarea, cada uno se volvió a su casa, y asi la madre con sus hijos. Durante el camino, la mujer no cesò de reprender a sus hijos y afearles su conducta, pero la tormenta no amainó ni siquiera cuando llegaron a la casa, pues mientras les servia la comida en la mesa de los ninos, la madre no dejó de refunfunar amenazandoles con una nueva azotaina. Sin embargo, cuando vio con qué ansia le hincaban el diente al pan y al pescado, volvió la cara para enjugarse disimuladamente una làgrima que le resbalaba por sus morenas y curtidas mejillas. 01052
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So endete die Flucht der Knaben. Und dies ist das Ereignis aus ihrer Kindheit, auf das ich von meiner Erzählung abgeschweift bin. Asi concluyó la escapada de los hermanos y el episodio de su ninez, con el que me he desviado de mi relato. 01053
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Zu den schönsten Freuden der Brüder gehörte auch das Krunkspiel, ein Spiel, das sie auch später, als Männer, noch gerne betrieben. Da gab es hitzige Schlachten, wenn sie, in zwei Parteien geteilt, dem Ziel zustrebten. Ausgelassen war das Schreien, das Springen und Toben, und in Strömen floß ihnen der Schweiß vom Gesicht. Sausend hüpfte die Scheibe die Straße entlang und prallte bisweilen vom Schläger ab und einem von ihnen ins Gesicht, so daß bei der Heimkehr wohl dem einen oder ändern die Stirn mit einer gehörigen Beule verziert oder die Wange zu einem semmelförmigen Wulst aufgetrieben war. So vergingen die Tage ihrer Jugend: der Sommer in den Wäldern oder beim Krunkspiel auf der Landstraße, der Winter daheim in der brütenden Hitze auf dem Ofen des Elternhauses. Una de las cosas que más divertia a los hermanos era el juego del disco, que siguieron practicando siempre con entusiasmo, aun siendo ya hombres. Divididos en dos bandos, competian enèrgicamente por conseguir dar en el bianco. Alli eran los gritos, las carreras y los alborotos, mientras el sudor les chorreaba por la cara. El disco saltaba, silbando, a lo largo del camino, y salia de vez en cuando rebotado de la pala contra la cara de alguno de los jugadores, no siendo raro que alguno de ellos volviera a casa con una gran hinchazón o con un carrillo inflamado. Y asi iban transcurriendo los dias de su juventud: en el verano, correteando por los bosques o jugando al disco en el camino; en el invierno, acurrucados junto al horno sudando calor humedo. 01054
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Die Brüder merkten aber auch, daß die Zeiten sich änderten. Ja, es geschahen Dinge, die sie zwangen, mehr als bisher an den morgigen Tag zu denken und ein wenig von ihrer alten Lebensweise zu lassen. — Ihre Mutter war gestorben, und nun mußte einer von ihnen die Hausherrnschaft übernehmen, um den Hof vor gründlichem Verfall zu bewahren und über die Entrichtung der Kronsteuer zu wachen, die jedoch im Verhältnis zur Ausdehnung der Äcker und Wälder von Jukola gar nicht so hoch war. Zu tun und zu schaffen gibt es ja aber immer in einem heruntergekommenen Gehöft. Zu alledem kam noch hinzu, daß der neue Propst des Kirchspiels in all seinen Amts-geschäften ein erschreckend strenger Herr war. Besonders gegen die lesefaulen Bauern war er unerbittlich und ging gegen sie mit allen Mitteln, selbst mit der Fußblockstrafe, vor. So hatte er auch auf die Jukolaburschen sein scharfes Auge geheftet. Ja, er hatte sie bereits durch den Schöffen nachdrücklich auffordern lassen, sich schleunigst zum Küster zu begeben und bei diesem lesen zu lernen. — An einem schönen Herbstabend saßen nun die Brüder in der großen Stube ihres Heims und unterhielten sich gerade über diese Dinge. Pero llegó un momento en que se plantearon que los tiempos cambian. Ciertos acontecimientos les obligaron a preocuparse mas por el futuro y a alterar algo su forma de vivir. Habiendo fallecido la madre, uno de ellos tenia que hacerse cargo de la casa, evitando la ruina y atendiendo al pago de los impuestos, muy elevados por cierto, teniendo en cuenta la extension de los campos y bosques de Jukola. Pero una granja mal atendida, corno lo estaba la suya, exige mucho trabajo y entrega, y, para colmo de males, ocurria que el nuevo pastor de la parroquia era un hombre de gran rigidez en lo tocante a su ministeriö, mostràndose implacable con los holgazanes que se resistian a aprender a leer, empleando contra ellos todos los recursos a su alcance, incluido el de exponerlos a la verguenza publica en los eepos. El pàrroco habia puesto sus intransigentes ojos en los muchachos de Jukola, habiéndoles transmitido por medio de su ayudante la orden de que acudieran sin excusa ni pretexto alguno a la casa del chantre, con objeto de que aprendieran las primeras letras. He aqui, pues, a los hermanos, una tarde de finales de verano, sentados en la espaciosa sala, reflexionando de la siguiente manera: 01055
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AAPO: Ich kann euch nur sagen, dies wilde Leben geht so nicht weiter, sondern es wird mit Untergang und Verderben enden. Drum, Brüder! andre Gewohnheiten und Sitten, wenn wir auf Glück und Ruhe hoffen wollen. Aapo.—Yo lo que os digo es que està vida desenfrenada no puede continuar mas y acabara en llantos y rechinar de dientes. Hermanos mios, si queremos tener paz y felicidad, tendremos que cambiar de habitos y de costumbres. 01056
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JUHANI: Weise Worte, Bruder, das ist nicht zu leugnen. Juhani.—Bien dicho; nadie puede negarlo. 01057
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SIMEONI: Gott bessers, ja; zügellos und wild ist unser Leben gewesen bis auf den heutigen Tag. Simeoni.—¡Que Dios esté con nosotros! La verdad es que hasta hoy hemos llevado una vida desordenada y salvaje. 01058
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TIMO: Aber dies ist doch ein Leben und ist eine Welt. Es schmeckt schon, wenn auch was draufgeht. O ja! Timo.—Està bien; pero està vida es la que se vive, y el mundo es corno es y no hay que darle vueltas. No hay atajo sin trabajo. 01059
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JUHANI: Zu locker oder richtiger: zu unbekümmert haben wir gelebt, das ist nicht zu leugnen. Aber bedenkt doch: »Jugendblut hat Übermut, dem Alter steht die Weisheit gut.« Juhani.—Lo cierto es que hemos vivido demasiado desordenadamente, y esto no hay quien lo desmienta. Pero recordemos: «Juventud es locura corno vejez es prudencia.» 01060
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AAPO: Aber ich denke, es wäre endlich Zeit, weise zu werden, alle Lüste und Begierden unter das Joch der Vernunft zu spannen und zuerst zu tun, was Nutzen bringt, und nicht, was süßer schmeckt. Also laßt uns sofort darangehen, unsern Hof wieder hochzubringen! Aapo.—Sin embargo, ya va siendo hora de que sentemos la cabeza; ya va siendo hora de que sometamos nuestros deseos y pasiones al yugo de la razón y empecemos a hacer cosas de provecho, y no sólo las que nos vengan en gana. Por tanto, pongámonos sin tardanza a adecentar nuestra casa corno es debido. 01061
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JUHANI: Ganz recht, ganz recht! Wir fallen zuerst wie die Mistkäfer über den Dung her und lassen vom Morgen bis zum Abend den Hackklotz in allen Ecken von Jukola krachen. Unser prächtiges Vieh aber soll den Mist aufstocken; und so hoch wie die goldnen Mauern des Königsschlosses sollen sich die Haufen in unsrem Gehege erheben. So wirds gemacht. Nächsten Montag fangen wir an, und von Grund aus. Juhani.—Sabias palabras, Aapo. Antes que nada nos arrojaremos sobre ese estercolero corno escarabajos, y luego el tajo resonara dia y noche en todos los rincones de Jukola. El ganado, nuestro buen ganado, aumentara el montón de abono, hasta que levante en el corrai paredes tan altas corno los dorados muros del palacio real. Decidido està, pues, y el lunes a más tardar comenzaremos por el principio. 01062
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AAPO: Warum denn nicht gleich morgen? Aapo.—¿Y por qué no empezamos manana? 01063
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JUHANI: Nein, erst nächsten Montag. Es kann ja nicht schaden, die Sache noch reiflicher zu überlegen. Ja, also abgemacht; nächsten Montag. Juhani.—He dicho que sera el lunes y no antes. Nada perderemos con madurar este asunto un poco más. De manera que ya està dicho: el lunes proximo. 01064
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AAPO: Einen Punkt müssen wir aber gleich erledigen. Die Sache ist die: wenn wir in unserm Haushalt auf Ordnung und Bestand hoffen wollen, dann muß einer Hofältester und Hausherr sein. Wir wissen, daß dies Recht und diese Pflicht durch seine Erstgeburt wie durch die Bestimmung unsrer Mutter Juhani zukommt. Aapo.—Pero hay una cuestión que deberiamos dejar bien aclarada: si queremos proceder con todo rigor a gobernar nuestra vivienda, es preciso que uno de nosotros sea el cabeza y jefe de la casa. ¿Y a quién sino a Juhani le competen este derecho y este deber, ya que él es el primogènito y asi lo decidió nuestra madre? 01065
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JUHANI: Ja, ja, mein ist das Recht, die Macht und die Gewalt! Juhani.—Si, es cierto que ese derecho, ese poder y esa po testad me corresponden a mi. 01066
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AAPO: Aber sieh nur zu, daß du sie friedsam und zum allgemeinen Besten anwendest. Aapo.—Asi sea, pero habrás de ejercerlos con moderación y en beneficio de todos. 01067
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JUHANI: Ich will mein möglichstes tun. Wenn ihr mir nur ohne Prügel und ohne Peitsche gehorcht! Ich will schon mein möglichstes tun. Juhani.—Haré cuanto esté de mi mano. ¡Y ojalà me obedezcàis sin obligarme a recurrir a los castigos y a darle gusto a la traila! Pero haré todo lo posible. 01068
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AAPO: Was? Peitsche? Aapo.—¿ A la traila, dices? 01069
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JUHANI: Ja, weißt du, wenn das nötig ist. Juhani.—Si fuera necesario, desde luego. 01070
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TUOMAS: Mit der Peitsche kannst du deinen Hunden kommen. Tuomas.—¡Anda ya! ¡Deja la traila para tus perros! 01071
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TIMO: Meinen Allerwertesten bleust du mir, bleust du mir nicht. Das mag die Fuchtel des Gesetzes und der Gerechtigkeit besorgen, wenn mich mein Buckel mit gutem Grunde juckt. Timo.—No serás tu quien me ablande las cachas, que por reales sólo el rey tiene derecho sobre ellas. Y si me pica la espalda, sólo me la rascarà la vara de la ley y de la justicia,. 01072
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JUHANI: Warum verbeißt ihr euch in ein fluchtiges Wort? Wir sitzen ja hier in der Wolle, wenn bloß Eintracht herrscht und die Hörner abgelegt werden. Juhani.—¿Por qué os enredais en palabras que se lleva el viento? Aqui estaremos pero que muy a gusto, siempre y cuando la concordia reine entre nosotros y humillemos la cerviz. 01073
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EERO: Aber wir müssen genau abmachen, wie wir miteinander stehen. Eero. — Bien està, pero establezcamos nuestros deberes mutuos. 01074
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AAPO: Und eines jeden Ansicht wollen wir hören. Aapo.—Y que cada quisque manifieste su opinion. 01075
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JUHANI: Lauri, du Schweigsamer, sag, was meinst du? Juhani.—¿Qué dices tu, Lauri, siempre tan callado? 01076
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LAURI: Wenn ich was zu sagen hätte: laßt uns in den Wald ziehen und laßt den ganzen Plunder dieser Welt zum Teufel fahren. Lauri.—Pues yo lo unico que digo es que nos larguemos ai bosque y mandemos ai diablo el embrollo del mundo. 01077
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JUHANI: He? Juhani.—¿Qué? 01078
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AAPO: Der redet mal wieder irre. Aapo.—Ya vuelve a delirar. 01079
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JUHANI: In den Wald ziehen? Was für ein Blödsinn! Juhani.—Largarnos al bosque..., ¡qué insensatez! 01080
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AAPO: Kehr dich nicht dran. — Seht, ich habe es mir so ausgedacht. Du, Juhani, hast zunächst das Recht, die Hausherrnschaft anzutreten, wenn du willst. Aapo.—No le hagas caso y escucha lo que pienso: el unico que tiene el derecho indiscutible de tornar las riendas de la finca eres tu; si tu quieres, claro. 01081
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JUHANI: Will ich auch! Juhani.—Si que quiero. 01082
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AAPO: Wir ändern werden, solange wir in den trauten Winkeln unsres Elternhauses sitzen und ledig sind, für den Hof arbeiten, erhalten Speise und Trank vom Hof und lassen uns von ihm bekleiden. Der erste Montag in jedem Monat soll, ausgenommen zur Saat- und Erntezeit, immer uns gehören, doch bekommen wir auch da unser Essen vom Hof. Jährlich gibt er jedem eine halbe Tonne Hafer zur Aussaat und ebenso jedes Jahr das Recht, uns ein Stück Wiesenland zu bestellen, das mindestens eine Fläche von drei Morgen haben soll. Das ist mein Plan für unser Elternhaus und unser Junggesellenleben. Ich weiß aber, daß wohl keiner von uns gern von unserm geliebten Jukola wegziehen möchte, und dazu zwingt uns ja der Umfang unseres Landes auch gar nicht, sondern es ist in dieser Gegend vollauf Platz für uns sieben Brüder. Derjenige aber, der im Lauf der Zeit Lust bekommen sollte, sich einen eigenen Hausstand und eine eigne Familie zu gründen, und doch nicht gesonnen wäre, mit Hilfe des Gesetzes und mit den Kosten für die Ausmessung den Hof zu zerstückeln, sollte der nicht mit dem folgenden zufrieden sein? Er soll vom Hof ein Stück Land überwiesen bekommen, auf dem er sein Haus und darum herum seine Acker anlegen kann. Er soll auch ein Stück Wiesengrund erhalten und soll sich außerdem soviel Heuland im Walde roden dürfen, wie er braucht, um ein paar Pferde und vier bis fünf Rinder zu füttern. Und dann soll er ohne jede Steuer und Abgabe sein Anwesen bestellen und soll den Ertrag in Frieden auf seinem Grund und Boden genießen, sowohl er wie seine Kinder. — So habe ich mir die Sache gedacht. Was sagt ihr dazu? Aapo.—En cuanto a nosotros, mientras ocupemos los rincones del hogar paterno y sigamos solteros, cultivaremos la granja, comeremos de ella y vestiremos de lo que nos dé. El primer lunes de cada mes, excepto en la siembra y la cosecha, gozaremos de piena libertad, pero con derecho a comer de la granja. Cada uno de nosotros recibira anualmente medio celemin de avena para la siembra, y cada ano tendremos derecho a artigar un terreno comun de no menos de fanega y media. Ya sé, ya sé que ninguno de nosotros abandonaria por su gusto los queridos campos de Jukola, y no lo haremos obligados por la escasez de nuestro patrimonio, pues en nuestras tierras hay espacio de sobra para siete hermanos. Pero si alguno de nosotros, andando el tiempo, sintiera deseos de fundar su propia familia, no habrá necesidad de desmembrar la finca acudiendo a la ley y pagando a los agrimensores. Oidme, pues, quizá sea bueno el siguiente arreglo: la finca le cederà un terreno donde podrá construirse una casa y cultivar los campos que la rodean. Ademas de lo dicho, recibirá en propiedad una parcela de la pradera comun, y tendrá el derecho de artigar en los bosques prados suficientes para que puedan pastar un par de caballos y cuatro o cinco vacas. Y asi, sin meterse en impuestos y gastos, cultivara sus tierras, vi virá de sus productos, y tanto él como sus hijos podrán vivir desahogadamente en su propiedad. ¿ Qué os parece lo que he pensado, eh? 01083
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JUHANI: Ziemlich vernünftig ausgedacht. Laßt uns die Punkte in Erwägung ziehen. Juhani.—Sensato es lo que has dicho por tu boca. Tendremos que examinar las cláusulas. 01084
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LAURI: Anders wär es aber doch vernünftiger. Laßt uns in die Wälder ziehen und das armselige Jukola verkaufen oder es dem Gerber am Grenzgatter verpachten. Er hat uns wissen lassen, daß er zu diesem Geschäft geneigt wäre; er will es aber für mindestens zehn Jahre haben. Laßt es uns machen, wie ich sage, und mit unserm Pferd, unsern Hunden und unsern Flinten an den Fuß des steilen Impivaara ziehen. Dort bauen wir uns auf der freundlichen, sonnigen Halde eine freundliche Kate, jagen die Tiere des Waldes und führen ein Leben in Ruhe, fern vom Treiben der Welt und den bösen Menschen. — Das hab ich mir während derjahre Tag und Nacht überlegt. Lauri.—Si, bueno, pero hecho de otra forma, mejor heiecho. Trasladémonos a los bosques y vendamos nuestra r miserable Jukola o arrendémosla al curtidor de Rajapoortti, que la tiene echada el ojo y nos ha comunicado que e está dispuesto a cerrar el trato si le cedemos la granjaa por diez anos al menos. Venga, chicos, hagamos lo quue os digo y vamonos a vivir con el caballo, los perros ; y las escopetas junto a la abrupta montana de Impivvaara, donde construiremos una aiegre cabana sobre las rrisuenas y soleadas laderas. Alli, dedicándonos a la cazza en las vastas soledades, viviremos en paz, lejos del bulillicio del mundo y de la maldad de los hombres. Es un i pian que llevo rumiando dia y noche desde hace anos. 01085
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JUHANI: Spukt dir denn der Teufel im Kopfe, Junge? Juhani.—¿Es que el diablo te ha trastornado la cabeza,i, muchacho? 01086
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EERO: Oder wenn nicht der Teufel, dann eine Wald-fee? Eero.—Si no ha sido el diablo... habrá sido la damila del bosque. 01087
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LAURI: So hab ich mirs überlegt, und so mach ichs auch noch mal. Da könnten wir wie Herren leben, könnten uns Vögel schießen und Eichhörnchen, Hasen, Füchse, Wölfe, Dachse und zottige Bären. Lauri.—Pues asi lo he pensado y asi lo haré. Alli vi'iviriamos corno senores, cazando pájaros, ardillas, lieebres, zorros, lobos, tejones y osos de pelo hirsuto. 01088
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JUHANI: Zum Kuckuck! zähl doch gleich die ganze Arche Noah her von der Maus bis zum Elch hinauf. Juhani.—¡ Sigue, hombre, sigue! Ya que te has puesto,, ¿por qué no enumeras toda el arca de Noè, desde el rratón al alce? 01089
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EERO: Das ist ein Vorschlag! Salz und Brot ade sagen und Blut saugen und Fleisch fressen wie die Mücken und die Zauberer in Lappland. Da werden wir wohl in den Schluchten des Impivaara auch noch Füchse und Wölfe fressen wie die haarigen Bergkobolde. Eero.—¡Bonito consejo el tuyo! jDespedirse del pan y de la sai, chupar sangre y atiborrarse de carne corneo los mosquitos lapones! ¿Tendremos que devorar tamnbién zorros y lobos en las cuevas de Impivaara, corno cogros peludos? 01090
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LAURI: Von den Füchsen und Wölfen kriegen wir Felle, für die Felle Geld und für das Geld Salz und Brot. Lauri.—Los zorros y los lobos nos daran su piel. Ccon la piel conseguiremos dinero, y con el dinero sal y pan. 01091
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EERO: Aus den Fellen machen wir uns Kleider, ja. Aber Fleisch, blutiges, dampfendes Fleisch wird unsre einzige Nahrung sein. Salz und Brot brauchen die Affen und Paviane im Walde nicht. Eero.—Ya, ya; las pieles nos daran abrigos, pero lo Punico que comeremos sera carne sangrante y humeante.. Los monos y los zambos de los bosques no necesitam pan ni sai. 01092
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LAURI: So hab ich mirs überlegt, und so mach ichs auch noch mal. Lauri.—Haced lo que os parezea, pero yo asi lo he pennsado y asi lo haré un dia. 01093
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TIMO: Laßt uns die Sache nur ganz gründlich erwägen. Warum sollen wir denn nicht auch im Wald Salz und Brot zu beißen kriegen? Warum denn nicht? Aber Eero ist ein alter Spottvogel und hat uns immer ein Bein gestellt wie ein langer Stubben im Schwend -acker. Wer kann denn dem Waldbewohner verbieten, dann und wann auch etwas näher an die Dörfer heranzugehen, dann und wann, wenn ers nötig hat? Oder schlägst du mir dann gleich mit einem Knüttel auf den Kopf, Eero? Timo.—Veamos, veamos. Examinemos la cosa desde el principio. ¿Por qué no podemos comer pan y sal incluso en el bosque? ¿Eh? ¿Por qué no? El bromista de Eero no es mas que un embaucador, confunde tanto corno un tocón en la artiga. Vamos a ver, ¿quién puede impedir que uno que viva en el bosque vaya de vez en cuando a los pueblos, aunque sólo sea cuando la necesidad le obligue? ¿O es que tu me recibirias a trancazos, Eero? 01094
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EERO: Bewahre, mein Lieber, du »bekommst sogar Salz, wenn Beeren du bringst«. — Zieht nur hin, Jungens, zieht hin. Ich verbiets auch nicht, ich steige sogar auch gleich mit auf den Bock und kutschier euch im schönsten Trab davon. Eero.—No, no, hermano mìo, de ninguna manera; y si llevases frutos, hasta recibirias sai a cambio. Pues nada, hijos mìos, id a vivir al bosque, id de una vez, que no seré yo quien se oponga, y hasta os llevaré en carroza y a buen trote. 01095
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JUHANI: Na, die Waldgeister schickten euch bald wieder heim, das kann ich euch versichern. Juhani.—Ah, pero pronto les harian regresar los espiritus del bosque, creedme. 01096
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LAURI: »Wer nach Hause zurückkehrt, für den ist die Schwelle hoch«, das weiß ich, aber du brauchst nicht zu glauben, ich klopfte noch mal an, wenn ich weggegangen bin. — Am ersten Mai zieh ich fort. Lauri.—Lo que pasa es que el umbral parece más alto cuando se vuelve a casa, ya lo sé; pero no creas que iba a llamar a tu puerta, una vez me hubiera marchado. A comienzos de mayo me largo. 01097
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TIMO: Vielleicht komm ich mit. Timo.—A lo mejor te acompano. 01098
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LAURI: Ich rat dir nicht zu und nicht ab. Tu, was dein Herz fürs beste hält. — Ich ziehe am ersten Mai nach der Halde am Impivaara. Bis mein kleines, warmes Haus da fertig ist, kann ich ja in der grasbewachsenen Köhlerhütte unseres Großvaters wohnen. Na, und wenn ich mein Tagewerk getan habe, dann ruh ich mich in meinem friedlichen Bau aus und horche, wie der Bär im Bruchwald pfeift und das Birkhuhn auf dem Sompiomoor lockt. Lauri.—No te rechazo ni te invito. Haz lo que tu corazón te diete. Para el proximo ano me instalaré en los campos de Impivaara. Al principio y hasta que mi càlida cabana no esté bien acondicionada viviré en la musgosa choza de carbonero que construyó nuestro abuelo. Ése será mi tranquilo refugio después de los trabajos cotidianos, oyendo cómo silba el oso en el bosque y canta el gallo lira en Sompio. 01099
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TIMO: Ich komme mit, Lauri; das ist abgemacht, Lauri. Timo.—Lo he decidido, Lauri, te acompanaré. 01100
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TUOMAS: Wenns hier nicht besser wird, komm ich auch mit. Tuomas.—Bueno, si los tiempos no mejoran por estos pagos, yo también iré con vosotros. 01101
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JUHANI: Was? Tuomas auch? Du willst auch von hier fort? Juhani.—¿Qué es lo que oigo, Tuomas? ¿También tu quieres marcharte? 01102
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TUOMAS: Wenns hier nicht besser wird. Tuomas.—He dicho si los tiempos no mejoran. 01103
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LAURI: Ich ziehe am ersten Mai fort, und wenn die Tage der süßen Brote für Jukola kämen. Lauri,—En todo caso, yo me marcharé a comienzos de mayo, aunque vuelvan a Jukola los buenos tiempos. 01104
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TIMO: Du und ich, wir beide, wir ziehen wie die Kraniche im Frühjahr fort zum Sompiomoor: und in den Lüften sausts und brausts! Timo.—Los dos emigraremos al bosque pantanoso de Sompio, corno las grullas primaverales, y los vientos sonaràn. 01105
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JUHANI: O weh! Aber wart mal! Die Wahrheit zu bekennen, steckt in Lauris Plan etwas, das heimlich zieht. Der Wald lockt. Herrje! es kommt mir schon so vor, als säh ich hinter dem Wald die herrlichen Himmelsgefilde. Juhani.—¡Càspita! Pues si he de deciros la verdad, tengo que confesar que el pian de Lauri posee un secreto atrac-tivo. El bosque atrae. ¡ Dian tre! Ya me parece estar, viendo las radiantes llanuras celestes extendiéndose detrás del bosque. 01106
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AAPO: Ihr Narren, was denkt ihr euch bloß! — In den Wald ziehen! Weshalb denn? Wir haben ja hier Haus und Hof; ein trautes Dach überm Kopf! Aapo.—¡Cuidado que sois necios! De manera que estáis pensando en iros a vivir ai bosque. ¿Por qué? Aquì al menos tenemos algo maestro, una granja, un techo dorado que nos protege. 01107
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JUHANI: Gewiß, wir haben einen Hof, an dem wir mit Krallen und Zähnen hängen werden, solange er noch etwas nach Essen duftet. Aber, weißt du, sollte das Unglück den besten Absichten zum Trotz hier mal das Unterste zu oberst kehren, dann soll der Wald meine Zuflucht sein, zu der ich gleich hinstürme, wenn das letzte Korn im Mühltrichter rasselt. — Ja, jetzt gehts, was hast du, was kannst du, an die Wirtschaft und die Feldarbeiten, und zunächst wollen wir uns wieder an den Punkt machen, von dem eben eigentlich die Rede war. — Wie mir mein einfältiger Schädel sagt, hat Aapo die Sache im ganzen ziemlich vernünftig ausgedacht, und alles muß gehen, wenn sich jeder nach Kräften um Frieden und Eintracht bemüht. Denn, wißt ihr, wenn wir Streit wollen, finden wir immer einen Anlaß, um uns den Kamm zu sträuben. Juhani.—Eso es muy cierto; tenemos una hacienda que no soltaremos ni a tres tirones mientras nos proporcione un poco de alimento. Pero no olvides que si a pesar de nuestros magnfficos planes, la desgracia lo trastorna todo, el bosque sera mi refugio, y me iré sin pensarmelo dos veces cuando ya no quede un grano que moler. Asì sera, pero... ¡hala!, ahora hemos de ponernos a trabajar en la granja y en el campo con la celeridad del rayo. Mas volvamos a la cuestión que estabamos discucendo. A mi entender, Aapo ha examinado el fondo del asunto con sentido comun, y todo ira a pedir de boca a condición de que todos y cada uno nos esforcemos en que reinen la concordia y el buen entendimiento entre nosotros. Aunque, eso sì, si queremos discusiones, no han de faltarnos motivos para que las hay a, y gordas. 01108
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SIMEONI: Wo finden wir den nicht, solange uns der alte Adam hienieden zwischen Bein und Haut zwickt und zwackt. Simeoni.—¿Y cómo no hemos de encontrar motivos mientras el viejo Adan nos busque las cosquillas y nos rasque entre la piel y el hueso? 01109
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01110
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TIMO: Den alten Adam hab ich mir immer als einen ernsten Mann gedacht, mit einem Filzhut, schwarzem Frack, Kniehosen und einer roten Weste, die ihm bis unter den Nabel reicht. So spaziert er in Gedanken seines Wegs und treibt ein paar Ochsen vor sich her. Timo.—Yo siempre me he representado al viejo Adan corno un respetable y bondadoso senor con sombrero de fieltro, casaca negra, calzones y un chaleco rojo que le llega por debajo del ombligo, y el buen hombre se pasea absorto en sus pensamientos siguiendo a un par de bueyes. 01110
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SIMEONI: Der alte Adam, das ist die Wurzel der Sünde, die Erbsünde. Simeoni.—El viejo Adan no es otra cosa que la raìz del pecado, el pecado originai. 01111
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TIMO: Ich weiß, daß er das Wahrzeichen und Urbild der Erbsünde ist, der gehörnte Satan in der Hölle, aber für mich spaziert der Musjö nun mal mit seinem Paar Ochsen umher, wie ich eben gesagt habe. Das kann ich nicht ändern. Timo.—Ya sé que Adan es la imagen y el sìmbolo del pecado originai, aquel cornudo Satanas del infierno; pero, la verdad, no puedo dejar de imaginarmelo corno un abuelo bonachón conduciendo sus bueyes, tal corno dije antes. No puedo remediarlo. 01112
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JUHANI: Laßt diesen Glaubenspunkt ruhen und bleibt bei der Sache. — Sag, Aapo, was könnten wir mit unsern beiden Kätnereien Vuohenkalma und Kekku-ri anfangen? Juhani.—En fin, dejemos este artìculo de fe y vamos con la madre del cordero. Dime, Aapo, ¿qué haremos con nuestras dos parcelas de Vuohenkalma y de Kekkuri? 01113
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AAPO: Es ist zu bedenken, daß die Inhaber dieser beiden einmal ihr Land aus dem wüsten, öden Bruchwald herausgescharrt haben und man sie deshalb nicht von ihrer Scholle vertreiben kann — was auch unrecht wäre —, solange sie ihre Acker anständig bestellen. Und auch dann verordnet ihnen das Gesetz einen Betrag für ihr Alter aus den Anwesen. So steht es hiermit. — Aber betrachten wir mal einen ändern Punkt,-'der, wie mir scheint, ziemlich kniffelig ist. Denn es ist der wichtigste Schritt für uns hienie-den, ein Schritt, der entweder unser Haupt vor der Zeit grau macht oder uns des Glückes Sommertag bringt und zuletzt den Abend unseres Lebens mit einem goldnen Sonnenuntergang beschließen wird. Und dich, Juhani, geht er jetzt zunächst an. Paß also auf, was ich sage! Eine Hausherrnschaft ohne Hausfrau ist was Halbes, Hinkendes. Ein Hof, in dem keine Hausfrau auf dem Pfad nach dem Speicher schreitet ... Aapo.—No olvidemos que los aparceros se han tornado el trabajo de artigar sus tierras arrancando los bosques vìrgenes, y seria una injusticia despojarles ahora de ellas mientras tengan reanos para labrar los campos. Además, la ley les otorga recursos para asegurar su vejez. Asi están las cosas. Pero aun tenemos que tratar otra cuestión que, por lo que se me alcanza, no es nada sencilla, y ella es que hemos de dar un paso importante aqui, en la tierra, que acaso nos haga encanecer prematuramente, aunque también pudiera ser que nos trajera el sol de la felicidad haciendo que nuestros dias acabaran en un crepusculo dorado. Y a ti, Juhani, te incumbe el primero. Escucha bien lo que voy a decirte: un amo que gobierna la casa sin mujer es corno si anduviera con una sola pata; una granja sin un ama que recorra los senderos... 01114
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TIMO: Ist gleich einem Wolfsbau ohne Wölfin oder gleich einem Stiefel ohne den ändern. Wahrhaftig, so was hinkt, wie Aapo richtig sagt. Timo.—...es corno una madriguera de lobos sin loba o corno una bota sin pareja. Cojea, tal corno dice Aapo. 01115
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AAPO: Ein Hof, in dem keine Hausfrau auf dem Pfad nach dem Speicher schreitet, ist wie ein trüber Tag, und an seinem Familientisch sitzt obenan die Langeweile wie ein hinschwindender Herbstabend. Eine gute Hausfrau aber ist für den Hof eine lachende Sonne, die erleuchtet und wärmt. — Sieh: als erste verläßt sie am Morgen das Bett, knetet den Teig, macht dem Mann das Frühstück auf dem Tisch zurecht, packt ihm die Zehrung in den Wald ein und eilt dann mit dem Eimer ins Gehege, ihr buntscheckiges Vieh zu melken. Jetzt backt sie und schwebt und dreht sich geschäftig umher, jetzt steht sie am Tisch, jetzt fliegt sie dort zur Wandbank mit dem Brot auf der Hand, und jetzt schürt sie wie ein Wirbelwind den Ofen, der Feuer und Rauch aus seinem glühenden Rachen speit. Jetzt kostet sie, während die Brote aufgehen, selbst zuletzt mit ihrem Kind an der Brust von der Speise, ißt ihre Scheibe Brot, den gebackenen Strömling und nimmt aus dem Holzkrug einen Schluck Milch dazu. Aber auch den Hund vergißt sie nicht, den treuen Wächter des Hauses, auf der Treppe, noch die Katze, die schläfrig blinzelnd vom Ofen herabschaut. — Und jetzt schwebt sie wieder und dreht sich und wendet und wiegt sich, knetet von neuem Teig in dem Trog, formt ihn und backt ihn zu Broten, und wie ein Strom rinnt ihr der Schweiß von der Stirn. Aber sieh: wenn der Tag zur Neige geht, hat sie die Brote schon unterm Dach, eine Brotstange an der ändern gereiht, und frisches Leben fächelt von ihnen hernieder. Und da, wenn die Männer aus dem Wald zurlickkehren, erwartet sie der dampfende Abendschmaus auf dem gescheuerten Tisch. Aber wo ist die Frau? Dort auf dem Hof melkt sie die krummgehörnten Kühe, und in dem Eimer schwappt der gischende, schäumende Saft der süßen Milch. — So schwebt sie und dreht sich und wendet und wiegt sich, und erst, wenn die ändern schon im tiefen Schlaf liegen, sinkt sie nieder mit dem Nachtgebet auf den Lippen. Und noch ist ihre Arbeit nicht beendet. Ohne Klage erhebt sie sich in der Nacht zu jeder Stunde, zu jeder Minute von ihrem Lager, um ihr kleines Kind zu beruhigen, das dort in der Wiege leise wimmert. — Seht ihr, Brüder, das ist eine treffliche Hausfrau. Aapo.—Una granja sin una ama que recorra los senderos es corno un dia nublado, y el tedio se sientá en la cabecera de la mesa familiar corno un oscuro atardecer de otono. Pero, ah, una buena ama de casa es el sol radiante de la granja, que aiumbra y calienta. Vedla si no: es la primera en levantarse, amasa el pan, dispone la mesa para el marido, le prepara las provisiones que ha de llevarse al bosque y acude al establo con un cubo en la mano para ordenar las vacas. Luego cuece el pan, sin dejar de trajinar de un lado para otro; ahora està junto a la mesa y, corno un vendaval, corre a avivar las llamas del horno, que salen por la boca chisporroteando y echando humo, y, mientras la masa sube, desayuna en menos que se reza un Credo, con su nino en brazos, se engulle un pedazo de pan y un arenque seco, y se atraganta bebiendo en un cuenco la leche cuajada. Y todo esto sin olvidarse del chucho, el fiel guardian de la casa, bajo la escalera, ni tampoco del gato que mira furtivamente acurrucado junto al horno. Va y viene que no para, amasa otra hornada, y mete los panes en el horno mientras el sudor le cae a chorros por la frente. Pero ahi no acaba la cosa, pues cuando empieza a anochecer, los tiernos panes ya están ensartados en las barras, llenando la casa con su oloroso aroma. Cuando los hombres vuelven del trabajo, la cena humeante les esperà sobre la limpia mesa. A todo esto, ¿dónde està el ama? Abajo, en el establo, ordenando otra vez las vacas de retorcida cuerna, y la superficie de la leche espumea en el cubo. Pero el ama sigue trajinando sin descanso, y sólo cuando todos los de la casa roncan que se las pelan puede elia tenderse en la cama echando bendiciones. Ah, pero todavia no ha llegado el fin de sus quehaceres y desvelos, porque a cada instante, a cualquier hora de la noche, el ama se levanta, ¡qué remedio!, para acallar a su nino que berrea en la cuna. Ya veis, hermanos, lo que es una buena ama. 01116
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JUHANI: Gut gesprochen, Aapo; ich denk, ich verstehe den Zweck deiner Rede. Du meinst nämlich, ich soll heiraten. Ja, ich verstehe. Ein Weib, sagst du, ist ein unentbehrliches Stück im Hausregiment. So ists. Aber wart nur! Deine Hoffnung erfüllt sich wahrscheinlich bald. Nun, nun, jawohl. Ich gestehe, mein Herz ist schon in allem Ernst hinter einem Mädchen her, die ich als Ehegattin, als gute Ehegattin haben möchte, wenn nicht alle Zeichen trügen. — Ja, Bruder, nun kommen andre Tage und andre Künste für uns, und meine zukünftige Hausherrnschaft macht mir schwere Sorgen. Dem Hausherrn ruht hienieden eine furchtbare Last auf den Schultern, und groß wird dermaleinst seine Rechenschaft beim Gericht sein. Ich habe jetzt die Verantwortung für euch alle durch die Bank; denkt daran. Juhani.—¡Lo has explicado muy bien, Aapo! He comprendido perfectamente tus intenciones. Por lo que se me alcanza, tratas de persuadirme de que tome mujer. Comprendo, comprendo. Tu vienes a decir que una mujer es un elemento indispensable para el gobierno de una familia. Cierto. Pero pierde cuidado; creo que tu deseo se hara pronto realidad. Confieso que mi corazón siente debilidad por una muchacha a la que esperò hacer mi esposa, si es que los viejos signos no me enganan. Asi es, hermanos, otros dias y otros avatares se avecinan, y el gobierno de la casa ya empieza a producirme quebraderos de cabeza. Una carga tremenda pesa sobre las espaldas del amo, y de todo habra que rendir cuentas el dia del Juicio Final. ¡Ay, pensar que tengo que responder de todos vosotros! 01117
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TUOMAS: Du? Warum denn? Tuomas.—¿Tu? ¿Por qué tu? 01118
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JUHANI: Ich bin euer Herr; aus meinen Fingerballen wird einmal das Blut gesaugt werden um euretwillen. Juhani.—Vuestro amo soy, y de vuestra sangre me pediràn cuentas a mi. 01119
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TUOMAS: Ich stehe selber fllr meinen Leib und meine Seele. Tuomas.—Eso lo diras tu. Yo respondo de mi, y de mi cuerpo y de mi alma. 01120
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TIMO: Ich auch: heheh! Timo.—¡Toma, y yo! ¡Pues no faltaba mas! 01121
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AAPO: Bruder Juhani, denk dran, daß solche Worte böses Blut machen. Aapo.—Ten cuidado con lo que dices, Juhani, que hay palabras que hacen hervir la sangre. 01122
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JUHANI: Ich habe weder an gutes noch an böses Blut gedacht. Aber wie der Teer, wie die Klette im heißen Sommer, hakt ihr euch wie toll am leeren, bedeutungslosen Wort fest, obwohl ihr mein Herz bis in seinen innersten Winkel kennt. Das ärgert mich! Juhani.—¡Calma, calma! Yo no pensaba ni en sangre hervida ni en carne cocida, pero lo que os digo es que asi corno el alquitràn y la brea se agarran en el calor del verano, asi vosotros, hermanos, os agarràis corno a un davo ardiendo a palabras vanas, insignificantes, aunque conocéis los menores pliegues de mi corazón. Eso es lo que me saca de quicio. 01123
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AAPO: Laß es sein, wie es will, und sag uns lieber, wenn du magst, wer das Mädchen ist, das dein Herz erobert hat. Aapo.—No hagas caso y dinos, si quieres, qué muchacha es esa que te tiene sorbido el seso. 01124
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JUHANI: Das will ich euch geradeheraus sagen. Das Mädel, das ich so gräßlich liebhabe, ist Förichtmuttchens Venla. Juhani.—Os lo diré sin rodeos. La muchacha a la que amo hasta las entretelas es Venla, la hija de la Vieja del Pinar. 01125
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AAPO: Hm. Aapo.—¡Anda, anda! ¿Con que esas tenemos? 01126
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JUHANI: Was sagst du? Juhani.—¿Qué? 01127
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AAPO: Ich sage nur: hm. Aapo.—¡Bueno, no he dicho nada! 01128
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TUOMAS: Eine unangenehme Geschichte! Tuomas.—¡Un asunto que se las trae! 01129
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SIMEONI: Venla? Ei, ei! Aber lassen wir den lieben Gott walten. Simeoni.—¿De manera que a Venla? ¡Bueno, bueno! Encomendémonos al Dios del cielo. 01130
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AAPO: Hm, also Venla! Aapo.—¡Vaya! ¿Asi que a Venla? 01131
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JUHANI: Was knuttert ihr denn da? Aber aha! ich ahne was. Gottes Sohn behüte uns! Was? So sprecht doch! Juhani.—¡Qué estáis grunendo? ¡Ah! Me parece que em-piezo a comprender. ¡Que el Hijo de Dios nos guarde! ¿Qué pasa? ¿Es que no podéis explicaros con mås cla-ridad? 01132
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AAPO: Weißt du: meine Gedanken haben sich schon jahrelang eifrig mit dem Mädchen beschäftigt. Aapo.—Verás..., ya hace anos que esa muchachuela me quita el sueno. 01133
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SIMEONI: Und warum sollte ich bekümmert sein, wenn der Schöpfer sie mir bestimmt hat. Simeoni.—Si Dios me la tiene destinada, ¿por qué preocuparme? 01134
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EERO: Nein, nein. Dir ist sie bestimmt, und ich nehme sie. Eero.—Que te crees tu. Ella te estaria destinada, pero yo te la bailaré. 01135
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JUHANI: Was sagst du denn, Tuomas? Juhani.—¿Y qué dice Tuomas? 01136
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TUOMAS: Eine heikle Geschichte! Das Mädchen gefällt mir sehr, das muß ich gestehen. Tuomas.—¡Un asunto complicado! Resulta que a mi Venla también me gusta mucho, lo confieso. 01137
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JUHANI: Ach so, ach so. Schön! Und Timo? Juhani.—Pues estamos buenos. ¿Y Timo? 01138
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TIMO: Ich mache dasselbe Geständnis. Timo.—Tengo que declarar lo mismo. 01139
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JUHANI: Schockschwerenot! Und Eero? Juhani.—¡Por Dios y sus criaturas! ¿Qué dice Eero? 01140
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EERO: Ich mache dasselbe aufrichtige Geständnis, ja, dasselbe aufrichtige Geständnis. Eero.—Yo... lo mismo, sinceramente lo mismo. 01141
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JUHANI: Gut, sehr gut! Haha! — Und Timo auch? Timo auch? Juhani.—Està bien, muy bien. ¡Vaya, vaya! Seguro que Timo también. 01142
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TIMO: Das Mädchen ist mir mächtig lieb, das muß ich gestehen. Zwar hat sie mich mal windelweich geschlagen und tüchtig ausgeklopft, als ich noch ein kleiner Piepmatz war, und an die Haue muß ich immer wieder denken; aber na! Timo.—Reconozco que amo a Venla con toda mi alma. Es verdad que una vez me arreó un sopapo de los de no te menees, y que cuando yo era un crio me sacudia sin contemplaciones; aun no he olvidado aquellas caricias, no. 01143
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JUHANI: Still, still davon! denn jetzt handelt es sich darum, ob du sie lieb hast. Juhani.—¡Deja, deja! Ahora se trata de saber si la amas o no. 01144
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TIMO: Ei ja, ei ja, das tu ich, und feste, nämlich wenn sie mich wiederliebt. Timo.—¿Cómo no voy a amarla? ¡Y mucho! Lo que està por saber es si me ama ella a mi. 01145
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JUHANI: So so? Du trittst mir also auch in den Weg? Juhani.—¡Lo que faltaba! ¿De manera que tu también te cruzas en mi camino? 01146
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TIMO: Durchaus nicht, durchaus nicht; wenn du dein Herz wirklich nicht halten kannst, ja, dein Herz und deine Zunge. Trotzdem hab ich das Ding gern und will auch alles tun, um sie zur Frau zu bekommen. Timo.—No, no, si no puedes dominar tu corazón y tu lengua. Pero me gusta mucho esa chiquilla, y haré todo lo que pueda para que sea mi mujer. 01147
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JUHANI: Schön, schön! Aber was meint denn Lauri? Juhani.—Vamos a ver, ¿qué dice Lauri? 01148
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LAURI: Was habe ich mit dem Mädchen zu schaffen? Lauri.—¿Qué tengo yo que ver con ella? 01149
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JUHANI: Wessen Partei ergreifst du? Juhani.—Dinos de parte de quién de nosotros estás. 01150
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LAURI: Ich pfeife auf die eine wie auf die andere. Lauri.—Ni con uno ni con otro. Me importan un cornino vuestras cuitas. 01151
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JUHANI: Na, das gibt eine nette Suppe. Juhani.—¡Menuda sopa vamos a cocer! 01152
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LAURI: Ich stecke meinen Löffel nicht hinein. Lauri.—No seré yo quien meta en ella mi cuchara. 01153
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JUHANI: Also alle außer Lauri. Kinder, Kinder, Brüderschaft von Jukola, mein großes Geschlecht! jetzt müssen wir uns hauen, daß Himmel und Erde erbeben! Jetzt, Herzensbruder, Messer, Axt oder Holzscheit zur Hand, einer gegen alle, und alle gegen einen wie sieben Ochsen! Meinetwegen! Meine Waffe ist der Knüttel da; dies Maserholz nehme ich, und nun mag sich der gratulieren, dessen Schädel einen Span davon abkriegt. — Nehmt eure Knüttel, Jungens, und tretet vor, wenn Männerkraft in euch ist. Juhani.—¡Asi que todos menos Lauri! jAy, muchachos, muchachos, hermanos de Jukola, mi gran familia! Està visto que no queda otro remedio que batirse, y tierra y cielo van a temblar. ¡Vamos, queridos hermanos, empunad el cuchillo, el hacha o la estaca! Uno contra todos y todos contra uno, corno siete toros. ¡Vamos alla! Yo elijo la estaca, ese palo de nudos que hay ahi..., ¡y pobre del que reciba un palo en la cabeza! ¡Coged vuestras estacas, hermanos, y venid aca, si tenéis rinones! 01154
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EERO: Hier stehe ich in Waffen, wenn auch etwas kürzer als die ändern. Eero.—Armado estoy, aunque sea el más pequeno de todos. 01155
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JUHANI: Du Dreikäsehoch! Aber warte, da seh ich wieder dies spöttische, dies hämische, dies vermaledeite Grinsen in deinem Gesicht. Mir scheint, du hältst die ganze Geschichte nur für einen Spaß. Aber ich will dich lehren. Juhani.—¡Mira con el enano! Ya estoy viendo otra vez ese gesto tuyo, malicioso y provocador, esa maldita mueca, corno si esto fuera para ti una diversión. ¡Pero esperà, que te vas a acordar! 01156
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EERO: Was kümmerts dich, wenn es nur mein Knüttel ernst meint. Eero.—Y qué crees, que mi estaca no va a cumplir con su cometido? 01157
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JUHANI: Ich will dich lehren. Die Knüttel in die Hand, sag ich noch einmal. Juhani.—Ya te arreglaré yo, ya... ¡Vamos, os digo, las estacas! ¡Coged las estacas, chicos! 01158
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TIMO: Wenns denn sein muß: hier bin ich, und hier ist mein Knüttel. Ich will ja keinen Zank und Streit; aber wenns sein muß. Timo.—Aqui estoy yo y aqui està mi estaca, si se tercia. No me gustan las trifulcas ni los follones, pero si no hay más remedio... 01159
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JUHANI: Deinen Knüttel, Tuomas! Juhani.—¡Vamos, Tuomas, tu estaca! 01160
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TUOMAS: Geh zum Teufel mit deinem Knüttel, Tölpel. Tuomas.—Vete ya al diablo con tus estacas, pedazo de idiota. 01161
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JUHANI: Schockschwerenot! Juhani.—¡Asi te parta un rayo! 01162
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SIMEONI: Gott, wie schrecklich, wie heidnisch und türkisch ist dieser Spektakel. Aber ich verzichte auf den Spaß und befehle meine Heirat dem Herrn. Simeoni.—Todo este alboroto es terrible, y cosa de paganos, de turcos. No quiero seguir jugando a este juego, y dejo mi matrimonio en manos de Dios. 01163
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LAURI: Ich verzichte auch. Lauri.—Yo también me retiro, ea. 01164
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JUHANI: Darum drückt euch nur beiseite, schert euch aus dem Weg. Nimm dein Holzscheit, Aapo, die Wände von Jukola sollen vom Bersten der Hirnschalen widerhallen; Schwefel und Pech! Juhani.—Entonces no estorbéis. ¡Fuera, fuera! ¡Coge tu estaca, Aapo, y que tiemblen las paredes de Jukola cuando revienten los cráneos! ¡Maldito infierno! 01165
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AAPO: Armselig ist doch das Menschenkind. Mir graut vor dir, Juhani, wenn ich sehe, wie deine Augen rollen und dir die Haare wie Borstengras zu Berge stehen. Aapo.—¡ Ay, cuan miserable es el hijo del hombre! ¡Miedo me da ver tu gesto, Juhani, y cómo te sobresalen los ojos y cómo se te erizan los pelos corno paja revuelta! 01166
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JUHANI: Laß sie stehen, laß sie stehen. Das ist gerade der ordentliche, richtige Jussischopf. Juhani.—Déjalos que se ericen, al fin y al cabo asi son mis pelos. 01167
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EERO: Den möchte ich wohl ein bißchen zausen. Eero.—No se me van las ganas de alborotar esas grenas. 01168
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JUHANI: Du Däumling! Am besten, du bleibst hübsch in deiner Ecke! Weg! Ich habe Mitleid mit dir. Juhani.—¡Caliate, pequenajo! Quédate prudentemente en tu rincón, que me das lastima. 01169
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EERO: Stell nur beizeiten deine fürchterliche Kinnbakke da in die Ecke. Denn mit der habe ich Mitleid. Sie zittert und klappert ja schon wie ein Bettler. Eero.—Y tu retira a tiempo tu fea jeta. Me da pena verla temblar y moverse corno la barbilla de un mendigo. 01170
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JUHANI: Paß mal auf, wie der Knüttel hier klappert. Paß auf! Juhani.—Mira cómo se mueve mi palo. ¡Mira! 01171
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AAPO: Juhani! Aapo.—¡Juhani! 01172
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EERO: Hau nur zu! Aber ich glaube, es regnet zurück, und vielleicht regnets da knütteldicke Schloßen. Schlag nur zu! Eero.—¡Pega, anda, pega! Creo que el golpe rebotarà contra ti mas fuerte aun. ¡Anda, pega! 01173
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JUHANI: Gewiß! Juhani.—Pues claro que pego. 01174
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AAPO: Du schlägst nicht, Juhani! Aapo.—¡No pegues, Juhani! 01175
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JUHANI: Auf den Misthaufen mit dir, oder du nimmst deinen Knüttel und wehrst dich, sonst gerb ich dir das Fell. Nimm deinen Knüttel! Juhani.—Ve a esconderte en el estercolero, o coge un palo para defenderte, si no quieres que te salte los sesos. ¡Vamos, coge la estaca! 01176
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AAPO: Wo ist dein Verstand? Aapo.—¿Es que te has vuelto loco? ¿Has perdido el juicio? 01177
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JUHANI: Hier in dem Maserholz. Schau, jetzt flüstert es auch ein Wörtchen. Juhani.—Mi juicio està en està estaca de nudos. ¡Escucha, que va a hablar! 01178
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AAPO: Wart nur, wart nur, mein Lieber, bis ich auch die Waffe in der Faust habe. — So, hier stehe ich mit meinem Wurstholz. Aber erst ein paar Worte zu der christlichen Brüderschar von Jukola, und dann übereinander her wie tolle Wölfe. — Paßt auf: Im Schaum der Wut ist der Mann eine blutdürstige Bestie, aber kein Mensch; stockblind ist er und kann nicht sehen, was recht und billig ist, und am allerwenigsten kann er im Grimm Liebessachen in Ordnung bringen. Wenn wir jetzt aber doch mal versuchten, die Geschichte, die uns Brüdern den Knüttel in die Hand gedrückt hat, vom Standpunkt der Vernunft zu beschauen, verhält es sich nach meiner Meinung so damit: Das Mädchen kann uns nicht alle liebhaben, sondern bloß einen, wenn sie überhaupt einen von uns will und Hand in Hand mit ihm des Lebens distelvolle Bahn wandeln möchte. Ich halte es daher fürs beste, wir gehen alle miteinander und zu gleicher Zeit zu ihr, tragen ihr unsre Sache vor und fragen sie mit aufrichtigem Sinn und Mund, ob sie einem von uns ihr Herz schenken könnte. Sagt sie ja, dann mag sich der beglückwünschen, dem das ersehnte Los zugefallen ist. Die ändern aber mögen sich ohne Murren in ihr Schicksal ergeben. Wer leer ausgeht, schlucke seinen Verdruß hinunter und hoffe, daß er hienieden auch noch mal die ihm bestimmte Ehehälfte finden wird. Handeln wir so, dann handeln wir wie Männer und rechte Brüder. Und dann werden die verklärten Gestalten unsrer Eltern zum schimmernden Himmelstor heraustreten und, auf dem Saum einer blinkenden Wolke stehend, werden sie auf uns niederschauen und uns mit lauter Stimme zurufen: »Recht so, Juhani, recht so, Tuomas und Aapo, recht so, Simeoni, Timo und Lauri, recht so, mein lieber Eero! Wahrlich, ihr seid Söhne, an denen wir Wohlgefallen haben!« Aapo.—Esperà que me arme, hermano. Mira, mira el salchichón de madera que tengo ya en la mano. Pero antes, oh cristiana grey fraternal de Jukola, oid unas palabras, y luego nos batiremos corno lobos rabiosos. Escuchadme: el hombre dominado por la ira es corno una fiera sedienta de sangre; deja de ser humano y, ciego, es incapaz de distinguir lo que es justo y razonable. Del mismo modo, cuando se halla poseido por la colera, no està en condiciones de desenredar enredos de amor. Pero si este incidente, que hace que unos hermanos se armen de estacas unos contra otros, fuera examinado a la luz de la razón, me parece que la cuestión seria muy otra. La chica no puede amarnos a todos, sino sólo a uno, y eso en el supuesto de que estuviese dispuesta a aceptarnos a alguno y a subir de su mano la empinada cuesta de la vida. Creo, pues, que nos comportariamos juiciosamente si fuésemos todos juntos a exponerle a Venla nuestra pretension y a preguntarle con corazón abierto y palabras elocuentes si está dispuesta a entregar su amor a uno de nosotros. Si consiente, alabada sea, y aquel que sea favorecido, déle gracias a su buena estrella. Y el que nada reciba ahogará su desengano en la esperanza de encontrar más tarde la mujer que Dios le tiene destinada en este mundo. Creo que si hacemos esto podremos decir que nos hemos comportado como hombres y verdaderos hermanos, y los espiritus resplandecientes de nuestro padre y nuestra madre saldrán a las puertas radian tes del cielo donde, mirándonos desde una brillante nube, dirán con orgullosa voz: «Muy bien, Juhani; muy bien, Tuomas y Aapo; muy bien, Simeoni, Timo y Lauri; muy bien, Eero, hijito. Vosotros sois verdaderamente esos hijos en quienes teniamos depositadas todas nuestras esperanzas.» 01179
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JUHANI: Hols der Henker, Mensch, du sprichst ja wie ein Engel vom Himmel. Es fehlt nicht viel, so bringst du mich zum Weinen. Juhani.—¡Caray, Aapo, hablas como un àngel del cielo, maldita sea! No te digo más que estoy a punto de echarme a llorar. 01180
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SIMEONI: Wir danken dir, Aapo. Simeoni.—Te lo agradecemos, Aapo. 01181
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JUHANI: Danke schön. Sieh her, ich schmeiße meinen Knüttel weg. Juhani.—Si, gracias, Aapo. Mira cómo tiro la estaca. 01182
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TIMO: Ich auch. Und so endet ja der Streit, wie ich gleich am Anfang gewünscht habe. Timo.—Yo también. Se acabó el follón, tal como yo deseaba desde el principio. 01183
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SIMEONI: Aapo hält uns den Spiegel vor, und dafür laßt uns ihm danken. Simeoni.—Aapo nos ha puesto delante de un espejo, lo cual es cosa de agradecer. 01184
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EERO: Ja, laßt uns ihm danken und den richtigen simeonischen Lobgesang anstimmen. Eero.—Asi es; démosle las gracias y entonemos a coro el «càntico de acción de gracias de Simeoni». 01185
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SIMEONI: Wieder Spott, Spott und Stichelei! Simeoni.—Ya estás otra vez con tus mofas. 01186
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TIMO: Treib nur keinen Spott mit Gottes Wort und dem simeonischen Lobgesang, Eero. Timo.—jOjo, Eero, no te buries del càntico de Simeoni, que es la palabra de Dios! 01187
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AAPO: Ach, so jung und so verstockt. Aapo.—¡Ay, tan joven y tan impenitente! 01188
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SIMEONI: So jung und so verstockt! Eero, Eero! Ja, jetzt sage ich nichts weiter, aber ich seufze um dich. Simeoni.—Tan joven y tan impenitente. Ay, Eero, Eero, callo la boca, pero todo se me vuelve suspirar por ti. 01189
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JUHANI: Ich prophezeie dir aber, Eero, daß wir dir ein-oder zweimal eine Portion nach väterlicher Art zuteilen werden. Denn unsre Mutter hat dich zu zärtlich erzogen. Juhani.—Sospecho, Eero, que aun tendremos que castigarte dos o tres veces con mano paternal, porque nuestra madre te crió con excesivo mimo. 01190
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SIMEONI: Wir müssen ihn züchtigen, solange sein Herz noch jugendlich geschmeidig und biegsam ist. Aber laßt uns das mit liebender Hand tun, nicht in der Hitze des Zornes. Die Züchtigung im Zorn treibt Teufel ein, aber nicht aus. Simeoni.—Todavia es tiempo de corregirle, porque aun es tierno su corazón y moldeable su juventud; pero habremos de hacerlo con mano amorosa y sin dejarnos llevar por la ira. Un castigo aplicado con colera, lejos de ahuyentar a los diablos, los atrae. 01191
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EERO: Sieh mal, so! Was? Ganz mit liebender Hand! Eero.—Asì, asì, jcon mano amorosa! 01192
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SIMEONI: Oh, der Gottlose, hat mich geschlagen! Simeoni.—¿Os habéis fijado? ¡Este impio me ha pegado! 01193
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EERO: Gerade auf die Gusche. Da soll einem nicht die Galle überlaufen! Eero.—Y en todos los hocicos. Otros se cabrean por menos. 01194
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JUHANI: Komm doch mal her, Kleiner. Timo, gib mir den Stock dort aus der Ecke. Juhani.—Ven acá, chaval. Y tu, Timo, alcanzame ese palo que està en el rincón. 01195
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SIMEONI: Jawohl, Juhani, leg ihn hübsch übers Knie, ich zieh ihm die Hosen runter. Simeoni.—¡Asi, Juhani, asì! Sujétalo bien sobre las rodillas mientras yo le bajo los calzones. 01196
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EERO: Teufel! Ja nicht! Eero.—¡No, no por todos los diablos! 01197
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JUHANI: Da hilft kein Zappeln, Krieps! Juhani.—¡Es inutil que te resistas, tunante, granuja! 01198
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SIMEONI: Laß ihn nur nicht los. Simeoni.—¡No lo sueltes! 01199
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JUHANI: Seht mal den Kaulbarsch an. Aber los kommst du nicht, nein. Juhani.—¡Mirad con el pez escurridizo! jPero no te escaparas, no! 01200
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EERO: Schlagt nur zu, ihr Verfluchten, dann steck ich die ganze Bude in Brand. Wahrhaftig, dann gibts Feuer und Qualm, Feuer und Qualm. Eero.—¡Pegad, infames, bestias! ¡ Si me pegáis prenderé fuego en el rincón de la casa! ¡Os juro que habrá fuego y humo! 01201
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JUHANI: Diese Galle! die ganze Bude steckst du in Brand? Oh, diese Galle! Juhani.—¡Hay que ver qué mala leche tiene! ¿Asì que pe-garås fuego a la casa, eh? ¡Ay, qué mala leche! 01202
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SIMEONI: Der Herr behüte die Galle! Simeoni.—¡Dios nos libre de su mal genio! 01203
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JUHANI: Den Stock her, Timo! Juhani.—Trae el palo, Timo. 01204
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TIMO: Ich kann ihn ja'nicht finden. Timo.—No lo encuentro. 01205
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JUHANI: Du Blindekuh, siehst du ihn denn nicht dort in der Ecke! Juhani.—¿Estás ciego? ¿No lo ves? Ahi, hombre, en ese rincón. 01206
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TIMO: Den da? Den Birkenknüttel? Timo.—¿Està vara de abedul? 01207
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JUHANI: Eben den. Reich ihn her. Juhani.—Sì, ésa; damela. 01208
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SIMEONI: Hau drauf, aber vernünftig und nicht ganz mit aller Kraft. Simeoni.—Pega, pero con moderación y no con todas tus fuerzas. 01209
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JUHANI: Ich weiß schon. Juhani.—Ya, ya lo sé. 01210
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LAURI: Nicht einen Schlag, sage ich! Lauri.—Pues yo digo que ni un golpe, ¿me ois? 01211
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TUOMAS: Laß den Jungen gehn! Tuomas.—Deja en paz al mozalbete. 01212
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JUHANI: Er braucht was auf den Hintern. Juhani.—Éste necesita que le den en el trasero. 01213
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LAURI: Nicht mit einem Finger rührst du ihn an. Lauri.—No te atrevas a tocarlo ni con un dedo. 01214
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TUOMAS: Laß denjungen los! Auf der Stelle! Tuomas.—¡Suéltalo! jEn seguida! 01215
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TIMO: Verzeih ihm noch dies eine Mal, nur dies eine Mal noch. Timo.—Perdonemos al pequeno Eero, aunque sólo sea por està vez. 01216
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SIMEONI: Jawohl, verzeihen, verzeihen, bis Disteln und Unkraut den Weizen erstickt haben. Simeoni.—Perdonar, perdonar... hasta que los abrojos y la maleza acaben con el buen grano. 01217
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LAURI: Rühr ihn nicht an! Lauri.—¡No lo toques! 01218
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AAPO: Wir wollen ihm verzeihen. Und so versuchen wir feurige Kohlen auf sein Haupt zu sammeln. Aapo.—Venga, perdonémosle y tratemos de amontonar carbones encendidos sobre su cabeza. 01219
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JUHANI: Geh und danke deinem Schöpfer. Juhani.—Anda, vete y dale gracias a la suerte. 01220
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SIMEONI: Und bitte Gott, daß er dir ein neues Herz, einen neuen Sinn und eine neue Zunge schenkt. Simeoni.—Y ruega a Dios que te cambie el corazón, el alma y la lengua. 01221
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TIMO: Ich geh aber jetzt schlafen. Timo.—Yo voy a acostarme. 01222
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AAPO: Laßt uns noch einen Punkt besprechen. Aapo.—Aun nos queda por examinar una cuestión. 01223
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TIMO: Schlafen geh ich. Komm, Eero, wir gehen schlafen und vergessen den Ameisenhaufen der Welt, dies elende Krabbelnest, das im Regen dampft und raucht. Komm, Eero. Timo.—Me voy a la cama. Venga, Eero, vamos a dormir y olvidemos este hormiguero de mundo, este asqueroso amasijo que despide humo y vaho bajo la lluvia. Vamos, Eero. 01224
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JUHANI: Was willst du denn da noch besprochen haben? Juhani.—¿Qué punto es ese que quieres aun examinar? 01225
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AAPO: Gott bessers! Es steht ja so, daß wir das A noch nicht kennen, den ersten Buchstaben im Abc-Buch, und doch ist es die unumgängliche Pflicht des christlichen Bürgers, daß er lesen kann. Dazu können wir durch Gesetzes-, durch Kirchengesetzesmacht gezwungen werden. Und ihr wißt ja, welche Staats-maschine uns erwartet und uns mit ihren Zähnen an sich reißen möchte, wenn wir nicht gutwillig lesen lernen. Der Fußblock wartet unser, Brüder, der schwarze Fußblock, der mit seinen runden Löchern grausig gähnend wie ein schwarzer Eber im Vorhaus der Kirche hockt. Dies ist die Höllenzange, mit der uns unser Propst gedroht hat, und er macht aus seiner Drohung Ernst, wenn er nicht den emsigsten Fleiß an uns gewahr wird; das ist sicher. Aapo.—Es que... ¡Dios nos perdone!... no sabemos aun ni la A, la primera letra del abecedario, a pesar de que todo ciudadano cristiano está obligado a aprender a leer por exigencia de la ley, de la ley de la Iglesia. Y ya sabéis que la maquina del Estado nos esperà y nos cogerá entre sus dientes si no aprendemos a leer como está mandado. Los eepos nos acechan, hermanos, esos negros eepos que, con sus funestos agujeros abiertos como fauces, se agazapan en el atrio de la iglesia como un negro jabalì. Ya nuestro pastor nos ha amenazado con esas tenazas del infierno, y tengamos por seguro que cumplira su amenaza si no nos ve trabajar con aplicación. 01226
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JUHANI: Ich brings nicht fertig lesen zu lernen. Juhani.—Es imposible aprender a leer. 01227
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AAPO: Die Menschen haben dies Kunststück früher auch fertiggebracht. Aapo.—Otros hombres lo hicieron antes. 01228
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TUOMAS: Da könnte man schwitzen! Tuomas.—¡Cuanto tendrìan que sudar! 01229
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JUHANI: Und pusten. Und ich habe einen so harten Kopf. Juhani.—Y penar. Yo tengo la mollerà muy dura. 01230
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AAPO: Aber ein starker Wille bringt den Menschen durch graue Felsen. Laßt uns nur anfangen; wir holen uns Abc-Bücher aus Hämeenlinna und gehen beim Kantor in die Schule, wie es unser Propst befohlen hat. Das laßt uns tun, ehe man uns auf Kosten des Staates abholt. Aapo.—Pero con voluntad firme se puede perforar una montana. Pongamos manos a la obra, encarguemos cartillas a la ciudad de Hámeenlinna, y vayamos a estudiar a la escuela, a la casa del chantre, como ha ordenado el pastor. Y démonos prisa, antes de que el carruaje de la Corona venga a buscarnos y nos lieve antes de que queramos darnos cuenta. 01231
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JUHANI: Ich fürchte, es muß sein. Ich fürcht es. Gott sei uns gnädig! Aber laßt uns dies morgen weiterplanen, jetzt wollen wir uns zur Ruhe begeben. Juhani.—¡Ay, hermanos, mucho me temo que tengamos que hacerlo! jQue Dios tenga piedad de nosotros! Pero dejemos este asunto para manana y vámonos a dormir. 01232
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Kapitel 02 Capítulo

: |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger|-dan|-spa|-ita|-fra|-epo| - |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger-|dan-|spa|-ita|-fra|-epo| (de-es) :
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Es ist ein stiller Morgen im September. Der Tau schimmert auf den Feldern, der Nebel treibt über die Wipfel der verwelkten Büsche und vergeht schließlich in der Höhe. An diesem Morgen haben sich die Bruder sehr mürrisch und schweigsam erhoben, haben sich gewaschen, sich gekämmt und ihre Sonntagskleider angezogen. Denn heute — so haben sie beschlossen — wollen sie zum Küster in die Schule gehen. Es una tranquila manana de septiembre. El rodo brilla en los campos, la niebla barre la arboleda amarillenta y finalmente se disuelve en las alturas. Está manana, los hermanos se han levantado de un humor de perros, sin cambiar palabra; se han lavado la cara, se han peinado y se han puesto el traje de los dias de fiesta. Están dispuestos a ir a casa del chantre, a la escuela. 02001
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Sie verzehren eben ihr Frühmahl am langen Fichtenholztisch vonjukola, und die braunen Erbsen scheinen ihnen wohl zu munden, obgleich ihr Gesicht nicht freudig strahlt, sondern ein düsterer Zug von Verdruß Uber ihren Brauen ruht; der Gedanke an den Gang zum Kantor, den sie gleich antreten wollen, hat ihn dort hingezeichnet. Doch beeilen sie sich nach beendeter Mahlzeit nicht besonders mit dem Aufbruch; noch eine Weile bleiben sie sitzen, um auszuruhen. Stumm sitzen sie da, und der eine starrt niedergeschlagen auf den Fußboden, während ein anderer die Fibel mit dem roten Rücken betrachtet und ihre dicken Blätter langsam um wendet. Am Sudfenster der Stube sitzt Juhani und schaut nach dem steinigen Hügel hinauf, in den dichten Tannenwald, aus dem die Kate des Föhrichtmutt-chens mit den roten Türpfosten herüberschimmert. Sentados ante la larga mesa de pino, almuerzan dando buena cuenta de los guisantes amarillos; pero su habitual expresión de alegrìa ha desaparecido de su rostro, y sus cejas fruncidas deno tan que pronto han de emprender el camino de la escuela. Ya han acabado el almuerzo, pero, sin embargo, se hacen los remolones y se quedan descansando un rato; unos, con la vista fija en el suelo, pensativos; otros, contemplando su cartilla de tapas rojas y pasando y repasando sus ásperas páginas. Juhani, sentado junto a la ventana que da al sur, extiende su mirada por la colina pedregosa y el frondoso pinar, donde se divisa la casa de la Vieja, con su puerta de marco rojo. 02002
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JUHANI: Dort auf dem Steig geht Venla; und einen flinken Schritt hat sie. Juhani.—Allá va Venla por el sendero... ¡y qué gràciles son sus pasos! 02003
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AAPO: Gestern wollte doch das Muttchen mit der Tochter zu ihren Verwandten nach Tikkala, Rüben köpfen und Preiselbeeren pflücken, und dort wollen sie bis spät in den Herbst bleiben. Aapo.—Pues madre e hija debìan de haberse marchado ayer a Tikkala, a casa de sus parientes, para limpiar los ràbanos y recoger los aràndanos, y segun creo pensaban quedarse hasta bien entrado el otono. 02004
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JUHANI: Bis spät in den Herbst? Das gefällt mir gar nicht. Wahrscheinlich tun sies. In Tikkala ist aber dieses Jahr ein Knecht, ein forscher Kerl und großer Schwerenöter; all unser Hoffen ginge da bald in die Brüche. Drum wärs ja das beste, wir erledigten auf der Stelle die bewußte Angelegenheit und stellten die Frage, die Frage der Fragen. Gehn wir also zu dem Mädel und fragen sie, ob sich ihr Sinn lenken lassen und ihr Herz entzünden möchte. Juhani.—¿Hasta bien entrado el otono? Me extrana mucho. Es posible que vayan, pero resulta que este ano hay en Tikkala un robusto criado, un bellaco de tomo y lomo, y nuestra esperanza puede desvanecerse como el humo. Seria, pues, conveniente coger el toro por los cuernos y plantearle a la muchacha la cuestión que nos tiene sobre ascuas: si estaria dispuesta a abrir su alma y encender su corazón. 02005
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TUOMAS: Ich glaube auch, das ist das beste. Tuomas.—Yo también creo que es lo mejor. 02006
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TIMO: Ich auch. Timo.—Y yo. 02007
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JUHANI: Ja, ja! Also jetzt nichts weiter als alle zusammen und zu gleicher Zeit auf die Freite gezogen, daß es schnappt. Ja, ja! Der Herr behüte uns! Aber da hilft nichts als freien, freien! Wir stecken gerade in unsern besten Kleidern, sind gewaschen und gekämmt. Und von außen sind wir ganz wie Christenmenschen: sauber und wie neugeboren. — Nein, das gefällt mir gar nicht. — Aber auf, zu Venla! jetzt ist die angenehme Zeit. Juhani.—De acuerdo. Y ahora, todos a pedir su mano a la vez, corno hombres. ¡Dios nos ayude! No hay mas remedio... ¡a casarse, a casarse! Llevamos las mejores ropas, nos hemos lavado y peinado, y nuestro aspecto es el de buenos cristianos. Somos puros corno recién nacidos. Siento una gran desazón. Corramos a casa de Venla, que éste es el tiempo propicio. 02008
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EERO: Und mag es auch der Tag des Heils werden. Eero.—¡Que sea éste un dìa de dicha! 02009
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JUHANI: Des Heils? Für wen? Was? Aha! Was meinst du damit, Kleiner? Juhani.—¿Un dìa de dicha? ¿Para quién? ¿Qué crees tu, muchacho? 02010
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EERO: Vielleicht für uns alle. Eero.—Pues para todos nosotros. 02011
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JUHANI: Mit ändern Worten: du meinst, sie würde unser aller Frau? Juhani.—En otras palabras, ¿que Venla fuera la mujer de todos nosotros? 02012
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EERO: Mag sein. Eero.—Puede. 02013
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JUHANI: Nee nee! Juhani.—Oye, a ver si te crees... 02014
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SIMEONI: Wie, in Gottes Namen, wäre das möglich? Simeoni.—El cielo me asista, scòrno seria posible? 02015
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EERO: Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Laßt uns alle einmütig glauben, hoffen und lieben. Eero.—Nada hay imposible para Dios. Creamos, esperemos y amemos todos a la vez. 02016
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JUHANI: Still, Eero! denn wir gehen jetzt auf die Freite und auf demselben Weg mit dem Quersack über der Schulter zur Schule. Juhani.—Cierra el pico, Eero. Ahora vamos a casarnos y luego proseguiremos la marcha hacia la escuela con la bolsa al hombro. 02017
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AAPO: Damit wir aber unser Werk mit Ehren zu Ende fuhren, schlage ich vor, daß einer von uns in der Hütte sozusagen den Wortführer macht. Aapo.—Pero, pienso yo, <>no seria conveniente que para hacer las cosas bien uno de nosotros llevara la voz cantante en la casita? 02018
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JUHANI: Ein wichtiger Punkt! Dazu bist du ja aber wie geschaffen. Du hast schöne Anlagen; deine Rede erweckt einem immer Feuer und Blitze in der Brust. Wahrhaftig! Du bist zum Pfarrer geboren. Juhani.—Un punto importante éste, sì, senor. Pero tu mismo vienes como anillo al dedo para esa función. Tienes condiciones especiales, pues con tus palabras sabes avivar una llama y sacar chispas de los corazones. Está visto que has nacido para predicador. 02019
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AAPO: Was weiß ich groß? Und was reden wir von Anlagen? Hier in den Wäldern verschwinden sie im Nebel der Unwissenheit, vergehen wie ein rieselnder Bach im Sand. eia y desaparecen como un riachuelo que se hunde murmurando en la arena? 02020
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JUHANI: Es ist ein Unglück, daß du nicht in die Schule gekommen bist. Juhani.—¡Maldito sea el destino que no te permitió ir a la escuela! 02021
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AAPO: Wo hätte unser Hof die Mittel dazu hernehmen sollen? Denkt doch dran: mehr als einmal muß der Sack zwischen Heim und Schule tanzen, ehe der Junge im Predigtkasten wettert. — Aber zur Sache, zu der Heiratssache. Meinetwegen seis, wie ihr wollt. Ich trete als Sprecher für uns alle zusammen vor und werde versuchen, wie ein kluger Mann zu reden. Aapo.—¿De dónde hubieran sacado en casa el dinero para pagarme una educación? Recordad que hay que vaciar más de un saco de provisiones de casa a la escuela antes de que uno pueda subir al pùlpito. Pero, en fin, volvamos a lo que nos ocupa, que no es otra cosa que la petición de matrimonio. Haré lo que vosotros queràis, y asì, me adelantaré en nombre de todos y procuraré que mis palabras sean las de un hombre sensato. 02022
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JUHANI: Dann ans Werk. — Herrjesses! Aber es hilft ja nichts. Nein, allen Ernstes ans Werk. Unsre Säcke lassen wir vor der Hütte, und Lauri, der hier kein Pferd in der Schwemme hat, wird sie vor den Schweinen schützen. Auf! Und laßt uns mit dem Abc-Buch in der Hand in das Brauthaus treten, das gibt uns etwas von Feierlichkeit. Juhani.—¿Qué hacemos aquì, entonces? ¡Adelante, pues! Vayamos derechos al asunto... ¡Qué sudores!, pero qué remedio, no lo pensemos más. Dejaremos las bolsas delante de la casa y Lauri, al que la cosa ni le va ni le viene, las protegerá de los cerdos. En marcha, chicos, y entremos en la casa nupcial con la cardila en la mano; eso nos darà aires de dignidad. 02023
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EERO: Besonders, wenn wirs so halten, daß man das Blatt mit dem Hahn sieht. Eero.—Sobre todo si ensenamos la ùltima pàgina, la del gallo que, segùn dicen, regala caramelos a los ninos que llegan a ella. 02024
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JUHANI: Schon wieder?! Aber beim Hahn fällt mir der gräßliche Traum ein, der mich letzte Nacht gequält hat. Juhani.—¡Vaya, otra vez con tus cosas! Pero, a propòsito del gallo, ahora recuerdo un sueno horrible que me ha atormentado la noche pasada. 02025
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SIMEONI: Erzähl ihn; vielleicht enthält er eine heilsame Warnung für uns. Simeoni.—Cuéntalo; tal vez resuite una advertencia que nos sea de provecho. 02026
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JUHANI: Ja, mir träumte, dort auf dem Ofen stände ein Hühnernest mit sieben Eiern drin. Juhani.—He sonado que sobre el horno habìa un nido de gallina con siete huevos. 02027
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SIMEONI: Die sieben Jukolabrüder! Simeoni.—¡Los siete hijos de Jukola! 02028
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JUHANI: Aber eins von den Eiern war spaßig klein. Juhani.—Pero uno de los huevos era ridìculamente pequeno. 02029
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SIMEONI: Eero! Simeoni.—¡Eero! 02030
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JUHANI: Da starb der Hahn. Juhani.—El gallo murió. 02031
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SIMEONI: Unser Vater! Simeoni.—¡Nuestro padre! 02032
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JUHANI: Da starb die Henne. Juhani.—La gallina murió. 02033
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SIMEONI: Unsre Mutter! Simeoni.—jNuestra madre! 02034
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JUHANI: Und dann machten sich sofort alle Mäuse, Ratten und Wiesel der ganzen Welt über das Nest her. — Sagt, was bedeutet dies Getier? Juhani.—Entonces los topos, las ratas y las comadrejas se arrojaron sobre el nido. ¿Qué significan estos animales? 02035
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SIMEONI: Unsre sündigen Begierden und die weltliche Lust. Simeoni.—Nuestras pecaminosas pasiones y las frivolidades mundanas. 02036
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JUHANI: Ich glaube auch. — Es kamen die Wiesel, die Ratten und die Mäuse, tänzelten und schwänzelten, schnubberten und knubberten an den Eiern herum, die bald zerbrachen, und da stieg aus dem kleinen Ei ein scharfer, beißender Gestank. Juhani.—Puede que sea asi. Los topos, las ratas y las comadrejas llegaron retorciéndose y dando saltos, rompieron y machacaron los huevos y, ¿qué diréis que pasó?; pues que del huevo mas pequeno salió un hedor agrio. Simeoni.—¡Pon atención, Eero! 02037
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SIMEONI: Paß auf, Eero. Simeoni.—Nuestras pecaminosas pasiones y las frivolida-des mundanas. 02038
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JUHANI: Die Eier gingen kaputt, und eine schreckliche Stimme, wie das Getöse von vielen Wasserfällen, rief mir vom Ofen herunter ins Ohr: »Alles ist zerbrochen, und das ist ein großer Bruch!« So riefs. Aber schließlich fingen wir doch an, den Mischmasch zusammenzukratzen und zu kochen, und bekamen den bekannten Eierpamp daraus; und wir verzehrten ihn mit großem Wohlbehagen und gaben auch unsern Nachbarn davon ab. Juhani.—Cascados los huevos, salió del hornillo una voz espantosa, como el fragor de muchas cataratas, que me rugió en los ofdos: «Todo está roto y grande es el delirio.» Esto gritó la voz, pero, a pesar de todo, nosotros empezamos a reunir y cocer aquellas puches e hicimos un revuelto de huevos que nos comimos con gran placer y hasta nos sobró para dar parte de él a los vecinos. Eero.—¡Bonito sueno! 02039
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EERO: Ein hübscher Traum. Eero.—¡Bonito sueno! 02040
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JUHANI: Ein bittrer! ein bittrer! Du stankst darin wie die Hölle. Ein sehr bittrer Traum, den ich da von dir geträumt habe, mein Lieber. Juhani.—Y amargo, pues tu olias a demonios. ¡ Si, he tenido un sueno muy amargo contigo, pobrecito! 02041
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EERO: Ich habe aber von dir einen wirklich guten Traum geträumt. Mir träumte nämlich, daß dir der Abc-Buchhahn zum Lohn für deinen Fleiß und deine Klugheit einen großen Berg Zuckereier gelegt hat. Du freutest dich mächtig und lutschtest sie. Mir hast du sogar auch welche gegeben! Eero.—Pues ya ves, yo, en cambio, he tenido un sueno muy agradable sobre ti; soné que el gallo de tu cartilla te ponia un montón de caramelos y dulces como premio a tu aplicación y perseverancia. Y tu, gozando como un enano, te ponias morado de dulces y me dabas unos pocos. 02042
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JUHANI: Ach! dir habe ich auch welche gegeben! Das war aber nett von mir. Juhani.—¿De veras te daba? Hermosa acción. 02043
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EERO: Wann tut eine Gabe weh? Eero.—«Quién algo da, mucho recibe». 02044
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JUHANI: Niemals. Und erst, wenn ich dir was mit dem Stöckchen gäbe. Juhani.—Por supuesto. Y sobre todo, si va acompanado de unos cuantos golpes. 02045
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EERO: Warum denn nur etwas? Eero.—¿Por qué sólo de unos cuantos? 02046
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JUHANI: Halt den Schnabel, Dussel! Juhani.—¡Cierra el morro, novillo! 02047
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TUOMAS: Tut das beide, und laßt uns aufbrechen. Tuomas.—Cerradlo los dos y larguémonos de una vez. 02048
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AAPO: Und jeder seinen Sack und sein Abc-Buch zur Hand. Aapo.—Que cada uno coja su bolsa y su cartilla. 02049
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So gingen sie fort und gedachten, um der Nachbarin Tochter zu freien. Stumm schritten sie im Gänsemarsch über die Kartoffelmiete, stiegen den steinigen Pfad hinauf und standen endlich vor Föhrichtmutt-chens Hütte. Fueron, pues, los hermanos, a pedir en matrimonio a la hija de su vecina. Caminando en fila, uno detras de otro, sin musitar palabra, atravesaron los cobertizos de patatas, subieron por la colina pedregosa y, finalmente, se detuvieron ante la casita de la Vieja del Pinar. 02050
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JUHANI: Hier sind wir, und hier lassen wir unsre Säcke. Und du, Lauri, bleibst als treuer Wächter dabei sitzen, bis wir aus dem Brauthaus zurückkommen. Juhani.—Bueno, hemos llegado. Dejemos las bolsas, y tu, Lauri, quédate vigilandolas como fiel guardian hasta que salgamos de la sala nupcial. 02051
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LAURI: Bleibt ihr lange drin? Lauri.—¿Pensais quedaros mucho rato? 02052
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JUHANI: Bis wir mit unsrer Sache glücklich fertig sind. — Hat jemand einen Ring bei sich? Juhani.—El riempo que nos lieve el asunto. ¿Tiene alguien una sortija? 02053
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EERO: Den brauchst du nicht. Eero.—No te hara falta. 02054
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JUHANI: Hat jemand einen Ring in der Tasche? Juhani.—Repito, tiene alguien una sortija en el bolsillo? 02055
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TIMO: Ich nicht, und die ändern wohl auch nicht. Aber da haben wirs: ein Junggeselle sollte immer einen blinkenden Ring im Beutel tragen. Timo.—Yo no, y supongo que nadie. Ved lo que pasa. Un joven debiera llevar siempre un reluciente anillo en el bolsillo. 02056
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JUHANI: Donnerwetter! Da stehen wir nun. Und gestern war Iisakki, der Hausierer, bei uns, von dem ich gut einen Ring und ein Halstuch hätte kaufen können, aber daran hab ich nicht gedacht. Juhani.—¡Diablos, ahora sì que estamos en un apuro! Y lo que son las cosas, ayer mismo pasó por casa el bu-honero Iisakki, el ruso, y hubiera sido una buena ocasión de comprarle una sortija y una panoleta, pero, ¡idiota de mi!, no se me pasó por las mientes. 02057
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02058
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AAPO: Die Sachen können wir uns hinterher kaufen. Und überhaupt ist es zunächst am wichtigsten, daß wir sicheren Bescheid erhalten, ob einer und wer von uns diesen fröhlichen Kauf tun soll. Aapo.—Ya tendremos oportunidad de comprar esos objetos mas tarde. Antes convendrá saber si alguno de nosotros, y quién, tendra que hacer tan agradables compras. 02058
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JUHANI: Wer hat denn da die Tür aufgemacht? Venla? Juhani.—Mirad, mirad, ¿quién està abriendo la puerta? ¿Es Venla? 02059
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TIMO: Die Alte, das Hakenkinn. Timo.—Bah, es la vieja de la barbilla ganchuda. 02060
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02061
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JUHANI: Venlas Spinnrad schnurrt drinnen wie ein vergnügter Mistkäfer am Sommerabend, wenn er schönes Wetter prophezeit. Nun hinein! Wo ist denn mein Abc-Buch? Juhani.—La rueca de Venla zumba como un aiegre escarabajo en las noches de verano cuando presagia buen riempo, ¡Addante! ¿Dónde està mi cartilla? 02061
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AAPO: Du hasts ja in der Hand, Bruder. Dir ist wohl nicht ganz wohl, du Gottesgeschöpf? Aapo.—La tienes en la mano, hermano. ¿Ya te da vueltas el tejado, criatura de Dios? 02062
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02063
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JUHANI: Keine Not, Brüder. Aber ich bin doch nicht etwa rußig im Gesicht? Juhani.—No hay peligro, hermano. ¿No tendré la cara tiznada de hollin? 02063
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EERO: Woher denn? Rein bist du und warm wie ein frischgelegtes Ei. Eero.—Qué va. Estás limpio y calentito como un huevo recién puesto. 02064
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02065
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JUHANI: Dann los! Juhani.—Entonces, vamos alla. 02065
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EERO: Wartet mal! Ich bin der Jüngste und darf euch wohl die Tür öffnen und selber zuletzt hineingehen. Tretet ein. Eero.—¡Un momento! Yo soy el más joven y me corresponde el honor de abriros la puerta y entrar el ùltimo. ¡No faltaba màs! Entren sus excelencias. 02066
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02067
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Sie traten in die niedrige Hütte des Föhrichtmutt-chens, Juhani voran mit weit aufgerissenen Augen und mit Haaren, die ihm zu Berge standen wie die Borsten dem Stachelschwein; und die ändern folgten ihm auf den Fersen getreulich und mit ernsten Mienen. Sie gingen hinein, und Eero schlug mit einem Knall die Tür hinter ihnen zu, blieb jedoch selbst draußen und setzte sich mit einem verschmitzten Grinsen auf den Acker nieder. Encabezados por Juhani, entraron en la casita de bajo techo. El muchacho tenia los ojos muy abiertos y los pelos tiesos como pùas de puercoespin. Los otros, graves y solemnes, siguieron al hermano mayor. Eero cerró de golpe la puerta y se quedó fuera, sentado en la hierba con una sonrisa maliciösa en los labios. 02067
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Die Alte aber, in deren Hütte die fünf Brüder nun als Freier stehen, ist eine rüstige und rührige Frau. Sie lebt von der Hühnerzucht und vom Beerenpflücken. Im Sommer und Herbst bückt sie sich fleißig auf den stubben -reichen Halden nach Erd- und Preiselbeeren, bückt sich und schwitzt zusammen mit ihrer Tochter Venla. Das Mädchen gilt für schön. Ihr Haar ist rostbraun, ihr Blick schlau und scharf, ihr Mund schwellend, wiewohl fast zu breit. Von Wuchs ist sie klein, aber breitschultrig und drall, und kräftig soll sie auch sein. Dies war der Schwarm der Brüder im Schutz des Föhrenwäldchens. Los hermanos, en calidad de pretendientes, están, pues, en casa de la vieja. Es ésta una mujer vigorosa y agii, que va tirando en la vida criando gallinas y recogiendo bayas. En verano y otono recorre infatigable los claros llenos de tocones; trepa por las lomas y cuestas pobladas de fresas y arándanos; corre, sudorosa, seguida por su hija Venla. La muchacha goza fama de ser hermosa: sus cabellos son del color de la herrumbre, sus ojos vivaces y penetrantes y su boca graciosa, aunque quiza un poco alargada. Es pequena, regordeta, prieta de carnes, y se dice que muy fuerte. Tal es la encantadora palomita de los hermanos, revoloteando en el pinar. 02068
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Plötzlich aber knarrte die Katentür, und Juhani trat hitzig heraus und rief zu den anderen, die noch drinnen waren: »Kommt fort, Jungens!« Und heraus kamen sie schließlich alle mit ärgerlichen Mienen und wandten sich dem Kirchdorf zu. Als sie aber ungefähr fünfzig Schritt vom Häuschen entfernt waren, hob Juhani einen faustdicken Stein auf und schleuderte ihn wutschnaubend gegen die Katentür. Es krachte, und drinnen schrie die Alte auf, öffnete die Tür und schüttelte fluchend und keifend ihre drohende Faust hinter den davoneilenden Brüdern her. Mit den Fibeln in der Hand und den Quersäcken über der Schulter schritten diese, ohne ein Wort zu wechseln, hintereinander her den Kirchweg entlang. Voller Wut hasteten sie dahin: Der Sand knirschte, und die Säcke tanzten auf und ab; und sie merkten kaum, wie sie vorwärts kamen. Lange marschierten sie schweigend drauflos, bis Eero den Mund öffnete und fragte: De pronto, chirrió la puerta de la casita y Juhani salió como una tromba gritando furiosamente a sus hermanos que se habfan quedado dentro: «¡Salid todos, salid!» Los hermanos se unieron pronto a él, con cara de pocos amigos, y emprendieron el camino del pueblo. Mas apenas se habfan alejado unos cincuenta pasos cuando Juhani, cogiendo una piedra del tamano de su puno, la arrojó con todas sus fuerzas contra la puerta de la casa de la vieja. Retembló la casa, la vieja lanzó un grito dentro, abrió la puerta y empezó a lanzar por su boca sapos y culebras, sin dejar de amenazar con el puno a los hermanos que hufan a todo correr y que pronto, con la cardila en la mano y la bolsa al hombro, emprendieron el camino de la iglesia en fila india, sin cambiar palabra. Caminaban a largas zancadas, espoleados por la furia; crujfa la arena, bailoteaban las bolsas, y los hermanos ni se fijaban en el camino que pisaban. Asì anduvieron largo tiempo, mudos, hasta que finalmente Eero dijo: 02069
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EERO: Nun, wie gings? Eero.—¿Cómo fue la cosa? 02070
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JUHANI: Jaja! wie gings? Warst du nicht mit drin, du Elster, du Rabenaas? Aber freilich, du hattest keinen Mut, das wars. So ein Rabenaas! Dich könnte ja die Venla unter ihren Rock stecken. Paß aber mal auf, was ich alles von dir geträumt habe. Wie mir jetzt einfällt, träumte mir ja heute nacht noch was von dir. Sonderbar! Da saßest du dort im Tannenwald und hieltest Venla liebevoll umschlungen, als ich mich ganz sachte an euch heranschlich. Aber plötzlich erkanntet ihr mich, und was tat da Venla? Versteckte dich in den Falten ihres Rockes. »Was hast du denn da in deinen Rock gewickelt?« fragte ich. »Ach, nur eine kleine Krähe«, sagte das freche Ding. Hihihi! Das ist aber gar kein Traum, nein, hols der Henker! das hat sich Jussi selber zusammengedichtet. Ja! der ist nicht ganz so dumm, wie man glaubt. Juhani.—¿Que cómo fue la cosa? ,Acaso entraste tu con nosotros, urraca, hijo de cuervo? ¡Cobardica, que no tuviste valor de cruzar la puerta! ¿Pero a quién le importa el hijo de un cuervo como tu? Venla podria esconderte en su falda. ¡Qué cosas he sonado sobre ti! Escucha, escucha este otro sueno que tuve la noche pasada y que ahora mismo me viene a la memoria. ¡No tiene desperdicio! Estabas sentado junto a Venla en el pinar, en amorosos devaneos, y en esto que me acerqué a vosotros sigilosa y furtivamente. De pronto me veis, ly qué dirás que hace Venla? La muy ladina te esconde bajo sus faldas. «(Qué escondes en tus sayas?», le pregunto. «Nada, solamente un corvato», me contesta la tunanta. ¡¡e, ¡e, ¡e! ¡Vamos, no te lo creas, no es un sueno, por el diablo! No es más que una historieta que Juhani acaba de sacarse del caletre. No es tan tonto como se cree. 02071
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EERO: Sonderbar, wie wir beide voneinander geträumt haben. Ich träumte so von dir: du standest mit Venla ebenfalls dort im Föhrenwald, und ihr herztet euch zärtlich und schautet ernst in die Wolken. Denn von dort oben, vom Himmel herab begehrtet ihr ein Zeichen, einen Beweis fiir die Gottgefälligkeit eurer Liebe. Der Himmel lauschte, es lauschte der Wald, die Erde und auch die kleinen Vögel, und ihr selbst harrtet im tiefsten Schweigen der Dinge, die da kommen sollten. Da kam auch schließlich eine alte Krähe, zog gemütlich durch die stille Luft und schielte, gerade über euch angelangt, einmal auf euch hinab, dann aber wandte sie ihre Augen nach der ändern Seite, lüpfte die Beine und ließ etwas Weißes fallen, das hinunterspritzte und euch beiden Liebenden auf die Stirn platschte und gerade in die Visage klackste. — Sei mir aber nur nicht böse; denn ich habe es wirklich geträumt und mirs nicht etwa selbst zusammengedichtet. Eero.—¡Hombre, esto si que tiene gracia! ¡Hemos sofiado los dos uno con el otro! Verás lo que sofie sobre ti. Estábais Venla y tu arrullándoos en este mismo pinar, contemplando las nubes y buscando en el cielo un signo propicio a vuestro amor. El cielo escuchaba, escuchaban los bosques y la tierra y los pajarillos, y vosotros, mientras tanto, esperàbais muy callados el prodigio. En esto apareció un viejo cuervo aleteando torpemente en el aire quieto y, trazando cìrculos, se fue acercando hasta que os descubrió; entonces, levantando la vista y estirando las patas, dejó caer algo bianco sobre la frente del muchacho y de la muchacha, salpicàndoles el rostro. No te enfades por eso, puesto que de veras es un suefìo; no me lo he sacado de la cabeza. 02072
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JUHANI: Du verfluchter Kerl, ich will dich ... Juhani.—¡Maldito truhán! Ahora vas a ver... 02073
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Dann stürzte er ergrimmt auf Eero zu, der geschwind vor seinem wütenden Bruder ausriß. Mit einem Sprung verließ er die Straße, rannte wie ein Hase an der Halde hin, und Juhani trottete wie ein gereizter Bär hinter ihm her. Es hüpften die Säcke, es dröhnte der trockene Boden unter ihnen; und man hörte, wie die ändern Brüder schrien und die Kampfhähne zur Besinnung und Eintracht mahnten. Aber Eero eilte zurück auf die Straße, und da liefen die ändern herzu, um ihn vor den Klauen des rasenden Juhani zu retten, der ihm schon dicht auf den Hacken war. Y se lanzó furioso contra Eero, quien, para escapar de su colèrico hermano, salto fuera del camino y echó a correr como una liebre por el claro, perseguido por Juhani como un oso enfurecido. Las bolsas les golpeaban los costados, crujìa el suelo bajo sus pies, y los demás hermanos les gritaban pidiéndoles calma. Eero se dio la vuelta y los hermanos corrieron a librarlo de las garras del airado Juhani, que ya iba pisàndole los talones. 02074
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TUOMAS: Hübsch stehngeblieben, Juhani! Tuomas.—¡Alto ahi, Juhani! 02075
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JUHANI: Ich schlage ihm die Knochen entzwei! Juhani.—¡Voy a estrangularlo! 02076
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TUOMAS: Artig, Jüngelchen. Tuomas.—¡Quieto, muchacho! 02077
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JUHANI: Schockschwerenot! Juhani.—Asi le... 02078
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AAPO: Er hat nur Gleiches mit Gleichem vergolten. Aapo.—Favor con favor se paga. 02079
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JUHANI: Verflucht sei seine Zunge, verflucht sei dieser Tag! O Gott! von Venla haben wir wirklich einen Korb bekommen. Meine Augen sehen ja nicht einen Klafter weit. Erde und Himmel, alles ist schwarz wegen meines schwarzen Herzens. Schockschwerenot! Juhani.—¡Maldita sea su lengua! ¡Maldito sea este dìa! j Venla nos ha dado calabazas, Dios lo ha querido! ¡ Maldi tos sean Lucifer y sus àngeles! Estoy tan ciego que mis ojos no ven a dos pasos; el cielo y la tierra están negros como mi alma, ¡Asì me parta un rayo! 02080
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SIMEONI: Fluche nicht so, Mensch. Simeoni.—jNo blasfemes, hermano! 02081
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JUHANI: Ich fluche, daß sich die Erde umdreht und zersplittert wie ein morscher Kahn im Gewittersturm! Juhani.—¡Blasfemaré aunque el mundo se haga pedazos y quede como un viejo carro aplastado por un tronco! 02082
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SIMEONI: Was können wir denn dabei tun? Simeoni.—¡Qué le vamos a hacer! 02083
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JUHANI: Tun? Wenn dies Abc-Buch nicht Gottes Wort, Gottes Buch wäre, dann zerriß ichs auf der Stelle in Fetzen, in tausend Fetzen! Aber seht mal her, wie ich jetzt meinen Quersack auf der Erde zu Matsch zertrample. Wollt ihrs sehn? Juhani.—¿Cómo que qué le vamos a hacer? Mira lo que te digo: si está cartilla no fuera la palabra de Dios, la haria trizas ahora mismo. ¡Lo que se dice trizas! Pero, mirad: aquì està mi bolsa de provisiones; voy a dejarla hecha tiras ahora mismo. Vais a verlo. 02084
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SIMEONI: Um Gottes willen, die liebe Gottesgabe! Denk an die Magd in Paimio. Anspielung auf ein finnisches fliegendes Blatt, das von einer Magd in Paimio (Kirchspiel im Regierungsbezirk Äbo-Björneborg) erzählte, die auf dem Weg zur Kirche ihr BrotbUndel in eine Pfütze warf, um diese so trockenen Fußes Überschreiten zu können, und zur Strafe für immer in ihr hängenblieb. Simeoni.—¡No, por el amor de Dios! ¡No los dones del Senor! Acuérdate si no de la criada de Paimio, aquella infeliz que, para poder cruzar un arroyo, tiro un pan a él y, al pisarlo, quedó inmóvil por toda la eternidad. 02085
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JUHANI: Mein Herz ist voll Leid! Juhani.—Si rompo y rasgo es para calmar el dolor que siente mi alma. 02086
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SIMEONI: »Geduld im Leid, im Himmel Freud!« Simeoni.—«Lo que en la tierra es dolor, en el cielo sera esplendor». 02087
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JUHANI: Ich pfeife auf die ganze Himmelsfreude, wo ich Föhrichtmuttchens Venla nicht gekriegt habe. Ach, Brüder, meine große Familie! Wenn ihr wüßtet, dann verständet ihr, daß sich meine Gedanken beinahe schon zehn Jahre wie närrisch um das Ding gedreht haben. Und jetzt ist meine Hoffnung dahin, dahin wie die Asche im Wind. Juhani.—Me rio yo del esplendor celestial si Venla no puede ser mia. ¡Ay hermanos, mi querida familia! Lo entenderiais si supieseis que hace diez anos no hago mas que pensar en esa muchachuela, pero he aquì que mi esperanza se ha disuelto como ceniza al vien to. 02088
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TIMO: Schon am frühen Morgen haben wir einen Korb bekommen. Timo.—¡Bonitas calabazas nos ha regalado la manana! 02089
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JUHANI: Ja, alle miteinander. Juhani.—Sì, para todos y cada uno. 02090
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TIMO: Keiner hat Gnade gefunden, auch der Kleinste nicht. Alle haben wir ihn bekommen. Timo.—Nadie se libro, ni el más pequeno. Todos, todos recibimos las calabazas. 02091
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JUHANI: Alle, alle! Aber es ist doch so besser, als wenn einer von euch sie zur Ehehälfte bekommen hätte. Hols der Henker! was tät ich dem jetzt den Buckel verprügeln, dem das widerfahren wäre. Wahrhaftig, das tät ich. Juhani.—Todos, sì. Pero es preferible que haya sido asì, a que alguno de vosotros hubiese sido aceptado por Venla porque... ¡ay de aquel al que le hubiera favo recido la suerte!... ¡Lo habrìa molido a palos! Lo digo en serio... ¡Testigos son los diablos! 02092
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TUOMAS: Wir haben uns jämmerlich benommen. Das zeigte das spöttische Grinsen des Mädels, als Aapo unsre gemeinsame Angelegenheit vorgebracht hatte. Tuomas.—El caso es que hemos quedado en ridìculo. Asì nos lo dio a en tender Venla con aquella mueca burlona con que nos obsequió cuando Aapo se declaró en nombre de todos. 02093
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JUHANI: Durchhauen sollten wir sie, das freche Ding. Uns zum besten halten! Na warte, Grünschnabel. — Aapo hat sein möglichstes getan, das ist nicht zu leugnen; aber da hätten ja Engelszungen nicht geholfen. Juhani.—¡Una buena tunda es lo que merecerìa esa desvergonzada! jQuién se habrá creìdo que es! Aapo hizo cuanto pudo, esto no se puede negar; pero ni las palabras de los mismìsimos querubines hubieran tenido mejor fortuna. 02094
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TIMO: Ja, wenn wir im schwarzen Tuchrock vor sie hingetreten wären, und wenn eine Uhr unsre Westentasche wie eine dicke Zwiebel gebaucht, vielleicht noch ein Schlüssel an der Kette geklimpert und eine silberbeschlagene Pfeife zwischen unsern Zähnen gequalmt hätte: ja, dann hätte unsre Sache, weiß Gott, gleich Eier und Junge bekommen. Timo.—Si nos hubiéramos presentado ante ella con levita negra y un reloj tan grande como un gran nabo en el bolsillo del chaleco, y una llave tintineando en la cadena, y una pipa con incrustaciones de piata en la boca, echando humo, por mi vida que otro gallo nos cantara. 02095
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JUHANI: Weiber und Elstern sind gleich stark auf blinkende Gegenstände versessen. Aber Aapo ist ja still wie ein zugefrorner See? Juhani.—Ya se sabe: la mujer y la urraca, por lo que brilla saca. Y a todo esto, iqué hace Aapo, silencioso como un lago helado? 02096
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AAPO: Unsre Stimme hat keinen Klang im Sturm. Oder fangen die wilden Wirbelwinde schon an, sich in deiner Brust zu legen? Aapo.—Nuestra voz no encuentra eco en la tormenta. ¿0 es que empiezan a calmarse los torbellinos de tu colera? 02097
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JUHANI: Die Blutlache meines Herzens schlägt noch hohe Wellen, oh, noch lange. Aber sag doch trotzdem ein Wort. Juhani.—El pantano sangrante de mi corazón aun se agita, y se agitara durante mucho tiempo. Pero di una palabra cuando menos. 02098
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AAPO: Meinetwegen zwei. Also hör zu. Nimm dein Herz in die Hand und fliistre ihm mit der Zunge der Vernunft ins Ohr: Venla macht sich nichts aus dir, \yeil sie dich nicht liebt, und daß sie das nicht tut, das laß dich nicht verdrießen, denn die Flamme der Liebe facht der Himmel an, aber nicht menschliche Pläne. Das Bettlermädchen verliebt sich in den König, die Fürstin entbrennt wie toll für den Köhlerbuben. So schweift der Hauch der Liebe in dieser Welt kreuz und quer umher, und du weißt nicht, von wannen er kommt. Aapo.—Hasta dos. Escucha. Dile a tu corazón al oìdo, con la voz de la razón: Venla no te hace caso porque no te ama, y por lo tanto no te enfades, porque es el cielo el que enciende el fuego del amor, y no el proposito del hombre, de manera que la mendiga se enamora del rey y la princesa pierde la chaveta por el deshollinador. El amor, que es ciego, revolotea de un lado para otro, y nadie sabe en qué momento llega. 02099
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TIMO: Die Liebe bläst, wo sie will. Du hörst ihr Sausen, aber du weißt nicht, von wannen sie kommt und wohin sie fährt. Das habe ich oft die alte Gemeindearme sagen hören. Aber damit meinte sie, glaub ich, die Liebe Gottes. Timo.—El amor sopia al azar; lo oyes silbar, pero no sabes de dónde viene y adónde va. Cuantas veces se lo 01 decir a aquella vieja a la que tuvimos que dar albergue en casa. Pero para mi que se referìa al amor divino. 02100
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AAPO: Sprich weiter zu deinem Herzen: zapple nicht so! Venla hat recht getan, dir eine Absage zu geben. Denn eine Ehe ohne den Drang der Liebe taugt nichts, sie geht schief und bringt vielfach ewige Pein, wie wirs leider jetzt oft sehen und hören. Jawohl, Brüder, laßt Venla nur den nehmen, der ihr bestimmt ist. Wir machens ebenso. Aapo.—También dile esto a tu corazón, Juhani: Deja ya de agitarte. Venla hizo bien en rechazarte, ya que un matrimonio sin amor no puede tener buen fin y suele causar angustias sin cuento, como por desgracia estamos acostumbrados a ver y a oìr en estos nuestros tiempos. Asi es que, hermanos, no le demos mas vueltas y dejemos que Venla se case con el hombre que tiene destinado, y hagamos nosotros lo mismo. 02101
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TIMO: Das Mädchen, das aus meiner Rippe gemacht ist, kriege ich doch zu guter Letzt, und wenn sich der Teufel zuschanden brüllt. Dann weiß ich noch eins: beim Mann sitzt das Herz links, beim Weib rechts in der Brust. Timo.—Aunque le duela al diablo, un dìa u otro encontraré a la mujer que ha sido fabricada con mi costilla. Y otra cosa puedo decir: el corazón del hombre late en la parte izquierda del pecho, y el de la mujer, en la derecha. 02102
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JUHANI: Mein Herz sitzt aber nicht, sondern es hüpft und rast wie ein Heide. — O du Windbeutel, du Zigeunermetze! Weshalb hast du mich Bauernsohn, den Sohn eines Hofs mit gutem Boden, seinen ältesten Sohn zurückgestoßen? Juhani.—Pero el mìo no late, sino que se agita como el de un endemoniado. ¡Ah, lagarta, hija de gitana! ¿Por qué me has rechazado siendo, como soy, joven, labrador de rica hacienda e hijo mayor? 02103
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AAPO: Darüber braucht man sich gar nicht zu wundern. Unser Hof ist in schreiendem Verfall, und dieses Fräulein dort hofft, wenn auch vergebens, in einen viel bessern Hof zu heiraten. Ich habe gehört, daß der Sorvari-Juhani, der saubere Patron, mit ihr schöntut. Aapo.—No tiene nada de extrano. Nuestra granja está descuidada, y esa senoritinga aspira, por lo que parece, aunque en vano, a ser un dia la duena y senora de una finca mejor 'que la nuestra. He oido decir que anda tras elia el bueno de Juhani de Sorvari. 02104
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02105
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JUHANI: Der Jussi! Das Stachelkinn! Hätte ich den jetzt unter den Fäusten, dann würd ich ihn ein bißchen durchwalken. Ein Mädchen in ewige Schande zu bringen. Juhani.—¿ Ah, sf? ¡Pues ay de ti, tocayo de cara de pera! ¡Ya te darla yo un buen manoseo si te echara el guante! ¡Seducir a una muchacha para hundirla en la vergüenza eterna! 02105
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02106
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AAPO: Ja ja, die Welt ist dumm und falsch zugleich. Venla fehlts nicht am Äußern und dem Jussi nicht an Kniffen. Sorvari ist ein prächtiger Hof, so was lockt. Aber Jukola, das Elendsnest, ist in einer traurigen Verfassung, und wir, seine sieben Erben, in einer noch viel traurigeren, wenigstens in den Augen der Welt. Die Menschen, die um das faule, oft wilde Leben unserer Jugend wissen, können wohl nichts Braves mehr von uns erwarten. Und so viel weiß ich, daß kaum zehn Jahre gesittetes und in allen Stücken ehrbares Betragen uns in den Augen unsrer Landsleute wieder zur vollen Menschenwürde verhelfen könnten. So mühselig ist es, sich vom Makel eines schlechten Rufs freizumachen, wenn er mal an einem sitzt. Aber schließlich ist es ja doch besser, daß wir uns aufraffen, als für alle Zeit in der Schlammpfütze unsrer Erbärmlichkeit zu versinken. Drum laßt uns aus allen Kräften nach Beßrung, nach gründlicher Beßrung streben! Aapo.—Si es que el mundo está loco y lleno de falsedad. Ni a Venla le falta hermosura ni a ese Juhani astucia. Lo que pasa es que Sorvari es una gran finca, mientras que Jukola, este nido de miserias, está en unas condiciones lamentables, lo mismo que lo estamos nosotros, sus siete herederos, por lo menos a los ojos del mundo. Los que recuerdan nuestra juventud despreocupada y loca nada bueno esperan de nosotros, que tal es nuestra fama, y aunque nos comportáramos como àngeles durante diez anos, dudo yo que lograramos conquistar el respeto y afecto de nuestros paisanos, porque cuando uno tiene mala fama, con ella se acuesta y con ella se levanta. Pero es preferible tratar de salir a flote que estarse revolcando de por vida en el cieno del envilecimiento. Por eso tenemos que hacer todo lo posible por mejorarnos. 02106
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02107
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JUHANI: Wir sind ja jetzt auf dem Weg der Beßrung. Aber diese unglückselige Brautschau hat meinem Herzen einen Schlag versetzt, der ihm Tage und Wochen entsetzlich weh tun wird. Sie hat mir eine schwere Wunde beigebracht. Juhani.—En ese camino estamos. Pero el fracaso de lo del casorio ha sido un golpe terrible para mi corazón, del que se resentirà durante dias y aun semanas, pues he sido herido en lo más sensible. 02107
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02108
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AAPO: Eine Wunde, eine Wunde, ja wahrhaftig, aber ich weiß; die Zeit wird sie mit dem Schorf und der Haut der Vergessenheit überziehen. — Was ist denn dort auf der Straße? Aapo.—Claro, una herida siempre es una herida; pero, créeme, hermano, cicatrizarà con el tiempo y la piel del olvido la recubrirà. Mas iqué alboroto es ese que arman en el camino? 02108
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TIMO: Burschen aus Toukola, ein lustiger Haufen. Timo.—Es la alegre pandilla de los mozos de Toukola. 02109
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AAPO: Die feiern blauen Montag. Sie sind ja toll und voll betrunken, die alten Strauchdiebe. Aapo.—Esos bellacos celebran su lunes libre con una cogorza de aquì te esperò. 02110
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TIMO: Und wollen gar zu sehr, daß wir mitmachen. Timo.—Y seguro querrán que nos unamos a ellos. 02111
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JUHANI: Die Versuchung naht. Juhani.—La tentación se acerca. 02112
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TIMO: Sind die lustig! Timo.—A lo que parece, se lo están pasando en grande. 02113
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JUHANI: Und wir? Was steht uns bevor? Tausend Teufel! uns Arme erwartet ein feuriges Zausefest. Juhani.—¿Y a nosotros, en cambio, qué nos esperà? ¡Rayos! ¡Unos buenos tirones de pelo! 02114
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EERO: Welch ein Unterschied: beim Kantor hinterm Ofen am Abc herumstottern oder mit Hurra und Heißa mit vergnügten Kumpanen einen vergnügten blauen Montag feiern! Eero.—¡Menuda diferencia entre sudar la gota gorda sobre la cardila en un rincón de la casa del chantre, a festejar el lunes libre con alborozo y cantando en alegre compana! 02115
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JUHANI: Der Unterschied ist riesengroß, so groß, wie der zwischen dem Brunnen des Abgrunds und dem Himmel. Wohin sollen wir gehen, Brüder? Juhani.—Tan grande es la diferencia como la que hay entre el pozo del abismo y el cielo. ¿ Adónde vamos, hermanos? 02116
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EERO: Dann los in den Himmel! Eero.—¡Derechitos al cielo! 02117
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AAPO: In den Brunnen, in den Brunnen, und uns voll Wasser des Lebens schlürfen! In die Tiefen der Gelehrsamkeit, der Kunst und der Weisheit wollen wir uns versenken. Aapo.—Al pozo, al pozo. Bebamos el agua fresca de k vida hasta saciarnos. Sumerjámonos en el tesoro del conocimiento, de la sabidurfa y de la instrucción. 02118
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TUOMAS: Zum Kantor, zum Kantor! Tuomas.—¡A casa del chantre, pues! ¡A casa del chantre! 02119
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JUHANI: Na, trollt euch! Juhani.—Bueno, pero vamos despacito. 02120
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EERO: Hört mal! Kissala-Aapelis Klarinette! Eero.—¡Hay que ver cómo suena el clarinete de Aapeli de Kissala! 02121
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JUHANI: Wunderschön! Juhani .—¡ Estupendamente ! 02122
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TIMO: Das klingt wie die Posaune des Oberengels. Timo.—Suena como la trompeta del arcangel. 02123
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JUHANI: Wenn die himmlischen Heerscharen exerzieren und marschieren, daß der Staub unter den Füßen pufft. Wunderschön! Juhani.—Como cuando las legiones celestiales desfilan entre airosas marchas levantando nubes de polvo. ¡ Magnifico! 02124
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TIMO: Sie wollen uns um alles in der Welt mit sich haben. Timo.—Los de Toukola querran sin duda que nos unamos a ellos. 02125
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JUHANI: Gewiß, gewiß. Die Versuchung naht, ja wahrhaftig, die Versuchung naht. Juhani.—Tenlo por cierto. La tentación se nos acerca. 02126
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Unterdessen waren die Burschen aus Toukola heran-gekommen, aber durchaus nicht so höflich und liebenswürdig, wie die Brüder von Jukola erwarteten. Sie waren nämlich ziemlich angeheitert und machten sich einen Spaß daraus, den Brüdern einen Possen zu spielen, und sie sangen, während sie sich unter den Klängen von Kissala-Aapelis Klarinette den Schul-gängern näherten, das neue Lied von der »Sieben-männerkraft«: Mientras asi hablaban los hermanos, la banda de jóvenes de Toukola se habia aproximado a ellos, pero no con las sanas intenciones que creian. Iban algo bebidos y dispuestos a reirse un poco a costa de los hermanos, de modo que, sin encomendarse a Dios ni al diablo, se plantaron delante de los escolares y, acompanados por el clarinete de Aapeli, empezaron a cantar una canción que acababan de inventar, llamada La fuerza de los siete hermanos, y que decia asi: 02127
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Brülle, wem ne Kehl gegeben,
denn ein Lied soll sich erheben
von der Siebenmännerkraft.

So viel Stern im großen Bären,
so viel fette Bäuche zehren,
groß und klein, an Jukola.

Juho poltert, donnerwettert,
alles kracht, wenn Jussi zetert,
er, des Hofes bester Sohn.

Tuomas wie ne Eiche stehet,
Abram seine Predigt drehet,
Jukolas großer Salomon.

Simeon, der alte Mucker,
klagt und weint, der »arme Schlucker,
Satan, Sünder, Elendswurm«.

Auch kocht Erbsen er mitunter,
Timo wirft den Speck darunter,
spuckt auch in den Brausetopf.

Lauri will sich waldwärts trollen,
sucht nach Krummholz und nach Knollen,
wühlt als Dachs die Heide um.

Schließlich kommt vom Schwanz die Spitze,
Eero klein mit schlauem Witze,
Jukolas bissiger Köter.

Dieses sind die Brüder alle,
edel wie die Stier’ im Stalle,
mit der Siebenmännerkraft.
Griten todos con fuerza,
pues de siete hombres
fuertes cantare la canción.

Hay hijos en Jukola
cual estrellas de la Osa
Mayor, vagos y gordos.

El hijo de la granja,
el fuerte Jussi, grita
que retiembla la casa.

Cual roble es Tuomas, y Aapo,
el Salomon de Jukola,
como un pastor predica.

De barba larga y rala,
Simeoni se queja:
«¡Pecador, hombre impio!»

Él guisa los guisantes,
Timo echa grasa al caldo
y escupe en el puchero.

Lauri anda por el bosque
buscando àrboles raros;
cual topo hurga los campos.

En la cola está Eero,
el pequenajo y listo,
el chucho de mal genio.

He aqui los siete hermanos,
fuertes cual siete toros,
¡de siete hombres la fuerza!
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Schweigend, aber mit aufeinandergebissenen Zähnen hörten die Brüder das Lied an. Als jedoch der Spott der Plagegeister damit nicht erschöpft war, als es nun ununterbrochen gemeine Witze regnete, besonders über den Hahn auf dem Abc-Buch und sein Eierlegen, da lief den Brüdern die Galle ins Blut, ihre Augen wurden stechend und zogen sich eng zusammen wie die des Nerzes, wenn er im schwarzen Bruchwald hinterm Baumstumpf hervor in die leuchtende Sonne blickt. Da geschah es, daß einer der Toukolaner Gauner im Vorbeiziehen Juhani plötzlich die Fibel aus der Hand schlug und mit aller Geschwindigkeit ausriß. Ergrimmt jagte Juhani hinter ihm her. Gleich stürzten sich auch die ändern Brüder mit wilder Wucht auf die Spötter, und es gab eine allgemeine Prügelei. Zuerst klatschten Ohrfeigen, klatschten hüben und drüben. Aber dann gingen sie einander an die Kehlen und begannen, blindlings und japsend, ein Reißen, Raufen und Knuffen mit den Fäusten. Grimmig schlugen die Burschen von Toukola drein, aber noch grimmiger droschen die Männer von Jukola; und schwer wie eiserne Keulen fielen ihre Fäuste auf die Köpfe der Feinde. Man wälzte sich im Schmutz und Staub, der in dickgeballten Wolken von der Straße aufstieg, und der grobe Kies prasselte rings im Gebüsch. So tobte die wilde Schlägerei eine Zeitlang, und die Brüder riefen, fast schon Sieger, mit lauter Stimme: »Fleht ihr um Gnade, ihr Satansknochen?«, und aus den Wolken antwortete das Echo: »Gnade!« Doch wehrten sich die Burschen von Toukola lange, bevor sie entkräftet zu Boden sanken. Da lagen sie mit zerrissenen Rock-schößen und geschwollenen Gesichtern und sogen gierig die frische Luft in die glühenden, keuchenden Lungen. Die Brüder standen als Sieger da. Jedoch auch ihnen sah mans an, daß sie genug vom Kampf hatten und daß ihnen jetzt eine Verschnaufpause willkommen war. Besonders war man mit Eero im Tumult arg umgesprungen; denn sein kurzer Wuchs gab den Streitkumpanen einen großen Vorteil. Oft rollte er während der Prügelei wie ein kleiner Dachshund vor den ändern auf der Erde, und nur die schnelle Hilfe seiner Brüder bewahrte ihn vor vollständigem Zerstampftwerden. Mit zerzaustem Kopf saß er nun am Grabenrand und sammelte, heftig keuchend, neue Kräfte. Los hermanos eseucharon la canción en silencio, aunque apretando los dientes, pero como las invectivas de la pandilla continuaron en aumento, especialmente las burlas referidas al gallo de la cardila y su puesta de huevos, acabaron por cabrearse; sus ojos amenazadores se empequenecieron como los de una garduna que, agazapada bajo un tronco en lo mas prof undo de un bosque, mira la luz cegadora del dìa naciente. Pero he aquì que uno de los jóvenes, más osado que sus companeros, se apoderó de un tirón de la cardila de Juhani y escapó con ella precipitadamente. Cegado por la ira, Juhani se lanzó tras él. Fue la senal para que todos los hermanos cayeran en tromba sobre los desvergonzados, y la refriega se generalize). Primero restallaron las bofetadas por ambas partes, pero de aqul se pasó a agarrarse los pescuezos y liarse a punetazos sin mirar dónde daban, arrebatados todos por la ira. Los mozos de Toukola devolvian golpe por golpe con singular ardor, pero los de Jukola no se quedaron atrás, descargando sus punos como mazas de hierro sobre las cabezas de sus contendientes. Todos rodaban sobre nubes de polvo que se levantaban del camino seco, mientras la arena y las piedrecillas saltaban sobre la maleza. Sin embargo, no durò mucho la ruidosa refriega; sintiéndose vencedores, los hermanos empezaron a gritar: «¡Cobardes!, ¿pedis perdón?», palabra ésta que repitió el eco por los aires. Pero los de Toukola no se daban por vencidos, hasta que, después de un rato, se dejaron caer a tierra, completamente agotados. Desgarradas las ropas y amoratadas las caras, yacìan por el suelo, aspirando a bocanadas el aire fresco, jadeando. Los hermanos, por su parte, se mantenian de pie, arrogantes, pero su aspecto dejaba claro que no habian salido indemnes de la contienda y que no les Venla nada mal aquel respiro. El que salió peor parado de todos fue Eero, a quien su baja estatura le hizo victima de los coscorrones mas contundentes, agitandose frecuentemente como un perrucho entre las piernas de los grandullones, y si se librò de salir aplastado fue sólo gracias a las oportunas intervenciones de sus hermanos. El muchacho se sento a la orilla del camino para reparar fuerzas respirando a pieno pulmón. 02165
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Als aber die ändern den Kampf aufgaben, kam Juhani mit einem Mann heran und zerrte ihn dabei am Kragen und preßte ihm immer von neuem die Kehle zu. Erschreckend, furchtbar sah der älteste Jukola-bruder aus. Wie Feuerstrahlen sprühte der Zorn aus seinen kleinen Augen, die ihm, blutunterlaufen vor Wut, wild im Kopf rollten. Dichter Schweiß rann ihm von den Wangen, und wie ein Streithengst schnaubte und keuchte er. Pero cuando los otros se habian cansado ya de luchar, apareció Juhani con su presa agarrada por el cuello de la camisa y apretandole el pescuezo de vez en cuando. El aspecto del mayor de los hermanos daba miedo. Sus ojillos, inyectados en sangre, giraban maliciosamente, lanzando chispas de ira, mientras goterones de sudor le caian por las mejillas y bufaba y resoplaba como un caballo de guerra. 02166
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JUHANI: Hol mir meine Fibel, hol mein Abc-Buch! Auf der Stelle! Schau her, ich nehm dich in die Zange, daß dir dein Pansenwust rausfliegt! Hol um Gottes willen meine rote Fibel, du Spitzbub! Paß auf, ich komme dir. Siehst du, so! Juhani.—Recoge ahora mismo mi cardila o te parto la crisma. ¡Te digo que recojas mi libro de pastas rojas, bribón! ¡Vas a probar mi puno! ¡Toma! 02167
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DER TOUKOLANER: Schlag nicht. El muchacho de Toukola.—¡No pegues! 02168
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JUHANI: Das Abc - Buch! Juhani.—¡Mi cardila he dicho! 02169
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DER TOUKOLANER: Ich habs dort ins Gebüsch geschmissen. El muchacho.—La he tirado a ese matorral. 02170
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JUHANI: Gibs mir hübsch, hübsch in die Hand richtig mit dem Samtpfötchen, sag ich dir, du Spitzbub! Glaubst wohl, du könntest mir hier einen Tanz machen, Spitzbube? Willst du mir endlich die rote Fibel in die Hand geben, verfluchter Kerl? Juhani.—¡Dàmela en la mano con buenos modales, granuja! Crees acaso que estamos bailando, bellaco? ¿Vas a darme la cardila, mostrenco? 02171
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DER TOUKOLANER: Du zerquetscht mir ja die Kehle — die Kehle! El muchacho.—¡Ay, me vas a pardr el cuello! ¡Mi cuello! 02172
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JUHANI: Das Abc-Buch! Gott behüte uns. Das Abc-Buch! Juhani.—La cardila, por Dios. 02173
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DER TOUKOLANER: Hier, du entsetzlicher Mensch! El muchacho.—¡Tómala, energùmeno, aqui la denes! 02174
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JUHANI: Gib ihm einen kleinen Kuß! Da! Küß es hübsch! Juhani.—Eso es. Ahora dale un besito. Venga, bésala con carino. 02175
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DER TOUKOLANER: Was? Küssen? El muchacho.—¿Estas loco? ¿Darle un beso a la cardila? 02176
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JUHANI: Jawohl, hübsch artig! Tus um Himmels willen, lieber Freund, wenn dir nicht der Buckel juckt und dir dein Leben lieb ist. Tus, tus, sonst schreit schon in dieser Stunde dein Blut um Rache über mir, wie ehemals das Blut des frommen Abel. Du siehst, ich bin vor Wut schwarz im Gesicht wie ein Sauna-kobold. Drum küß die Fibel! Ich bitte dich zu unser beider Bestem! — So, schön! Juhani.—Eso es, y con mimo. Por el amor de Dios, hazlo, muchacho, si es que tienes aprecio a tu pellejo y amor a la vida. Vamos, rapido, o tu sangre no tardara en clamar venganza sobre mi cabeza, como en otros tiempos la del piadoso Abel. ¿No ves mi cara, que està más negra de ira que la del duende de la sauna? Besa el libro, anda, te lo ruego por el bien de los dos... Asi, ahora està bien. 02177
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DER TOUKOLANER: Bist du nun zufrieden? El muchacho.—¿Estàs ya contento? 02178
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JUHANI: Vollständig. Geh jetzt und danke deinem Schöpfer, daß du so davongekommen bist. Und wenn du da in der Gegend zwischen deinen Schultern und deinem Dickkopf Spuren wie von den Zähnen eines Schraubstockes entdeckst, und besonders, wenn du morgen so eine Steifheit wie beim Mumps verspüren solltest, dann wundre dich nicht weiter. So, nun kannst du gehen. Aber noch eins, mein Lieber, noch ein Wort. Wer hat denn das Liedchen gemacht, das wir vorhin mit steifen Ohren anhören mußten? Juhani.—Muy contento. Y ahora quitate de mi vista y da gracias a Dios de que sólo te haya pedido esto. Y si descubres entre tus hombros y tu cabezota algo asi como muescas de tornillo, y manana sientes una tirantez como de paperas, no lo des importancia. ¡Vamos, lárgate ya! ¡ Ah! Una palabra, sólo una palabra, amigo. Dime, ¿squién ha escrito esa preciosa canción que nos ha hecho levantar las ore jas cuando la hemos oido? 02179
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DER TOUKOLANER: Das weiß ich nicht. El muchacho.—No lo sé. 02180
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JUHANI: Du! Sags! Juhani .—¡ Escupelo ! 02181
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DER TOUKOLANER: Ich weiß nicht. El muchacho.—No lo sé. 02182
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JUHANI: Na, das werde ich schon rauskriegen. Aber grüß den Kissala- Aapeli von mir und sag ihm, wenn ich ihm mal begegne, soll seine Kehle noch viel lauter quietschen als vorhin seine Klarinette. Fort jetzt, denn meine Gegenwart ist nicht gerade heilsam für dich. — Brabbel ja nichts von Rache. Paß auf, daß ich nicht Lust kriege und noch mal hinter dir herjage und dir noch etwas verabreiche. Juhani.—Està bien, ya lo averiguaré. Ah, y no dejes de saludar de mi parte a Aapeli de Kissala, y dile que cuando volvamos a vernos las caras le van a salir de la garganta sonidos más agudos que los de su clarinete. Y como sé que mi presencia no te es grata, aléjate cuanto antes. ¡Y deja de refunfunar sobre la venganza! ¡Mira que no se me caliente la cabeza otra vez y te dé un repaso de propina! 02183
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TUOMAS: Laß den armen Kerl in Ruhe. Tuomas.—Déjale ya en paz al desgraciado. 02184
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JUHANI: Der hat sein Fett, das versichre ich euch. — Aber nun weg von dieser schrecklich gepflügten, tausendfach zerschlitzten Landstraße. Hier ist jetzt nicht gut sein; denn eine Prügelei auf offener Land -Straße ist vom gesetzlichen Standpunkt eine sehr unangenehme Sache, die einen eklig in die Patsche bringen kann. Juhani.—¡Os aseguro que ya ha recibido su merecido! Pero huyamos de este camino que tan mal hemos dejado pisoteándolo en todos los sentidos. No me parece prudente quedarnos aqui, porque una reyerta en un camino carretero es un delito a los ojos de la ley, y podria costarnos serios disgustos. 02185
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AAPO: Ja, sputet euch! — Das war aber eine schöne Rauferei. Wenn Simeoni nicht gewesen wäre, dann wär ich hübsch gerupft worden. Er hat den Haufen über mir etwas weggeräumt. Aapo.—¡Si, vámonos dejando estela! ¡Menuda pelea! Yo habria quedado sin plumas y cacareando si no me hubiese echado una mano Simeoni, que me quitó de encima un montón de muchachos. 02186
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SIMEONI: Warum haben wir uns auch mit ihnen eingelassen? Aber der Mensch ist schwach und kann seinen Zorn und die Macht der Sünde nicht bändigen. Ach, als ich sah, wie Tuomas’ Faust die Kerle niedermähte, da dachte ich: nun gibts bald einen Mord. Simeoni.—¿Por qué les hemos atacado? El hombre es débil y no puede contener la colera y las incitaciones del pecado. ¡Ah! Cuando he visto a Tuomas haciendo rodar por el suelo a nuestros adversarios, he llegado a temer que pudiera cometerse un asesinato. 02187
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TUOMAS: Ja, ich hab vielleicht ein bißchen unvorsichtig dreingeschlagen, aber man hat sich ja schon um weniger gehauen. — Wir müssen uns etwas ranhalten, der Tag rückt vor. Tuomas.—Tal vez me he pasado pegando, pero otra veces hemos llegado a las manos por menos. Vamos, démonos prisa, que queda poca luz. 02188
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Sie holten tüchtig aus, doch Ärger und Unwille wollten nicht von ihren Gesichtern weichen, sondern es gab ihnen jedesmal einen schmerzlichen Stich ins Herz, wenn sie an das Spottlied ihrer Feinde dachten. Schweigend trabte Juhani voran, trabte von Grimm gejagt, spuckte oft aus und schüttelte den Kopf dazu. Zuletzt wandte er sich aber nach den ändern um und öffnete den Mund. Apretaron el paso, con las caras crispadas por la ira y el resentimiento royéndoles las entranas al pensar en la insultante canción. Juhani, mudo de indignación, encabezaba la fila, moviendo la cabeza y escupiendo de vez en cuando. Al cabo de un rato se volvió a los otros y les dijo: 02189
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JUHANI: Welcher Teufelsbraten hat denn nur das Lied gemacht? Juhani.—¿Quién sera el cretino que ha compuesto esa canción tan estupida? 02190
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EERO: Der Kissala-Aapeli. Eero.—Aapeli de Kissala. 02191
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AAPO: Mir schwant auch so was, denn der ist ein böser Spottvogel. Er hat ja auch damals das ganz gemeine Lied auf unsern alten Pastor gedichtet, der sich, Gott bessers! bei der Leseprüfung aus Versehen ein bißchen die Nase begossen hatte. Aapo.—También yo lo creo, porque es un bromista de muy mala leche. Él fue quien compuso aquella execrable canción sobre nuestro viejo pastor —¡Dios le proteja!—, porque un dia se le manchó la nariz durante un examen de lectura. 02192
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TIMO: Hätte ich nur ein Quart Schnaps, dann steckte ich dem Nikula-Anania ein paar Worte, und wir könnten bald ein klafterlanges Lied hören, das schon mal zeigte, was für ein Kerl dieser Aapeli ist. Ein Schubiack, ein Hundsfott ist er; spaziert mit seiner Klarinette in den Dörfern herum, scharwenzt mit den Mägden und liegt seiner alten Mutter auf der Tasche. Jeder Zoll ein Ulenspiegel! Timo.—Con un cuartillo de aguardiente y un par de palabras al oido de Ananias de Nikula, pronto dispondriamos de una canción de una vara de larga, que explicaria qué clase de tipo es el tal Aapeli. Un mamarracho y un holgazan, eso es lo que es, que va de pueblo en pueblo con el clarinete en la mano, hinchandole la tripa a las muchachas, y que vive a costa de su madre. ¡Valiente desgraciado! 02193
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JUHANI: Wenn ich wüßte, daß der Quatsch von der Siebenmännerkraft wirklich aus seinem Schädel stammt, zöge ich ihm das erstemal, wo ich ihm begegne, und meinetwegen auf dem Kirchhügel, das Fell vom Genick bis zu den Augenwimpern über die Ohren, das will ich euch gesagt haben. — Aber könnten wir denn dem Menschen nicht mit Hilfe des Gesetzes beikommen? Juhani.—Como me entere yo que esa canción de mofa que llaman «La fuerza de los siete hermanos» es de su cosecha, el dia que le eche la mano encima, aunque sea en la colina de la iglesia, lo despellejo vivo. He dicho. ¿Pero no podriamos denunciarlo a la justicia? 02194
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AAPO: Das Gesetz verurteilt keinen ohne sichre Zeugen. Aapo.—La ley no condena a nadie sin testigos serios. 02195
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JUHANI: Dann mag er seine Unschuld beschwören; und ich glaube, daß er sich die Sache doch erst noch ein bißchen überlegt, ehe er seine Seele in den Abgrund der Finsternis schleudert. Wenn er aber den traurigen Streich fertigbrächte, dann — gute Nacht, Herr Nachbar, ruht meinetwegen in Frieden! Juhani.—Entonces que jure por la Biblia que es inocente, y asi se lo pensará antes de que su alma vaya a parar al valle de las sombras. Pero si es que elige este camino, alla él y con su pan se lo coma. 02196
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AAPO: Aber ich glaube, daß das Gesetz den Angeklagten in einem solchen Fall gar nicht zum Eid zuläßt. Aapo.—Pero tengo entendido que la ley no permite que un acusado jure. 02197
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JUHANI: Dann sind ja meine Fäuste noch da, und von denen kann er dasselbe heilsame Brennen bekommen wie vom Salz des Gesetzes und der Gerechtigkeit. Juhani.—Entonces conocera mi puno y saboreara el mismo amargor saludable que la sai de la ley y de la justicia. 02198
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SIMEONI: Lassen wir doch das Lied und das wilde Geraufe von vorhin. — Seht mal, dort ist der Baumstumpf, bei dem ich mal, als ich das Vieh hütete, einen wunderbaren Traum hatte, obwohl mir der Magen vor Hunger knurrte. Mir war nämlich, als wär ich im Himmel, säße auf einem molligen, weichen Kanapee, und vor mir dampfte ein reiches Mahl. Die Speisen waren auch so appetitlich, ach, so appetitlich und so fett! Ich aß und trank, und kleine Cherubine bedienten mich wie eine mächtige Person. Alles war unvergleichlich schön und feierlich: nebenan in einem goldnen Saal tönte der Chor der Engel, und ich hörte sie das große neue Lied singen. Das träumte ich, und das hat den Funken in mir entzündet, der hoffentlich nie wieder verlöschen wird. Simeoni.—Olvidemos de una vez para siempre esa dichosa canción y la tremenda trifulca en el camino. Eh, mirad, aqui està el viejo tronco junto al cual tuve una vision maravillosa, un dia en que me quedé dormido guardando los rebanos, a pesar del hambre que me roia las tripas. Pareciame estar en el cielo, tendido en un blando divan que se balanceaba suavemente y ante una mesa repleta de humeantes guisos. ¡Y qué sabrosos y grasientos estaban! Los mismos querubines me Servian manjares y bebidas como si yo fuera un gran personaje. Todo era de una belleza y grandeza incomparables. Al lado, en una estancia dorada, resonaba el coro de los angeles cantando un salmo sublime. Esto fue lo que soné, y desde entonces prendió en mi alma una chispa que ojala nunca se apague. 02199
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JUHANI: Da hat dir wahrscheinlich der alte Oberleser-Viehhirt, dieser rotäugige Zottelbart, Tervakoski-Tuomas, dein damaliger Weidebruder, den Kopf verdreht. Daher der Funke. Juhani.—Yo creo que el que te trastornó la sesera fue tu companero de pastoreo, el viejo Tuomas de Tervakoski, ese solemne meapilas con barbas de chivo y ojos rojizos. A eso es a lo que llamas tu una chispa. 02200
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SIMEONI: Ja, ja, am Jüngsten Tage werden wirs schon sehen! Simeoni.—Està bien; ya lo veremos el ùltimo dia. 02201
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TUOMAS: Aber dort steht die Fichte, aus der unser Vater mal den feinen Luchs herunterschoß; und das war auch sein letzter Luchs. Tuomas.—Mirad alli: bajo aquel abeto mató nuestro padre un hermoso lince. Ay, fue el ùltimo que cazó. 02202
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TIMO: Ja, danach hat er sich nicht mehr heimgemacht, kait und steif haben sie ihn aus dem Wald gezogen. Timo.—Asi es, porque la vez siguiente ya no volvió a casa por su propio pie, sino que lo trajeron del bosque tieso y helado. 02203
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JUHANI: Ein prächtiger, ein toller Mann war er, nur hart und fest wie ein Fels gegen seine Söhne. Selten hat man ihn aber auf den Höfen von Jukola gesehen; er wohnte in den Wäldern, und daheim hatten die Mäuse gute Tage. Juhani.—Era un hombre fuerte y que no se paraba en barras, pero severo y duro como las rocas con sus hijos. Pocas veces se le vela por los campos de Jukola, porque, mientras en la casa bailaban los ratones a su aire, él vivia en los bosques. 02204
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AAPO: Gewiß hat er seinen Hof wegen der Jagdleidenschaft, die man ihm vielleicht angehext hat, arg vernachlässigt. Aber ein tüchtiger Vater ist er doch gewesen, und als Ehrenmann ist er gestorben. Er ruhe in Frieden! Aapo.—Asi era. El viejo, en su pasión endemoniada por la caza, abandonó despreocupadamente la finca, pero al menos fue un buen padre y murió como hombre de honor. ¡Descanse en paz! 02205
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TIMO: Und zweimal in Frieden unsre Mutter. Timo.—Y doblemente nuestra madre. 02206
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JUHANI: Das war eine brave Hausfrau und ein frommes Weib, obwohl sie nicht lesen konnte. Juhani.—Que aunque no sabia leer, fue un ama hacendosa y una piadosa mujer. 02207
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SIMEONI: Aber sie betete jeden Morgen und jeden Abend auf den Knien. Simeoni.—Que siempre rezaba sus oraciones de rodillas, al acostarse y al levantarse. 02208
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JUHANI: Das hat sie getan. Eine unvergleichliche Mutter und Hausfrau! Ich denke noch dran, wie sie schwer wie eine alte Riesin im Schwendpflug ging. Juhani.—Y que fue una buena madre y una granjera incomparable. Siempre la recuerdo empujando el arado, fuerte como un gigante. 02209
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EERO: Sie war eine prächtige Mutter. Aber warum sind wir ihr nicht gehorsame Kinder gewesen, warum haben wir nicht wie sieben Bären auf dem Acker geschuftet? Dann sähe Jukola jetzt anders aus. Aber was verstand ich kleiner Hemdenmatz damals davon? Eero.—Si, fue una excelente madre, pero ipor qué no hemos salido nosotros unos hijos obedientes? ¿Por qué no nos hemos deslomado en los campos como siete osos? ¡Otro aspecto tendria ahora Jukola! Aunque la verdad es que poco podia entender yo entonces, que no era mas que un mocoso con delantal. 02210
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JUHANI: Halts Maul da! Ich weiß auch noch ganz genau, wie garstig und frech du dich immer gegen die arme Mutter benommen hast. Aber immer ist sie nachsichtig gewesen, wie gewöhnlich Vater und Mutter gegen das jüngste Kind sind. Dem Ältesten dagegen, ja, dem wird unaufhörlich das Fell gewalkt, wie ichs von mir am besten weiß. Zum Henker! Auf mir ist ja herumgedroschen worden wie auf einem räudigen Köter; ich hoffe aber, daß mir das alles mit Gottes Hilfe zum besten gedient hat. Juhani.—¡Calla la boca! Todavia me acuerdo de lo mal que te portabas con nuestra pobre madre. Pero ella te disculpaba siempre, como hacen todos los padres y todas las madres con el hijo pequeno, mientras el mayor se lleva siempre todas las zurras. Lo sé a mi costa. ¡Diablos!, he recibido más palos que un perro; esperò que todo haya sido para bien, Dios sea loado. 02211
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SIMEONI: Wahrlich wirkt die Züchtigung Gutes, namentlich, wenn du die Rute segnest und in Gottes Namen züchtigst. Simeoni.—El castigo es de mucho provecho, sobre todo si se bendice el làtigo y la zurra se aplica en nombre de Dios. 02212
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EERO: Besonders, wenn du die Rute erst anwärmst. Eero.—Y más si calientas el làtigo antes de usarlo. 02213
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SIMEONI: Ich höre deine elenden Sticheleien nicht, Stockblinder, du schrecklich verpäppeltes Kind. Simeoni.—Me tienen sin cuidado tus burlas maliciösas, tu, mal hijo, castigado con demasiada blandura. 02214
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TIMO: »Ein gutes Kind züchtigt sich selbst«, heißt es, aber den Spaß möcht ich sehn. Timo.—«Un nino prudente se castiga a si mismo», pero me gustarla saber cómo se hace ese truco. 02215
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SIMEONI: Dort ist die Wegkreuzung auf der Sonnimä-ki-Höhe. Bis hierher verfolgte vom Kirchhof aus ein Totengespenst den bösen Glashändler Kiikala, der in der Nacht, als er an der Kirche vorbeiging, gottlos einen schändlichen Fluch ausstieß. Das sei euch eine Warnung vor der Sünde des Fluchens. Simeoni.—Bueno, ya hemos llegado a la encrucijada de Sonnimáki. El espiritu de un muerto persiguió desde el camposanto hasta aqui a ese desdichado vidriero de Kiikala que, al pasar de noche ante la iglesia, soltó una gran blasfemia, el muy impio. Eso debe ensenarnos a huir del pecado de blasfemia. 02216
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JUHANI: Da sind wir ja mitten auf dem Sonnimäki; dort sieht man die Kirche, und dort drüben leuchtet das Haus des Kantors rot wie ein flammendes Teufelsnest! Ha! seht ihr, dort sitzt die Herrlichkeit der ganzen Hölle, dort sitzt die erschreckende Weisheit und die grausige Ehre. Nun werden mir alle Glieder steif, und meine Füße sträuben sich unbarmherzig. Ach, was soll ich in diesem höllischen Augenblick tun, was soll ich tun, ich, euer armer ältester Bruder? Juhani.—Henos en la loma de Sonnimáki, desde donde se ve la iglesia. Mirad, mirad alli abajo la casita del chantre, roja como el fuego del infierno. ¡Brrr... ! Alli està el esplendor del infierno, su estremecedora sabiduria, su terrible honor. Todo mi cuerpo se siente paralizado, y mis pies se niegan a dar un paso hacia delante. ¡Ay de mi! ¿Qué puedo hacer en este diabolico momento? Decidine, iqué debe hacer vuestro infortunado hermano mayor? 02217
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EERO: Da du unser ältester Bruder bist, geh uns mit gutem Beispiel voran und wende dich vom Weg der Hölle ab. Ich bin bereit, dir zu folgen. Eero.—Puesto que eres el mayor, ve tu delante y danos buen ejemplo desandando este camino. Estoy dispuesto a seguirte. 02218
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TUOMAS: Still, Eero! Jetzt keinen Schritt mehr zurück. Tuomas.—¡Cállate, Eero! Ahora, ni un paso atras. 02219
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JUHANI: Tausend gehörnte Teufel! Die Tür des Kantors ist für mich der Rachen des Todes. Juhani.—¡Por los cuernos del diablo! Ver la puerta de la casa del chantre es como si viera la boca de la muerte. 02220
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AAPO: Gerade dort liegt der Anfang unsrer Menschenwürde und Ehre. Aapo.—Pero precisamente en ella comenzara nuestra reputación y honor. 02221
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JUHANI: Eine heiße Ehre, eine heiße Ehre! Weh uns! Dort seh ich ja die ganze Kantorpracht; die entsetzliche Herrlichkeit des Pfarrhofs, und in mir sträubt sich alles — Gott sei bei uns! — sträubt sich alles. Was sagst du, Timo? Juhani.—¡Por los cuernos del diablo! Ver la puerta de la casa del chantre es como si viera la boca de la muerte. 02222
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TIMO: Ja, es sträubt sich einem wirklich sehr. Timo.—Que también mi alma se opone con fuerza. 02223
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AAPO: Das kann ich mir denken. Aber man kann nicht immer auf Rosen und sonstigen Blumen tanzen. Aapo.—Me hago cargo, pero en este mundo no todo ha de ser bailar sobre rosas y flores. 02224
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JUHANI: Auf Rosen und Blumen? Wann haben wir auf Rosen und Blumen getanzt? Juhani.—¡Sobre rosas y flores! (Hemos bailado alguna vez sobre rosas y flores? 02225
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AAPO: Warte nur, Bester, wir werden noch manche bittre Beere auf dieser Welt schlucken müssen. Aapo.—No tendremos mas remedio que tragar unas cuantas bayas amargas, hermano mio. 02226
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JUHANI: Bittre Beeren? Haben wir denn noch nicht genug bittre Beeren geschluckt? Oh, armer Aapo! Wir sind schon in mancher Brühe gekocht, und unser Schopf ist in manchem Sturm gezaust worden. Und wofür? Was haben wir davon gehabt? Die Welt ist der reine Misthaufen, weiter nichts. Zum Teufel mit Kantor und Pfaffen, den Gebetsverhören und Büchern und den Amtmännern mitsamt ihren Papier-Stößen! Alles Quälgeister der Welt! Ich hab da eben von Büchern gesprochen, aber damit meine ich nicht gerade die Bibel, das Gesangbuch, den Katechismus und die Fibel, nein; auch nicht die »Stimme des Predigers in der Wüste« — dies entsetzliche Buch der Erweckten — die hab ich nicht gerade gemeint. Aber wozu bin ich denn eigentlich geboren? Juhani.—¿Bayas amargas? ¿Es que aun no hemos tragado bastantes? ¡Pobre Aapo! Ya hemos sido cocidos en muchas salsas y muchos vientos han revuelto nuestros cabellos. ^ Y qué hemos sacado en limpio? Este mundo no es mas que un enorme estercolero. ¡ Al diablo los chantres y los pastores, los exámenes de lectura y los libros y los comisarios de policia con sus montones de papelotes! No sirven más que para atormentar a la gente. Y que conste que cuando hablo de los libros no me refiero a la Biblia, ni al salterio, ni al catecismo, ni a la cardila, ni tampoco a ese libro terrible que se llama 02227
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SIMEONI: Verfluche nicht deine Lebenstage, die Tage deiner Gnadenzeit. «La voz que clama en el desierto». No, no me refiero a esos libros. ¡ Ah ! ¿Por qué habré nacido? 02228
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JUHANI: Warum bin ich hier, warum bin ich geboren? Simeoni.—No maldigas los dias de tu vida, los dias de la grada. 02229
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TIMO: Als ein armer Wandersmann bin ich in diese Welt geboren. Weshalb habe ich meine Augen nicht als schartenlippiges Häschen dort unter der jungen Fichte geöffnet? Juhani.—¿Por qué habré nacido? ¿Para qué? 02230
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JUHANI: Und ich nicht als das Eichhörnchen dort, das mit hochgestrecktem Schwanz in den Ästen der Föhre knabbert? Zapfen sind sein sorgloses Brot, und der Bart der Fichte ist seine warme Decke in seiner bemoosten Hütte. Timo.—Yo no soy más que un pobre viajero. <*Por qué no habré nacido bajo ese abeto, con los ojos abiertos como un lebrato de labio partido? 02231
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TIMO: Und es braucht nicht zu lesen. Juhani.—¿Y por qué no habré nacido yo como esa ardilla que grita en las ramas del pino, con la cola levantada? Su pan son las pinas y las barbas del abeto el tejado de su casita musgosa. 02232
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JUHANI: Braucht nicht zu lesen! Timo.—Y no necesita leer. 02233
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AAPO: Jedem ist sein Teil beschieden, und stets: »Wie der Mann, so das Schwert.« Da hilft kein Klagen und Sorgen, sondern nur Arbeiten und Mühen. Jetzt aber vorwärts, Brüder! Juhani.—No necesita leer. 02234
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TUOMAS: Vorwärts zum Kantor, und ginge es über den schäumenden Schlund des Meeres! Aapo.—A cada uno lo suyo. A tal senor, tal honor. De nada valen lloriqueos ni lamentaciones. Hay que trabajar y actuar. ¡Vamos, hermanos, addante! 02235
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JUHANI: Woran denkst du, kleiner Eero? Tuomas.—Derechos a casa del chantre, aunque haya que atravesar los abismos de un mar embravecido. 02236
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EERO: Ich denke dran, daß es zum Kantor in die Schule geht. Juhani.—¿Y tu qué piensas, mi pequeno Eero? 02237
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JUHANI: Hm! Gut, also gehen wir, vorwärts! Ach herrjemine! Sing was, lieber Timo, sing was. Eero.—Pienso que voy a casa del chantre a aprender a leer. 02238
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TIMO: Dann singe ich vom Eichhörnchen in seinem moosigen Nest. Timo.—Cantaré algo sobre la ardilla en su casita musgosa. 02239
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JUHANI: Ja, ja! Juhani.—¡Vamos a ver! ¡Venga! 02240
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TIMO: Timo.— 02241
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Eichhörnchen in seinem Moosbau
ruht so weich in süßem Schlummer,
weder macht des Hundes Zahn ihm
noch des Jägers Schlinge Kummer
im Schutze der luftigen Höh.

Auf die Welt, weit in die Runde
schaut es aus der hohen Tanne
und auf manchen Kampf danieden;
über ihm als Friedensfahne
weht still der schattige Zweig.

In dem schwanken Wiegenschlößchen
welche Wonne fern von Sorgen!
An der Mutterbrust der Tanne
wohnt es traut und wohlgeborgen.
Voll Klang und Spiel ist der Wald.

Abends dort am kleinen Fenster
nickt das Wedelschwänzchen leise;
Vögel singen unterm Himmel,
es begleitend auf der Reise
ins Traumland, ins goldene Land.
Dulcemente la ardilla
duerme en musgosa celda,
donde el diente del perro,
del cazador la trampa
nunca jamas llegaron.

Desde arriba, en la celda,
contempla el mundo y muchas
luchas debajo. Arriba,
la ramita de abeto
se agita en son de paz.

Feliz en su temblona
cuna-castillo mécese
la ardilla, y en el seno
del abeto la citara
del Reino arbòreo suena.

La de peluda cola
junto a su ventanita
duerme mientras los pàjaros
cantan y por las noches
acompahan sus suehos.
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Kapitel 03 Capítulo

: |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger|-dan|-spa|-ita|-fra|-epo| - |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger-|dan-|spa|-ita|-fra|-epo| (de-es) :
Kapitel: |01|01|01|02|02|02|03|03|03|03|04|04|04|05|05|06|06|06|06|06|07|07|08|08|08|09|09|09|09|10|11|11|12|13|13|13|14|14| :Capítulo
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Zwei Tage sind vergangen. In der Gesindestube des Kantors sitzen die Brüder um den Tisch und mühen sich am Alphabet ab, wie es ihnen bald der Kantor selbst, bald seine achtjährige Tochter vorspricht. So üben sie sich, die aufgeschlagenen Fibeln in der Hand, im Schweiße ihres Angesichts eifrig im Lesen. Aber man sieht nur fünf Jukolaburschen auf der Bank hinter dem Tische. Wo sind Juhani und Timo? Sie stehen in der Schandecke bei der Tür, und ihre Haare, in denen eben des Kantors sehnige Faust gewühlt hat, starren noch kunterbunt in die Höhe. Han pasado dos dias. Sentados alrededor de una mesa en la habitación de la servidumbre del chantre, los hermanos están mascullando letras dirigidos por éste o por su hija, una nina de ocho anos. En las manos los libros abiertos, estudian esforzadamente, con la frente empapada de sudor. Pero alrededor de la mesa sólo hay cinco hijos de Jukola, pues faltan Juhani y Timo. ¿ Dónde están? Helos ahi de pie, junto a la puerta, en el rincón de los torpes, con los pelos alborotados por la mano enèrgica del chantre. 03001
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Außerordentlich langsam ging es mit den Brüdern vorwärts, und die erschreckende Straffheit ihres Lehrers vermochte das Tempo nicht zu beschleunigen; im Gegenteil stärkte sie ihre Unlust und ihren Widerwillen nur immer mehr. Juhani und Timo kannten kaum mehr als das A, die ändern waren jedoch einige Buchstaben weiter gediehen. Eine rühmliche Ausnahme machte unter ihnen allen Bruder Eero, der bereits das Alphabet hinter sich hatte und sich schon recht fleißig im Buchstabieren übte. Pero, ay, la excesiva severidad del maestro, lejos de estimular sus entendederas, no hace sino entorpecerlas, de manera que los hermanos progresan lentamente en la lectura. Juhani y Timo no han pasado de la A. Los otros han aprendido algunas letras más. Eero, sin embargo, es una excepción, pues ya ha concluido el alfabeto y empieza a juntar las letras. 03002
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Der Abend kam heran, aber die Brüder hatten den ganzen Tag noch keinen Bissen gegessen. Denn der Kantor, der ihre Vorräte in Verwahrung genommen hatte, versuchte ihren Lerneifer auch durch die Qualen des Hungers anzustacheln. Da stand Juhani, von heftigem Hunger gepeinigt, in seinem Winkel, schüttelte seinen runden Kopf, spie leise vor sich hin und stierte, wie ein Ochse schielend, nach seinem Lehrer hinüber. Timo aber stand dösend neben ihm und kümmerte sich nicht um den Lauf der Dinge. — Endlich hielt der Kantor jedoch mit Lesen inne und sagte: »Hört jetzt auf und esset, ihr Holzpferde, und muffelt wie die wiederkäuenden Böcke in der Hürde. Aber merkts euch, nach dieser Mahlzeit kommt kein Krümchen über eure Lippen, es sei denn, ihr habt das Abc im Kopf, ihr dickschädeligen Ochsen. Ich gebe euch eine Stunde zum Essen, aber vor die Tür geht ihr mir noch mit keinem Schritt. Ich halte es nämlich für heilsam, euren Arrest bis zum Abend auszudehnen, für sehr heilsam. Öffnet nun eure Schlünde, denn ihr bekommt gleich eure Ranzen in die Klauen.« So redete er, ging hinaus und schickte ihnen durch die Magd ihre Wegzehrung; die Tür aber wurde fest verriegelt. Declinaba la tarde y los hermanos aun no habian probado bocado, porque el chantre se habia apoderado de sus provisiones con el ànimo de probar si los padecimientos del hambre obligaban a los hermanos a aplicarse. Juhani, atormentado por la gazuza, sacudia en el rincón su alborotada pelambrera, escupia y lanzaba a su maestro miradas de soslayo, como las de un buey. A su lado, Timo, medio durmiéndose, parecia completamente ajeno a las cosas 4e este mundo, hasta que llegó el momento en que el chantre, interrumpiendo la clase, dijo: «Basta por ahora: id a comer, cabezas de chorlito, y moved las quijadas como cabras que triscan en el aprisco. Pero tened bien presente que, después de esa comida, vuestros labios no probarán bocado hasta que aprendáis de pe a pa el alfabeto, pedazo de bueyes. Tenéis una hora para comer; pero cuidado con alejaros un paso de la puerta, porque estaríais aquí encerrados hasta la noche. Y ahora abrid vuestras fauces,, que en seguida os traerán vuestros sacos de provisiones.» Así habló el chantre. Al poco rato mandó a la criada con las provisiones, y la puerta se cerró a cal y canto. 03003
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TIMO: Wo ist mein Sack? Timo.—¿Dónde está mi saco? 03004
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LAURI: Da ist deiner, hier ist meiner. Ich esse jetzt alles, und wenns kleine Steine wären. Lauri.—Ahí lo tienes, y éste es el mío. Sería capaz de comer piedras. 03005
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JUHANI: Nicht ein Bissen wird jetzt gegessen! Juhani.—Que nadie coma ni una migaja. 03006
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LAURI: Was? Nichts gegessen? Lauri.—¿Qué dices? ¿No comer? 03007
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JUHANI: Nicht ein Bissen! Juhani.—¡Ni una migaja! 03008
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LAURI: Eher kannst du du dem Meer die Gurgel mit der flachen Hand zuhalten. Lauri.—¡Antes cerrarías una garganta de mar con la mano! 03009
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JUHANI: Laßt die Säcke hübsch liegen! Juhani.—Dejemos los sacos como están. 03010
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AAPO: Was hast du vor? Aapo.—Pero, vamos a ver, ¿qué es lo que pretendes? 03011
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JUHANI: Den Kantor ärgern. Es wird nichts gegessen, bevor es Morgen wird. Mein Blut kocht, Jungens, und mein Kopf dreht sich wie die Windmühle von Keitula. Aber Ärger gegen Ärger! Juhani.—Joder al chantre. No se come nada hasta mañana. La sangre me rebulle, hermanos, y la cabeza me da vueltas como el molino de Keitula. ¡Pero a ver quién tiene la mollera más dura! 03012
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AAPO: Über solchen Ärger würde unser Alter nur recht herzlich lachen. Aapo.—El viejo se reirá hasta más no poder. 03013
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JUHANI: Laß ihn lachen. Ich esse nicht. — Eero buchstabiert schon, seht, seht nur. — Ich esse nicht. Juhani.—Que se ría lo que quiera. He dicho que no comeré y no comeré. ¡Vaya, vaya!, de manera que Eero ya sabe juntar las letras. No comeré. 03014
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TUOMAS: Ich hier auch nicht, auf der Heide am Sonnimäki ja. Da sitze ich gleich auf einem Blumen -polster. Tuomas.—Tampoco yo comeré aquí..., sino allá arriba, en la cima de Sonnimáki, tendido sobre un colchón de brezos. 03015
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JUHANI: Richtig! Da, ja, da werden wir uns gleich herumfläzen. Juhani.—¡Buena idea! Pronto estaremos tendidos allí. 03016
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EERO: Der Plan gefällt mir, Jungens. Eero.—¡Aceptó el plan, chicos! 03017
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AAPO: Was ist das wieder für ein Blödsinn! Aapo.—¿Cómo? ¿Nuevas locuras? 03018
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JUHANI: Raus aus dem Gefängnis! Juhani.—¡Fuera de esta cárcel! 03019
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AAPO: Holla, Verstand! Aapo.—¿Y la sensatez, qué? 03020
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JUHANI: Holla, Föhren am Sonnimäki! Juhani.—¿Y el pinar de Sonnimáki, qué? 03021
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EERO: Recht so! Und der Verstand antwortet: holla! Eero.—¡Eso, eso! Y la sensatez repitió: ¿qué? 03022
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JUHANI: Antwortet wie ein Mann. Juhani.—Contestó como un hombre. 03023
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AAPO: Simeoni, versuch du dein Glück! Aapo.—Simeoni, intervén tú. 03024
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SIMEONI: Nicht so hastig, Brüder! Aber ich sage auch, wir werden keine Gelehrten, und darum laßt uns alle Plackerei in diesem Punkt an den Nagel hängen. Unser Leben sei aber doch rechtschaffen und gesittet. Wir können auch ohne Lesen wie gute Christen leben, wenn wir nur glauben. Simeoni.—¡Sed sensatos, hermanos! En verdad os digo que no estamos llamados a ser hombres de letras, de ma ñera que renunciemos en este punto a todo esfuerzo. Siempre podremos llevar una vida intachable y honesta, ya que, mientras no nos falte la fe, siempre podremos vivir como cristianos, aunque no sepamos leer. 03025
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AAPO: Du Verfluchter, du reißt ja nieder, statt aufzurichten. Aapo.—¡Maldito tú, que destruyes en vez de edificar! 03026
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JUHANI: Simeoni redet, wie es recht und billig ist. Fort von hier, Kinder! Ich halt es nicht länger aus. Juhani.—Simeoni habla el lenguaje de la justicia y de la prudencia. ¡Largo de aquí, muchachos! Yo ya no aguanto más. 03027
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TUOMAS: Es sticht mir ins Herz, wenn ich sehe, wie Juhani gezaust wird. Fort, Brüder! Tuomas.—El corazón se me parte cuando veo cómo maltratan a Juhani. ¡Vámonos, chicos! 03028
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JUHANI: Abgemacht. Aber bedaure mich nicht, Tuomas; denn die Rache ist mein. Ich bin ja kuranzt und gerissen worden wie Krebsköder, wahrhaftig! Und nun habe ich ein schönes Bündel Hanf, von dem Kantor ausgerauften Hanf in der Tasche. Wenn das Büschel ihm aber nicht mal das Maul verstopft, kommt das daher, daß ich irgend so ein Ding, eine Maschine draus mache. Der Kantor hat einen Hals, oh ja, er hat einen Hals. Jetzt sage ich aber keinen Mucks mehr. Juhani.—Ya está dicho. Pero no me compadezcas, Tuomas, porque ya tengo la venganza en mis manos. Me han triturado y machacado como carnada para cangrejos, es verdad. Tengo en el bolsillo un puñado de cáñamo que el maestro me ha arrancado de la cabeza. Pues bien, voy a hacérselo tragar un día, si no se me ocurre otra cosa mejor. El chantre tiene cuello, ¿verdad?, tiene cuello. Y no digo más por ahora. 03029
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EERO: Ich weiß vielleicht ein andres, besseres Mittel. Wir drehen aus dem Haarstrang, den du im Beutel hast, dem Kantor zum Lohn für den guten Unterricht eine schöne Angelschnur. Aber warum reize ich euch zur Sünde, wo ich weiß und wir einmütig zugeben, daß Züchtigung unsäglich gut tut. Wir haben ja davon brüderlich auf dem Weg gesprochen. Eero.—Me parece que tengo un destino mejor para los mechones que guardas en el bolsillo: haremos con ellos un fino sedal para la caña de pescar del chantre, como recompensa a su excelente enseñanza. ¿Para qué estimularos al pecado, si sé, y todos estamos de acuerdo en ello, que el castigo hace un bien indecible, como hemos convenido al venir aquí? 03030
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JUHANI: Eero buchstabiert schon. Sieh einer mal den artigen Jungen an. Juhani.—Eero ya deletrea. ¡Buen chico! 03031
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EERO: Schande genug, daß sich ein so alter Knabe noch mit Buchstabieren abgibt. Eero.—Me avergüenza verme obligado a deletrear siendo tan mayor. 03032
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JUHANI: Alter Knabe? Wie alt sind denn wir ändern? Juhani.—¿Mayor tú? ¿Pues qué me dices de nosotros entonces? 03033
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SIMEONI: Er stichelt. Simeoni.—Nos está pinchando. 03034
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JUHANI: Ja, stichle du nur, du Distel in unserm Weizenacker, du Sauerteig der Bosheit im christlichen Brüderteig von Jukola, du Stachelschwein, Stachelferkel, du Kröte! Juhani.—Sí, otra vez nos estás pinchando, cizaña de nuestro trigo, levadura amarga del pan cristiano de los hijos de Jukola, ¡puercoespín, cerdo, sapo! 03035
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SIMEONI: Still, still, des Kantors wegen! Simeoni.—Silencio, silencio, que vendrá el chantre. 03036
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JUHANI: Fort aus dem Karzer alle miteinander! Wer jetzt bockt, kriegt was ab. Juhani.—Salgamos todos de esta celda de castigo. Y si alguien protesta, va a saber quién soy yo. 03037
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TUOMAS: Auf und davon, alle! Tuomas.—¡Fuera, fuera todos! 03038
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AAPO: Timo, mein standhafter Bruder, was sagst du? Aapo.—Y tú, Timo, tan formal y tan recto, ¿qué dices de esto? 03039
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TIMO: »Aus Bast wird keine Jacke, kein Pfarrer aus nem alten Mann«, drum die Fibel in den Sack und weg, alle, wie wir da sind. Ich kann meine Sache mit noch einem Spruch bekräftigen: »Auf beiden Seiten wird die Axt geschliffen.« Timo.—«De la corteza no se hace un abrigo, ni de un viejo un pastor de almas.» Así pues, cojamos los bártulos y desfilemos todos a una. Pero aún puedo citaros un proverbio que tiene su miga: «Por los dos lados se afila el hacha.» 03040
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AAPO: Und was machst du, Lauri? Aapo.—¿Y tú qué piensas hacer, Lauri? 03041
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LAURI: Ich gehe zum Sonnimäki. Lauri.—Largarme a Sonnimáki. 03042
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AAPO: Ach! ich glaube, die Toten könnten aus ihren Gräbern hinter euch herrufen: »Ihr Halsstarrigen, ihr Toren!« Aapo.—¡Ay, ay! ¡Aunque los muertos os gritasen desde las tumbas, no se os ablandaría la cabeza! 03043
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JUHANI: Selbst das wlird nichts helfen. Also marsch, Junge! Kommst du mit? Sonst — herjesses! — platzts und blitzts. Kommst du mit? Juhani.—Sería inútil. Venga, pequeño. ¡De frente... marchen! ¿Vienes? Si no, por Cristo que van a llover golpes y tortazos. ¿Vienes o qué? 03044
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AAPO: Ich komme. Aber noch ein Wort. Aapo.—Sí, pero antes una palabra. 03045
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TUOMAS: Unnötig! Hier helfen keine tausend Worte. Tuomas.—Mil palabras no servirían de nada. 03046
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JUHANI: Und wenn jedes Wort tausend Schwerter hätte. Juhani.—Aunque cada palabra tuviera mil espadas. 03047
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EERO: Und jedes Schwert tausend Schneiden. Eero.—Y cada espada tuviera mil filos. 03048
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JUHANI: Tausend blitzende Schneiden. Jawohl, selbst dann wtird es nichts helfen. Raus aus der Festung Marstrand, raus aus Sibirien, raus aus dem entsetzlichen Verließ, raus, wie sieben Kugeln aus dem Schlund der Kanone! Hier ist die Kugel und die Kanone, eine geladene Kanone, die immer heißer glüht. Jetzt ist sie feuerrot, und gleich kracht sie. Oh, liebe Bruder und Verwandte und Kinder einer Mutter! Ihr habt gesehen, wie er diese Haarsträhne um seinen Zeigefinger rollte, dann mit der ganzen Hand zupackte, seht ihr, so! und dann rupfte, daß mir die Zähne im Munde klapperten. Hm! Juhani.—Mil filos resplandecientes. Todo es inútil. Salgamos de esta mazmorra, de esta cueva endemoniada, de esta Siberia, como siete balas por la boca de un cañón. Aquí hay una bala y un cañón cargado, que se calienta y recalienta, que está que arde y que dentro de poco va a explotar. ¡Ay, queridos hermanos, nacidos de la misma madre! Vosotros sois testigos de cómo ese tío se ha enredado al dedo índice un rizo de mi frente, y de cómo luego, cogiéndolo con toda la mano... así, ¿veis?..., me ha sacudido hasta hacerme castañetear los dientes. ¡Hiii! 03049
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TUOMAS: Ich habs gesehen, und meine Backen schwollen vor Wut. Tuomas.—Yo lo he visto y creí que me estallaban los carrillos de rabia. 03050
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EERO: Ich habs gehört, wie Juhanis Zähne klapperten, habs gesehen, wie Tuomas die Backen schwollen, und mir graute. Aber ich dankte doch Gott um euretwillen, denn ich dachte dran, wie gut die Züchtigung trotzdem tut. Eero.—Yo he oído castañetear los dientes de Juhani y he visto hincharse los carrillos de Tuomas, y he sentido horror, pero he dado gracias a Dios en vuestro nombre, por eso de que los castigos son beneficiosos. 03051
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JUHANI: Bester Bruder! Leg lieber nicht die Feuerlunte auf die Pulverpfanne der Kanone, das heißt in meine beiden Ohren; tu das doch nicht. Juhani.—Querido hermano, no acerques la mecha a la pólvora del cañón; no, no lo hagas. 03052
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TUOMAS: Weshalb reizt du ihn denn, Eero? Tuomas.—¿Puede saberse por qué le provocas, Eero? 03053
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JUHANI: Eero ist ja des Kantors Hätschelkind. Nun, meinetwegen! Was habe ich denn aber Schlechtes getan, daß der Kantor mich so quält? Ist es ein Verbrechen, einen so harten Schädel zu haben? Es fehlt nicht viel, so muß ich weinen. Juhani.—Ah, es que Eero es el ojito derecho del chantre. Bien, muy bien. ¿Pero qué mal hice yo para que él me maltratara así? ¿Es algún crimen ser cerrado de cascos? Me dan ganas de echarme a llorar. 03054
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TIMO: Und was hab ich denn getan, daß mir der Kopf so durchgewalkt wird? Etwa darum, weil ich den Verstand habe, den mir Gott nun mal in seiner Weisheit gegeben hat? Timo.—¿Y qué hice yo para que me tirase de los pelos sin piedad? ¿Tengo yo la culpa de que Dios, en su sabiduría, me diese estas entendederas? 03055
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LAURI: Drei Dachteln hab ich gekriegt. Lauri.—No creáis, yo también me he llevado tres buenos tirones de pelo. 03056
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JUHANI: Ja, wir nehmen alle süße Erinnerungen mit. — Türe auf! Juhani.—Todos conservamos dulces recuerdos... ¡Vamos, abre la puerta! 03057
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AAPO: Denk dran, daß wir hinter Schloß und Riegel sitzen. Aapo.—¿Olvidas acaso que está cerrada a piedra y lodo? 03058
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TIMO: Eine Stange steckt davor, eine starke Stange. Timo.—Y han echado la tranca, una tranca muy sólida. 03059
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JUHANI: Die zerspringt wie ein Strohhalm. Aber übrigens, da ist ja ein Fenster. Ein Schlag mit meinem Sack, und man hört ein liebliches Klingeln und Klirren. Juhani.—Que se partirá como una pajita. Además, tenemos la ventana. Bastará un golpe de mi bolsa y se sentirá un estrépito y un tintineo. 03060
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AAPO: Du bist wohl ganz wirr im Kopf! Aapo.—Tú no estás bien de la mocha. 03061
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JUHANI: Von zweitägigem Wirbel, von zweitägigem Wirbel, mein Bester! Juhani.—¿Y cómo quieres que esté después de dos días de alborotarme los pelos? 03062
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SIMEONI: Das Fenster wird aber nicht zertrümmert, sondern laßt uns im guten mit dem Kantor reden. Simeoni.—Mejor sería que antes de romper la ventana habláramos por las buenas con el chantre. 03063
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JUHANI: Scher dich in die Hölle und red mit dem Teufel! — Das Fenster in Scherben, und fort aus dem Loch! »Ganzes Bataillon raus!« rief der Hauptmann im Zorn. Juhani.—¡Vete al infierno a entendértelas con el diablo! ¡Rompamos la ventana y salgamos de este calabozo! «¡Fuera todo el batallón!», gritó el capitán, montando en cólera. 03064
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TUOMAS: Die Tür eingehakt, Eero! Tuomas.—Echa el cerrojo, Eero. 03065
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EERO: Recht so! Das Haupttor der Burg wird zugemacht, und mittlerweile marschiert das Bataillon durch das Hintertor zur Festung hinaus. — Der Haken ist vor! Eero.—Claro, hay que cerrar el portón del castillo antes de que el batallón salga por la puerta trasera. Ya está echado el cerrojo. 03066
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AAPO: Ich warne euch! Aapo.—Advertido queda por mi parte. 03067
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JUHANI: Getan ist getan. Siehst du?! Juhani.—La suerte está echada. ¡Mira! 03068
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Aapo: Du gräßlicher, gottloser Mensch! Aapo.—¡Estás loco de atar, impío! 03069
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Simeoni: Sieh da, nun ists geschehen! Das Fenster hat geklirrt. Simeoni.—Bueno, ya está hecho. Ya está roto el cristal. 03070
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JUHANI: Das Fenster hat geklirrt, und der Himmel hat geflirrt, und nur einmal ist Jussis Ranzen geschwirrt. Das war ein richtiger Schneiderstreich. Juhani.—Sí, ha saltado hecho añicos como saltó el castillo de Viborg, y el cielo se ha iluminado con relámpagos sólo con mover mi bolsa. 03071
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Simeoni: Wir Elenden! Simeoni.—¡Desdichados de nosotros! 03072
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JUHANI: Der Weg ist frei. Willst du so gut sein?! Juhani.—El paso está franco. ¿Quieres salir? 03073
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SIMEONI: Ich folge euch, lieber Bruder! SIMEONI: Minä seuraan teitä, velikulta! 03074
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JUHANI: Aapo, der Weg ist frei. Willst du so gut sein?! JUHANI: Aapo, tie on auki, lähdetkö liikkeille? 03075
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AAPO: Was drohst du mit der Faust, du Narr? Ich komme mit, ich komme mit! Was hätten wir wohl hier noch zu suchen, nachdem wirs so verschüttet haben? Aapo.—¿Por qué levantas el puño, loco? Salgo. ¿Qué tenemos que hacer aquí, si el mismo diablo conduce nuestro trineo? 03076
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JUHANI: Schockschwerenot! Juhani.—¡Por todos los diablos del infierno! 03077
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Tuomas: Alle die Säcke auf den Rücken und zum Fenster raus! Es poltert im Hausflur. Tuomas.—Venga, de prisa, bolsas a la espalda... y a la ventana. Ya se oyen pasos en el vestíbulo. 03078
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JUHANI: Ist es der Kantor? Dem wische ich noch eins aus. Juhani.—¿Es el chantre? Me gustaría acariciarlo. 03079
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Tuomas: Komm! Tuomas.—¡Vamos! 03080
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JUHANI: Es ist der Kantor! Dem muß ich noch eins auswischen. Juhani.—Sí, es el chantre. Quisiera acariciarlo un poco. Tuomas.—¡Te digo que salgas! 03081
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Tuomas: Fort! sag ich. TUOMAS: Pois! sanon minä. 03082
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JUHANI: Tritt mir jetzt nicht in den Weg! Ich habe dich zu gern, Bruder Tuomas. Juhani.—No te cruces en mi camino, por lo bien que te quiero, Tuomas, hermano. 03083
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Tuomas: Ich lasse dich keine Untat begehn. Mach dich jetzt nur schnell mit mir durchs Fenster; die ändern rennen ja schon über den Acker. Komm! Tuomas.—No permitiré que hagas una barbaridad. Salta conmigo por la ventana, que los otros ya corren por el campo. ¡Ven! 03084
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JUHANI: Laß los! Nicht gar, eine Untat? Ich lege ihn nur hübsch übers Knie, hebe seine langen Rock-schöße hoch und wamse ihn mit der bloßen flachen Hand durch. Die Hand wird schon ihre Schuldigkeit tun. Laß los, lieber Bruder, sonst zerspringt mir das Herz wie dem Korkki der Dudelsack. Laß los! Du siehst, wie mir der Kopf dampft. Juhani.—¡Suelta! ¿Por qué tienes miedo a las barbaridades? Le colocaré con buenos modales sobre mis rodillas, le levantaré los faldones de la levita, y le daré en las posaderas con la palma de la mano. ¡Suéltame, querido hermano, o mi corazón estallará como la gaita de Korkki! ¡Suelta! ¿No ves cómo echa humo mi cabeza? 03085
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TUOMAS: Wir sind ewig feind, wenn du diesmal nicht auf mich hörst. Merk dir das. Tuomas.—Eternos enemigos seremos si no me obedeces al punto. Piensa en lo que te digo. 03086
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JUHANI: Dann fort. Ich täts aber wahrhaftig nicht, wenn ich dich nicht von Herzen liebhätte. Juhani.—¡Está bien, vamos! Pero que conste que no cedería si no te quisiera con toda mi alma. 03087
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Sie verstummten, schwangen sich zum Fenster hinaus auf den Hügel und liefen flink über den Kartoffelak-ker des Kantors. Auf dem Feld wirbelten kleine Steine auf, die Erdschollen flogen hoch in die Luft, und bald waren sie in dem dichten Erlenwald hinter den ändern verschwunden. Da stürzte der Kantor mit wütendem Gesicht ins Zimmer, und seine Hand schwang den derben Rohrstock. Mit lauter, brüllender Stimme rief er hinter den Ausreißern her, aber umsonst. Aus dem Erlenwald huschten die Brüder hervor, liefen über das steinige, felsdurchragte Gelände, von da durch die dichten Wacholderbusche, über die weite Pfarrwiese auf der schilfgesäumten Landzunge Neulaniemi, schließlich quer über eine offene, dumpf dröhnende Lichtung und machten auf dem sandigen Weg, der unterhalb der abschüssigen Heide am Sonnimäki hinläuft, halt. Den geröllbedeckten Abhang stiegen sie hinauf und beschlossen, oben unter den Föhren im Heidekraut ihr Lager aufzu-schlagen. Und bald ringelte sich der Rauch ihres Feuers zu den Wipfeln der Bäume empor. Sin decir más, saltaron por la ventana y atravesaron a todo correr el campo de patatas del chantre. Las piedras rebotaban bajo sus pies y los terrones saltaban por el aire. Pronto desaparecieron entre la densa aliseda detrás de sus hermanos. El chantre, echando chispas, irrumpió en la habitación agitando su bastón de nudos y, con voz chillona, llamó desde la ventana a los evadidos. Pero inútilmente: los hermanos se perdieron por el soto, salieron a un campo pedregoso, atravesaron un estrecho boscaje de enebros, aparecieron en la amplia pradera de la casa del párroco, que resonaba bajo sus pisadas, recorrieron el prado de Neulaniemi, rodeado de juncos, y finalmente se detuvieron en el camino arenoso que asciende por la cuesta de Sonnimáki; luego se arrastraron entre la maleza y llegaron a la cima de la montaña, donde decidieron acampar bajo los altos pinos, sobre los brezos. Pronto, el humo de Ja hoguera se elevó sobre las copas de los árboles. 03088
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03089
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Hoch lag die Stelle, an der sich die Brüder niedergelassen hatten. Man sah hinter dem Hügel das Satteldach des Pfarrhauses, oben auf dem Hügel aber das rote Haus des Kantors, das große Kirchdorf und dort, von Tannen umgeben,-feierlich und stolz das steinerne Gotteshaus des Kirchspiels. Man sah ferner den inselreichen See, den der Nordostwind streifte, der sanft und leicht unter dem klaren Himmel wehte, hin über den See, hin über die Wiesen und Wälder, über die Föhren des Sonnimäki, unter denen die Bruder jetzt ruhten und Rüben in dem lodernden Holzfeuer brieten. El lugar donde se hallaban los hermanos estaba en lo alto. Detrás de la montaña se veía el tejado abuhardillado de la casa del párroco, la casita roja del chantre sobre un cerro, el pueblo, grande, y más allá, entre abetos, la soberbia e imponente iglesia de piedra de la comarca. Más lejos aún se divisaba un lago poblado de innumerables islas rocosas, levemente agitado por la suave brisa del nordeste que abanicaba el aire transparente y acariciaba las aguas, las praderas y el pinar de Sonnimaki, junto al cual reposaban los hermanos y asaban nabos en el rescoldo de una chisporroteante hoguera. 03089
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JUHANI: Nun essen wir aber ein königliches Mahl. Juhani.—Ahora nos zamparemos una verdadera comida de reyes. 03090
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TIMO: Ein richtig herrschaftliches Essen. Timo.—Un festín de señores. 03091
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JUHANI: Rindfleisch aus dem Sack und gebackenes Rübenmus aus der Asche. Sie sind gleich gar. Juhani.—Tenemos carne en las bolsas y nabos en la ceniza, que pronto estarán en su punto. 03092
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Frisch weht der Wind, und die Wipfel sich neigen,
weit in der Ferne singt sie, die mein eigen ...
Las copas de los árboles se inclinan a los vientos
y la voz de mi amada escúchase a lo lejos...
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Was für eine Ochsendummheit von uns, mit dem Abc-Buch beim Kantor auf der Bank zu sitzen — zwei gottverfluchte Tage lang! Hemos sido torpes como bueyes al haber pasado dos días infernales sentados en un banco en la casa del chantre, con la cartilla entre las manos. 03096
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EERO: Aber in der Schandecke stehen, das war erst was! Eero.—No digas más, aunque de pie en el rincón era otra cosa... 03097
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JUHANI: Gut, Eerochen, mein kluger Dreikäsehoch, gut, du Knirps. — In des Kantors Schandecke! Teufel, ich will dich lehren! Juhani.—Bien por mi pequeño y sabihondo Eero, tan poca cosa él. De manera que en el rincón del chantre, ¿eh? ¡Ya te voy a arreglar yo a ti, diablejo! 03098
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AAPO: Still, still, ihr Heiden! Aapo.—¡Haya paz, malditos impíos! 03099
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TUOMAS: Bleib sitzen, Juhani, und kümmre dich nicht um seine Reden. Tuomas.—Siéntate tranquilo, Juhani, y no hagas caso de sus puyas. 03100
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JUHANI: Mütze ab, wenn du ißt, du Krümel. Juhani.—Quítate la gorra cuando comes, mal educado. 03101
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TUOMAS: Mütze ab, sag ich auch. Tuomas.—Lo mismo digo, quítatela tú. 03102
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JUHANI: So. Folgen mußt du. Da hilft nichts. Juhani.—Así. Tienes que obedecer; no hay otro remedio. 03103
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SIMEONI: Immer Belfern, nichts als Belfern. Wenn doch Gott mal eure Seele und euer Herz erleuchtete! Simeoni.—¡Siempre con discusiones, con estúpidas discusiones! ¡Ojalá Dios os iluminara de una vez el corazón y el entendimiento! 03104
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JUHANI: Er ist immer der Stänkerer. Juhani.—Si es que siempre está metiendo cizaña. 03105
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EERO: Ja, ich bin in eurem verdammten Maul immer »der Lausebengel, der Däumling, der klimperkleine Eero«. Aber dafür bin ich zäh. Eero.—No se os cae mi nombre de la boca: que si ese enano, ese renacuajo, ese rabanillo de Eero... ¡Hay que ver lo que tiene uno que aguantar! 03106
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JUHANI: Du bist ein bissiger Köter, wie es in der »Siebenmännerkraft« heißt. Juhani.—Tú no eres más que un chucho ladrador, como te llamaban en la canción de marras. 03107
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EERO: Ich beiße eben wieder und zwar mit scharfen Zähnen. Eero.—No hago más que devolver los mordiscos, y bien a gusto. 03108
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JUHANI: Ja, du bist voll Gift und Galle. Juhani.—Estás hinchado de amargura. 03109
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AAPO: Laß mich doch auch ein Wort reden. Eero hat etwas gesagt, worin nach meiner Meinung ein Körnchen Wahrheit steckt. Seht ihr: das Gift und die Galle, mit denen er manchmal um sich spritzt, haben wir vielleicht selber zum großen Teil gebraut. Denkt doch dran: wir sind alle Geschöpfe eines Schöpfers. Aapo.—Deja que hable yo también. Eero dijo algo que a mi juicio no va descaminado. La hiel que pone en sus palabras quizá la hemos provocado nosotros. Y no olvidemos que todos somos criaturas de un mismo Creador. 03110
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TIMO: Das meine ich auch. Wenn ich zwei Schnäbel habe, einen wie ein Schuhleisten und einen wie ein halber Brotlaib, was geht das die ändern an? Ich trag sie ja selber. Aber zum Teufel mit den Schnäbeln und Schniebeln, Schöpfern und Geschöpfen! Schau, Juhani, da hast du eine Rübe, so zart wie ein trockener Bovist. Stich ihr in den Nacken und kehr dich nicht an das unnütze Geschwätz. Er ist jung und unverständig. — Iß, Bruder, iß. Timo.—Bien observado. Si tengo dos «narices, una como un zueco y otra como medio panecillo», ¿qué le importa a la gente? Soy yo el que las lleva, ¿no? Pero enterremos en las cenizas las narices y otros apéndices, las criaturas y los creadores. Toma, Juhani, coge este nabo tierno como la manteca y métele el diente en los riñones. Y olvídate de las tonterías de Eero. Sabes bien que es joven y que tiene menos sesos que un mosquito. Come, hermano. 03111
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03112
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JUHANI: Ich werd schon essen. Juhani.—Naturalmente que comeré. 03112
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TIMO: Auf diesem hohen, klingenden Hügel leben wir jetzt wie auf einer Hochzeit. Timo.—Estamos como en unas bodas, aquí en esta colina con eco. 03113
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03114
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JUHANI: Wie auf der Hochzeit im Himmel. Da unten in der Hölle sind wir ja vorhin noch jämmerlich genug geschunden worden. Juhani.—Como en unas bodas celestiales, pero, ay, no hace mucho que sufríamos allí abajo los peores tormentos del infierno. 03114
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03115
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TIMO: Bald gehts hinauf, bald gehts hinunter in dieser Welt. Timo.—El mundo es una escalera; unos la suben y otros la bajan. 03115
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03116
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JUHANI: So ists. Was sagst du denn, Aapo? Juhani.—Eso es verdad. ¿Qué dices tú, Aapo, hermano mío? 03116
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03117
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AAPO: Ich habe mein möglichstes getan, aber umsonst. Jetzt ärgere ich mich aber doch auch einmal und lege das Steuerruder unsres Lebensschiffs in die Klauen des Schicksals. Hier sitz ich. Aapo.—He hecho cuanto he podido, pero como si nada. Ahora estoy enfadado por una vez y dejo el gobierno de la barca de nuestra vida en manos del destino. Aquí me siento. 03117
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JUHANI: Hier sitzen wir, und dort zu unsern Füßen liegt die ganze Welt. Dort leuchtet das Kantorhaus wie ein roter Hahn, und dort ragt der Turm vom Tempel des Herrn in die Wolken. Juhani.—Sentados estamos y el universo se extiende a nuestros pies. Cual la cresta de un gallo, brilla allí abajo la casa del chantre, y más allá se alza hacia el cielo la torre del templo de Dios. 03118
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03119
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AAPO: Und just am Fuße dieses Tempels werden wir noch mal mit krummen Nacken im schwarzen Schandholz sitzen, werden wie sieben junge Krähen auf dem Zaune hocken und hören, wie die Menschen, mit den Fingern auf uns deutend, sagen: Da sitzen die faulen Jukolabrüder. Aapo.—A los pies de aquel templo nos sentaremos un día en los negros cepos infamantes, encorvados como siete cuervos en una cerca, y la gente nos señalará con el dedo diciendo: «Mirad los siete vagos de Jukola.» 03119
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03120
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JUHANI: Der Tag bricht nie an, wo diejukolaburschen mit krummen Nacken wie junge Krähen im schwarzen Schandholz sitzen und hören müssen, wie die Menschen, mit den Fingern auf sie deutend, sagen: Da sitzen die faulen Jukolabrüder. Der Tag bricht nie an. Eher hänge ich mich auf oder marschiere bis ans linde der Welt und schwinge das Gewehr im Bataillon von Heinola. »Wozu mich grämen, ich lustiger Junge?« Jetzt, Brüder, wo wir mit dem Essen fertig sind, wird gesungen und geschmettert, daß die Heide schüttert. Juhani.—Nunca amanecerá el día en que los hijos de Jukola se sienten en los cepos de 1a infamia, encorvados como pequeños cuervos, ni nadie oirá decir a la gente señalándoles con el dedo: «Mirad los siete vagos de Jukola.» No, nunca amanecerá ese día. Antes me ahorcaría o me iría al fin del mundo a manejar el fusil en el batallón de Heinola. «¿Para qué preocuparme, bribonzuelo?» Y ahora, hermanos, cuando nos hayamos atiborrado, cantemos alegremente hasta que tiemble el bosque. 03120
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03121
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SIMEONI: Beten wollen wir und schlafen gehen. Simeoni.—Deseémonos la paz y durmamos como benditos. 03121
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03122
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JUHANI: Erst wird gesungen: »Wozu mich grämen?« Kratz deine Kehle aus, Juhani.—Pero antes cantemos «¿Para qué preocuparme?». Aclara la garganta, Timo. 03122
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03123
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TIMO: l'imo: Ich bin bereit. Timo.—Ya estoy en voz. 03123
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03124
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JUHANI: Und du, Eero? Wir sind doch wieder Freunde? Juhani.—¿Y nuestro hermanito Eero? ¿Qué? ¿Volvemos a ser amigos? 03124
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EERO: Freunde und Brüder. Eero.—Amigos y hermanos. 03125
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03126
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JUHANI: Dann ists gut. Aber schraub deine Kehle /urecht. Juhani.—Estupendo, pero aclara la voz. 03126
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EERO: Die ist schon gestimmt. Eero.—Ya está. 03127
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03128
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JUHANI: Gut! Und ihr ändern paßt auf, wie es in den Föhren spektakelt. —Jetzt los! Juhani.—¡Bien! Ahora, que todos oigan cómo se alborota el pinar. ¡Ahora, chicos! 03128
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03129
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Wozu mich grämen, ich lustiger Junge?
Hab wie ein Felsen ne Brust und ne Lunge.
Frallaralla, trallaralla, trallarallala!

Heinola, du mein Soldatenstädtchen!
Keck sind die Burschen da, fröhlich die Mädchen.
Frallaralla, trallaralla, trallarallala!

Bischof kann mich und Pfarrer nicht schrecken,
gleich werd im Heldenrock ich stecken. 03132:
Frallaralla, trallaralla, trallarallala!

Spring, du mein Brauner, die Räder laß rollen,
die Jungen zur Suppe des Kaisers sich trollen.
Frallaralla, trallaralla, trallarallala!

Wozu mich grämen, ich lustiger Junge?
Hab wie ein’ Felsen ne Brust und ne Lunge.
Frallaralla, trallaralla, trallarallala!
Para qué preocuparme, bribonzuelo,
si como una montaña tengo el pecho.
¡Tralará, tralará, tralará!

Me uniré a los soldados de Heinola,
a quien las chicas no dicen ni ¡hola!
¡Tralará, tralará, tralará!

No me importa el obispo ni el pastor,
con uniforme vestiré m03161: ejor.
¡Tralará, tralará, tralará!

Corre, caballo, corre con ardor
hacia los chuscos del emperador.
¡Tralará, tralará, tralará!

Para qué preocuparme, bribonzuelo,
si como una montaña tengo el pecho.
¡Tralará, tralará, tralará!
03129
Bottom
03150
Top
JUHANI: Recht so! Ja, hier läßts sich leben! Juhani.—¡Bravo! ¿Veis qué bien se está aquí? 03150
Bottom
03151
Top
SIMEONI: Nicht so laut, nicht so laut! Ihr rasaunt ja wie eine Legion Trolle. — Aber still, still! da kommen Menschen. Simeoni.—¡Más quedo, más quedo! Metéis más ruido que una legión de diablos. ¡Silencio, silencio, que alguien se acerca! 03151
Bottom
03152
Top
JUHANI: Menschen? Guck genauer hin, dann siehst du eine Horde Zigeuner, das Rajamäki-Regiment. Juhani.—¿Gente? Ah, ya. Son los del «Regimiento de Rajamáki», esa partida de gitanos. 03152
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03153
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Die Gesellschaft, die da herankam, war eine herumziehende Familie aus einer kleinen Kate am Abhang des Hügels Rajamäki, weshalb die Leute sie das Rajamäki-Regiment nannten. Ihr Anführer und Herr ist der allen bekannte Mikko, ein kurzgewachsener, aber flinker Mann mit einem schwarzen Filzhut auf dem Kopf. Er handelt auf seinen Fahrten mit Pech und hantiert geschickt mit dem Messer des Vieh-verschneiders. Auch wirkt er mit seiner Fiedel als Spielmann, läßt seine schwarzrote Freudenmaschine bei den Tanzgelegenheiten und Erntefesten quieken und feuchtet seine Kehle an, sooft man ihm den Humpen reicht. — Seine Frau aber, die ewig schnupfende, mürrische Kaisa, ist eine geschickte Schröpferin.[Beim Schröpfen, einem noch heute im Volke ziemlich verbreiteten Verfahren der Blutentziehung, bediente sich die Frau zum Schlagen der Wunden eines kleinen Beilchens und zum Aufsaugen des Blutes eines Hornes.] Wenig Badestuben gibt es, die sie nicht im Vorbeiwandern für die Weiber der Gegend zum Schröpfbad heizen läßt. Dann hüpft ihr Schröpfmes-ser, ihr Mund schmatzt, und ihr Schnupftabakgesicht wird vom Schweiß schrecklich naß. Doch dafür schwillt auch ihr Sack von Geschenken an. — Sie haben auch mehrere Kinder, die sie auf ihren Reisen von Dorf zu Dorf, von Hof zu Hof mitnehmen. Zwei sind schon tüchtig zu Fuß, hüpfen vergnügt bald vor, bald hinter den Eltern her, drei jüngere aber werden von Vater und Mutter als Last im Planwagen gefahren; und Kaisa zieht stets in der Deichsel, Mikko schiebt mit seinem Stock hinten nach. Laut geht es her, wo die Familie wandert, und ein Witzbold hatte ein langes Spottgedicht auf sie gemacht. Das war die Gesellschaft, die lärmend auf dem Wege von der Heide am Sonnimäki herauf dem Kirchdorf zuzog, als die Brüder, fröhlich wie Hammel, die Freiheit auf dem hohen Heiderücken zu genießen anfingen. El tropel que se acercaba era, en efecto, una familia ambulante que vivía en una cabaña situada en el calvero de Rajamáki, por lo que todos la llamaban el Regimiento de Rajamáki. Su jefe, Mikko, famoso en toda la comarca, es un hombre pequeño y ágil, y siempre va cubierto con un negro sombrero de fieltro. Va por ahí vendiendo pez, y es un experto en el manejo del cuchillo de castrador. También toca el violín, y rasca su instrumento rojo oscuro en los bailes o en las fiestas campesinas, regando su gaznate con todo lo que buenamente le ofrecen. Kaisa, su mujer, de carácter desabrido y aficionada al rapé, goza de gran prestigio por su habilidad en poner ventosas. Raras son las saunas en las que no ha estado para aliviar con su maña a las mujeres de la comarca. Entonces hace brincar su lanceta, su boca succiona y emite chasquidos, su rostro, manchado de rapé, suda la gota gorda; pero su talega se llena de regalos. Mikko y Kaisa tienen un montón de hijos que les siguen en sus caminatas de aldea en aldea y de granja en granja. Dos de los muchachos ya andan, saltan felices, delante o detrás de sus padres, pero sin alejarse mucho de ellos; los tres pequeños van como fardos en la carreta, entre cuyas varas va Kaisa tirando, mientras Mikko empuja detrás con su bastón. Por donde pasa el Regimiento de Rajamáki siempre hay bullicio, y un coplero compuso una vez una canción burlesca sobre la familia, llamándola «Regimiento». Tal era el grupo que, armando jaleo, subía por la ladera de la colina de Sonnimáki hacia el pueblo, mientras los hermanos, alegres como cabras locas, celebraban su libertad en la loma. 03153
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03154
Top
JUHANI: Heißa! Guten Tag, du obbenanntes Regiment, guten Tag! Juhani.—¡Hola, hola, ilustre regimiento! ¡Salud! 03154
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03155
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TIMO: «Hostote tili!« [Schwedisch: hur stár det tili? = wie gehts?] sprach der Schwed. Timo.—Se os saluda en sueco, si queréis. 03155
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03156
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EERO: »Kauppusiwai?« [Russisch: kak poživaješ? = wie gehts dir?] sprach der Russ’. Eero.—Y si queréis, se os saluda en ruso. 03156
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03157
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KAISA: Was wollt ihr da oben? Kaisa.—Eh, vosotros, los de ahí arriba, ¿qué queréis? 03157
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03158
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EERO: Daß das Muttchen raufkommt und meinem Bruder Juhani einen anständigen Schröpfkopf auf seine braunen Hinterbacken saugt. Eero.—Que la comadre venga a chupar un buen cuerno de sangre de la morena nalga de Juhani. 03158
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03159
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JUHANI: Das Muttchen saugt und lutscht, und das Männchen streicht, daß es Stein und Bein erweicht. Das reimt sich prächtig. Juhani.—Que la comadre chupe y dé unas palmadas mientras que el compadre hace música... ¡será una buena banda! 03159
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03160
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MIKKO: Mach nur deine Futterluke zu. Du weißt wohl, daß Meister Mikko in eigner Person hier ist! Mikko.—¡Iros al diablo, bandidos de Jukola! 03160
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03161
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EERO: Oh, du doppelgenährter Kastrier-Mikko mit deiner alten Zauberhexe! Ukko ei tahdo pelata. No laulakaamme sitten me, ja oikein huikea marssi. Eero.—El viejo no quiere tocar, ea; pero nosotros vamos a cantar una marcha estupenda. 03161
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03162
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JUHANI: Huikea marssi, kun astelee ohitsemme Rajamäen rykmentti. No, pojat Timo ja Eero! Juhani.—Eso, una marcha estupenda, mientras el Regimiento de Rajamáki desfila ante nosotros. ¡Venga, chicos, Timo y Eero! 03162
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03163
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Karsitaan nyt kulkemahan
Ylös, alas mäkii,
Kuohintahan, kuppaamahan,
Kauppoilemaan pikii.

Aisoiss' Kaisa nuuska-naama
Itse olla tykkää,
Mikko, purren mälliänsä,
sauvall perään lykkää.
Andan con paso ligero,
cuesta arriba, cuesta abajo,
ella ventosas poniendo,
él vendiendo pez, castrando.

Con la cara de rapé
manchada tira del carro
Kaisa, mientras Mikko, veis,
empuja y masca tabaco.
03163
Bottom
03174
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JUHANI: Juuri niin! Onpa tämä vähän lystillinen laulu-remputus. Juhani.—¡Bravo! ¡Qué canción más divertida! 03174
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03175
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KAISA. Tietäkää, te sen vietävät siellä, että me kuljemme aina kunnialla, mutta te, te kiertelette ympäri ihmisten metsiä kuin ryövärit ja raatelevat pedot. Minä kuppaan, minä, ja teen terveyttä; Mikko kuohii, hän, ja tekee lihavia kaltteja, muhkeita härkiä ja komeoita ruunia, joilla ratsastelee kuningasten kuninkaat; se tietäkäät, te perkeleet. Kaisa.—Habéis de saber, golfos, que nosotros caminamos por las sendas del honor, y no como vosotros, que andáis escondidos por los bosques como ladrones y fieras. Yo pongo ventosas y devuelvo la salud, y Mikko capa a los cochinos para que engorden y a los bueyes para que cumplan bien su oficio. Por sus manos han pasado los preciosos caballos capones sobre los que cabalgan los reyes de los reyes. ¿Habéis oído, malditos demonios? 03175
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03176
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JUHANI: Pari värssyä sen saarnan päälle, pojat! Timo ja Eero, reippaat pojat! Yht'aikaa! Juhani.—Chicos, esta prédica bien merece algunas estrofas más. ¡Venga, Timo y Eero, ilustres cantores! ¡Todos a la vez! 03176
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03177
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Kaisan huulet massahtelee,
Napsuttelee kirves;
Kreeta-muori Kaisan kynsiss'
Juttuu hampaat irviss'.

Mutta tuolla tarhan puoless'
Mikä pauhu? Heisaa!
Kyltät, kaltit saarnailevat,
Pikku-porsaat veisaa.

Miksi kyltät hälisevät?
Miksi naskit kirkuu?
Katsos: läätin oven alla
Mikon veitsi vilkkuu.
Los labios de Kaisa chupan
y actúa con la lanceta,
mas no deja de hablar nunca,
sufriendo, la vieja Greta.

Mas ¿qué pasa en el corral
que los cerdos pegan gritos?
¡Parecen una coral
cantando los muy cochinos!

¿Por qué gruñirán los puercos,
por qué tanto desafino?
Asomar por la pocilga
se ve el cuchillo de Mikko.
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JUHANI: Totisesti lystillinen laulu-remputus; sitä ei taida kieltää, Mikko? Juhani.—¡Divertida canción, cielos! ¿A ti no te lo parece, Mikko? 03193
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MIKKO. Pidä juuri kohta leipä-laukkus kiinni ja tiedä, että tässä on itse Mestari-Mikko, joka nypisti maaherran orhin puhtaan lakanan päällä, vuodattamatta yhtään ainoata veren tippaa. Ja siitäpä tempusta sai hän valtuus-kirjan, jota ei itse Rooman keisarikaan ole mies rikkomaan. Sellainen Mikko minä olen. Mikko.—Cierra el pico al instante y no olvides que estás nada menos que delante del célebre maestro Mikko, que ha castrado el semental del gobernador sobre una limpia sábana sin derramar una sola gota de sangre, y esta hazaña le ha valido una procura que ni el mismo emperador de Roma osaría violar. Éste soy yo, Mikko. 03194
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EERO: Oh sinä kaksinkertainen Kuohari-Mikko noita-akkasi kanssa!] Eero.—¡Bien por ti, Mikko, sin par capador ambulante, con tu vieja bruja! 03195
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KAISA: Nehmt euch in acht, ich verhex euch in ein Rudel Wölfe, wie mein Tate mal eine hochmütige Hochzeitsgesellschaft. Kaisa.—A ver si os convierto a todos en una manada de lobos, como hizo aquel viejo que hechizó a todos los convidados a una boda, por desagradecidos. 03196
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JUHANI: Hier steh ich noch als der alte Jukolajussi in meinen eignen Hosen, und so hoff ich mit Gottes Hilfe auch weiter stehenzubleiben, Liebste. Aus deinen Zauberkunststücken wird ja nicht mehr als vorletztes Jahr, wo du uns das Ende der Welt weissagtest und viele Weiber ihre Männer wegen ihrer Garstigkeit umsonst um Verzeihung baten. Juhani.—Por el momento sigo siendo Jussi de Jukola, aquí donde me veis, con mis propios pantalones, y con la ayuda de Dios espero seguir siéndolo mucho tiempo. Y en cuanto a tus hechizos, pobre vieja, serán lo mismo que cuando auguraste el fin del mundo, hace dos años, que muchas mujeres corrieron a pedir perdón a sus maridos por sus pasadas iniquidades. 03197
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KAISA: Höre, was ich jetzt weissage. Kaisa.—¿Sí, eh? Pues escucha lo que te profetizo ahora. 03198
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EERO: Du weissagst und wünschest uns wohl ein warmes Bad und dir selber, daß du uns im Nacken schröpfen könntest. Eero.—Profetiza, y estaría bien que nos profetizases una sauna bien caliente mientras nos ponías ventosas en el cogote. 03199
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JUHANI: Aber das ist eine dumme Weissagung, ein dummer Wunsch. Zwar gedenk ich, wenn ich nach Hause komme, die Sauna zu wärmen und ein recht liebliches Bad zu nehmen, aber meinen Adamsfrack im Nacken werd ich mir nicht zerreißen. Juhani.—Además, esas profecías y augurios son pura filfa, aunque bien es cierto que cuando llegue a casa pienso calentar la sauna y darme un baño delicioso; pero maldito el deseo que tengo de que me arañen el traje de Adán. 03200
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KAISA: Höre, höre! Im Feuer wird deine Badestube aufgehen und im Feuer auch dein Haus, und traurig anzusehen, wirst du durch die Wälder, Moore und Sümpfe streifen und nach einem Schutzdach für deinen frierenden Leib suchen. Ach, blutig wirst du mit den Menschen und den wilden Tieren des Waldes zu kämpfen haben, und dann wirst du japsend wie ein sterbender Hase dein verfluchtes Haupt in den Busch sinken lassen. Hört das und denkt daran! Kaisa.—¡Escucha, escucha lo que te digo! Tu sauna arderá, así como tu choza, y tú vagarás por los bosques en un estado miserable, en busca de un abrigo para tu cuerpo helado. ¡Ah!, y tendrás que enfrentarte en sangrientas luchas con los hombres y con las fieras del bosque, y entonces, jadeando como una liebre en las últimas, esconderás tu maldita cabeza bajo los matorrales. ¡Escuchadlo todos y que no se os olvide! 03201
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03202
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JUHANI: Mene helvettiin... Juhani.—¡Vete al infierno! 03202
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03203
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TUOMAS: Vaikene jo, vaikene! Tuomas.—¡Anda, calla, calla! 03203
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SIMEONI: Sinä jumalaton, villitty! Simeoni.—¡Qué impiedad!, ¡qué desenfreno! 03204
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JUHANI: Geh in die feuerrote Hölle! Geh zum Kantor und zaubre ihm einen ewigen Mumps an den Hals. Juhani.—¡Así te hundas en el rojo infierno llameante! ¡Anda a casa del chantre y que por tus conjuros padezca paperas eternas! 03205
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03206
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EERO: Daß er singt wie ein alter, zähnefletschender Eber. Eero.—Sí, que chille como un viejo verraco entre las patas de Mikko. 03206
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03207
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JUHANI: Ja! und zum Propst, zu dem heuchlerischen, scheinheiligen und protzigen Speck- und Wurst -propst ... Was sollen wir dem wünschen? Sag mal, Eero! Juhani.—¡Eso es! ¿Y qué vamos a desearle al pastor, ese hipócrita santurrón y engreído? ¿Eh, qué vamos a desearle, Eero? 03207
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EERO: Daß ihm nach der Leseprüfung beim Braten dieselbe Geschichte widerfährt wie jenem Zöllner am Stadttor von Oulu, daß ihm eine feine Katzenpirogge in den Beutel kommt. Eero.—Que después de un examen de lectura le pase lo que le pasó al aduanero de Oulu... ¡Que le metan en el talego una empanada de gato! 03208
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03209
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JUHANI: Ja! ein Brotlaib, in den statt Fische eine Katze, eine struppige Katze als Matsch gebacken ist. Juhani.—¡Eso es! O sea, una empanada de pescado donde de relleno haya un gato... ¡un gato con todos sus pelos! 03209
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03210
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EERO: Und darüber soll er am folgenden Sonntag eine so erboste und giftige Strafpredigt halten, daß ihm sein fetter Bauch platzt, ja, mit einem Knall zerplatzt. Eero.—Sí, y que el domingo siguiente eche un sermón sobre el castigo, tan fanático y venenoso, que le estalle la sebosa panza. 03210
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JUHANI: Ja! und dann soll ihn der Teufel holen, ihn beim Schlafittchen packen und fliegen lassen, wie der Teufel gewöhnlich die Pfaffen fliegen läßt. Juhani.—¡Sí, sí! Y luego que el diablo se lo lleve en volandas agarrado por el pescuezo, como acostumbra a hacer con los pastores. 03211
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EERO: Den mächtigen, reichen Propst soll er dem reichen Mann zum Kumpan geben. Eero.—¡Y que lleve con el rico opulento a un pastor tan rico y poderoso! 03212
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JUHANI: Das sind also die Grüße, die wir dich bitten, dem Kantor und dem Propst hübsch zu bestellen. Und wenn du alles dies tust, darfst du mich selber auch in einen Wolf verhexen, wie du gedroht hast. Juhani.—Éstos son los saludos que queremos que lleves de nuestra parte al chantre y al pastor, y cuando lo hayas hecho, vuelve y cumple tu amenaza convirtiéndome en lobo. 03213
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EERO: In einen so gefräßigen Wolf, daß er das ganze Rajamäki-Regiment auf einmal verschluckt. Eero.—Y tan voraz que pueda engullirse de un bocado a todo el Regimiento de Rajamáki. 03214
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JUHANI: Ja! und den Schröpfkopf als Zugabe. Juhani.—Con el saco de cuernos de postre. 03215
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EERO: Und den Pechsack als Gebäck obendrauf. Eero.—Y el saco de la pez como pastel. 03216
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JUHANI: Recht so, du Pfiffikus! Juhani.—¡Has dado en el clavo, martillo! 03217
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KAISA: Schön, schön! Der Propst und der Kantor sollen eure Grüße bekommen; aber ihr werdet die Suppe noch mal auslöffeln, ihr verwünschtes Gesindel! Wirf ihnen zum Abschied einen Stein an den Kopf, Mikko. Wirf, daß ihnen die Schwarte knackt. Kaisa.—¡Muy bien! El pastor y el chantre recibirán no tardando mucho vuestros cumplidos, y un día os tragaréis esta sopa, malditos. Anda, Mikko, tírales una piedra a manera de despedida, y a ver si le abres a alguno la cabeza. 03218
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MIKKO: Der Kiesel hier paßt ja in die Hand wie zugeschnitten. — Da, ihr geilen Böcke von Pelttari! — Marsch, Kaisa, nun vorwärts! Mikko.—Aquí hay un pedrusco que ni mandado hacer de encargo... Ahí va, chivos barbudos! Y ahora sigue el camino, Kaisa. 03219
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JUHANI: So ein verdammter Kerl! Hat wirklich geschmissen und mich um ein Haar an die Stirn getroffen. Juhani.—¡Maldito! Ha estado a punto de descalabrarme. 03220
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EERO: Schicken wir den Ball zurück! Eero.—Devolvámosle la pelota. 03221
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JUHANI: Schleuder ihn dem Alten zurück, daß es auf seinem Hut knallt. Juhani.—Vuélale el sombrero al viejo. 03222
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TUOMAS: Laß das Werfen, Junge, wenn dir dein Läusenest lieb ist. Tuomas.—No tires, mostrenco, si es que quieres conservar el nido de los piojos. 03223
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AAPO: Du Bengel, siehst du nicht, daß Kinder dabei sind? Aapo.—¿No ves que llevan niños, tarugo? 03224
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JUHANI: Halt den Stein; sie rennen ja schon, daß die Heide schüttert. Juhani.—Deja la piedra. Van a tal velocidad que no ven dónde pisan. 03225
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SIMEONI: O weh, ihr Abscheulichen, ihr Kalmücken, ihr Hundschnäuzler! Soll denn nicht mal mehr ein friedlicher Wandersmann mit Ehren an uns vorüber-ziehen können! Oh, ihr Banditen! Simeoni.—¡Desgraciados, malvados, calmucos, cara de perros! ¡Ni siquiera un pacífico caminante puede pasar tranquilamente ante nosotros por el camino! ¡Bandidos! 03226
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JUHANI: Wer? Ich, der ihnen nicht ein Haar krümmen könnte? Aber sieh mal, wenn der Mensch richtig in die Hitze kommt und ihm die wüsten Schauer durch den feisten Leib jagen, dann — weiß man ja Bescheid. Zwei Tage und zwei Nächte hat unsereiner im Turm gesessen. Aber ich habe ja nun meine Galle besänftigt und dem Kantor saftige Grüße geschickt. Juhani.—¿A mí me lo dices, que no le tocaría ni un pelo al caminante? Lo que pasa es que cuando uno está encolerizado y se le sube la sangre a la cabeza, entonces..., bueno, ya sabes lo que quiero decir. Uno ha pasado dos días con sus noches encerrado en prisión. Y lo que he hecho ha sido mandar al chantre afectuosos saludos para descargar la mala uva. 03227
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AAPO: Und noch blödsinnigere dem Propst. Diese Grüße werden wir vielleicht noch mal bitter bereuen. Aapo.—Y saludos no menos afectuosos al pastor. Algún día nos arrepentiremos de ello arpargamente. 03228
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JUHANI: »Wozu mich grämen, ich lustiger Junge?« Das Leben, das Leben eines jungen Burschen gleicht dieser klingenden, rauschenden Heide. Und dort im Nordosten wölbt sich ja der starre Impivaara, und dort im Nordwesten, da flimmert der Kirchdorfsee, und dort am Himmelsrand schimmern sogar noch andre Seen wie in ewiger Ferne. Die drei Seen von Kolistin kann ich da erkennen. Juhani.—«¿Para qué preocuparme...?» La vida de un joven es igualita a esta colina que pisamos, poblada de ecos y rumores. Allá, al noroeste, se alza la abrupta cima de Impivaara, mientras que al otro lado, al sudoeste, brilla el lago del pueblo, y al fondo, donde el claro cielo acaba, se divisan otros lagos, en un encadenamiento infinito. Mis ojos contemplan los tres lagos de Ko-listin. 03229
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03230
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In den See ich springen muß,
die Qual währt mir zu lange;
denn gar böse ist mein Schatz und
zischt wie eine Schlange.
Qué remedio me queda
que en el lago meterme.
Mi amada me desdeña
y silba cual serpiente.
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Und gerade dort auf dem See sitzt unser alter Kantor oft mit seiner Angelrute. Ach, hockte er jetzt da und ich wär ein derber Wirbelwind, ein heftiger Orkan aus Südost, dann wüßt ich, worüber ich mit einem kräftigen Stoß hinstürzte. Und wie bald wäre da des Kantors Boot umgekippt. Mira tú por dónde, a aquel lago suele ir el viejo chantre a echar la caña. ¡Ay, si ahora estuviese él allí y yo fuera un aire violento, un terrible huracán del sudeste, ya sé dónde soplaría de golpe, y pronto se iría a pique la barca del chantre! 03236
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SIMEONI: Was für ein sündhafter Wunsch! Simeoni.—¡Torpe deseo, por mi vida! 03237
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JUHANI: Das tät ich. Den Kahn schlüg ich ihm um, daß das Seewasser wie Milchsuppe schäumte. Juhani.—Pues lo haría como lo digo: tumbaría la barca y el agua del lago herviría como caldo. 03238
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TIMO: Zu nem Wolfsbraten wäre der Kerl gut! Timo.—Así se convierta en presa de los lobos, el maldito hombre. 03239
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JUHANI: In eine Wolfsgrube stieße ich ihn und spazierte vergnügt am Rande auf und ab. Juhani.—Eso es, lo arrojaría a la trampa de los lobos y yo caminaría tan campante al borde del foso. 03240
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AAPO: Kettu, kerran karhun pahan-suopa, narrasi kuoppaan kontio-kurjan. Kovin hän silloin nauroi ja käyskeli siinä ylhäällä ympäri ammottavan kuopan, haastellen pilkallisesti. Siitä astui hän ilveksen selkään, ilves vei hänen ylös korkeaan kuuseen, joka seisoi siinä lähellä. Rupesi laulamaan kettu iloissansa ja kutsumaan kokoon tuulia jokaisesta neljästä ilmasta; käski heitä soittamaan kuusen kanteletta hänen laulunsa mukaan. Tulivat pian itä, läntinen ja etelä, ja ankarasti kaikkui ja kohisi kuusi. Tuli myös voimallinen pohja, rynkäsi halki partaisen, pimeän korven, humisten ja ryskyin. Silloin kuusi pauhasi, vapisi ja kumartui syvään, murtui viimein ja kaatui kohden kuoppaa, viskaten kaatuessaan latvastansa ketun alas karhun syliin syvässä kuopassa. Aapo.—Una vez la maliciosa zorra quiso jugarle una mala pasada al oso, atrayéndole con artimañas a una trampa. Así lo hizo, y luego empezó a hacer muecas alrededor del agujero, burlándose de su víctima. Luego cabalgó sobre un lince, el cual la llevó a la cima de un alto abeto que crecía no lejos. Borracha de gozo, púsose la zorra a cantar y, convocando a los vientos de la rosa, les mandó que la acompañasen en sus cantos con el arpa del abeto. Pronto llegaron los vientos del este, del oeste y del sur, y el abeto se balanceó y susurró. Pero he aquí que llegó también el fuerte ventarrón del norte, rugiendo y bramando a través del denso bosque sombrío, e hizo crujir el abeto, que, inclinándose profundamente, se salió de raíz y fue a caer sobre el foso del oso, arrastrando en su caída a la ladina zorra al fondo, dejándola a merced de las zarpas del oso. 03241
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TIMO: No peijakas! Mutta nyt? Timo.—¡Toma ya! ¿Y qué pasó después? 03242
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JUHANI: Kylläs tuon arvaat, kuinka nyt tapahtui. Kieppasi mar' karhu oikein rotevasti kiinni ketun kamarasta ja ravisti että hampaat helähti, niinkuin teki hyvä lukkari minulle.--Mutta ymmärränpä Aapon tarkoituksen. Hän tahtoi minua muistuttaa, että joka toiselle kuoppaa kaivaa, hän putoo siihen itse. Olkoon niinkin, mutta suden-kuopan saaliiksi lukkarin soisin vaan. Juhani.—Ya puedes figurártelo. Pasó que el oso agarró a la zorra por el cuello y la zarandeó hasta hacerle castañetear los dientes, lo mismito que hizo conmigo nuestro buen chantre. Pero ya caigo en lo que Aapo quiere decir: recordarme que quien cava una fosa para otro, cae en ella. Puede que sea así; pero, de todas formas, la verdad es que me gustaría ver al chantre en el fondo de una trampa de lobos. 03243
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TIMO: Nähdä lukkarin kuoppaan lötkähtävän, sitähän ei juuri minunkaan sydämeni vastaanlöis. Mutta en tuota ukko-rässyä sentähden kauankaan piinaisi tunkkaisessa kammiossa. Kaksi tuntia, kaksi tuntia vaan. Ja jääköön tämä tähän. Eläköön lukkari rauhassa, putoomatta edes närkästyneen sydämenikään kuoppaan. Mutta yhtä ihmettelen. Kuinka taidatte uskoa tuollaisia lorujuttuja kuin tämä ketusta ja karhusta. Voi veikkoset! eihän taida kettu edes joutaviakaan jaaritella, sitä vähemmin kutsua vielä tykönsä maailman tuulia. Te uskotte tämän, mutta minä päätän asian puhtaaksi valheeksi. Timo.—A mí me haría mucha gracia ver al chantre pataleando en el fondo de una trampa, pero yo no emplearía mucho tiempo en darle tormento al anciano en el hediondo agujero. Creo que dos horas bastarían. Pero quédese todo como está. Que viva en paz el chantre, sin caer en el hoyo de mi irritado corazón. Sin embargo, hay una cosa que me inquieta: ¿cómo podéis creer en boberías como esa fábula de la zorra y el oso? ¡Venga ya, hermanos! Ni la zorra puede barbullar una sola palabra, ni mucho menos convocar a los vientos celestiales. Vosotros creeréis esas historias, pero a mí me parecen un camelo. 03244
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03245
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JUHANI: Se tiedetään, ettei Timon pää ole juuri terävimpiä tässä maailmassa. Juhani.—Todo el mundo sabe que la cabeza de Timo no es precisamente de las más claras de este mundo. 03245
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TIMO: Vaikk'ei. Mutta tällä päällä vaellan halki tämän maailman yhtä kunniallisesti kuin sinäkin taikka jokin muu, mies tai vaimo. Timo.—Supongamos que sea así, pero la verdad es que con esta cabeza me paseo por el mundo con ella tan alta como tú o como cualquier otro, hombre o mujer. 03246
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AAPO: Timo ei käsitä kuvausta. Aapo.—Es que Timo no comprende las parábolas. 03247
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JUHANI: Ei ensinkään se poika parka nyt käsitä. Mutta katsoppas jos selitän sinulle seikan. Tapaus ketusta ja karhusta on arvattavasti niistä ajoista, joina kaikki luontokappaleet ja vielä puutkin taisivat puhua, niinkuin vanhassa testamentissa kerrotaan; ja sen olen kuullut vainaalta sokea-enoltamme. Juhani.—El pobre desdichado no comprende nada. Pero yo voy a explicártelo. La historia de la zorra y el oso ocurrió tal vez en aquellos tiempos en que todas las criaturas todavía sabían hablar, y también los árboles, tal como nos relata el Antiguo Testamento. Eso le oí decir a nuestro difunto tío ciego. 03248
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03249
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AAPO: Ethän käsitä nyt sinäkään satua ja sen tarkoitusta. Aapo.—Pero tampoco tú has entendido la fábula y su intención. 03249
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TIMO: Mutta kuitenkin »pata kattilaa soimaa; musta kylki molemmilla». Timo.—«Apártate que me tiznas, dijo la sartén al cazo.» 03250
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JUHANI: Mielitkö viisastella, mies? Mutta usko minua, niin kiitänpä Jumalaa siitä, etten ole niin tyhmä kuin sinä, Timo-poloinen. Juhani.—¿Quieres dártelas de sabio? Puedes creerme que doy gracias a Dios de no ser tan mostrenco como tú, mi pobre Timo. 03251
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TIMO: Vaikka et ole; enpä siinä mitään vaaraa näekkään. Timo.—De acuerdo, ningún peligro veo en ello. 03252
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EERO: Tee sinä, Timo, niinkuin puplikaani ennen: lyö ainoastaan vasten rintaasi, ja saadaanpa nähdä, kumpi teistä tästä parempana miehenä kotia marssii. Eero.—Timo, haz como hizo antes el publicano: golpéate el pecho y allá se verá cuál de nosotros dos será el mejor. 03253
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JUHANI: Aih! joko sattui pikku-Eeroonkin, sinä puplikaani itse? Juhani.—¡Cáspita! ¿También el pequeño Eero, el menospreciado publicano, se ha sentido herido? 03254
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EERO: Sattui oikein makeasti itse puplikaanien päämieheen, tuohon pikku-Zakeukseen. Eero.—Se ha sentido herido el mismísimo jefe de todos los publícanos, el pequeño Zaqueo. 03255
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JUHANI: Minä en huoli sinun Zakeuksistas ja makeuksistas, vaan panen itseni makeasti nukkumaan. Selin tahdon teihin kääntyä ja maata kuin viholais-pesä kinoksen alla.-— Aber helf uns Gott! Wir haben uns ja einen unheimlichen Platz ausgesucht. Juhani.—No me importan tus Zaqueos, así que voy a volveros la espalda y a echarme a dormir como las hormigas bajo la nieve... ¡Que Dios nos ayude, pues hemos venido a instalarnos en un lugar funesto! 03256
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AAPO: Wieso? Aapo.—¿Por qué lo dices? 03257
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JUHANI: Sieh mal den merkwürdigen, grausigen Stein da, der immer so kläglich auf den Klang der Kirchenglocken antwortet. Und seht doch die Augen dort, die fortwährend nach uns herüberstieren. Mir wird angst und bange. In Gottes Namen weg von hier! Juhani.—Porque ésa es la enorme y espantosa roca que difunde ecos tan tristes siempre que doblan las campanas de la iglesia. ¿No veis sus ojos, constantemente fijos en nosotros? ¡Qué miedo! ¡Huyamos, en el nombre de Dios! 03258
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TUOMAS: Bleiben wir nur ruhig sitzen. Tuomas.—Podemos quedarnos tranquilos. 03259
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JUHANI: Aber die Waldgeister sind hier böse und jähzornig. Juhani.—Pero aquí el genio de los bosques se muestra cruel y colérico. 03260
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AAPO: Nur für die, die fluchen und andre Gottlosigkeiten treiben. Drum hüte dich davor. Die Sage von den Bildern dort auf dem Stein ist eine Begebenheit aus längst entschwundenen Zeiten. Aapo.—Sí, pero sólo con los blasfemos y los impíos. Así que ten cuidado. Pero, ahora que recuerdo, sobre las imágenes grabadas en esa piedra existe un cuento muy antiguo. 03261
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LAURI: Willst du sie uns nicht erzählen! Lauri.—No sabía. ¿Por qué no nos lo cuentas? 03262
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AAPO: Seht den Stein erst mal genauer an. Hier könnt ihr fast vier goldene, funkelnde Punkte erkennen. Das sind die holden Augen zweier Liebenden, eines hübschen Mädchens und eines wackern Jünglings. Ihre Bilder seht ihr auch in den Stein geritzt. Schaut sie an, ihre Augen sind halb offen. Hier haben sie in innigster Umarmung beisammen gesessen. Aber weiter unten, zu den Fußen der jungen Leute, liegt geduckt und vom Schwert durchbohrt ein alter Mann. Aapo.—Mirad primero la roca con más atención. ¿Veis allí esos cuatro puntos dorados, brillantes? Son los dulces ojos de dos enamorados. Ella era una encantadora muchacha y él un apuesto joven. Podéis distinguir sus imágenes dibujadas sobre la piedra. Contempladlas entornando los ojos y veréis a los amantes enlazados en tierno abrazo. Pero observad que más abajo, a los pies de los jóvenes, yace un viejo atravesado por una espada. 03263
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TIMO: Genau, wie du sagst. Timo.—¡Anda, pues es verdad lo que dices! 03264
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LAURI: So was seh ich, scheint mir, auch da. Aber erzähle nun. Lauri.—También a mí me parece ver algo semejante. Pero, venga, cuéntanos la historia. 03265
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Und Aapo erzählte ihnen die folgende Sage: Y Aapo la contó como sigue: 03266
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Es stand einmal hier in der Nähe eine stolze Burg, und diese gehörte einem reichen und mächtigen Herrn. Er hatte eine Stieftochter, mutterlos, aber lieblich und schön wie der Morgen. Die Jungfrau liebte einen Jüngling; doch beide haßte der furchtba- ' re Burgherr, in dessen Herzen die Liebe nie eine Stätte gefunden hatte. Die Tochter aber liebte den herrlichen Jüngling wieder; und sie trafen einander oft auf dieser hallenden Heide, und gerade an diesem Steine hatten sie ihr Stelldichein. Eines Tages aber erhielt der Vater Kunde von dem geheimen Bund der jungen Menschen und rief der Jungfrau einen grausamen Schwur ins Ohr: »Meine Tochter«, sagte er, »siehe zu, daß ich euch nicht einmal im Dunkel der Wälder in der Umarmung überrasche. Wisse, daß euch dann mein Schwert sofort in blutigem Tode für immer vermählt. Das verspreche und schwöre ich mit heiligern Eid.« So sprach er, und die Jungfrau erschauderte vor dem Schwur. Doch konnte sie den Freund ihres Herzens nicht vergessen, sondern immer heftiger erglühte ihre Liebe. Había antes, cerca de aquí, un soberbio castillo cuyo dueño, un caballero rico y poderoso, tenía por hijastra una huerfanita dulce y graciosa como la aurora. Un joven la amaba, pero el severo señor, cuyo corazón no conocía el amor, los odiaba a ambos. Es el caso que la doncella correspondía también al sentimiento del noble joven, y así, con frecuencia, se daban cita en este lugar, en la colina rumorosa, junto a la roca. Pero la suerte adversa quiso que el padrastro se enterara de las relaciones de los enamorados. Entonces pronunció al oído de la doncella un terrible juramento: «Hija mía —le dijo—, tened cuidado de que no os sorprenda abrazándoos al amparo de las noches del bosque, porque entonces, a fe mía, mi espada os unirá al instante en una muerte sangrienta. Lo juro solemnemente.» Así habló el señor del castillo, y la muchacha se estremeció de horror al oír el juramento. Sin embargo, lejos de olvidar al elegido de su corazón, la llama de su amor por él se avivó. 03267
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Es war eine stille Sommernacht, da zog ein Ahnen in den Busen der Maid, daß der Jüngling auf der Heide seines Liebchens harrend wandle. Endlich, als sie die ganze Burg im tiefsten Schlaf glaubte, machte sie sich, in ihr weites, lindes Tuch gehüllt, zum Geliebten auf, glitt wie ein Schatten hinaus, verschwand im Dickicht der Wälder, und einmal flackerte ihr blaues Tuch in dem betauten Gestrüpp. Aber nicht alle waren in der Burg zur Ruhe gegangen, sondern der Burgherr selbst stand am Fenster und spähte dem Mädchen nach, das wie ein nächtlicher Geist davon-eilte. Da gürtete er sein Schwert um die Lenden, ergriff einen Speer und stürmte hinaus, verschwand hinter der Jungfrau im Walde. Ein blutdürstiges Tier setzte da einem sanftäugigen Lamm nach. Era una tranquila noche de verano. La muchacha tuvo la corazonada de que su galán rondaba por la colina esperándola y, cuando le pareció que todos los moradores del castillo dormían profundamente, acudió a la amorosa cita envuelta en un pañolón. Salió sigilosamente, deslizándose como una sombra, y pronto se perdió más allá de la linde del bosque, el pañolón azul flotando entre los árboles cubiertos de rocío. Pero, ay, no todos dormían en el castillo, pues el señor atisbaba de pie junto a una ventana y vio a la muchacha alejarse en la noche como un fantasma. Entonces, tomando la espada y el venablo, el señor se precipitó afuera y se internó en el bosque siguiendo las huellas de su hijastra. Una fiera sedienta de sangre perseguía a la oveja de dulces ojos. 03268
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Die Heide hinan aber eilte heftig atmend das Mädchen und traf ihren Freund dort, am Fuß des grauen Steins. Da standen sie, sich zärtlich umarmend, in der seligen Stunde liebestrunkne Worte flüsternd. Sie weilten nicht mehr auf der Erde, sondern ihre Seelen wandelten auf den blumigen Himmelsauen. — Es vergingen so einige Augenblicke, und plötzlich brach der furchtbare Burgherr hervor, rannte seinen scharfen Speer der Jungfrau in die linke Seite, so daß die Spitze dem Jüngling auf der rechten hervordrang, und so vereinte er sie im Tode. Sie sanken gegen den Stein, und in einem Strom floß ihr Blut auf dem Boden hin, die Wangen der Heideblumen rötend. Durch ein stählernes Band verbunden, saßen sie da auf dem steinernen Sitz, stumm, aber immer noch zärtlich verschlungen. Und lieblich wie vier goldene Sterne strahlten ihre Augen dem gewaltigen Burgherrn entgegen, der, von Staunen ergriffen, das wunderbare, friedliche Gemälde im Rachen des Todes schaute. Plötzlich erhob sich ein Gewitter, der Himmel dröhnte und sandte seine Blitze. Aber glückselig strahlten die Augen der Liebenden in dem bläulich zuckenden Licht, wie vier Kerzen im Himmelssaale in den heiligen Lüften scheinen. Darauf blickte der Mörder, während der Zorn der Höhe um ihn und über ihm raste. Gewaltig sprachen zu seiner Seele die lieblich hinschmelzenden Blicke der jungen Menschen, ihr flutend strömendes Blut, gewaltig sprach der grollende Himmel. Sein Herz ward gerührt, gerührt zum erstenmal, als er, kalte, finstre Reue in der Brust, in die wundersamen Augen der Sterbenden schaute, die ihm noch immer lächelnd entgegenglänzten. Sein Herz erschauderte und bebte, während die Blitze zuckten und der Himmelsraum dröhnte, und von allen Seiten stürzten die Geister des Grauens über ihn her. Grenzenloser Zorn nahm von seiner Seele Besitz. La enamorada trepó sin aliento por la colina y fue a reunirse con su amado al pie de la roca. Allí se abrazaron dulcemente, musitándose deliciosas palabras de amor. En aquel instante dichoso ya no se sentían aquí, en la tierra, sino que sus almas volaban hacia las floridas praderas del cielo. Pasaron así unos instantes hasta que, de pronto, apareció el señor del castillo, quien, ciego de cólera, atravesó por el costado izquierdo el cuerpo de la desprevenida doncella con el acerado venablo, cuya punta asomó por el costado derecho del galán, uniendo así a los enamorados en la muerte. Sus cuerpos cayeron sobre la roca y la sangre de sus heridas fluyó en un único riachuelo por la falda de la colina, enrojeciendo las mejillas de las flores de los brezos. Los amantes, unidos por el lazo de acero, reposaban en silencio sobre un tálamo de piedra, tiernamente abrazados para siempre, mientras sus ojos, refulgentes como cuatro estrellas de oro, miraban fijamente al poderoso señor, el cual, sobrecogido de admiración, no podía apartar los suyos de aquella imagen maravillosa y serena, en las fauces de la muerte. En esto estalló una repentina tormenta: los relámpagos iluminaron el cielo y, al resplandor azul, los ojos de los amantes irradiaban una felicidad sublime, como cuatro antorchas de las estancias celestiales que brillaran en el aire sagrado. Esto miraba el asesino, horrorizado, mientras la cólera del cielo bramaba sobre él y le rodeaba por todas partes. Los bellos y lánguidos ojos de los jóvenes, la sangre que manaba a borbotones, el estruendo de la tormenta, todo, en fin, eran horribles acusaciones contra el alma del señor del castillo. Cuando su corazón negro y frío se conmovió por primera vez, encogido de arrepentimiento, vio que los jóvenes tenían clavados en él sus ojos inocentes y brillantes. Destellaron los rayos, tembló el firmamento y los demonios del terror se cernieron sobre el asesino. Fue entonces, cuando, estremecido por el horror, sintió que una angustia infinita le invadía el alma. 03269
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Noch einmal sah er nach den Liebenden. Aber immer noch blickten ihn dieselben glühenden, doch schon verlöschenden Augen lächelnd an. Da kreuzte er die Arme und starrte mit vereistem Blick gen Osten, und so stand er lange Zeit schweigend in der finstren Nacht. Schließlich aber und jählings hob sich seine Brust und stieß einen langen, langen, entsetzlich schallenden Ruf aus, der donnernd über das Gelände rollte. Wieder stand er eine Weile stumm da und horchte aufmerksam und lange hinaus, bis das letzte Echo im Schoß der fernen Hügel verklungen war. Und als das geschehen, stieß er wieder, immer ostwärts starrend, den grausigen Ruf aus, und lange rollte über das Gelände der Hall, dessen Lauf von Berg zu Berg er aufmerksam belauschte. Aber zuletzt erstarb die ferne, bebende Stimme, der Blitzstrahl ruhte, und erloschen waren die strahlenden Augen der jungen Menschen; nur ein schwerer Regen seufzte im Walde. Da — jäh wie aus einem Traum erwacht — riß der Burgherr sein Schwert aus der Scheide, durchbohrte sich die Brust und fiel zu den Füßen der jungen Menschen nieder. Und der Himmel blitzte auf, blitzte und grollte noch einmal. Bald aber herrschte überall wieder die Stille. Contempló de nuevo a los jóvenes, cuyos ojos, aun apagando su brillo, le miraron sonrientes. Entonces se volvió hacia oriente con los brazos cruzados, y así permaneció largo tiempo, callado en la noche sombría. Finalmente, llenándose el pecho de aire, lanzó un prolongado y ronco grito que resonó en la lejanía como un bramido. Luego volvió a quedarse en silencio, aguzando el oído en espera de que el último eco de su alarido se perdiera en el seno de la colina más lejana. Sin apartar la vista del oriente, lanzó' otro grito penetrante, cuyo eco oyó saltar de monte en monte hasta que, por fin, se apagó temblando a lo lejos. Cuando se extinguió la voz lejana, se aplacó la tormenta y se apagaron los ojos luminosos de los amantes; sólo una recia lluvia arrancaba suspiros al bosque. Como si de pronto despertase de un sueño, el señor del castillo desenvainó su espada y, hundiéndola en su pecho, se desplomó a los pies de sus víctimas. El cielo volvió a iluminarse y se oyó un tremendo bramido. Finalmente, un temeroso silencio lo envolvió todo. 03270
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Der Morgen kam, und auf der Heide fand man am Fuß des grauen Steines die Toten. Man trug sie fort und legte sie nebeneinander ins Grab. Aber in dem Stein sah man danach ihre Bilder, und man erblickte da die beiden jungen Menschen, einander umarmend, und unter ihnen auf die Knie gesunken, einen finsteren, bärtigen Mann. Und vier seltsame Näglein, wie vier goldne Sterne, strahlten aus dem Stein bei Tag und Nacht, und sie erinnern uns an die sanft hinsterbenden Augen der Liebenden. Ein Donnerkeil, so erzählt die Sage, hat diese Bilder lodernd in den Stein gezeichnet. Und wie auf diesem Bild, so sitzen der Jüngling und die Maid glückselig auf ihren Sitzen in der Höhe; und wie sich der Mann dort windet, so der Burgherr in der schwülen Hitze auf dem Bett der Strafe. Und wenn die Glocken vom Turme klingen, horcht er auf und lauscht auf den Widerhall des Steins; aber stets klagend bleibt der Klang. Einmal jedoch wird ein wunderbar milder und freudiger Ton aus dem Steine klingen, und dann ist für den Mann die Stunde der Versöhnung und Erlösung gekommen, aber nahe ist dann auch die letzte Stunde der Welt. Und deshalb lauschen die Leute mit schwerer Unruhe auf den Widerhall des Steines, wenn die Glocken läuten. Sie gönnten dem Mann wohl gern den Tag der Versöhnung, aber sie denken zugleich mit Grauen an die Stunde des Weltgerichts. Cuando amaneció, encontraron los cadáveres al pie de la roca gris y los trasladaron para sepultarlos juntos en la misma tumba; desde aquel día, sus imágenes quedaron grabadas en la roca. Allí puede verse a los dos amantes abrazados y, arrodillado a sus plantas, un anciano grave y barbudo. Y cuatro puntos maravillosos, como cuatro estrellas doradas, brillan día y noche en la superficie de la roca, recordando los dulces ojos de los jóvenes. Como cuenta la leyenda, un relámpago trazó esas figuras en la roca durante la tormenta. Y, como en esa imagen, los jóvenes están abrazados tiernamente en las gloriosas alturas, del mismo modo que el anciano señor que yace ahí en el suelo está tendido en un ardiente lecho del infierno. Cada vez que tañen las campanas de la iglesia, el señor del castillo escucha atentamente el eco que resuena en la roca, un eco lúgubre. Sin embargo, un día llegará en que la roca contestará con dulce y alegre voz. Habrá llegado la hora del perdón, de la liberación del culpable. Pero, ay, también estará cerca la hora del fin del mundo. Por eso la gente escucha con temor el eco de la roca cuando tocan las campanas, puesto que, aunque celebrarían la llegada del día de la liberación del hombre, piensan con horror en la hora del Juicio Final. 03271
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Dies war die Sage, die Aapo seinen Brüdern auf der Heide am Sonnimäki erzählte. Aquí acabó la historia que Aapo contó a sus hermanos en la colina de Sonnimáki. 03272
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TIMO: Na, da kann der Alte aber schwitzen. Bis zum Tage des Gerichts! Oha! Timo.—¡Lo que tendrá que sudar ese viejo!... ¡Hasta el Juicio Final! ¡No quiero ni pensarlo! 03273
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SIMEONI: Du Dummkopf! Paß auf, wenn jetzt mit einemmal die Posaune des Gerichts losdonnert. Simeoni.—¡Tú, insensato! Cuídate de que en este momento no suene la trompeta del Juicio. 03274
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EERO: Vor dem Ende der Welt braucht man sich nicht zu fürchten, solange es noch Heiden auf der Erde gibt. Na, Gott bessers! hier stehen ja sieben wüste Heiden mitten im Schoß der Christenheit. Aber nichts ist so schlecht, daß es nicht zu etwas gut wäre. Stützpfeiler der Welt sind wir doch. Eero.—No hay por qué temer el fin del mundo mientras queden paganos sobre la tierra. Y, gracias a Dios, aún hay aquí siete paganos salvajes en el seno de la comunidad cristiana. No hay mal que por bien no venga. Seamos nosotros las columnas del mundo. 03275
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JUHANI: Du ein Stützpfeiler der Welt? Dreikäsehoch! Juhani.—¿Tú una columna del mundo, pequeñajo? 03276
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SIMEONI: Du wirst schon zittern und schlottern wie der Böse, Eero, wenn der Tag kommt, den du jetzt verspottest. Simeoni.—Temblarás, Eero, te digo que temblarás como el propio diablo cuando llegue el día del que ahora te burlas. 03277
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TIMO: Das tut er nicht, dafür steh ich ein. Oha! gibt es dann ein Spektakel und Tohuwabohu! Zweimal hats das schon gegeben, zum drittenmal kommt es noch; und dann geschieht das große Zeichen der Seligkeit. Dann zerfällt die Welt in Staub und Asche wie ein trockener Bastschuh. Dann grölt das Vieh auf der Weide, die Schweine quieken gräßlich auf dem Zaunweg, das heißt, wenn sich dies Unheil im Sommer abspielte. Wenn es aber im Winter geschieht, dann rumort und brüllt das Vieh im Stall, und in den Koben quieken die armen Schweine. Dann gibts einen Krakeel, Jungens. Oha! Zweimal hats schon rumort, zum drittenmal kommt es noch, wie unser blinder Ohm gesagt hat. Timo.—No se burlará, no; yo se lo aseguro. Entonces será el estrépito y la confusión. ¡Huy, huy! Ya ha habido dos alborotos, y el tercero se acerca. Entonces se mostrará la gran señal de la salvación eterna, entonces la tierra se deshará en polvo como un seco zapato de abedul. Entonces, si es verano, los ganados bramarán en las praderas y los cerdos gruñirán asustados en las porquerizas. Pero si esa calamidad llega en invierno, los animales se agitarán gritando en el establo, y en las pocilgas gruñirán los puercos. ¡Menudo revuelo y confusión, hermanos! ¡Huy, huy, huy! Ya ha habido dos convulsiones de este orden, y la tercera está aún por llegar, según decía nuestro tío ciego. 03278
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SIMEONI: Ja, ja, laßt uns an diesen Tag denken. Simeoni.—Sí, sí, hay que pensar en ese día. 03279
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JUHANI: Um Himmels willen, schweigt still, Brüder, schweigt still! Ihr verdreht einem ja den Kopf ganz und gar. Kommt, laßt uns schlafen. Juhani.—¡Callaos ya, hermanos, Dios nos asista! ¡Me estáis metiendo el corazón en un puño! Durmamos ya, ea. 03280
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So redeten sie, aber schließlich verstummte ihr Gespräch, und nach und nach senkte sich der Schlaf auf sie herab. Am längsten blieb Simeoni, an die borkige Wurzel einer Föhre gelehnt, wach sitzen. Er saß da und grübelte eifrig nach über die letzten Tage der Welt und die große Stunde des Gerichts. Und gerötet, feucht und matt brannten seine Augen; aber eine bräunliche Röte strahlte weithin von seinen rauhen Wangen. Endlich schlief auch er ein. Und so schlummerten sie alle fest, um das Feuer gelagert, das noch eine Weile flammte, aber allmählich zusammensank und erlosch. Así continuaron hablando, pero pronto fue languideciendo la conversación y el sueño apoderándose sucesivamente de los hermanos. El último que cayó fue Simeoni, quien, recostado en la raíz saliente de un pino, meditaba calladamente en el fin del mundo y en el gran día del Juicio. Sus ojos enrojecidos tenían un brillo acuoso, y un ardor místico encendía sus ásperas mejillas. Finalmente, se fue quedando adormilado hasta que sus ojos se cerraron como los de sus hermanos. La cercana hoguera, que aún mantenía algunas llamas, fue extinguiéndose poco a poco hasta apagarse del todo. 03281
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Es begann dämmrig zu werden, und die Dämmerung verdichtete sich zur Nacht. Die Luft war drückend und schwül, dann und wann zuckte es im Nordosten unter dem Himmel, da ein heftiges Unwetter herauf-zog. Wie mit Adlerschwingen näherte es sich dem Kirchdorf, streute Feuer umher und steckte mit einem Schlag die Scheune des Pfarrhofs in Brand, die, vcrll trocknen Strohs, bald in mächtiger Glut emporloderte. Die Glocken begannen zu stürmen, und es kam Bewegung ins Dorf; überallher kamen Leute zu dem rasenden Feuer geeilt, Männer und Frauen strömten herzu, aber umsonst. Schrecklich flammte die Scheune, und blutrot färbte sich das Firmament. Da aber kam das Unwetter dem Sonnimäki zugetrieben, wo die Brüder in tiefem Schlaf lagen; und von ihrem Schnarchen dröhnte die Heide. Da kommt ein furchtbarer Donnerschlag, der sie aufwecken muß, und jäher denn jemals in ihrem Leben fahren sie zusammen. Im Halbschlaf erschaudern sie um so mehr, als ihnen sofort die düstre Sage einfällt, die Bilder vom Weitende, während die Natur ringsum in der grausigen Nacht wütet. Und was in dieser Nacht Licht ist, das kommt von den Blitzen der Gewitterwolke und dem unheimlichen Widerschein der wogenden Feuersbrunst im Dorf. —Jetzt zuckte ein Blitz, und im selben Augenblick folgte ein unbeschreibliches Krachen, das die Brüder mit einem Ruck aus dem Schlummer riß. Laut schreiend und rufend schnellten sie zu gleicher Zeit von der Erde auf, und die Haare wie raschelndes Schilf gesträubt und mit Augen wie Ringe im Kopf starrten sie sich einige Sekunden an. También se apagó el día, llegaron las sombras del crepúsculo y cayó la noche. El aire era cálido y denso, y el cielo se iluminaba de vez en cuando hacia el nordeste, donde se fraguaba una amenazadora tempestad que, con la rapidez del águila, se precipitó sobre el pueblo lanzando llamas de sus entrañas. El granero de la casa del párroco, donde se acumulaba la paja seca, se incendió, provocando un vivo resplandor. Las campanas rompieron a tocar, la gente empezó a bullir, y de todas partes acudieron corriendo hombres y mujeres al pavoroso incendio. Pero todo fue inútil. Ardía el pajar, envuelto en llamas que daban miedo, y la bóveda celeste se tiñó del color de la sangre. Pero ahora la tempestad se lanzó sobre la colina de Sonnimáki, donde los hermanos reposaban en un profundo sueño, roncando que temblaba la tierra. Pero el tremendo estampido de un trueno les despertó, sobresaltados y llenos de miedo. Sus mentes embotadas se estremecieron de horror, y toda su vida recordarían la sombría historia y las descripciones del fin del mundo en el preciso instante en que las fuerzas de la naturaleza se desataron a su alrededor en aquella tétrica noche iluminada sólo por los fogonazos de los relámpagos de la tormenta y por el horrible resplandor del incendio en el pueblo. Un rayo, seguido de un trueno que estalló con un ruido horrísono, acabó de sacarles del sueño. Los hermanos se levantaron a la vez de un salto, gritando y gimiendo con los pelos de punta como juncos vibrantes, y se quedaron mirándose unos a otros con los ojos dilatados por el terror. 03282
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SIMEONI: Der Tag des Gerichts! Simeoni.—¡El Día del Juicio! 03283
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JUHANI: Wo sind wir, wo sind wir? Juhani.—¿Dónde estamos? ¿Dónde estamos? 03284
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SIMEONI: Fahren wir jetzt dahin? Simeoni.—¿Es que nos vamos de este mundo? 03285
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JUHANI: Hilf uns! Gnade! Juhani.—¡Ampáranos, Señor! 03286
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AAPO: Furchtbar, furchtbar! Aapo.—¡Es terrible, es terrible! 03287
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TUOMAS: Ja, furchtbar. Tuomas.—¡Vaya si lo es! 03288
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TIMO: Gott schütze uns arme jungen! Timo.—¡Que Dios nos proteja, pobre de nosotros! 03289
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SIMEONI: Da läuten schon die Glocken! Simeoni.—¿Oís cómo tocan las campanas? 03290
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JUHANI: Und der Stein klirrt und tanzt! Heißa he! Juhani.—Y el roquedal resuena y baila. ¡Oh, oh! 03291
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SIMEONI: »Die Himmelsglocken läuten.« Simeoni.—«Las campanas del cielo tocan». 03292
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JUHANI: »Und es schwindet meine Kraft!« Juhani.—«Las fuerzas me abandonan». 03293
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SIMEONI: So müssen wir also dahinfahren? Simeoni.—¿Es así, entonces, como nos vamos de este mundo? 03294
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JUHANI: Hilf uns! Barmherzigkeit und Gnade! Juhani.—¡Acude en nuestra ayuda, Dios misericordioso! 03295
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AAPO: O weh, wie schrecklich! Aapo.—¡Oh, qué horror! 03296
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JUHANI: Tuomas, Tuomas, pack an meinem Rock-schoß an! Heißa he! Juhani.—Tuomas, Tuomas, agárrate fuerte a mi chaqueta. 03297
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SIMEONI: Heißa he! Jetzt fahren wir — fahren wir! Simeoni.—¡Huy, huy! Ahora sí, ahora sí que nos vamos. 03298
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JUHANI: Tuomas, mein Bruder in Christus! Juhani.—¡Tuomas, mi hermano en Cristo! 03299
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TUOMAS: Hier bin ich; was willst du? Tuomas.—Aquí estoy, ¿qué quieres? 03300
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JUHANI: Bete! Juhani.—¡Reza! 03301
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TUOMAS: Ja, bete du hier. Tuomas.—Sí, claro, rezar... 03302
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JUHANI: Bete du, Timo, wenn du kannst! Juhani.—Reza, Timo, si sabes. 03303
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TIMO: Ich wills versuchen. Timo.—Procuraré hacerlo. 03304
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JUHANI: Tus schnell! Juhani.—¡Vamos, no pierdas tiempo! 03305
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TIMO: O Herr, o großes Leid, o Gnadenstuhl von Bethlehem! Timo.—¡Oh, Dios! ¡Qué tristeza tan grande! ¡Oh, trono de gracia de Belén! 03306
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JUHANI: Was sagt denn Lauri? Juhani.—¿Qué dices tú, Lauri? 03307
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LAURI: Ich weiß nicht, was ich in diesem Elend sagen soll. Lauri.—¡No se me ocurre nada en esta situación tan espantosa! 03308
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JUHANI: Dies Elend, dies grenzenlose Elend! Aber ich glaube, es ist doch noch nicht ganz das Ende. Juhani.—¡Ay, qué desgracia, qué infinita desgracia! Pero creo que todavía no estamos cerca del fin. 03309
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SIMEONI: Ach, wenn uns bloß noch ein Tag Gnadenfrist geschenkt würde! Simeoni.—¡Si al menos se nos concediera un día de plazo! 03310
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JUHANI: Oder eine Woche, eine kostbare Woche! — Aber was sollen wir nur von diesem schauerlichen Licht und dem dunkelwirren Glockenläuten denken? Juhani.—Más bien, una semana, una preciosa semana. ¿Pero qué decir de esos terribles resplandores y de ese confuso sonido de campanas? 03311
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AAPO: Es ist Feuer im Dorf, liebe Leute. Aapo.—Hay un incendio en el pueblo, queridos. 03312
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JUHANI: Ja, Aapo, und die Sturmglocke dröhnt. Juhani.—Tienes razón, Aapo, y por eso las campanas tocan a rebato. 03313
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EERO: Die Pfarrscheune brennt. Eero.—Está ardiendo el pajar de la casa del párroco. 03314
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JUHANI: Meinetwegen tausend Scheunen, wenn nur dies Würmernest von Erde feststeht und wir, seine sieben sündigen Kinder. Hilf Gott! Mein ganzer Körper schwimmt ja in kaltem Schweiß. Juhani.—¡Maldito lo que importa que ardan mil pajares mientras quede esta tierra podrida y sobre ella sus siete hijos pecadores! ¡Que Dios nos tenga de su mano! Tengo todo el cuerpo bañado en sudor frío. 03315
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TIMO: Die Wahrheit zu sagen, bebt meine Hose auch. Timo.—También a mí me tiemblan los calzones. 03316
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JUHANI: Unheimlicher Augenblick! Juhani.—¡Qué momento único en el mundo! 03317
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SIMEONI: So straft uns Gott für unsre Sünden. Simeoni.—Así es como nos castiga Dios por nuestros pecados. 03318
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JUHANI:Warum auch mußten wir das unverschämte Spottlied auf das Rajamäki-Regiment singen? Juhani.—Es verdad. ¿Por qué cantaríamos aquella maliciosa canción sobre el Regimiento de Rajamáki? 03319
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SIMEONI: Te pilkkasitte hävyttömästi Mikkoa ja Kaisaa! Simeoni.—Cantasteis desvergonzadamente contra Mikko y Kaisa. 03320
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JUHANI: Da haben wirs! Aber Gott segne sie! Und uns alle, alle segne er, auch den Kantor! Juhani.—No hace falta que lo digas. Pero que Dios los bendiga y nos bendiga a todos, a todos, incluso al chantre. 03321
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SIMEONI: Das Gebet ist dem Himmel angenehm. Simeoni.—Esa plegaria será grata al Cielo. 03322
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JUHANI: Kommt, laßt uns diesen Schreckensort verlassen. Dort drüben flammt es ja wie im Feuerofen der Verdammnis, und die Augen an dem Stein flimmern auch so kläglich nach uns. Wißt, daß uns nur Aapo mit seiner Geschichte von den Katzenaugen diesen Schauder ins Rückgrat gejagt hat. Nun aber die Beine unter die Arme genommen, und vergesse ja keiner seinen Sack und seine Fibel. Fort, Bruder, wir marschieren zum Kyösti nach Tammisto, mit Gottes Hilfe zum Kyösti, und von dort morgen nach Hause, wenn wir noch leben. Los jetzt! Juhani.—¡Vayámonos ya de este lugar maldito! Allá abajo arde el infierno como un horno de maldición, y desde el roquedal los ojos nos lanzan miradas de indignación, y sabed que con toda justicia. El relato que hizo Aapo sobre esos ojos de gato es lo que nos da calambres en el espinazo. Larguémonos ya y que nadie olvide su bolsa y su cartilla. Vámonos, hermanos; vamos a Tammisto, a casa de Kyösti, si Dios nos guía, y mañana volveremos a casa, si aún seguimos vivos. ¡Andando! 03323
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LAURI: Wir kriegen aber gleich einen Schutt auf die Jacke und werden naß wie die Ratten. Lauri.—Pero nos va a caer un chaparrón encima y nos mojaremos como ratas. 03324
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JUHANI: Immer naß werden lassen! Wir haben ja noch Gnade gefunden! Los jetzt! Juhani.—¡Deja que nos calemos, deja! Al menos habremos sido gratos a los ojos del Señor. ¡Adelante! 03325
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Sie eilten von dannen, einer hinter dem ändern, kamen bald auf die sandige Straße, und dann ging es in Richtung des Gehöftes Tammisto weiter. Unter dem Zucken der Blitze und dem Dröhnen des Donners, der nach allen Seiten die Luft durchrollte, wanderten sie eine Zeitlang, bis ein heftiger Platzregen begann. Da setzten sie sich in Trab und näherten sich bald der Kulomäki- Fichte, die, wegen ihrer Höhe und Dichte berühmt, unmittelbar an der Landstraße stand und schon manchem Wandrer als Schutzdach gedient hatte. Auf ihrer Wurzel saßen die Bruder, solange der Schauer währte und es in dem mächtigen, Baume toste. Als sich das Wetter aber aufklärte, setzten sie ihren Weg fort. Die Natur beruhigte, der Wind legte sich, die Wolken flohen, und bleich stieg der Mond über den Wipfeln des Waldes empor. Ohne Eile und Angst wanderten nun auch die Brüder die plätschernde Straße dahin. Emprendieron la marcha en fila y, al llegar al camino de arena, dirigieron sus pasos a la granja de Tammisto. Bajo los destellos de los relámpagos y el rugido de los truenos, que resonaban en todo el cielo, fueron andando hasta que descargó un verdadero diluvio. Entonces emprendieron una veloz carrera y llegaron al «abeto de Kulomáki», célebre por su altura y frondosidad, y que, alzándose al borde del camino, servía de refugio a muchos caminantes sorprendidos por la lluvia. Los hermanos se apiñaron alrededor del tronco mientras el aguacero rebotaba en el gigantesco árbol, y cuando escampó, reanudaron la marcha. Las fuerzas de la naturaleza se aplacaron, cesó el viento, se disiparon las nubes, y una luna pálida surgió sobre la bóveda del bosque. Los hermanos, sin prisa y ya calmados, chapotearon por el camino encharcado. 03326
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TUOMAS: Olenpa usein aatellut mistä ja mitä on ukkonen, tuo leimaus ja jyrinä. Tuomas.—Cuántas veces me he preguntado de dónde puede venir la tormenta y qué serán esos relámpagos y esas resonancias. 03327
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AAPO: Siitähän sanoi sokea-eno syntyvän taivaalle tämän kapinan, koska pilvilohkareitten väliin on sijoittunut kuivaa hietaa, tuulenkierrosten nostamana ylös ilmaan. Aapo.—Nuestro tío ciego decía que todo ese estruendo se produce en el cielo cuando la arena seca, arrastrada por los torbellinos, se cuela entre las masas de nubes. 03328
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TUOMAS: Kuinkahan ollee. Tuomas.—Será así, tal vez. 03329
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JUHANI: Mutta lapsenpa mieli yhtäkin kuvailee. Kuinkaspa ennen tuonpäiväisenä paitaressuna aattelin ukkosesta minä? Jumalahan, näetkös, silloin ajeli jyritteli pitkin taivaan katuja, ja tulta iski kivinen tie ja pyörän rautainen kenkä. Hähhäh! Lapsella on lapsen mieli. Juhani.—Pero las mentes de los niños imaginan cada cosa... ¿Qué diréis que pensaba yo de la tormenta cuando aún era pequeño y me vestían con faldillas? ¡Qué rico! Pues pensaba que era Dios, que se paseaba en carroza por los caminos del cielo, con gran estrépito, y que saltaban chispas de las piedras del camino y de los aros de hierro de su carruaje. Ahora me río al pensarlo. Y es que un niño piensa como un niño. 03330
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TIMO: Entäs minä? Samaan suuntaanhan tuumiskelin minäkin, koska mokomana pienenä peijakkaan peukalona kapsuttelin kujalla ukon jyskyessä, tapsuttelin, tapsuttelin paitatilkku päällä. Jumala jyrää peltoansa, aattelin minä, jyrää ja livauttelee oikein makeita iskuja sonninsuoroisella piiskallansa, ja iskuistapa noin nyt säkenöitsee pulskin ruunan pullea reisi, niinkuin muhkean hevon lautasilta näemme kipinöitä heltivän, koska sitä pyhkeilemme. Niin, olivatpa nämät mietteitä. Timo.— jPues anda que yo! Cuando era un mocoso que no abultaba ni tanto asì y correteaba por el camino en camiseta mientras crujia la tempestad, mis ideas eran más o menos las mismas. Es Dios que labra sus campos, me deria, y descarga su látigo, fuerte corno la verga de un toro, sobre las anchas ancas de su hermoso caballo, y los golpes resplandecen como cuando salen chispas del lomo de una yegua cuando se la f rota. iQué cosas! 03331
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SIMEONI: Aattelinpa lapsena ja aattelen vielä: taivaan leimaus ja jyrinä on ilmoittava Jumalan vihaa syntisiä kohtaan maan päällä; sillä ihmisten synnit ovat suuret, lukemattomat kuin santa meressä. Simeoni.—Cuando yo era nino pensaba, y todavia lo pienso ahora, no creais, que el relampago y el trueno del cielo significan que Dios se siente ofendido por los pecados de la tierra; porque grandes son los pecados de los hombres, innumerables corno los granos de arena del mar. 03332
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JUHANI: Tosin tehdään täällä syntiä, sitä ei taida kieltää, mutta kylläpä täällä syntistäkin oikein suolassa ja pippurissa keitetään. Poikani, muisteleppas kouluretkeämme ja mitä sen kestäessä koimme. Lukkarihan meitä kynsi ja pöllytti kuin haukka; sen tunnen vielä ja puren hammasta, mun poikaseni. Juhani.—No hay que negar que aqui en la tierra se cometen pecados, está es la verdad, pero hay veces que se purgan bien. Acuérdate, hijo mio, de nuestro viaje a la escuela y de lo mucho que nos hicieron sufrir. El chantre nos hincó sus garras y nos sacudió como un hakon sacude a su presa. Sólo de pensarlo me rechinan los dientes. 03333
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Der nächtliche Weg verlief, und es näherte sich der Tammistohof, den die Brüder festen Schrittes betraten, und Kyösti machte ihnen ein prächtiges Lager zurecht. Dieser Kyösti, ein Mann, kräftig wie ein Baumstamm, war der einzige Sohn des Gehöfts, aber er hatte keine Lust, es als Hofwirt zu regieren, sondern wollte immer, so wie jetzt, für sich leben. Einmal war er auch in einem Anfall von Besessenheit predigend und schreiend in den Dörfern herumgestreift. In diesen Zustand hatten ihn, wie man sich erzählte, seine Grübeleien über Glaubenssachen gebracht. Und als es schließlich klar in ihm geworden, war er sonst wieder derselbe wie vorher; nur lachte er nie mehr. Und etwas Merkwürdiges geschah auch, daß fortan die Jukolabrüder, die er früher kaum gekannt hatte, seine besten Freunde wurden. In das Haus dieses Mannes traten nun die Brüder, um sich für die Nacht einzuquartieren. Pero el camino se iba acortando en la noche y, cuando quisieron darse cuenta, estaban en la granja de Tammisto, donde entraron muy circunspectos. Kyösti, un hombretón fuerte como un roble, era el ùnico hijo de la granja, que preferìa vivir aislado y arreglàrselas por su cuenta, sin preocuparse de ser el amo. Tiempo a trás habia mangoneado de pueblo en pueblo como un poseso, predicando y sermoneando, perdida la chaveta por sus continuas meditaciones sobre cuestiones tocantes a la fe, segun decian. Cuando por fin volvió a sus cabales, fue otra vez el que habìa sido, pero ya no se le vio reir. Y lo extraordinario del caso es que, desde entonces, los hermanos de Jukola, a quienes antes apenas conoria, se convirtieron en sus mejores amigos. En casa de este hombre entraron los hermanos buscando un refugio donde pasar la noche. 03334
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Kapitel 04 Capítulo

: |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger|-dan|-spa|-ita|-fra|-epo| - |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger-|dan-|spa|-ita|-fra|-epo| (de-es) :
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Am folgenden Tage näherten sich die Jukolabrüder wieder im Gänsemarsch ihrem Elternhaus. Aber ihr Äußeres war jammererregend: die Kleider entsetzlich zerrissen, die Gesichter mit blauen Flecken und Wunden bunt bemalt. Juhani, der voranschritt, war das linke Auge geschunden, daß er kaum sehen konnte, dick waren Aapos Lippen aufgeschwollen, auf Timos Stirn knospte ein großes Horn, und Simeoni hinkte halblahm hinter den ändern drein. Der Kopf war ihnen geweicht worden; und der eine hatte sich den geleerten Quersack darum gewickelt, der andere hatte Fetzen aus seinem Kittel über die Wunden gedeckt. In solcher Verfassung kehrten sie von ihrem Schulgang zurück, und freudig wedelnd eilten ihnen ihre Hunde Killi und Kiiski entgegen. Aber sie waren nicht imstande, ihren treuen Wächtern die Liebkosungen nach Gebühr zu erwidern. Al dia siguiente, los hermanos volvieron en fila india a su casa en un estado deplorable, con las ropas hechas jirones y la cara llena de moratones y de cortes. Juhani, que encabezaba la fila, tenia el ojo izquierdo medio cerrado; Aapo tenia los labios hinchados, un gran chichón adornaba la frente de Timo, y Simeoni se arrastraba cojeando detràs de los demás. Todos llegaban más o menos senalados, uno cenida la frente con una tela de saco, y el que no, con las heridas vendadas con jirones de la camisa. De està guisa regresaban a casa tras su expedición a la escuela. Los perros de la granja, Killi y Kiiski, salieron a recibirles brincando y meneando la cola; pero los hermanos no tenìan animos para corresponder a las carantonas de los fieles guardianes. 04001
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Wer aber war so übel mit ihnen umgegangen? Wer hatte die starken Jukolabrüder dermaßen überwältigen können? Es war der Racheakt der Burschen von Toukola gewesen. Als sie erfahren hatten, daß die Bruder in Tammisto weilten, taten sich zwanzig von ihnen zusammen und legten sich in einem Gebüsch an der Landstraße auf die Lauer. Dort saßen sie lange Zeit duselnd und warteten mit ihren schweren Waffen. Als aber endlich die Schulgänger herankamen, da stürzten sich die Verschworenen mit aller Wucht über sie her, rückten von beiden Seiten der Straße auf sie los, und es erhob sich ein mörderischer Kampf mit Knütteln, in dem die Brüder arg gestäupt wurden. Leer gingen die Burschen von Toukola jedoch auch nicht aus, vielmehr verspürte manch einer schwindelnd die Wirkung der brüderlichen Fäuste. Zwei wurden bewußtlos nach Hause getragen: der Kunin-kala-Eenokki und der Kissala-Aapeli. Und es glänzte Aapelis Schädel vom Nacken bis hinauf zur Stirn, glänzte wie der Boden einer Zinnkanne. Juhanis Faust hatte diese derbe Rodearbeit verrichtet. Pero, ¿quién habia dejado tan maltrechos a los hermanos? ¡Quién habia maltratado asi a los fuertes hijos de Jukola? ¡Quién hubo de ser sino los mozos de Toukola, ansiosos de venganza! Sabiendo éstos que sus enemigos pasaban la noche en Tammisto, se juntaron, en nùmero de veinte hombres, en una belicosa pandilla, escondiéndose al acecho tras los arbustos que flanqueaban el camino. Alli, armados con fuertes estacas, aguardaron largo rato dormitando y, al aproximarse los escolares, cayeron sobre ellos desde ambos lados del camino. Se armo, pues, la gran reyerta, durante la cual llovió sobre los hermanos un diluvio de porrazos. Pero los mozos de Toukola también recibieron lo suyo, y más de uno se tambaleó bajo los formidables puños de los hermanos. A dos de los mozos, Eenokki de Kuninkala y Aapeli de Kissala, tuvieron que llevárselos a sus casas sin sentido. La brecha abierta en la cabeza de Aapeli brillaba desde la nuca a la frente como el fondo de un plato de estaño, por obra y gracia de los puños de Juhani. 04002
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Endlich aber saßen die Brüder zum Umsinken müde in der geräumigen Stube ihres Hauses. Finalmente, agotados y maltrechos, los hermanos se sentaron en la espaciosa sala de la granja. 04003
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JUHANI: Wer ist an der Reihe, die Badestube zu heizen? Juhani.—¿A quién le toca hoy calentar la sauna? 04004
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TIMO: Ich wohl. Timo.—A mí. 04005
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JUHANI: Dann heize sie, daß der Ofen kracht. Juhani.—Pues ya estás calentándola hasta que crepiten las piedras del hornillo, anda. 04006
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TIMO: Ich will versuchen, was ich kann. Timo.—Voy a encargarme de ello. 04007
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JUHANI: Machs gehörig, denn unsre Wunden brauchen wahrhaftig ein Bad! Aber Eero, du holst von Routio ein Quart Schnaps, er soll den besten Stamm aus unserm Bruchwald dafür haben. Ein Quart Schnaps! Juhani.—Y pon todos tus sentidos, porque nuestras heridas necesitan vapor abundante. Y tú, Eero, acércate a casa de Routio por un cuartillo de aguardiente, que le pagaremos con el mejor tronco de nuestros bosques. ¡Vamos, un cuartillo de aguardiente! 04008
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SIMEONI: Das ist doch vielleicht zuviel. Simeoni.—Oye, tú, ¿no será demasiado? 04009
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JUHANI: Es wird knapp genügen, um sieben Männer einzufetten. Hier sind ja, weiß Gott! so viel Wunden wie Sterne am Himmel. Mir juckts und zuckts schlimm in dem Auge, aber noch schlimmer da drin im Herzen und in der Galle. Aber einerlei, einerlei! Jukola-Jussi ist noch nicht tot. Juhani.—Apenas bastará para dar frotes a siete tíos. ¡Tenemos tantas heridas como estrellas hay en el cielo, bien lo sabe Dios! Este ojo me quema y me escuece que da pena, pero más aún me escuece la bilis y me quema el corazón dentro del pecho. Sin embargo, no hay por qué quejarse. ¡Jussi de Jukola aún está vivito y coleando! 04010
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Es brach der Abend an, ein schwermütiger Septemberabend. Eero brachte den Schnaps aus dem Rou-tiohof, und Timo meldete, daß die Badestube bereit sei. Und nun wurde es den Brüdern ein wenig sanfter ums ergrimmte Herz. Sie gingen zum Baden, und Timo warf das Wasser auf den Ofen. Die geschwärzten Steine knallten, und der heiße Dampf wogte wie eine Wolke durch den Raum. Mit aller Kraft handhabte jetzt jeder seinen saftigweichen, köstlichen Laubquast; sie wuschen und bähten ihre Wunden, und weithin drang aus der Badestube das eifrige Klatschen der Quäste. Llegó la noche, una triste noche de septiembre. Eero volvió de la casa de Routio con el aguardiente, y Timo declaró que la sauna estaba lista, lo cual calmó en parte la irritación de los hermanos. Fueron a tomar la sauna; Timo arrojó agua a las piedras hasta que crujieron estrepitosamente, mientras una nube de vapor cálido giraba dentro del recinto. Todos agitaron con energía los hacecillos de ramas de abedul, hojosas y blandas, y se lavaron y curaron las heridas. Desde lejos se oía el golpeteo de las ramas sobre los cuerpos en la sauna. 04011
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JUHANI: Nun kriegen unsre Wunden eine tüchtige Türkenpolka. Solcher Dampf ist doch die beste Arznei für Leib und Seele, die es gibt. Aber das Auge brennt wie der Teufel! Na, brenn dich nur satt, um so schärfer bekommst du die Hitze auf den Pelz. Was macht denn dein Rüssel, Aapo? Juhani.—Menuda polka turca están recibiendo nuestras heridas. No existe remedio mejor que un baño de vapor para el cuerpo y el alma enfermos. Pero el ojo me escuece a más no poder. ¡Peor para ti! ¡Cuanto más escuezas y piques, más calor te pondré! ¿Cómo van tus morros, Aapo? 04012
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AAPO: Der taut allmählich auf. Aapo.—Deshinchándose poco a poco. 04013
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JUHANI: Pritsch und verwalk ihn wie der Panje seinen Gaul, dann wird er schon weich werden. Aber neuen D^mpf, Timo, es ist ja heut abend dein Amt, uns zu bedienen. — Siehst du, so, mein Junge! Immer feste! Hu, was ist das heiß, was ist das heiß! So ists gut, du Schlawiner! Juhani.—Dales fuerte, como el buhonero ruso zurra a su jaca, y verás qué pronto se ablandan. Más vapor, Timo, ya que te toca servirnos esta noche... ¡Así, hijo mío, así! ¡Venga, dale más! ¡Huy, qué calor, qué calor! ¡Así, así, mi hermanito burlón! 04014
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LAURI: Es brennt einem schon in den Krallen. Lauri.—Se siente el calor hasta en las uñas. 04015
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JUHANI: Die müssen auch ihr Teil haben. Juhani.—¡Que las uñas también reciban lo suyo! 04016
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AAPO: Laß nach mit dem Schütten, Junge, sonst müssen wir alle hinaus. Aapo.—Deja ya de echar agua o tendremos que salir de aquí pitando. 04017
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EERO: Wollen ihm noch ein bißchen danken, dann sind wir bald verkohlt. Eero.—Animémosle un poco más y pronto estaremos carbonizados. 04018
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JUHANI: Laß es genug sein, Timo. Schutte nichts mehr! — Gehst du hinunter, Simeoni? Juhani.—Para ya, Timo, no eches más agua. ¡Por el diablo, no eches más! 04019
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SIMEONI: Ich geh hinunter, ich Elendswurm. Ach ja, wißt ihr, warum? Simeoni.—¡Sí, ya bajo, desgraciado! ¡Ah, si supierais por qué! 04020
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JUHANI: Nun! Juhani.—Dínoslo. 04021
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SIMEONI: Denk an den Feuerofen der Verdammnis, Mensch, dann betest du Tag und Nacht. Simeoni.—Hombre, piensa en el fuego eterno y reza noche y día. 04022
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JUHANI: Unsinn! Gönn deinem Leib, was er haben will. Denn je heißer der Dampf, desto größer seine heilende Wirkung und Kraft. Das weiß man doch. Juhani.—¡Vaya idiotez! Dale al cuerpo lo que te pide, porque cuanto más caliente está el vapor, más eficaz es la cura; bien lo sabes. 04023
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SIMEONI: Wem gehört denn das warme Wasser dort in dem Eimer beim Ofen? Simeoni.—¿De quién es esta agua caliente del cubo que está junto al horno? 04024
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JUHANI: Das ist mein, laß die Hand von der Butter. Rühr sie nicht an. Juhani.—«Mía es la casa, Colasa». No la toques. 04025
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SIMEONI: Ich nehm mir nur ein kleines Tröpfchen. Simeoni.—Sólo cogeré cuatro gotas. 04026
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JUHANI: Ja nicht, Liebster, Bester, sonst gehts schlimm. Weshalb hast du dir keins gewärmt? Juhani.—Guárdate de cogerla como del mismo diablo. ¿Por qué no has calentado agua para ti, eh? 04027
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TUOMAS: Was keifst du denn da wieder? Nimm dir aus meinem Zuber, Simeoni. Tuomas.—¿Por qué te enfadas por nada? Anda, Simeoni, cógela de mi cubo. 04028
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TIMO: Oder aus meinem, dort unter der Pritschentreppe. Timo.—O del mío, que está ahí debajo de las gradas. 04029
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JUHANI: Dann nimm nur auch aus meinem, aber laß mir wenigstens die Hälfte übrig. Juhani.—Bueno, ya puedes coger también de mi cubo, pero deja al menos la mitad. 04030
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LAURI: Eero! du verfluchter Bengel, paß auf, ich schmeiße dich gleich von der Pritsche runter. Lauri.—Eero, no hagas el bestia, si no quieres rodar de cabeza por los escalones. 04031
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AAPO: Was für Krakeel macht ihr denn da in der Ecke? Aapo.—Eh, vosotros dos, ¿qué estáis haciendo en ese rincón? 04032
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JUHANI: Was ist das für ein Gezänk? He? Juhani.—¿A qué viene tanto ruido, si puede saberse? 04033
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LAURI: Er bläst einem in den Rücken. Lauri.—Me está soplando en la espalda. 04034
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AAPO: Immer artig, Eero! Aapo.—Estáte quietecito, Eero. 04035
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JUHANI: He, du Stichling! Juhani.—¿Será quisquilla? 04036
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SIMEONI: Eero, Eero, gibt dir denn nicht die sengende Hitze des Dampfes einen Gedanken an das Höllen-feuer ein? Denk an den Hemmola-Hans! Simeoni.—¡Ay, Eero, Eero! ¿Es que ni el calor del vapor te hace pensar en el infierno? ¡Acuérdate de Juho de Hemmola, acuérdate de él! 04037
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JUHANI: Der sah auf seinem Krankenlager den feurigen See, vor dem er noch gerettet wurde, weil er, wie man ihm sagte, auf der Badestubenpritsche immer an die Hölle gedacht hatte. — Aber schimmert denn dort das Tageslicht durch die Ecke? Juhani.—En su lecho de dolor vio el lago de fuego, del que se salvó gracias a que, como le dijeron, se había acordado del infierno siempre que estaba en las gradas de la sauna. Pero... ¿es la luz de la mañana la que entra por esa rendija? 04038
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LAURI: Das helle Tageslicht. Lauri.—La brillante luz de la mañana. 04039
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JUHANI: Brr! Die Badestube pfeift auf dem letzten Loch. Deshalb sei das erste Streben meiner Hausherrenschaft eine neue Badestube. Juhani.—¡Pues sí que estamos buenos! Nuestra sauna está ya que se cae de vieja. Lo primero que pienso hacer cuando mande es construir otra nueva. 04040
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AAPO: Ja, die könnten wir brauchen. Aapo.—La verdad es que sí, que nos hace falta una nueva. 04041
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JUHANI: Eine funkelnagelneue, ohne Widerrede. Ein Hof ohne Badestube taugt nichts, einmal wegen des Badens und dann, wenn die Hausfrau und die Einliegerfrauen Kinder kriegen. Eine qualmende Badestube, ein bellender Köter, ein krähender Hahn und eine miauende Katze, das sind die Kennzeichen eines guten Hofes. Ja, wer unsern Hof übernimmt, hat zu arbeiten und zu schuften. — Wir könnten wohl noch ein bißchen Dampf brauchen, Timo. Juhani.—Y que lo digas. Necesitamos una resistente y nueva. Una granja sin sauna no vale nada; es imprescindible para bañarse y para los partos del ama y de las mujeres de los criados. Y es que una granja, si se precia de tal, necesita una sauna que eche humo, un perro que ladre, un gallo que cante y un gato que maúlle. Así pues, mucho trabajo y muchos quebrantos le esperan al que se haga cargo de nuestra finca. Oye, Timo, necesitaríamos más vapor aún. 04042
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TIMO: Den sollt ihr haben. Timo.—Lo habrá. 04043
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SIMEONI: Aber denkt dran, daß wir Samstagabend haben. Simeoni.—Pero no olvidemos que es noche de sábado. 04044
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JUHANI: Und aufgepaßt, daß nicht bald unser Fell auf dem Balken hängt wie jener Magd ihres. Eine entsetzliche Geschichte! Juhani.—Y mucho ojo, no vaya a ser que nuestros pellejos cuelguen pronto de una barra, como el de aquella criada. Fue algo que da un susto al miedo. 04045
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_ Simeoni: Das Mädchen ging ja nie rechtzeitig mit den ändern in die Badestube, sondern schusserte und pusselte immer erst da herum, wenn die ändern schon schliefen. Aber eines schönen Samstagabends blieb sie länger als sonst. Man ging und sah nach, und was fand man da von ihr? Bloß die Haut auf dem Balken. Und die war wirklich meisterlich gebalgt, die Haare, die Augen, die Ohren, der Mund und sogar die Nägel waren noch dran. Simeoni.—Sí, hombre, aquella muchacha que nunca iba a la sauna con las demás, y que aprovechaba cuando toda la gente estaba durmiendo, y que un día se entretuvo allí más que de costumbre. Entonces fueron a ver, ¿y qué es lo que encontraron? Sólo su piel en una barra. La habían despellejado con manos expertas: sólo quedaban los cabellos, los ojos, las orejas, la boca, y también las uñas. 04046
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JUHANI: Mag uns das zur ... Seht doch nur mal wie wütend mein Buckel den Dampf einsaugt; wie wenn er seit Neujahr den Quast nicht geschmeckt hätte. Juhani.—Pues que esa historia nos sirva de... ¡Mirad, mirad con qué ansia absorbe mi espalda el vapor! Como si no hubiera probado las ramas de abedul después de Año Nuevo. 04047
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LAURI: Wer hatte sie denn aber so abgezogen? Lauri.—Pero, ¿quién despellejó a la criada? 04048
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TIMO: Wer?! Frag mal. Wer wohl anders als der ... Timo.—¿Y tú preguntas quién? 04049
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JUHANI: Gottseibeiuns! s- Juhani.—El diablo en persona. 04050
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TIMO: Ja, er, der herumgeht wie ein brüllendes\]R.en-tier V- Hu, wie gräßlich! ' Timo.—El que anda al acecho como león rugiente. ¡Oh, terrible caso! 04051
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JUHANI: Hör, lieber Timo, reich mir doch mein Hemd dort vom Balken. Juhani.—Timo, alcánzame la camisa, allí, sobre la barra. 04052
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TIMO: Dies hier? Timo.—¿Cuál, ésta? 04053
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JUHANI: Na! Eeros Fetzen bietet er einem Mann an! O weh! — Das dort in der Mitte. Juhani.—¡No! ¿Cómo te atreves a ofrecer a un hombre la camiseta de Eero? Ésa, la que está en medio. 04054
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TIMO: Dies hier? Timo.—¿Ésta? 04055
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JUHANI: Ja, das ist doch ein Männerkittel. Sollst bedankt sein. — Entsetzlich, sage ich auch, um noch mal drauf zurückzukommen. Aber das mag uns immer daran erinnern, daß »der Vorabend das Höchste am Fest« ist. —Jetzt waschen wir uns so rein, wie wenn wir unter den flinken Händen der Hebamme hervorgekommen wären. Und dann mit den Hemden unterm Arm in die Stube, denn der erhitzte Körper muß richtig frische Luft haben. — Ich glaube übrigens, mein Goldauge fängt langsam an, sich zu fügen. Juhani.—Sí, ésa. ¡Ésta sí que es una camiseta de hombre! Gracias... ¡Un caso terrible, ya lo creo! Me refiero a lo que estábamos hablando antes. No hay que olvidar que «lo mejor de la fiesta es la víspera». Y ahora vamos a lavarnos para estar tan limpios como si saliéramos de las hábiles manos de la partera, y luego volveremos a la casa con la camisa bajo el brazo, para que nuestros cuerpos calientes se refresquen al aire. Me parece que mi apreciado ojo va curándose. 04056
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SIMEONI: Mein Bein da fügt sich aber nicht. Das beißt und zwickt, wie wenns in zischender Asche steckte. Was soll ich armer Kerl nur damit anfangen? Simeoni.—Pues lo que es mi pie, lejos de curarse, me duele y me atormenta como si estuviese metido en ceniza caliente. ¿Qué voy a hacer con este pie, desgraciado de mí? 04057
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EERO: Leg dich hübsch schlafen, wenn wir in der Stube sind, und bete um eine Beinsalbe, und dann danke deinem Schöpfer, der dich heute behütet hat, »daß du nicht mit dem Fuß an einen Stein gestoßen bist«, wies im Abendsegen heißt. Eero.—Cuando estemos en casa, vete a dormir tranquilamente y pídele al cielo un ungüento que te cure. Luego dale gracias a tu Creador por haber evitado que «tu pie tropiece contra una piedra», como dice la oración que rezamos cuando vamos a acostarnos. 04058
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SIMEONI: Ich hör nicht, was du sagst, ich hör nicht. Simeoni.—Ni caso. Me entra por un oído y me sale por otro. 04059
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EERO: Dann bete auch um Ohrensalbe. Aber setz dich nun in Bewegung, sonst fällst du hier dem Satan noch in die Klauen. Eero.—Pues pide también un remedio para los oídos. Pero, venga, muévete, o el diablo se apoderará de ti aquí mismo. 04060
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SIMEONI: Meine Ohren sind taub für dich, taub auf geistliche Weise. Verstehst du, Mensch! Simeoni.—Mis oídos, quiero decir los oídos espirituales, son sordos para ti. ¡A ver si te enteras, tío! 04061
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EERO: Komm nur, sonst liegt deine Haut auch bald auf dem Balken, und richtig auf fleischliche Weise. Eero.—Sal de ahí si no quieres que tu piel cuelgue pronto de una barra, y esto en el sentido material. 04062
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Nackt und glühendheiß traten sie aus der Badestube in das Haus, und ihre Körper waren rot wie sonnverbrannter Birkenbast. Drinnen setzten sie sich nieder, um eine Weile zu verschnaufen, und reichlich brach ihnen der Schweiß hervor; und dann zogen sie sich gemächlich an. Juhani aber begann für die ganze verwundete Brüderschaft eine Salbe zu kochen. Er setzte eine alte stiellose Metallpfanne auf das Feuer, goß das Quart Branntwein hinein und schüttete in diesen zwei Achtel Schießpulver, ein Achtel Schwefelmehl und ebensoviel Salz. Und nachdem dies etwa eine Stunde gekocht hatte, hob er das Gebräu zum Kaltwerden ab, und die Salbe, ein pechschwarzer Brei, war fertig. Sie salbten damit ihre Wunden, besonders die am Kopf, strichen frischen, gelbbraunen Teer darüber. Und da bissen sie die Zähne zusammen, und ihre Gesichter wurden fürchterlich schwarz, so sehr brannte die beizende Medizin in den Wunden. Simeoni aber machte das Abendessen zu-' recht, brachte sieben Ringbrote, eine gedörrte Rinderkeule und eine gehäufte Schüssel Rüben auf den Tisch. Doch die Mahlzeit wollte ihnen an diesem Abend nicht recht schmecken, sondern bald standen sie vom Tisch auf, zogen sich aus und sanken auf ihre Betten. Desnudos y recalentados, se encaminaron de la sauna a la casa, y sus cuerpos curtidos brillaban como la corteza de abedul requemada por el sol. Cuando estuvieron dentro, se sentaron para descansar un poco, mientras el sudor goteaba por su piel. Luego se vistieron sin prisa. Juhani se puso entonces a preparar un brebaje para curar las heridas de todos los hermanos, para lo cual puso al fuego un viejo caldero de hierro en el que echó un jarro de aguardiente, dos cuartos de pólvora, un cuarto de polvo de azufre, y otro tanto de sales. Cuando la mezcla hubo hervido cerca de una hora, la retiró del fuego y la dejó enfriar; el ungüento, pastoso y negro como la pez, se hallaba dispuesto. Los hermanos ungieron con él las heridas, poniendo especial cuidado en las de la cabeza, y las recubrieron luego con una capa de alquitrán. Permanecieron un buen rato con los dientes apretados y la cara contraída en una mueca de dolor: tal era el efecto que la enérgica pócima producía en las heridas. Luego, Simeoni fue a preparar la cena, colocando sobre la mesa siete panes redondos, un trozo de carne de buey y una fuente de nabos. Pero aquella noche no tenían el mismo apetito que de costumbre, por lo que pronto se levantaron de la mesa, se desnudaron y se fueron a acostar. 04063
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Die Nacht war dunkel, und überall herrschte Ruhe und Schweigen. Aber plötzlich wurde es hell um Jukola; die Badestube hatte Feuer gefangen. Denn Timo hatte den grauen Ofen zu sehr geheizt, die Wand begann zu glimmen und loderte schließlich in hellen Flammen. Und da brannte das Gebäude in aller Stille bis auf den Grund nieder, ohne daß ein Auge es sah. Und als der Morgen graute, war von Jukolas Badestube nichts übrig als einige glimmende Feuerscheite und der glühende Steinhaufen des Ofens. Gegen Mittag erwachten auch schließlich die Brüder, standen, weit frischer als am vorigen Abend, auf, zogen sich an und machten sich an das Frühstück, das ihnen jetzt wohl mundete. Lange Zeit aßen sie, ohne ein Wort zu sagen, aber endlich kamen sie auf den bösen Vorfall auf der Landstraße zwischen Tammisto und Toukola zu sprechen. La noche era oscura, silenciosa y tranquila. Pero, de pronto, los alrededores de Jukola se iluminaron. ¡La sauna estaba ardiendo! Timo había calentado tanto las piedras grises del horno que la pared empezó a calcinarse hasta que, finalmente, salió ardiendo. Y así, en la más prodigiosa paz, la caseta fue convirtiéndose en cenizas sin que nadie lo advirtiera. Al amanecer, de la sauna de Jukola no quedaban más que unos cuantos tizones candentes y los restos abrasados del horño. Por fin, hacia el mediodía, se despertaron los hermanos, se levantaron en bastante mejor estado que se habían acostado, se vistieron y se sentaron a dar buena cuenta del almuerzo, que esta vez encontraron suculento. Estuvieron largo rato come que te come, sin pronunciar palabra, hasta que acabaron hablando de la inesperada refriega que tuvo lugar en el camino, entre Tammisto y Toukola. 04064
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JUHANI: Wahrhaftig, wir haben tüchtige Hiebe gekriegt. Aber sie stürzten ja auch wie Banditen mit Knütteln und trockenem Kot über uns her. Ach! hätten wir auch Waffen in den Händen gehabt und hätten die Gefahr voraussehen können, dann würden heute im Dorf Toukola Sargbretter gesägt, und der Totengräber hätte zu tun. Dem Kissala-Aapeli habe ich sein Teil doch gegeben. Juhani.—La verdad es que esos bandidos que se nos vinieron encima con palos y estacas, nos dieron una paliza de las de no te menees. ¡Maldita sea! De haberlo sabido, no nos hubieran pillado desarmados, y hoy estarían haciendo tablas para ataúdes en el pueblo de Toukola, y el enterrador no daría abasto. Pero a ese Aapeli de Kissala le di lo suyo, ya lo creo. 04065
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TUOMAS: Ein kahler, weißer Strich lief ihm von der Stirn bis ins Genick wie die Milchstraße am Herbst-himmel. Tuomas.—Toma, como que una tira blanca y sin pelo le cruzaba la cabeza desde la frente hasta la nuca, como la Vía Láctea el cielo de otoño. 04066
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JUHANI: Du hasts gesehen? Juhani.—¿Se la viste? 04067
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TUOMAS: Ja, ich habs gesehen. Timo.—Claro que se la vi. 04068
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JUHANI: Er hat sein Fett. Aber herrjesses! die ändern, die ändern. Juhani.—Recibió su merecido. Pero los otros..., los otros... ¡Dios santo! 04069
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EERO: An denen rächen wir uns noch mal bis aufs Mark. Eero.—Tenemos que vengarnos de una manera ejemplar. 04070
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JUHANI: Gut, laßt uns einmütig die Köpfe zusammenstecken und einen unvergleichlichen Racheplan aushecken. Juhani.—Vamos a exprimirnos la sesera hasta que se nos ocurra un plan de venganza que no se pueda comparar. 04071
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AAPO: Wozu denn ewiges Verderben anrichten? Halten wir uns an Gesetz und Recht und nicht an die Gewalt. Aapo.—¿Para qué atraer sobre nosotros males eternos? Recurramos a la ley y a la justicia, y no a la fuerza de los puños. 04072
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JUHANI: Den ersten Kerl aus Toukola, der mir in die Hände fällt, fresse ich mit Haut und Haaren lebendig auf. Das ist Gesetz und Recht. Juhani.—¿Conque a la ley y a la justicia, eh? Al primer tipo de Toukola que agarre me lo como crudo, con piel y pelos. 04073
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SIMEONI: Armer Bruder, denkst du, jemals in den Himmel zu kommen? Simeoni.—¡Oh, desgraciado hermano mío! ¿Piensas alguna vez verte en compañía de los herederos del cielo? 04074
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JUHANI: Was schert mich der Himmel, wenn ich Toukola-Mattis Blut und Wust nicht sehen darf. Juhani.—¡Me río yo del cielo si no puedo ver a Matti de Tuhkala chorreando sangre y con las tripas fuera! 04075
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SIMEONI: Gott, wie schrecklich, wie schrecklich! Ich möchte weinen. Simeoni.—¡Monstruo, que eres un monstruo! Vas a hacerme llorar. 04076
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JUHANI: Weine du über den Tod der Katze, aber nicht über mich. Hmmh! Ich mache Wurst aus ihm. Juhani.—Llora si quieres por la muerte del gato, pero no por mí. ¡Bah! ¡Lo haré salchichas! 04077
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TUOMAS: Die Rauferei wird noch mal gerächt, das verspreche und schwöre ich. Ein Wolf geht ja so mit einem Menschen um. Tuomas.—Juro y prometo que algún día me las pagará esa mala bestia. Sólo los lobos tratan así a la gente. 04078
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JUHANI: Ein wilder Wolf. Ich schwöre denselben Eid. Juhani.—Los lobos rabiosos. Yo también lo juro. 04079
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AAPO: Solche Rache schlägt auf unsern eignen Nak-ken zurück. Das Gericht aber bestraft sie und belohnt uns. Aapo.—Esa venganza se volvería contra nosotros; en cambio, una sentencia legal los castigaría y nos compensaría. 04080
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JUHANI: Durch das Gesetz wird ihr Buckel niemals für die Wunden büßen, die wir auf uns haben. Juhani.—Ya. Pero la ley no les zurraría la badana para aliviarnos de las heridas que nos causaron. 04081
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AAPO: Um so toller ihr Geldbeutel und ihre Ehre. Aapo.—Pero se resentirán sus bolsillos y su honor. 04082
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SIMEONI: Verscheucht die blutige Rache aus euerm Herzen und verlaßt euch aufs Gesetz. So will ichs, wenn mirs auch gewaltig vor dem Wesen und Gelaufe im Gerichtssaal graut. Simeoni.—Desistamos de tomar una venganza sangrienta y acudamos a la ley. Esto opino yo, aunque no me hacen ninguna gracia los trapícheos de los tribunales. 04083
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JUHANI: Wenns wirklich dahin kommt, bin ich auch nicht der Mann, der gleich auf die Nase fällt. Zwar wird uns etwas das Herz bubbern, wenn wir zum erstenmal vor dem Tisch des hohen Gerichts stehen. Aber was ein richtiger Mann ist, der kriegt dann schon Mut. Ich weiß noch, wie ich der armen Koivula-Kaisa als Zeuge beistand, als sie wegen Unterhaltskosten für ihr Kind klagte; weiß noch, wie da der Kommissarius rief: »Juhani Juhanis Sohn Jukola aus dem Dorfe Toukola!« Juhani.—Si a eso vamos, no seré yo quien caiga en la trampa. La verdad es que uno tiembla de pies a cabeza cuando se presenta por primera vez ante el tribunal; pero si tiene coraje, pronto se rehace. Todavía me acuerdo de cuando me citaron como testigo en el caso de esa pobre Kaisa de Koivula, que reclamaba una pensión alimenticia para su hijo, y recuerdo cuando el comisario gritó: «¡Juhani, hijo de Juhani de Jukola, del pueblo de Toukola!» 04084
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TIMO: «Und sein jüngerer Bruder Timotheus!« Ich war ja auch dabei; und Kaisa bekam einen Vater für ihr Kind, daß es flutschte. Ich war ja auch Zeuge, Juhani. Timo.—«Y su hermano menor, Timoteo», porque yo también estaba allí, mira tú por dónde. Y a Kaisa le designaron un padre para su hijo. Yo también fui testigo, Juhani. 04085
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JUHANI: Ja, ja. Aber was wimmelte da die Vorstube, die Treppe und der Hof von Leuten! Ich saß in der Vorstube und redete mit dem Tammisto-Kyösti darüber, was und wie ein Mann vor dem Gesetz sprechen müßte. Ich redete gerade eifrig auf ihn ein und zupfte ihn dabei an den Rockknöpfen — siehst du, so! — da rief der Kommissarius mit lauter Stimme, daß alle ihre Augen und Ohren aufsperrten: »JuhaniJuhanis Sohnjukola aus Toukola!« Juhani.—¡Pues claro, hombre, claro! Y todo estaba lleno de gente, el vestíbulo, la escalera, la sala... Yo estaba en la antesala, discutiendo con Kyösti de Tammisto sobre cómo se debía hablar ante la justicia. Estábamos en plena conversación, yo tirándole de los botones de la levita, así, mira, cuando el comisario, ese cazalobos, gritó en voz tan alta que todo quisque levantó los ojos y abrió las orejas: «¡Juhani, hijo de Juhani de Jukola, del pueblo de Toukola!» 04086
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TIMO: »Und sein jüngerer Bruder Timotheus!« Und, hols der Henker! Kaisa bekam einen Vater für ihr Kind. Timo.—«Y su hermano menor, Timoteo!» Y entonces, ya ves lo que son las cosas, Kaisa tuvo un padre para su hijo. 04087
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JUHANI: Jawohl, jawohl. Juhani.—Sí que lo tuvo. 04088
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TIMO: Obgleich man uns nicht mal schwören ließ. Timo.—Aunque no se nos tomó juramento. 04089
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JUHANI: Ja, das wohl nicht. Aber unsre ernsten, aufrichtigen Worte haben sehr gewirkt. Juhani.—No, no juramos, aunque nuestra declaración firme y verdadera fue tenida muy en cuenta. 04090
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TIMO: Und unsre Namen in den Protokollen und Eingaben sind bis zum Kaiser gewandert, hehe! Timo.—Y nuestros nombres, que quedaron escritos en los papeles, han llegado en los protocolos y en las suplicatorias nada menos que hasta el emperador, fijaos. 04091
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JUHANI: Selbstverständlich. — Das rief der Kommissarius, und da zitterte mirs doch etwas in der Herzkammer, aber bald hatte ich mich wieder erholt und ließ die unerschütterliche Sprache der Wahrheit aus dem Munde strömen wie der Apostel selbst, ohne mich durch das Lachen und Losprusten des ganzen Gerichtssprengels irremachen zu lassen. Juhani.—Así es. Pues como iba diciendo, el comisario gritó mi nombre, y entonces sentí que el corazón se me encogía; pero pronto se me levantó el ánimo y dejé que por mi boca, como por la de un apóstol en persona, saliera el lenguaje inalterable de la verdad, dándoseme una higa los dimes y diretes y las risitas y sonrisitas de toda la audiencia. 04092
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TIMO: Ja, so wird man im Gerichtssaal gezüchtigt, und alles geht wie am Schnürchen. Und doch wird da immer an vielen Stricken gezogen, und pfiffig wird einem manches Bein gestellt. Timo.—Así, así es como le lían a uno en la sala del tribunal, y todo sale a pedir de boca. Aquello está lleno de nudos corredizos y de zancadillas. 04093
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JUHANI: So ists. Aber zum Schluß erwischt die Gerechtigkeit und Wahrheit nach manchem Schlich doch den Sieg. Juhani.—Tienes razón; pero el derecho y la verdad siempre salen a flote, a pesar de todas las artimañas. 04094
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TIMO: Nach manchem Schlich und Pfiff. Ja gewiß, wenn nicht der Teufel selber Anwalt ist und die Nacht zum Tag und den Tag zur Nacht und den schwarzen Teer zu Schlickermilch macht. — Aber jede Sache hat zwei Seiten. Warum hat Gott die Entscheidung des Rechts nicht auf einen sichreren, auf einen ein für allemal festen Grund gestellt? Wozu die Zeugen, die schwierigen Verhöre und die Kniffe der Rechtsgelehrten? Nach meiner Ansicht wäre ja dies der geradeste Weg zur Gerechtigkeit und Wahrheit, wenn eine Sache dunkel scheint und man nicht richtig dahinterkommen kann: Der ganze Gerichtshof begibt sich mit dem Richter an der Spitze auf den Hof hinaus, wo der Kommissarius oder Jagdvogt in ein großes Birkenhorn bläst, welches das Gerichts-horn hieße. Damit tutete er mehrere Male, wobei er das offene Ende gegen die Höhe des Herrn hielte. Dann aber müßte sich der Himmel auftun, und der Engel der Gerechtigkeit erschiene allem Volk und fragte mit lauter Stimme: »Was wünscht der Herr Kommissarius?«, der Kommissarius aber fragte ihn mit weithin schallender Stimme: »Ist der Angeklagte unschuldig oder schuldig?« Darauf gäbe der verklärte Engel eine Antwort, an deren Richtigkeit niemand zu zweifeln brauchte und nach der man den Mann entweder Gottes Obhut überlassen oder tüchtig rupfen müßte. Ich glaube, so ließe sich alles gut machen. Timo.—Sí, a pesar de tantos trucos y laberintos, a menos que el mismo diablo se meta a abogado y convierta la noche en día y el día en noche, y el alquitrán negro en leche cuajada. Pero una cosa es lo mismo de buena que dos, y así, ¿por qué no habrá establecido Dios las decisiones de la justicia en una base mucho, mucho más sólida? ¿Qué falta hacen los testigos y los interrogatorios liosos y todos los chanchullos de los hombres de leyes? A mi parecer, tendría que haber un camino mucho más recto hacia la justicia y la verdad cuando un caso se presenta oscuro y no hay modo de aclararlo. Veréis. Todo el tribunal, encabezado por el juez, saldría de la sala, donde el comisario o el montero haría sonar un cuerno de abedul, que se llamaría la trompeta del tribunal, dirigiendo la boca hacia las altas estancias del Señor. Entonces el cielo se abriría y el ángel de la justicia se aparecería a todo el pueblo y preguntaría en voz alta: «¿Qué quiere el comisario?» El comisario contestaría con voz retumbante: «¿El acusado es inocente o culpable?» Y entonces el ángel iluminado pronunciaría una sentencia que todos acatarían sin rechistar, y el acusado se iría bajo la protección del Señor o le sacudirían la badana. Creo que así todo marcharía bien. 04095
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JUHANI: Wozu aber so viel Trara und Honneurs? Seht mal, wie ich mir die Sache überlegt habe. Ich hätts als Schöpfer so eingerichtet: Der Angeklagte muß seine Worte mit einem Eid, mit einem heiligen Eid beschwören, und wenn er richtig schwört, soll er als freier Mann heimmarschieren. Fiele es ihm aber ein, eine Lüge aus dem Munde fahren zu lassen, dann sollte sich dies Würmernest von Erde unter ihm öffnen und ihn zur Hölle hinabschlucken. Das wäre ja der geradeste Weg der Wahrheit. Juhani.—¿Y para qué tantas ceremonias y ringorrangos? Os diré cómo arreglaría yo el asunto. Si yo fuese el Creador, haría lo siguiente: el acusado declararía ser cierto lo que ha dicho, bajo juramento solemne. Si dijese la verdad, podría irse a casa; pero si se le viniese a la cabeza decir mentiras, la agusanada tierra se abriría bajo sus pies y se lo tragaría el infierno. Éste sería el camino más derecho hacia la verdad. 04096
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AAPO: Das wäre keine schlechte Lösung. Aber vielleicht ist doch alles so am besten, wie es der Vater der Weisheit einmal verordnet hat. Aapo.—Sí, podría emplearse ese sistema, pero tal vez esté mejor como lo ha dispuesto el Padre que todo lo sabe. 04097
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JUHANI: Am besten! Jetzt sitzen wir hier zerfetzt, grindig, einäugig wie die läufigen Kater im März. Ist das ein Spaß? Zum Teufel! Diese Welt ist der größte Unsinn, den es unter der Sonne gibt. Juhani.—¿Mejor? ¿Y tenemos más mataduras y arañazos en nuestro cuerpo que los gatos en marzo? ¿Es bonito esto? ¡Un cuerno! ¡Este mundo es lo más estúpido que puede verse bajo el sol! 04098
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SIMEONI: So hat Er, der Herr, es eingerichtet; denn er will die Glaubensstärke der Menschenkinder prüfen. Simeoni.—Así lo ha dispuesto Dios todo, para probar la fuerza del hombre en la fe. 04099
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JUHANI: Die Glaubensstärke! Er prüft und erprobt, aber bei seinen Prüfereien fahren die Seelen wie die Mucken in die ewige Sauna, wohin ich keine Schlange wünschte, obgleich ich nur ein sündiger Mensch bin. Juhani.—¡La fuerza en la fe! El Señor prueba, examina, y con todos sus exámenes vuelan las almas como mosquitos a los castigos eternos, allí donde yo no enviaría ni una serpiente, aunque, ¡pobre de mí!, soy un miserable pecador. 04100
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TUOMAS: Das Leben und die Welt sind ein böser Spaß. Gar wenig Hoffnung hat jeder auf einen so kleinen Anteil wiejosua und Kaleb unter sechshunderttausend Männern. Tuomas.—La vida y el mundo son un mal juego. Pocas esperanzas de salvación le quedan a uno, si los elegidos no son hoy más numerosos que Josué y Caleb entre los seiscientos mil hombres. 04101
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JUHANI: Richtig! Was ist also dies Leben? Ein Vor-haus der Hölle. Juhani.—Dices verdad. Pero, entonces, ¿qué es esta vida? ¡La antesala del infierno! 04102
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SIMEONI: Juhani, Juhani! Halt dein Herz und deine Zunge im Zaum. Simeoni.—¡Ay, Juhani, Juhani! ¡Vigila tu alma y pon freno a tu lengua! 04103
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JUHANI: Eine wahre Hölle, sag ich, wenn ich richtig meinen Kopf aufsetzen soll. Ich bin hier eine geplagte Seele, und die Burschen von Toukola sind Teufel mit Feuergabeln. Die Menschen sind böse Geister gegen uns. Juhani.—El infierno completo, digo, si me dejo llevar por mi peor humor. Yo soy aquí un alma en pena, y esos miserables de Toukola son verdaderos diablos con el tridente en la mano. Los hombres son para nosotros espíritus malignos. 04104
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AAPO: Wir wollen doch erst mal ein bißchen in unsre eigne Brust steigen. Den Zorn der Menschen haben wir vielleicht großenteils selber geweckt und geschürt. Habt ihr vergessen, wie wir in ihren Rüben-äckern und Erbsenfeldern gewütet, wie wir beim Fischen das Heu auf ihren Flußufern zerstampft, wie wir öfters die von ihnen umzingelten Bären geschossen und mehr ähnliche Streiche vollfuhrt haben, ohne uns an die Drohungen des Gesetzes und die Stimme unsres Gewissens zu kehren? Aapo.—Adentrémonos en nuestro pecho. Puede ser que nosotros mismos hayamos provocado y mantenido el odio de los hombres. Recordemos cómo hemos asolado sus campos de nabos y sus sembrados de guisantes y pisoteado el heno de las orillas en nuestras excursiones de pesca, y cómo matábamos los osos que ellos habían acorralado, y cometimos otras muchas vilezas sin preocuparnos de las amenazas de la ley ni de la voz de nuestra conciencia. 04105
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SIMEONI: Wir haben ja Himmel und Erde gegen uns erbittert. Oftmals, wenn ich mich schlafen lege und an unsre mutwilligen Jugendtaten denke, sticht mir das flammende Schwert des Gewissens erbarmungslos in der armen Brust, und mir ist, als hörte ich ein seltsames Rauschen wie von einem fernen, seufzenden Regen, und als flüsterte mir eine finstere Stimme ins Ohr; »Das ist das Seufzen Gottes und der Menschen über die sieben Söhne von Jukola.« Unheil droht uns, Brüder, uns blinkt kein Stern des Glücks, solange wir nicht besser mit den Menschen stehen. Warum sollen wir sie also nicht um Verzeihung bitten und versprechen, in Zukunft ein andres Leben zu fuhren? Simeoni.—Hemos agraviado al cielo y a la tierra. Muchas veces, al acostarme pensando en las diabluras de nuestra juventud, siento traspasado mi pecho miserable por la espada flamígera de la conciencia, y me parece escuchar un lejano murmullo, como el de la lluvia lejana y susurrante, y una voz temible me dice al oído: «Es el llanto de Dios y de los hombres por los siete hijos de Jukola.» Hermanos, la perdición nos espera, y la estrella de la felicidad no brillará para nosotros hasta que no corrijamos nuestras relaciones con los demás. ¿Por qué no vamos a pedir perdón, prometiendo vivir en adelante de otra forma? 04106
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EERO: Ich möchte weinen, wenn ichs könnte. Simeoni, Simeoni! »Es fehlt nicht viel, du wirst mich noch« ja, es fehlt nicht viel. »Aber gehe hin auf diesmal.« Eero.—Lloraría si supiera, ay, Simeoni, Simeoni. «Por poco más...». Sí, por poco más. «Pero, por ahora, retírate». 04107
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SIMEONI: Na ja, wartets nur ab. Am Jüngsten Tag werden wirs sehen. Simeoni.—Bueno, bueno. El último día nos veremos, seguro. 04108
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TIMO: Glaubst du, ich würd den Kopf senken und um Verzeihung bitten? Ichglaubs nicht. Timo.—¿Agachar la cabeza para pedir perdón? No creo que pudiera hacerlo. 04109
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TUOMAS: Nein, nicht, solange die Raben schwarz sind. Tuomas.—Nunca jamás, mientras el cuervo sea negro. 04110
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EERO: Das geschieht dann also »beim Kommen zum Gericht«. Dann sind ja die Raben weiß wie Schnee, wies im Lied vom fröhlichen Knaben und der lieben Mutter heißt. Es muß schon Matthäi am letzten sein, ehe wir hier zu beten anfangen. Eero.—En eso llegará el Día del Juicio, porque entonces el cuervo será blanco como la nieve, como dice la canción del niño alegre y su adorada madre. Por mi parte, prefiero no rogar hasta que quememos el último cartucho. 04111
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JUHANI: Du kannsts mir glauben, Simeoni, es geht hier nicht immer und ewig nachzusehen, wie es mit unsrer Seele steht, unaufhörlich an diesen Feuer-schlund, an den Teufel und all die kleinen Teufel zu denken. Solche Gedanken werfen einem entweder alles bunt im Kopfe durcheinander oder sie legen einem den Strick um den Hals. — Unsre früheren Torheiten sind eher Jugendeseleien zu nennen als Sunden im strengsten Sinn. Und zweitens bin ich zu der Ansicht und Überzeugung gekommen, daß man hier auf Erden mitunter beide Augen zudrücken und manches nicht sehen muß, was man sieht, und manches nicht wissen, was man weiß. So muß es der Mensch hienieden machen, wenn er mit heiler Haut aus dem Mörser des Lebens herauskommen will. — Ihr braucht mich gar nicht so anzuglotzen, das ist gar nicht nötig. — Ja, ich meine die kleinern Sünden gegen Gott, nicht die gegen den Nachbarn. Der Nachbar und Nächste trägt die Nase hoch und das Maul schief und muß ebensogut Zusehen, wie er sein Schäfchen schert, wie ich; aber Gott ist ein geduldiger und barmherziger Mann und verzeiht uns zuletzt immer, wenn wir mit aufrichtigem Herzen zu ihm beten. Ja, ja, ich meine: es geht nicht, immer und überall unser eignes Tun und solche kleinen Kanaillenstreiche haarscharf mit den Worten und Geboten Gottes zu vergleichen, sondern am besten ist es, sich in der Mitte zu halten. Grobe Sünden müssen wir vermeiden, unter allen Umständen, sage ich, und um Augensalbe beten, aber diese kleinern, das heißt also die kleinern gegen Gott, nicht immer mit dem Angelhaken des Gewissens herausfischen, sondern in der Mitte, mitten in der Mitte bleiben. Juhani.—Créeme, Simeoni, a nada conduce andar preocupándose por la salud del alma y pensar siempre en el diablo y los diablejos. Esas ideas pueden volverte majareta o ponerte la soga al cuello. Hay que considerar nuestras pasadas locuras como juegos y travesuras propios de la juventud, más que como verdaderos pecados. Además, he llegado a convencerme de que en este mundo hay que cerrar muchas veces los ojos y hacerse el distraído, como si uno no viera lo que ve y supiera lo que sabe. Hay que hacerlo así para salir del atolladero de la vida. No abráis tanto los ojos, que no hace falta. Me refiero a los pecados de poca monta contra Dios, más que a los cometidos contra los hombres, porque el prójimo y el vecino también tienen que ir de tapadillo por la vida. Pero Dios sabe contener su cólera, por lo que siempre perdona a quien se lo pide con corazón sincero. O sea, que yo creo que no siempre es menester comparar siempre y en todo lugar y con tanto detalle nuestras acciones y bellaquerías con la palabra de Dios y sus mandamientos, sino que es preferible mantenerse en el justo medio. Evitemos, pues, los pecados muy gordos e imploremos un bálsamo para nuestros ojos. Y en cuanto a los pecados Venlales, los que van dirigidos contra Dios, por supuesto, no es preciso que cebemos con ellos el anzuelo de nuestra conciencia. El medio, el justo medio es lo que importa. 04112
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SIMEONI: Großer Gott! So was zischelt ja der Satan dem Menschen ins Ohr. Simeoni.—¡Oh, gran Dios! Ya veis lo que Satanás susurra al oído de los hombres. 04113
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04114
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TIMO: Genau solches Geschwätz, wie es die alte Olli in ihrer Schnapsgier der Frau Mäkelä vorredet. Timo.—Igualito que las peroratas que la mujer de Olli le suelta a la señora de Mäkelä cuando no pueden reprimir su afición a la bebida. 04114
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04115
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AAPO: Juhani hat da einiges gesagt, was ich mit Staunen und Verdruß vernommen habe. Brüder, lehren uns das die Gebote Gottes? Hat uns das unsre Mutter gelehrt? Nimmermehr! Einer ist vor Gott wie tausend und tausend wie einer. Was faselst du da von kleinern Sünden und Mitteldingen? Das heißt ja: zwei Herren dienen. Sage mir doch, Juhani: was ist Sünde? Aapo.—Juhani ha pronunciado algunas palabras que me han dejado perplejo e indignado. ¿Es eso, hermano, lo que nos enseñan los mandamientos de Dios? ¿Así nos ha educado nuestra madre? ¡No, por cierto! Para Dios, una cosa es como mil y mil como una. ¿Qué enredo es ése de pecados Venlales y justo medio, eso de servir a dos amos a la vez? Dime, Juhani, ¿qué es el pecado? 04115
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04116
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JUHANI: Was ist Wahrheit? du Salomon von Jukola, Herr Jubelmagister, du Vadder Paavo aus Savo? »Was ist Sünde?« He! »Was ist Sünde?« Was kannst du klug, was kannst du wunderbar klug fragen! »Unser Junge hat nen hellen Kopf«, wahrhaftig. Ja, wer will da noch was? »Was ist Sünde?« Haha! Was ist Wahrheit? frage ich. Juhani.—¿Qué es la verdad? ¡Oh, tú, Salomón de Jukola, señor licenciado y Viejo Paavo de Savonia! «¿Qué es el pecado?». Vamos, dime, «¿qué es el pecado?». He aquí una pregunta inteligente a más no poder. «Le hierve la sesera a nuestro niño», ya lo creo. Sí, ¿quién tiene algo más que decir? ¡Que qué es el pecado! ¡Je, je! ¿Qué es la verdad?, pregunto yo. 04116
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04117
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TUOMAS: Was alberst und windest du dich denn so, Mensch. Weißt du, die Lehre, die du verkündest, ist die Lehre des Teufels. Tuomas.—¿Por qué divagas y te escurres así, hijo? Debes saber que la doctrina que nos has expuesto es la del espíritu del mal. 04117
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04118
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JUHANI: Nun, ich will euch ein Beispiel aus dem Leben erzählen, das fest für meinen Glauben spricht. Erinnert ihr euch noch an den Gerber im Kirchdorf? Der Mann kam auf wunderliche Gedanken über die Seele, die Sünde und den weltlichen Mammon und fing danach ein ganz andres Leben an. So hörte er mit einmal auf, an Sonn- und Feiertagen Felle anzunehmen und zurückzugeben, obgleich er ganz genau wußte, wie wichtig es für den Bauern ist, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Umsonst warnten ihn seine Freunde, als sie merkten, wie er von Tag zu Tag weniger Arbeit hatte, hingegen sein Kollege im Nachbargehöft immer mehr bekam. Jedesmal hatte der verrückte Mensch die Antwort: »Gott wird das Werk meiner Hände segnen, und wenn es noch weniger würde. Der aber, der da glaubt, mir den Bissen Brot vor dem Munde wegzuschnappen, der wird zuletzt für den Schweiß seiner Stirn Fluch ernten, weil er den Sabbat des Herrn nicht heiligt.« So sprach er und stieg sonntags, mit dem Gesangbuch in der Hand, gaffend umher, die Augen rund im Kopf und die Haare zu Berge. Und wie ist es schließlich mit ihm gegangen? Das wissen wir ja. Nur zu bald hatte er das schwerste Holz, den Bettelstab, in der Hand, und die breite Landstraße wurde sein Obdach. Nun geht er von Dorf zu Dorf und leert hier ein Gläschen und da ein Gläschen. Einmal begegnete ich ihm dort auf dem Kanamäki an der Straße; da saß er auf dem Rande seines Schlittens und war schrecklich betrunken. Wie gehts Euch, Gerber? fragte ich: »Es geht, wies geht«, antwortete er und glupte mit seinen stieren Augen nach mir. Wie stehts denn eigentlich mit Euch, Meister? fragte ich noch mal. — »Es steht, wies steht«, sprach er und ging, seinen Schlitten vor sich herschiebend und ein blödsinniges Lied trällernd, seiner Wege. Das war sein Ende. Und der andre Gerber? Der wurde erst recht reich und ist als reicher, glücklicher Mann gestorben. Juhani.—Deseo poneros un ejemplo vivo que confirma lo que creo. ¿Os acordáis del viejo curtidor del pueblo? Después de atiborrarse la cabeza con las ideas más raras sobre el alma, sobre el pecado y del Mammón de este mundo, el pobre cambió por completo de vida. De pronto decidió no entregar ni recibir pieles los domingos, y eso sabiendo lo importante que es para un campesino matar dos pájaros de un tiro. En vano le aconsejaron sus amigos al notar que cada día tenía menos trabajo, mientras que su vecino colega no daba abasto. El necio respondía siempre: «Dios bendecirá el trabajo de mis manos, aunque disminuya; en cuanto al que presume de quitarme ahora el pan de la boca, acabará segando maldiciones con el sudor de su frente, porque no santifica el día del Señor.» Así hablaba el desgraciado, que, eso sí, se pasaba todos los domingos sin dar golpe, con el Libro de los Salmos en la mano, los ojos perdidos y el cabello tieso como el de Pietari de Pommi. ¿Y qué le pasó al fin? Ya lo sabemos. Hubo de coger el bastón de mendigo, que es el más pesado que haya, y echarse a los caminos. Y ahora va de pueblo en pueblo, emborrachándose siempre que puede. Yo me lo encontré un día en la loma de Kanamáki, a orillas del camino, sentado en el banco de su trineo, con una tajada de miedo. «¿Cómo van sus negocios, curtidor?», le pregunté. «Tirando», me contestó con una mirada embrutecida. Y le volví a preguntar: «¿Cómo va esa salud, maestro?» «Tirando», me contestó, y prosiguió la marcha empujando el trineo delante de él mientras tarareaba una canción estúpida. En esto paró su vida, mientras que el otro curtidor hizo fortuna y murió rico y feliz. 04118
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AAPO: Den Gerber hat sein beschränkter Glaube und sein geistiger Hochmut zugrunde gerichtet, und so wirds allen seinesgleichen gehen. Aber wies auch sein mag, deine Lehre ist falsch wie dein Glaube. Aapo.—Su poca fe y su orgullo espiritual fueron la causa de la ruina del curtidor, y lo mismo les pasará a los que hagan como él. Pero tu doctrina es falsa doctrina, y tu fe falsa fe. 04119
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SIMEONI: Falsche Propheten und das Ende der Welt. Simeoni.—¡Los falsos profetas y el final del mundo! 04120
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TIMO: Er will uns zum türkischen Glauben bekehren. Aber mich rückst du nicht von der Stelle. Ich sitze sicher und fest, sicher und fest wie ein Axtloch. Timo.—Juhani quiere convertirnos a la fe de los turcos; pero de mí no obtendrás nada, porque soy sólido y firme como el ojo del hacha. 04121
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JUHANI: Tuomas, gib doch den Brotranft dort vom Tischende. — »Falsche Propheten!« Ich will keinen zu Sünde und Unrecht bekehren, und ich selber könnte dem Schuster keine Ahle und dem Schneider kein Nadelöhr stehlen. Aber mein Herz sprüht Funken, wenn meine Absicht immer so arg verdreht, so pechschwarz gemacht wird, obgleich schwarzbraun schon genug wäre. Juhani.—Tuomas, alcánzame ese medio pan que está en el extremo de la mesa. ¿De manera que «los falsos profetas», eh? No quiero arrastrar a nadie al pecado y a la maldad, y por lo que a mí se refiere, sería incapaz de robarle una lezna a un zapatero ni una aguja a un sastre. Pero me cabreo cuando veo que mis intenciones se malean siempre y que, siendo apenas morenas, se hacen negras como la pez. 04122
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AAPO: Ach, du hast so deutlich geredet, hast die Sache so schön Punkt für Punkt, Satz für Satz klargemacht, daß man dich gar nicht mißverstehen konnte. Aapo.—Has hablado con tal claridad que no se te puede malentender, pues planteaste el asunto punto por punto, párrafo por párrafo. 04123
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TIMO: Ich verwette meinen Kopf, daß er uns zum türkischen Glauben bekehren wollte. Timo.—Me juego la cabeza a que quería convertirnos a la fe de los turcos. 04124
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SIMEONI: Gott sei ihm gnädig! Simeoni.—¡Dios se apiade de él! 04125
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JUHANI: Haltets Maul! Auf der Stelle! Für mich zu Gott beten, mich wie ein blödäugiger Pfarrer zurechtweisen, nein, das hat keine Art. Denn ich hab gerade Verstand genug, wenn ich auch nicht in dem Maße die reine Klugheit bin wie zum Beispiel unser Aapo da. Juhani.—¡Callaos de una vez! No soporto que ruegues a Dios por mí y me eches prédicas como pastor de ojos de cordero. Todavía me queda un poco de buen sentido, aunque no sea yo un ejemplo de sabiduría como nuestro Aapo. 04126
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AAPO: Gott bessers! Ich bin ja nicht einmal klug genug. Aapo.—¡Pobre de mí! Mucho me falta para ser sabio, bien lo sabe Dios. 04127
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JUHANI: Die reine Klugheit, die reine Klugheit! Mach deine Futterluke zu, sonst kriegst du mit diesem Knochen was auf den Rüssel, und noch ein bißchen besser als gestern. Das sag ich dir, und nun hör ich mit Essen auf, denn mein Ranzen ist voll. Juhani.—Sí, un ejemplo de sabiduría, y cierra la boca si no quieres que te la cierre yo de un puñetazo y te quede peor que ayer, te lo advierto. ¡Puaff! Y dejo de tragar porque ya tengo la andorga llena. 04128
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TIMO: Ich wette, wir sind alle satt wie Pferdebremsen. Timo.—Me parece que todos estamos hartos como abejorros. 04129
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EERO: Warum seh ich denn eigentlich die Badestube nicht? Eero.—Ahora que me doy cuenta, ¿dónde está la sauna, que no la veo? 04130
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JUHANI: Was will so ein Knirps? — Ja aber — die Badestube ist wohl in die Hölle gefahren! Juhani.—¿Qué puede ver una peonza como tú? Pero... ¡si se ha ido al quinto infierno! 04131
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EERO: Nein, aber auf feurigem Wagen gen Himmel! Eero.—Nada de eso: al cielo sobre un carro de fuego. 04132
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JUHANI: Sollte sie verbrannt sein? Juhani.—¿Se habrá quemado? 04133
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EERO: Woher soll ich das wissen? Was habe ich damit zu schaffen? Das ist die Badestube des Jukola-bauern und nicht meine. Eero.—¡Qué sé yo! No es cosa que me importe, puesto que es la sauna del amo de Jukola y no la mía. 04134
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JUHANI: Und doch hat auch Eeros Leib gestern abend ein Bad genommen, wenn ich mich recht entsinne. Ja, ja, alles nur dem Wirt auf die Schultern geladen; das kann ich mir denken. Aber laßt uns nachsehen. Wo ist denn meine Mütze? Laßt uns nachsehen, Brüder. Ach, ich weiß ja, unsre Badestube ist zu Asche geworden. Juhani.—Pero, si no me engaño, el cuerpo de Eero tomó en ella un buen baño ayer. Claro, claro, es muy bonito echarlo todo a la espalda del amo. Vamos a ver qué ha pasado. ¿Dónde está mi gorro? Pues sí, hermanos, observo que nuestra sauna ha quedado reducida a cenizas. 04135
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Sie gingen hinaus, um nachzusehen, wie es mit der Badestube stand. Da war nichts übrig als der schwarze Steinofen und verkohltes Holz. Und die Brüder schauten das Bild der Zerstörung eine Weile mit verdrießlichen Mienen an und kehrten schließlich in das Haus zurück. Zuletzt kam Juhani mit zwei eisernen Türangeln in der Hand, die er zornig auf den Tisch warf. Salieron a ver qué había sido de la sauna y comprobaron que no quedaban de ella más que las paredes ennegrecidas del horno y los escombros humeantes. Llenos de pena, contemplaron los hermanos aquel cuadro desolador, y finalmente volvieron a la casa. Juhani entró el último con dos goznes que tiró muy enfadado sobre la mesa. 04136
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JUHANI: So, nun ist der Jukolahof ohne Badestube. Juhani.—¡Bueno! Ya está Jukola sin sauna. 04137
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EERO: »Und ein Hof ohne Badestube taugt nichts«, hat Juhani gesagt. Eero.—Juhani dijo que una granja sin sauna no es nada. 04138
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JUHANI: Timo hat den lieben Ofen zu stark geheizt, und da sind die trauten, rußigen Balken und Wände, in denen wir das Licht der Welt erblickt haben, zu Asche verbrannt. Timo hat zu wüst eingeheizt, sage ich. Juhani.—Timo se excedió calentando aquel querido horno y en cenizas se convirtieron las adoradas vigas ennegrecidas y las paredes a cuyo resguardo todos vimos la luz. Digo que Timo caldeó mucho la sauna. 04139
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TIMO: Wie befohlen, wie befohlen; das wirst du wohl wissen. Timo.—Pero fue por orden tuya, y tú lo sabes. 04140
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JUHANI: Zum Teufel mit deinen Befehlen! Ich sage nur, jetzt haben wir keine Badestube mehr, und das ist eine ärgerliche Sache. Häuserbauen macht kein Brot. Juhani.—¡Vete al diablo con la orden! Menuda gracia habernos quedado sin sauna. ¡Con el trabajo que cuesta construir una! ¡Y la construcción no es precisamente lo que da pan! 04141
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AAPO: Eine ärgerliche Geschichte, ja; aber die Badestube war doch alt, die Ecken waren voll Löcher. Und dann hast du ja gestern selber beschlossen, eine neue zu bauen. Aapo.—Sí que es un fastidio, sí. Pero la pobre era vieja y tenía las esquinas llenas de rendijas. Tú mismo dijiste ayer que teníamos que construir una nueva. 04142
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JUHANI: Gewiß war sie alt und die Balken durch und durch vermorscht, aber dies Jahr und vielleicht auch nächstes hätte sie sich mit Mühe noch gehalten. Der Hof kann noch nichts für Badestuben ausgeben; zunächst müssen wir mal die Äcker, die Äcker vornehmen. Juhani.—No niego que era vieja y que los troncos estaban requemados hasta la médula; pero hubiera aguantado aún un par de años más. La granja no tiene medios para meterse en construcciones. Habrá que empezar por los campos. 04143
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TUOMAS: Den Äckern gehts von dir aus jedenfalls genauso wie voriges Jahr der prächtigen Aronwiese, deren saftiges Gras wir ohne einen Sensenstreich haben verkommen lassen. Aber du wolltest es ja so. Stets, wenn ich dich ans Mähen erinnerte, sagtest du: »Wir warten noch ein bißchen. Das Gras wächst noch, daß es raschelt.« Tuomas.—Contigo les pasará a los campos lo mismo que le pasó el verano pasado a la hermosa pradera de Aroniitty, donde echamos a perder aquel heno que daba gloria mirarlo, sin que recibiera un solo golpe de hoz. Ésa fue tu voluntad. Sin embargo, cuando te recordaba aquella siega, tú contestabas: «Todavía estamos a tiempo, aún crece la hierba; se la oye crecer.» 04144
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JUHANI: Das ist geschehen und wird nicht dadurch besser, daß du davon redest. Die Aronwiese wächst im kommenden Sommer um so üppiger. — Wer kommt denn dort über den Acker auf unser Haus zu? Juhani.—Ésa es ya una historia vieja, y tu palabrería no remediará lo hecho. El año que viene crecerá el heno más abundante. Pero... ¿quién es ese hombre que se acerca a nuestra casa por allí, por el campo? 04145
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TUOMAS: Der Schöffe Mäkelä. Was will denn der? Tuomas.—Es el asesor Mäkelä. ¿Qué tripa se le habrá roto? 04146
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JUHANI: Ich glaube, jetzt ist der Teufel los. Der kommt im Namen der Krone und wahrscheinlich wegen der verdammten Rauferei mit den Burschen von Toukola. Juhani.—El diablo anda suelto. Seguro que viene en nombre de la ley a causa de la maldita pelea con esos bigardos de Toukola. 04147
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AAPO: In der letzten Prügelei haben wir das Gesetz auf unsrer Seite, aber in der vorhergehenden heißt es sich vorsehen. Laßt mich nur machen, ich will ihm die Sache auseinandersetzen. Aapo.—Por lo que se refiere a la última trifulca, la ley está a nuestro favor; pero si se trata de la agarrada anterior, hay que ir con pies de plomo. Dejad que yo le exponga la situación. 04148
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JUHANI: Aber ich, euer ältester Bruder, will auch < reden dürfen, wo es sich um was Gemeinschaftliches handelt. Juhani.—Como hermano mayor que soy, quiero tener también voz, puesto que se trata de nuestro interés común. 04149
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Aapo: Nimm dich aber in acht, daß du uns nicht hineinredest, wenn es nötig wird, daß wir uns ein bißchen um den Brei herumschlängeln. Aapo.—Está bien, pero procura no comprometernos; será mejor obrar con un poco de astucia. 04150
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JUHANI: Ich weiß schon. Juhani.—Lo sé. 04151
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Herein trat Mäkelä, der brave, wohlwollende Schöffe. Doch kam er in einer ändern Angelegenheit, als die Bruder vermuteten. Entró Mäkelä, el competente y benévolo asesor. Su visita se debía a otra causa muy distinta de la que suponían los hermanos. 04152
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MÄKELÄ: ’n Tag! Mäkelä.—¡Buenos días! 04153
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Die Brüder: ’n Tag! Los hermanos.—¡Buenos días! 04154
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MÄKELÄ: Was für Scheußlichkeiten muß ich sehen? Jungens! wie schaut ihr denn aus? Zerfetzt, blau-scheckig, schorfig und Lumpen um den Kopf! Zum Gotterbarmen! Mäkelä.—¿Pero qué horrores son estos que estoy viendo? ¿En qué os habéis metido, muchachos? Desolladuras, mora tones, cortaduras, la cabeza llena de chichones... ¡Pero criaturas! 04155
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JUHANI: »Der Hund leckt sich selbst die Wund!«, laßt die Wölfe allein fertig werden. Steht Ihr deswegen in der Stube? Juhani.—«El perro se lame sus propias heridas»; pero ya pueden irse preparando los lobos. ¿A esto debemos ahora su visita? 04156
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MÄKELÄ: Was weiß ich davon? Ihr habt euch wohl gegenseitig zerhackt? Schämt euch! Mäkelä.—¿Y yo qué sabía de esto? ¿Cómo es posible que unos hermanos se maltraten así? ¡Qué vergüenza! 04157
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JUHANI: Ihr irrt Euch, Mäkelä. Die Brüder sind wie Engel zueinander gewesen. Das ist das Werk der Nachbarn. Juhani.—Se equivoca usted, Mäkelä. Los hermanos se portan como ángeles. Todo esto que usted ve es obra de los vecinos. 04158
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MÄKELÄ: Wer hats denn getan? Mäkelä.—Entonces, ¿quién lo ha hecho? 04159
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JUHANI: Die guten Nachbarn. Aber darf ich fragen, weshalb Ihr uns besucht? Juhani.—Nuestros queridos vecinos. ¿Pero puede saberse por qué razón ha venido a visitarnos? 04160
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MÄKELÄ: Aus sehr ernstem Grund. Kinder, Kinder! Jetzt ist der Tag des Schreckens für euch gekommen. Mäkelä.—Por una razón grave. Muchachos, muchachos, ha llegado para vosotros el día de la desgracia. 04161
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JUHANI: Was ist denn das für ein Tag? Juhani.—¿Y qué día es ése? 04162
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MÄKELÄ: Der Tag der Schande. Mäkelä.—El día de la vergüenza. 04163
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JUHANI: Und wann soll der kommen? Juhani.—¿Y cuándo amanecerá ese día? 04164
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MÄKELÄ: Ich habe strengsten Befehl vom Propst, euch nächsten Sonntag ins Kirchdorf zu bringen. Mäkelä.—He recibido del pastor la orden formal de conduciros a la iglesia el domingo que viene. 04165
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JUHANI: Was will er denn im Kirchdorf von uns? Juhani.—¿Pero para qué nos quiere en la iglesia? 04166
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MÄKELÄ: Euch in den Fußblock setzen, wenn ihrs wissen wollt. Mäkelä.—Hablando claro, para exponeros en los cepos. 04167
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JUHANI: Und weshalb? Juhani.—¿Por qué motivo? 04168
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MÄKELÄ: Wegen mancherlei. — Ihr elenden Narren, ihr habt dem Kantor ein Fenster eingeschlagen und seid ihm wie Wölfe ausgerissen! Mäkelä.—Tiene muchos motivos. ¡Pobres tontos! Rompisteis una ventana del chantre y huisteis como lobos. 04169
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JUHANI: Weil er uns wie ein wilder Wolf zugerichtet hat. Juhani.—El chantre nos arrancaba el pellejo como un lobo rabioso. 04170
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MÄKELÄ: Was hat euch denn aber der Propst getan? Mäkelä.—¿Y qué os ha hecho el pastor? 04171
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JUHANI: Keinen Flohstich weh. Juhani.—Ni una picadura de pulga. 04172
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MÄKELÄ: Und trotzdem habt ihr ihn verspottet und durch die unverschämte Schwatzbase, die Schröpfer -Kaisa, beschimpft. Die gröbsten Unflätigkeiten habt ihr ihm durch das fürchterliche Rajamäki-Regiment geschickt und dem ehrwürdigen Mann, dem Seelen-hirten der Gemeinde, reine Sauereien zum Gruß entboten. Ist das nicht eine unglaubliche, freche Dreistigkeit? Mäkelä.—Y, sin embargo, vosotros le habéis puesto en solfa y ultrajado por medio de Kaisa, la de las ventosas, esa deslenguada y sinvergüenza. A modo de saludo habéis enviado, por medio del horrible Regimiento de Rajamáki, obscenidades y porquerías sin cuento, ¡a él, un hombre tan respetable!, ¡a nuestro querido pastor! ¡Sois unos atrevidos impertinentes! 04173
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JUHANI: »Wahr ists, aber noch zu beweisen«, sprach der Kakkinen-Jaakko. Das sag ich aber nicht. Juhani.—«Es verdad, pero falta probarlo», como dijo el otro, que no yo. 04174
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MÄKELÄ: Jetzt, sollt ihr aber wissen, trifft euch unsres Propstes schwerste Strafe. Jetzt kennt er kein Erbarmen mehr. Mäkelä.—Pues bien, habéis de saber que nuestro pastor se vengará cumplidamente de vosotros. Será implacable. 04175
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AAPO: Setzt Euch, Mäkelä, so wollen wir die Sache etwas ausführlicher und eingehender besprechen. — Seht mal: kann uns der Propst für die Lügen der Rajamäki-Kaisa in den Block schrauben? Nie und nimmer! Erst müßte auf gesetzlichem Wege festgestellt werden, was wir gesagt und inwiefern wir ihm die Ehre beschnitten haben. Aapo.—Siéntese, Mäkelä, y hablemos de este asunto con calma y en profundidad. Examine este punto: ¿acaso el pastor podrá encastrarnos en los cepos sólo por los chismorreos de una mujer como Kaisa? ¡Nunca jamás! Antes tendrá que determinar, con arreglo a la ley, lo que se ha dicho y cómo se ha ofendido su honor. 04176
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JUHANI: »Erst die Sach beschauen, dann den Mann verhauen«, das ist selbstverständlich. Juhani.—«Antes de pegar, mira dónde das», eso ya se sabe. 04177
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MÄKELÄ: Aber eine andre Frage: die Geschichte mit dem Lesen. Die gibt ihm ja nach dem Kirchenrecht eine beträchtliche Macht, die er jetzt in seinem Zorn sicherlich gegen euch zur Anwendung bringen wird. Mäkelä.—Pero es que además hay otra cosa: ¡las lecciones de lectura! Según la ley de la Iglesia, el pastor tiene amplias atribuciones al respecto, y las usará contra vosotros en su justa cólera. 04178
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JUHANI: In dieser Sache steht Gottes Verordnung und Gesetz auf unsrer Seite und tritt solchem Plan entgegen. Seht Ihr, schon im Mutterleibe hat Er uns so harte Köpfe gegeben, daß es uns unmöglich ist, lesen zu lernen. Was soll man machen, Mäkelä? Die Geistesgaben sind hienieden ganz ungleich verteilt. Juhani.—Por lo que toca a la lectura, podemos invocar el orden y la ley de Dios, que ha querido que todos nuestros esfuerzos resulten inútiles. Verá. Ya en el vientre de nuestra madre nos dio tan pocas luces, que nos resulta imposible aprender a leer. ¿Qué culpa tenemos nosotros, Mäkelä, de que los frutos del espíritu estén tan mal repartidos en este mundo? 04179
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MÄKELÄ: Daß eure Köpfe besonders hart wären, ist bloße Einbildung von euch. Fleiß und tägliche Übung überwinden schließlich alles. — Euer Vater war einer der besten Leser. Mäkelä.—¡Venga ya! Estáis equivocados si creéis que sois tan duros de mollera. La aplicación y la perseverancia todo lo pueden. Ahí tenéis a vuestro padre, que era uno de los mejores lectores del contorno. 04180
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AAPO: Aber unsre Mutter kannte keinen einzigen Buchstaben und ist doch eine rechtschaffene Christin gewesen. Aapo.—Pero nuestra madre no sabía ni la A, y a pesar de ello fue una buena cristiana. 04181
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JUHANI: Und hat ihre Söhne in der Furcht Gottes erzogen und gezüchtigt. Gott segne die Alte! Juhani.—Que crió y educó a sus hijos en el temor de Dios. ¡El Señor la bendiga! 04182
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MÄKELÄ: Hat sie nicht versucht, euch durch andre Leute vorwärtszuhelfen? Mäkelä.—¿No hizo nada por que alguien os diese instrucción? 04183
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JUHANI: Sie hat versucht, was sie konnte. Sogar mit Föhrichtmuttchen hat sies versucht. Aber heftig, wie die war, mußte sie uns immer gleich prügeln, und da wurde ihre Stube für uns schrecklicher als eine Trollhöhle. Zuletzt sind wir auch gar nicht mehr hineingegangen, obwohl sie uns schlugen wie glühendes Eisen. Juhani.—Hizo cuanto pudo. Se sirvió de la Vieja del Pinar, pero esta mujer, que tiene un genio de mil diablos, pronto empezó a molernos a palos, y su cabaña llegó a darnos tanto miedo como la cueva de un ogro. ¿Y qué pasó? Que acabamos por no volver más, aunque buenas palizas nos costó. 04184
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MÄKELÄ: Damals wart ihr auch noch unverständig, aber jetzt steht ihr als Männer da. Und ein vernünftiger, gesunder Mann kann, was er will. Darum zeigt dem Propst und der ganzen Welt, was Mannhaftigkeit vermag. — Über dich aber, Aapo, der du so viel Verstand hast und dem auch diese und jene Kenntnisse nicht fehlen, dessen sichres Gedächtnis alles Sehens- und Hörenswerte behält, über dich muß ich mich wundern, daß du es noch nicht anders angefangen hast. Mäkelä.—Bueno, entonces erais unos muchachos sin sentido; pero ahora sois unos hombres hechos y derechos, y un hombre fuerte y sano llega hasta donde se propone. Así que demostradle al pastor y a todo el mundo de lo que es capaz todo un hombre. No me explico cómo tú, Aapo, que eres tan sensato, que no andas corto de conocimientos y que retienes en la memoria todo lo que has visto y oído, no has cambiado ya de conducta. 04185
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AAPO: Ich weiß doch nur wenig. Na ja, dies und jenes, ja. Unser seliger blinder Oheim erzählte uns ja vielerlei, aus der Heiligen Schrift, von seinen Seereisen und vom Bau der Welt, und da haben wir stets andächtig zugehört. Aapo.—La verdad es que sé muy pocas cosas. Sí, bueno, alguna idea tengo. Nuestro difunto tío, el ciego, nos contaba muchas historias, nos hablaba de la Biblia, de sus viajes por mar, de la estructura del universo, y siempre le escuchábamos embebidos. 04186
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JUHANI: Mit gespitzten Ohren, wie die Hasen, haben wir zugehört, wenn der Alte von Moses, von den Kindern Israel, von den Ereignissen im Buch der Könige, von den Wundern der Offenbarung redete. »Und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln der Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen.« Herr-jesses! Wir kennen viele Wunder und Dinge, wir sind ja nicht ganz so wilde Heiden, wie man glaubt. Juhani.—Escuchábamos con las orejas tiesas como las de las liebres cuando nos hablaba de Moisés, de los hijos de Israel, de los hechos escritos en el Libro de los Reyes, y de los prodigios del Apocalipsis. «Y el ruido de sus alas como estruendo de carros que corren al combate.» ¡Válgame Dios, los milagros y las cosas que sabemos! No somos unos paganos tan salvajes como la gente cree. , 04187
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MÄKELÄ: Aber mit dem Abc-Buch müßt ihr anfangen, wenn ihr rechtmäßige Glieder der christlichen Gemeinde werden wollt. Mäkelä.—Pero si queréis ser miembros de la grey cristiana, habéis de empezar por el abecedario. 04188
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AAPO: Mäkelä, dort auf dem Brett seht Ihr sieben Fibeln, die in Hämeenlinna gekauft sind und die beweisen, daß wir nach Wissen streben. Der Propst soll nur noch etwas Geduld mit uns haben, dann glaube ich, aus unsrer Sache keimt, sproßt und wächst noch was. Aapo.—Mäkelä, vea usted en ese estante siete cartillas compradas en la ciudad, lo cual demuestra que queremos instruirnos. Si el pastor se dignara tener un poco de paciencia, creo que algo sacaríamos en claro. 04189
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JUHANI: Geduld soll er haben, dann will ich ihm den Zehnten doppelt bezahlen, und nie soll ihm zur gesetzlichen Zeit ein gebratener Vogel im Napfe fehlen. Juhani.—Sí, que tenga un poco de paciencia. Yo le pagaré el diezmo dos veces, y mientras dure la temporada de caza, no le faltará en la olla carne de pájaro joven. 04190
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MÄKELÄ: Da helfen, glaube ich, Bitten und schöne Versprechungen nichts, wenn ich an seinen eifrigen und gerechten Zorn wider euch denke. Mäkelä.—Mucho me temo, cuando pienso en la cólera del pastor contra vosotros, tan violenta como justa, que los ruegos y las promesas no sirvan de nada. 04191
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JUHANI: Was will er und was wollt Ihr denn dann von uns? Schön! Kommt nur mit siebzig Männern her, dann soll das Blut spritzen. Juhani.—¿Pues qué esperan él y usted de nosotros? ¡Está bien! Venga con setenta hombres, y aun así correrá la sangre. 04192
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MÄKELÄ: Sagt mir doch aber, wie ihr es anfangen wollt, um die Fibel und den kleinen Katechismus zu lernen, wies unser Propst an erster Stelle bestimmt hat? Mäkelä.—Pero decidme, chicos, ¿cómo pensáis aprender la cartilla y el catecismo, que es el fin primordial que persigue nuestro pastor? 04193
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JUHANI: Wir wollens zu Hause beim Föhrichtmutt-chen und ihrer Tochter Venla versuchen. Sie verstehen sich beide gut aufs Lesen. Juhani.—Lo intentaremos aquí, en casa, con la ayuda de la Vieja del Pinar o de su hija Venia, puesto que las dos saben leer muy bien. 04194
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MÄKELÄ: Ich will eure Absicht dem Propst mitteilen. Aber geht, wenn euch euer eigner Friede lieb ist, zu ihm und bittet ihn wegen eures frechen Benehmens um Verzeihung. Mäkelä.—Siendo así, le comunicaré al pastor vuestras intenciones. Sin embargo, por vuestro propio bien, id a pedirle perdón por vuestra lamentable conducta. 04195
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JUHANI: Den Paragraphen wollen wir uns überlegen. Juhani.—Lo pensaremos. 04196
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MÄKELÄ: Tut, was ich euch sage, und denkt daran: wenn er nicht aufrichtigen, unermüdlichen Fleiß an euch bemerkt, dann sitzt ihr eines schönen Sonntags im Fußblock, im Fußblock an der Kirchenmauer. Nun wißt ihrs. Lebt wohl! Mäkelä.—Haced lo que os aconsejo, y tened en cuenta que si el pastor no advierte que estáis dispuestos a aplicaros, os veremos un domingo sentados en los cepos a la entrada de la iglesia. Esto es lo que os digo; y ahora, adiós. 04197
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JUHANI: Lebt wohl, lebt wohl! Juhani.—¡Adiós, adiós! 04198
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Tuomas: War das dein voller Ernst, daß du vom Föhrichtmuttchen und der Venla anfingst und fast zur Hälfte versprachst, wir würden vor dem Propst zu Kreuze kriechen? Tuomas.—Oye, Juhani, ¿hablabas en serio cuando le dijiste lo de la vieja y de Venia? ¿Hablabas en serio cuando casi llegaste a prometerle que iríamos a arrodillarnos ante el pastor? 04199
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JUHANI: Von Ernst keine Spur und keine Spur von wirklicher Absicht. Ich habe das nur so geredet, um Zeit zu gewinnen. Das Föhrichtmuttchen und Venla sollten unsre Buchstabierhölzer fuhren! Da lachten ja alle Schweine in Toukola. Ihr habt gehört, man droht uns ernstlich mit dem Fußblock, mit dem Schandbal-ken. Tausend Teufel! Soll denn der Mensch nicht nach seiner eignen Kappe in Frieden leben dürfen, wenn er keinem im Wege steht und keinem was von seinem Recht nimmt? Wer kann denn das verwehren? Aber ich sag es noch einmal: Pfaffen und Beamte mit ihren Büchern und Protokollen sind die bösen Geister des Menschen. — Ach, verflucht sei dieser Tag! So treffen uns jetzt über und über die Keulenschläge des Unglücks und die Bosheiten der Menschen. Ich möchte mit dem Kopf gegen die Wand rennen. Oh, du schwarzer Gehörnter! Venla hat uns einen Korb gegeben; ein giftiges Spottlied haben sie auf uns gemacht, der Kantor hat uns gepeinigt wie der Leibhaftige. Die Burschen von Toukola haben uns zerhackt wie Heideland, unsre Rucken sind gespickt worden wie Weihnachtsbraten, und wiejulböcke spazieren wir als einäugige Kobolde umher, mit Lumpen um den Kopf. Und weiter? Unser Elternhaus steht ohne den einzigen Festgenuß des Armen, ohne den zischenden Dampf des Sauna-ofens da. Dort glimmt und qualmt ja die Asche unsrer lieben alten Badestube. Und nun fehlt bloß noch das schlimmste der Gespenster. Hmmh! Mit zehn Löchern grinst uns aus dem Kirchenvorhaus der Fußblock entgegen. Hagel und Blitz! Wenn einem eine solche Horde Quälgeister nicht das Bartmesser an die Gurgel setzt, dann weiß ichs nicht. Oh, du gehörnter Ochse! Juhani.—¡Qué iba a hablar en serio! Se lo dije para ganar tiempo. ¿De modo que la Vieja del Pinar o Venia guiando nuestros palitos de lectura? Todos los cerdos de Toukola se reirían de nosotros. Pero ya lo habéis oído: nos amenaza seriamente el cepo, la horca de la vergüenza. ¡Maldita sea! ¿Es que no va a poder uno vivir a gusto y tranquilo en su propia casa sin molestar ni ofender a nadie? ¿Quién podría impedirlo? Pero lo digo y lo redigo: los pastores y los funcionarios con sus legajos y sus protocolos son demonios de la humanidad. ¡Ay de ti, cerdo negro! ¡Día maldito! Todas las desgracias y bajezas de este mundo se nos vienen encima de golpe y porrazo, y os aseguro que de buena gana me daría de calamorradas contra la pared. ¡Oh, tú, buey negro! Venia nos ha hechado con cajas destempladas, nos han cantado una canción poniéndonos verdes, el chantre nos ha torturado como el diablo en persona, los bestias esos de Toukola nos han dejado como un terreno artigado, nos han sacrificado como a cochinillos en Navidad, y henos aquí como pobres andrajosos y maltrechos pidiendo caridades. ¿Y ahora qué? Nuestra casa carece del único regalo del pobre, del vapor cálido de nuestra vieja y querida sauna, cuyos escombros humean y se consumen bajo las cenizas. ¡Y por si fuera poco, viene la peor de las atrocidades! ¡Hum! Los cepos nos miran burlándose de nosotros por sus diez agujeros, desde el atrio de la iglesia. ¡Mundo amargo! Si este montón de desgracias no llevan a un hombre a abrirse la garganta con una navaja, ¿qué más hace falta? ¡Por los cuernos del diablo! 04200
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EERO: Da erinnerst du dich nicht ganz richtig. Der Fußblock hat keine zehn Löcher. Eero.—Andas mal de memoria; los cepos no tienen diez agujeros. 04201
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JUHANI: Wieviel denn? Juhani.—¿Ah, no? ¿Pues cuántos tienen? 04202
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AAPO: Wieviel Sterne im großen Bären, wieviel Jungen in Jukola? Eero.—¿Cuántas estrellas tiene la Osa Mayor? ¿Cuántos son los hijos de Jukola? 04203
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JUHANI: Sieben Stück sind wir. Also sieben Löcher und sieben Jungen. Na, um so toller. Sieben Löcher! Immer toller! Da seht ihr, wie die Menschen und das böse Schicksal in einer Reihe gegen uns stehen. Sieben Löcher, so groß wie im Mühlstein! Welch ein Spott des harten Schicksals! Aber laßt sie nur alle Pfeile ihres Grimms auf uns abschießen, wir drücken unsre verärgerten Herzen stahlhart zusammen. Laßt sie aus allen Ecken wie die Schlangen ihr Gift nach uns zischen, laßt den Himmel reine Galle auf uns regnen, wir machen die Augen zu, beißen die Zähne aufeinander, brüllen wie wilde Ochsen und stürzen uns auf sie. Und zerrte man uns zuletzt durch die Gewalt der Krone in die Fußzange, dann säße ich mit der größten Freude im Klotze. Juhani.—Somos siete muchachos. Por lo tanto, siete agujeros y siete muchachos. ¡Bueno, peor que peor! 04195:¡Siete agujeros, para mayor sarcasmo! ¡Aquí tenéis la prueba de cómo la mala suerte y los hombres se ensañan con nosotros! ¡Siete agujeros grandes y redondos como el ojo de la rueda del molino! Ya es demasiada burla por parte de la suerte. Pero qué importa. Que nos arrojen todos los dardos de su rabia: nuestro corazón atormentado se volverá más duro que el acero refulgente; que viertan de todas partes contra nosotros su veneno como serpientes, y que nos caiga del cielo pura bilis, que nosotros les haremos frente con los ojos cerrados, rechinando los dientes y mugiendo como bueyes furiosos. Y aunque finalmente nos torturasen en los cepos con la fuerza de la ley, allí permanecería yo con alegría. 04204
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AAPO: Warum denn mit Freude? Aapo.—¿Por qüé con alegría? 04205
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JUHANI: Du verstehst ja die Richtergewalt des Zornes nicht, mein Lieber. Die Rache ließe mich alle Schande vergessen. Und auf die Schande haben sies ja abgesehen. Der Gedanke, unserm Herrn Propst mal Blut abzuzapfen, sollte meinem zornigen Mut schmecken wie Honigtau. Und ein Messer oder eine Flinte nähme ich nicht dazu, nein, ich schlüge ihm meine Krallen und Zähne in den Hals wie ein Wolfluchs. In Stücke, in tausend Stücke zerrisse ich ihn und schleckte so meine süße Rache. So machte ichs, und wenn ich zehn Leben hätte und jedes Leben zehn Jahre lang in einem Nagelfaß gerollt würde. Das wäre ja nichts gegen die Wollust meiner Rache. Juhani.—Tú no conoces, hermano, el poder del odio. La idea de la venganza me hará olvidar toda la vergüenza, puesto que lo que ellos quieren es avergonzarnos. Sólo pensar que me beberé la sangre del señor pastor, tendrá para mi ánimo envenenado el sabor de la miel. Y no utilizaré cuchillo ni escopeta, como hizo aquél; le desgarraré la garganta con las uñas y los dientes como un lobo. Lo haré mil pedazos, y entonces saborearé de veras la miel de la venganza. Lo haré como lo digo, aunque tuviera diez vidas y en cada una me viese atormentado en un barril erizado de clavos. Esto no sería nada comparado con el placer de la venganza. 04206
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AAPO: Du wühlst dein ganzes Inneres um und um. Armer Bruder, begieß den feuerschäumenden Kessel deines Herzens mit kühlem Wasser aus dem murmelnden Bach der Geduld, der sacht geschlängelt durch die Wiese zieht. Aapo.—Tú mismo te estás revolviendo los malos humores. ¡Pobre hermano! Aplaca el fuego de tu corazón con el agua fresca sacada del rumoroso río de paciencia que fluye mansamente a través de la pradera. 04207
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SIMEONI: Dein Gesicht ist ja pechschwarz, und blutigrot und stechend rollen deine Augen. Hab Erbarmen mit dir. Simeoni.—Tienes la cara más negra que la pez, y tus ojos enrojecidos parece que van a salirse de las órbitas. ¡Apiádate de ti mismo! 04208
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TUOMAS: Gewiß rächen wir uns, wenn man uns auf den Stuhl der Schande setzt. Aber unser Herz habe Frieden, solange das nicht geschehen ist! Noch ist ja nicht alle Hoffnung dahin. Tuomas.—¿Duda alguien de que nos vengaremos si nos sientan en el banquillo de la infamia? Pero no perdamos el rumbo entre tanto. Aún queda alguna esperanza. 04209
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JUHANI: Aus einem einzigen Winkel der Welt leuchtet uns noch die Sonne des Friedens. Der Ilvessee dort am Abhang des Impivaara ist der Hafen, zu dem wir aus den Stürmen fortsegeln. Jetzt bin ich entschlossen. Juhani.—Sólo queda un rincón en la tierra donde el sol de paz pueda brillar para nosotros. En el lago de Ilvesjárvi, allá al pie de Impivaara, está el puerto donde podremos navegar al abrigo de la tempestad. Estoy decidido. 04210
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LAURI: Das war ich schon voriges Jahr. LAURI: Sen tein minä jo menneenä vuonna. 04211
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EERO: Ich folge euch bis in die tiefste Höhle des Impivaara, wo, wie es heißt, der alte Bergtroll mit seiner hohen Mütze aus hundert Lammfellen Pech siedet. Eero.—Yo os seguiré también a la más profunda caverna de Impivaara, donde se cuenta que el viejo de la montaña hace hervir la pez, tocado con un gorro de cien pieles de cordero. 04212
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TUOMAS: Dahin wollen wir alle ziehen. Tuomas.—Iremos todos. 04213
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JUHANI: Dahin ziehen wir und bauen uns eine neue Welt. Juhani.—Y allí construiremos un nuevo mundo. 04214
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AAPO: Sollte uns die Hand der Obrigkeit dort nicht erreichen? Aapo.—¿No nos pondrá allá la autoridad la mano encima? 04215
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JUHANI: Der Wald schützt sein Getier. Dort sind wir erst, wo wir hingehören. Tief bis ins Innere der Erde vergraben wir uns da wie die Maulwürfe mit ihren winzigen Augen. Und wenn sie Lust haben, uns auch da noch nachzustellen, dann sollen sie erfahren, was geschieht, wenn man sieben Bären in ihrem Bau stört. — Jetzt zum Gerber und den Handel schriftlich abgemacht. Auf zehn Jahre mag unser Hof in andre Hände übergehn. Juhani.—El bosque protege a sus criaturas. Allí estaremos en nuestra casa, nos hundiremos en lo profundo de la tierra, como los topos de ojos diminutos, y si quieren ir a buscarnos allí, conocerán las consecuencias de hostigar a siete osos en su guarida. Vamos, pues, a casa del curtidor para arreglar el acuerdo. Durante diez años nuestra hacienda cambiará de manos. 04216
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SIMEONI: Ich sehne mich auch nach einer Kammer des Friedens. Brüder, eine neue Heimat und ein neues Herz wollen wir uns im Schoß der Wälder schaffen. Simeoni.—Yo también anhelo un refugio de paz. Vamos, hermanos, a crearnos un nuevo hogar y un espíritu nuevo en el corazón del bosque. 04217
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JUHANI: Alle wie ein Mann! Juhani.—¡Todos de acuerdo! 04218
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AAPO: Wozu entschließt du dich, Timo? Aapo.—¿Qué dices tú, Timo? 04219
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TIMO: »Willst du was sein, bleib nicht allein«, sagt das Sprichwort. Timo.—«¿Dónde va Colás? Donde van los demás», dice el refrán. 04220
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AAPO: Ihr zieht fort, und ich sollte als einsame Föhre auf dem Hof von Jukola Zurückbleiben? Ach, zu fest sind alle Wurzeln und Aste meines Wesens mit euerm Kreis verwachsen. Es sei, und hoffen wir das Beste von diesem Auszug. Ich komme mit. Aapo.—¿Os marcharíais todos y me quedaría yo como un pino solitario en el corral de Jukola? ¡Ah, no! Todas las raíces y las ramas de mi ser están trabadas con las vuestras. Está decidido. ¡Quiera Dios que este cambio sea para bien! Voy con vosotros. 04221
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JUHANI: Sehr gut! Jetzt alle zum Gerber und einen schriftlichen Vertrag gemacht. Alle wie ein Mann! Juhani.—¡Muy bien! Y ahora, marchando a casa del curtidor para hacer un arriendo en toda regla. ¡Todos de común acuerdo! 04222
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Sie brachen zusammen auf, um den Vertrag abzu-schließen, und verpachteten ihren Hof dem Gerber für zehn Jahre. Und schriftlich wurden folgende Punkte vereinbart: Der Gerber eignet und regiert den Hof zehn Jahre lang, die drei ersten ohne jegliche Pacht, danach aber soll er jährlich den Brüdern vierzehn Doppelzentner Roggen entrichten und vor Ablauf der Pachtzeit eine neue Badestube bauen. Frei und überall sollen die Brüder in den Wäldern von Jukola jagen dürfen und jederlei Wild, das nicht gerade Schonzeit hat. Im nördlichen Teil des Hofbereichs, in der Gegend des Impivaara, sollen sie befugt sein zu tun und zu treiben, was ihnen beliebt, sowohl im offnen Land als in den Wäldern. Zu Allerheiligen übernimmt der Gerber den Hof. Aber die Brüder sollen, wenn ihnen der Sinn danach steht, noch den kommenden Winter in ihrem Elternhaus ein Obdach finden. Dies waren die Hauptpunkte im Vertrag. Todos juntos fueron a formalizar el contrato, según el cual cederían su hacienda al curtidor por diez años, de acuerdo con las siguientes cláusulas estipuladas por escrito: el curtidor administraría y llevaría la granja durante diez años, los tres primeros sin pagar renta alguna; pero luego entregaría a los hermanos siete medidas de centeno al año y se comprometería a construir una nueva sauna ¡intes de que expirase el contrato. Los hermanos tendrían derecho a cazar libremente en los bosques de Jukola hasta donde permitieran las leyes. En la parte norte de la finca, lindante con Impivaara, podrían desenvolverse y vivir a su antojo, tanto en los bosques como en las tierras de cultivo. El curtidor entraría en usufructo de la granja el día de Todos los Santos, pero los hermanos podrían permanecer en su casa natal durante todo el invierno próximo. Tales eran las principales cláusulas del contrato. 04223
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Es kam der November, und der Gerber war mit seinem Fuhrwerk auf dem Hof von Jukola und trat das Regiment für die vereinbarte Zeit an. Die Brüder aber lebten, um dem Propst und seinen Sendboten nicht in den Weg zu laufen, diesen Winter vorzugsweise in den Wäldern, auf ihren Schneeschuhen umherstreifend und jagend, und hatten ihr Quartier in der Köhlerhütte auf der Halde am Impivaara. Der eigentliche Umzug mit dem Pferd und den notwendigen Gerätschaften hatte indes noch nicht stattgefunden. Er sollte vorgenommen werden, wenn der Sommer gekommen war. Doch sorgten sie schon für ihre künftige Hütte: fällten Stämme, die bis zum Frühjahr trocknen sollten, und wälzten für den Sokkel Steine auf die stubbenreiche Halde am Fuß des steilen Bergs. Llegó noviembre. El curtidor se presentó en la granja con todas sus pertenencias y se hizo cargo de la explotación de Jukola por el tiempo previsto. Para escapar del pastor y de todos sus mensajeros, los hermanos vivieron casi todo aquel invierno en el bosque, deslizándose sobre los esquís, cazando por la zona y albergándose en la choza del carbonero que dominaba la pradera de Impivaara. La verdadera mudanza, sin embargo, que incluía el caballo y los aperos indispensables, no se produjo hasta llegado el verano. Pero, pensando ya en su futura morada, los hermanos empezaron a derribar árboles para que se fueran secando hasta la primavera, y a acarrear grandes piedras para los basamentos que se asentarían en la parte alta de la pradera bajo la áspera montaña. 04224
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So verging der Winter, und während der Zeit gelangte von dem Propst keinerlei Befehl, keinerlei Mahnung an die Brüder. Wartete er, oder hatte er sie ihrem Schicksal überlassen? Así transcurrió el invierno, durante el cual los hermanos no tuvieron noticia alguna del pastor. No sabían si los esperaba o los había abandonado a su destino. 04225
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Kapitel 05 Capítulo

: |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger|-dan|-spa|-ita|-fra|-epo| - |fin-|swe-|eng-|rus-|est-|hun-|ger-|dan-|spa|-ita|-fra|-epo| (de-es) :
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Das Frühjahr war gekommen, die Schneewehen waren geschmolzen, mild wehte der Wind, die Erde begann zu grünen, und zarte Blätter sprossen an den Birken. Llegó la primavera y se fundieron las nieves. Por entonces, soplaba un viento suave, la tierra empezaba a vestirse de verdor y los abedules a cubrirse de hojas. 05001
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Die Bruder befinden sich auf dem Umzug vonjukola nach dem Impivaara. Sie wanderten den steinigen, geschlängelten Waldweg, die Flinten auf der Schulter und die Ranzen aus Birkenrinde, in denen ihr Schießvorrat steckt, auf dem Rücken. Voran schreitet Juhani mit den beiden großen, bissigen Rüden von Jukola, Killi und Kiiski. Hinter ihnen geht, den Heukarren ziehend, ihr einäugiges Pferd, der alte Valko, von Timo gefahren. Dem Wagen aber folgen mit ihren Flinten und Ranzen die übrigen Brüder und helfen Valko an den schlimmsten Stellen des Wegs. Ganz hinten kommt Eero, und er trägt im Arm den stolzen Hahn von Jukola, von dem sich die Brüder nicht trennen mochten. Sie nahmen ihn als Stundenweiser mit in die Einsamkeit am Impivaara. Auf dem Wagen erblickt man einen Kasten, Fuchs- und Wolfseisen, einen Kessel und darin zwei Eichen-holzschüsseln, eine Kelle, sieben Löffel und andere Geräte der Kochkunst. Über den Kessel war ein rauher, mit Erbsen gefüllter Sack gelegt; und darauf, ganz oben, zappelte und miaute in einem kleinen Beutel die alte Katze von Jukola. — So zogen die Brüder aus dem Elternhaus weg, wanderten niedergeschlagen und still den mühsamen, steinigen Waldweg. Der Himmel war klar, die Luft ruhig, und bergab eilte schon die Sonnenscheibe dem Westen zu. Los hermanos caminan de Jukola a Impivaara por un sendero tortuoso y accidentado a través de los bosques. Llevan la escopeta al hombro y a la espalda la mochila de corteza de abedul, donde guardan las municiones. Juhani va en cabeza acompañado por Killi y Kiiski, los grandes y temibles perros de Jukola. Detrás camina Valko, el viejo caballo tuerto, arrastrando el carro conducido por Timo. Les siguen todos los demás hermanos, con la escopeta al hombro y la mochila a la espalda, prestos a ayudar a Valko en los tramos más difíciles del camino. Eero va un poco detrás, abrazado al soberbio gallo de Jukola, del que los hermanos no han querido desprenderse, para que su canto madrugador les despierte en las soledades de Impivaara. En el carro llevan un arca, cepos para lobos y zorras, una olla y dentro de ella dos soperas de madera de encina, un cazo, siete cucharas y otros utensilios de cocina; sobre la olla, un saco de guisantes y el viejo gato de la casa, enroscado y maullando en una bolsa atada encima del saco. Los hermanos abandonan, pues, la casa natal y caminan apesadumbrados y silenciosos por el escabroso camino del bosque. El cielo es puro, el aire está inmóvil y el sol empieza a inclinarse hacia el ocaso. 05002
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JUHANI: Der Mensch ist ein Seefahrer auf dem stürmischen Meer des Lebens. Ja, und so segeln auch wir jetzt aus den trauten Winkeln des Elternhauses fort, segeln auf unserm Karrenschiff durch unwegsame Wälder der schroffen Insel des Impivaara entgegen. Ach! JUHANI: Ihminen on merenkulkija elämän myrskyisellä merellä. Niinhän mekin nyt purjehdimme armaista syntymänurkistamme pois, purjehdimme vankkurilaivallamme eksyttävien metsien halki Impivaaran jyrkkää saarta kohden. Ah! 05003
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TIMO: Es fehlt ja nicht viel, so wisch ich alte Kröte mir auch Tränen von den Backen. Timo.—Me siento una pobre rana y estoy a punto de echarme a llorar. 05004
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JUHANI: Das wundert mich nicht, wenn ich in dieser kummervollen Stunde in meine eigne Brust schaue. Aber das hilft ja alles nichts, sondern hart muß das Männerherz sein wie weißer Kiesel. Als Pilger ist das Menschenkind auf dieser Erde geboren, drum hat es keine bleibende Stätte hier. Juhani.—Lo comprendo, hermano, dado el estado de mi afligido corazón en este momento tan triste. Pero eso no ayuda nada en este mundo; el corazón humano ha de ser siempre duro como una piedra. El hijo del hombre ha nacido para errar por este mundo sin rumbo fijo. 05005
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TIMO: Es spaziert hier kurze Zeit herum, schwankt und wankt hin und her, bis es zuletzt hintorkelt und krepiert wie die Ratte an der Wand. Timo.—Va de un lado para otro, vacila y avanza, hasta que los pies le fallan y muere como una rata junto a la pared. 05006
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JUHANI: Richtig gesagt, klug geredet! Juhani.—Has hablado con propiedad. 05007
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SIMEONI: Ja, wenn das nur alles wäre; aber dann! Simeoni.—Y si todo fuera eso, pero... ¿y después? 05008
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JUHANI: Kommt die Frage nach unsern Pfunden, wolltest du sagen. Ja! Juhani.—Entonces es cuando viene ese asunto de la Biblia de la mina que se nos ha confiado; supongo que es eso lo que quieres decir. Es verdad. 05009
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TIMO: Dann heißt es ohne List und Hinterhältigkeit: liier bin ich, und hier ist, o Herr, dein Pfund. Timo.—Entonces habrá que ir al grano diciendo: Heme aquí, Señor, y he aquí tu mina. 05010
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SIMEONI: Der Mensch sollte immer an sein Ende denken; aber er ist verstockt. Simeoni.—El hombre debería pensar siempre en su fin, pero se ha empedernido. 05011
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JUHANI: Verstockt, verstockt! ja, das ist nicht zu leugnen. Aber, Herr Gott! so sind wir nun mal alle unterm Himmel. Wir wollen aber versuchen, ernstlich weiterzuleben, wie es sich für gottesfürchtige Männer schickt, wenn wir uns hier erst richtig eingelebt und uns eine warme Friedenshütte geschaffen haben. Laßt uns ein festes Bündnis schließen, Brüder, und alle sündhaften Streiche, allen Haß, allen Zank und alle Feindschaft aus diesem Vogelheim hier verbannen. Weg mit Haß, Zank und Hochmut! Juhani.—Empedernido, sí, empedernido. Eso no lo puede negar nadie. ¡Pero, Dios mío, así somos todos bajo el cielo! Esforcémonos, sin embargo, en vivir como cristianos piadosos cuando estemos en nuestra apacible y tibia morada. Hermanos, hagamos el pacto de expulsar de nuestro nido de pájaros todas las veleidades pecaminosas, todo el odio, la ira y las disputas. ¡Fuera la ira, el odio y el orgullo! 05012
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EERO: Und Prunk. Eero.—¡Y el lujo! 05013
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JUHANI: Ja! Juhani.—¡También el lujo! 05014
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EERO: Und den feinen, sündigen Kleidern. Eero.—¡Y los vestidos fastuosos y provocativos! 05015
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JUHANI: Ja! Juhani.—¡ T ambién! 05016
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EERO: Mit den federnden Kirchenkaleschen und all dem schönen Kirchenklimbim. Eero.—¡Y el carruaje de muelles para ir a la iglesia y los bonitos trajes de los domingos! 05017
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JUHANI: Was? Was sagst du da? Juhani.—¿Cómo? ¿Qué dices? 05018
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SIMEONI: Er stichelt wieder. Simeoni.—Ya empieza otra vez con las bromitas. 05019
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JUHANI: Ich merk es wohl. Hüte dich, ich kriege dich beim Schlafittchen — das heißt, wenn ich mich um Narrengeschwätz kümmerte; aber dann wäre ich ja kein Mann, wahrhaftig kein Mann. — Wie hältst du den Hahn, du verflixter Satansbengel? Weshalb kra-keelt denn das arme Tier? Juhani.—A ver si crees que no me doy cuenta. ¡Verás como te coja por el cogote!... Pero qué puede importarle a un hombre la palabrería de un tontaina. ¡Maldito osezno del diablo! Ten cuidado cómo llevas el gallo, que el pobre animal no hace más que gritar. 05020
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EERO: Ich habe ihm nur den Flügel zurechtgelegt, der hing herunter. Eero.—Le he arreglado el ala que se le caía. 05021
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JUHANI: Wart, ich leg dich auch gleich zurecht. Hüte dich, ich kriege dich beim Kragen. Ihr müßt wissen, daß dieser Hahn im ganzen Sprengel am besten seines Amtes waltet; immer genau und zuverlässig. Zum erstenmal kräht er um zwei Uhr, zum zweitenmal um vier, und dann ists die beste Zeit zum Aufstehen. Dieser Hahn wird uns hier in der Einöde viel Freude machen. — Und dann die Katze hoch oben auf der Fuhre! Ach, du Matti-Junge! Da schaukelst du und wackelst und guckst zum Sack heraus und miaust so kläglich. »Ach, armer Rappen, alter Lappen!« Du hast ja nicht mehr viele Tage hier herumzukrauchen. Deine Augen werden schon ganz matt, und rauh klingt dein Miauen. Aber vielleicht erholst du dich wieder, wenn du dich erst über die feisten Waldmäuse hermachen kannst. Ja, das hoff ich. Ihr, Killi und Kiiski, tut mir aber von allen doch am meisten leid. Wie wir selbst seid ihr auf Jukola empfangen, geboren und aufgewachsen, wie unsre eignen Brüder aufgewachsen. Ach, was schaut ihr mich so glühend an. Ja, Killi, ja, mein lieber Kiiski, ja! Und den Schwanz schwingt ihr so vergnügt! Ihr wißt freilich nicht, daß wir jetzt unser schönes Vaterhaus verlassen. Ach, ihr Ärmsten! Ich muß weinen, weinen muß ich. Juhani.—Yo sí voy a arreglarte a ti. Verás como te retuerza el pescuezo... A ver si te enteras de que es el gallo del contorno que mejor cumple con sus obligaciones: siempre puntual y seguro. Su primer canto es a las dos, y el segundo a las cuatro, que es la hora buena para levantarse. Ese gallo nos distraerá mucho aquí, en los grandes bosques. ¿Y qué hace el gato ahí arriba, en lo más alto del cargamento? ¡Nuestro pobre Matti, cómo asoma la cabeza y maúlla que da pena! Y es que «para el abuelo, todo son duelos». Pocos días te quedan de corretear por esta tierra; se te han oscurecido los ojos y enronquecido la voz; pero tal vez te animes un poco cuando puedas echarles las uñas a los gordos ratones del bosque. ¡Ojalá sea así! Y vosotros, Killi y Kiiski, vosotros sois los que más pena me dais, puesto que habéis nacido, vivido y crecido en Jukola, como nosotros, y os consideramos nuestros propios hermanos. ¡Ah, con qué viveza me miráis a los ojos! ¡Sí, Killi, y tú, mi buen Kiiski! ¡Vamos, vamos! ¡Con qué alegría meneáis la cola, animalitos! No sabéis que abandonamos nuestra maravillosa casa. De buena gana me echaría a llorar. ¡Necesito llorar! 05022
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TIMO: Denk daran, was du eben selber geraten hast. Laß dein Herz stark bleiben, stark bleiben. Timo.—Acuérdate del consejo que acabas de darme. Conserva el corazón fuerte y duro. 05023
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JUHANI: Ich kann nicht, ich kann nicht, denn ich verlasse ja das liebe Vaterhaus. Juhani.—No puedo, no puedo, ahora que abandonamos nuestro dulce hogar. 05024
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TUOMAS: Ja, dieser Tag greift einen an. Aber der Impivaara wird vielleicht bald unser zweites und vielleicht ebenso teures Heim sein. Tuomas.—Sí, triste día éste, pero... ¡arriba los corazones! No tardaremos en tener en Impivaara otro hogar al que tal vez queramos lo mismo. 05025
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JUHANI: Was sagst du, Bruder? Nirgends auf Erden und im Himmel gibt es einen so teuren Fleck wie den, wo wir geboren und aufgewachsen sind und auf dessen Boden wir uns als kleine Milchbärte herumgesielt haben. Juhani.—¿Qué tonterías dices, hermano? Ni en la tierra ni en el cielo hay un hogar tan querido como aquél en que uno nació, creció y se revolcó cuando aún estaba echando los dientes. 05026
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AAPO: Freilich zerreißt uns die Abschiedsstunde das Herz; ist doch sogar dem Hasen der Heimatbusch teuer. Aapo.—La hora de dejar la casa nos duele en el alma como le duele a la liebre abandonar el chaparral donde ha nacido. 05027
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JUHANI: Wie sprach die Hasenmutter, als sie sich wieder trächtig fühlte und ihr Söhnchen von sich fortwies, vor den Kommenden fortwies? Juhani.—¿Qué dijo un día la madre liebre al notar que estaba otra vez preñada y mandó a su pequeño que se alejase para dejar sitio a los que iban a llegar? 05028
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TIMO: Mache dich nun auf die Beine, lieber Sohn, guter Kleiner, und merk dir stets, was ich dir sage: »Wo es Ruten gibt, gibts Schlingen, wo ein Loch, da eine Falle.« Timo.—«Ponte en viaje y abre los ojos, que algo acecha en cada matojo. Detrás de cada mata hay un peligro; apréndelo como en un libro». 05029
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JUHANI: So sprach sie zu ihrem Söhnchen, und da trollte sich der Kleine, trippelte und trottete über die Halde, an der Heide hin, trippelte, die geschartete Lippe unschuldig verzogen. So wanderte er aus dem Vaterhaus, und traurig sah der Abend drein. Juhani.—Eso es, y el lebrato se alejó dando brinquitos; levantó el polvo de los yermos, corrió por las praderas, siempre con los ojos redondos y con una mueca inocente en su labio partido. Así abandonó su madriguera, mientras el sol del atardecer brillaba tristemente. 05030
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EERO: Das war Jussi Häschen Klein. Eero.—El lebrato era Juhani. 05031
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JUHANI: Meinetwegen ja. — So zog er aus dem Vaterhaus, und so ziehen wir auch davon. Lebe wohl, Vaterhaus! Deine Treppe, deinen Misthaufen möcht ich jetzt küssen. Juhani.—Ni caso. Así abandonó su madriguera, y así partimos también nosotros. ¡Adiós, hogar paterno! Ganas me dan de besar tu portal, tu estercolero. 05032
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AAPO: Jawohl, mein Lieber. Aber nun wollen wir versuchen, den Trübsinn zu verscheuchen. Gleich geht es tüchtig an die harte Arbeit, dann krachen die Stämme, die Äxte schallen, und zum Himmel empor steigt eine stolze Hütte auf der Impivaarahalde, mitten in den finsteren Wäldern. Seht: wir sind ja schon im dichten Bruchwald, unter den brausenden Tannen. Aapo.—Sí, hermano, pero no seamos débiles. Nos espera un duro trabajo: pronto crujirán los troncos, silbarán las hachas y una hermosa casa se levantará sobre el valle de Impivaara, entre un soberbio bosque. Mirad: ya estamos en un gran bosque, rodeados del susurro de los abetos. 05033
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So redeten sie auf ihrer Wanderung durch den düstern Odwald. Allmählich aber hob sich die Gegend, und ihr Weg schlängelte sich unter den Bäumen den hohen Teerimäki hinan. Hier und dort sah man bemooste Felsenhänge, den Grabhügeln von Riesen gleich, und ringsumher sauste es in den niedrigen Föhren mit starken Wurzeln. Heftig rüttelte der steinige Weg den Wagen und die Schultern des alten Valko durcheinander, und stellenweise konnte das Auge kaum mehr die früheren Radspuren erkennen. Über den Hügel ging der Weg; denn zu beiden Seiten breiteten sich grundlose Sümpfe aus. Die Bruder aber taten auch selbst ihr möglichstes, um dem alten einäugigen Zugtier die Last zu erleichtern. Endlich kamen sie auf dem Rücken des Hügels an, ließen Valko eine Weile verschnaufen und schauten selber über das ebene Gelände hinab. Ihr Blick traf ferne Dörfer, Wiesen, Äcker, blauende Seen und am Rand der Wälder gen Abend den hohen Kirchturm. Im Süden aber leuchtete vom Abhang einer Anhöhe der Jukolahof herüber wie ein verlorenes Paradies. Und sehnsuchtsvolle Gedanken erfüllten den Brüdern von neuem die Brust. Schließlich wandten sie ihre Augen nordwärts, und da zeigte sich ihnen der hohe Impivaara, seine jäh aufsteigende Wand, seine finstern Schluchten und die bärtigen, von den Stürmen zerzausten Tannen, die in den Berglehnen standen. Aber am Fuß des Berges sahen sie eine einladende, mit alten Stubben bedeckte Halde, ihre künftige Wohnstätte, und weiter unten einen Bruchwald, der ihnen schlanke Stämme für den Bau ihres Hauses versprach. Alles das sahen sie, sahen zwischen den Kiefern den klaren Ilvessee und die lächelnde Sonne vor dem Untergang über dem nordwestlichen Absturz des Berges leuchten. Und ein froher Hoffnungsschimmer strahlte aus ihren Augen und hob ihnen wieder die Brust. Así iban hablando los hermanos mientras atravesaban el bosque sombrío. Pero poco a poco el terreno fue haciéndose cuesta arriba y el camino empezó a trepar hacia una alta planicie boscosa, llamada Teerimáki. El breñal estaba salpicado de grandes rocas cubiertas de musgo, como enormes losas sepulcrales de gigantes, entre densos pinos bajos. El terreno pedregoso y abrupto sacudía violentamente el carro y las ancas del caballo, y de trecho en trecho los ojos no podían distinguir los antiguos baches. El camino ascendía hacia la cima, y a ambos lados se percibían, al fondo, yermos sin fin. Los hermanos se esforzaron por aligerar la carga de su caballo tuerto, y cuando llegaron a la cumbre concedieron un breve respiro a Valko, mientras contemplaban el amplio paisaje que se extendía ante ellos: pueblos lejanos, praderas, sembrados, lagos azules y, por la ladera occidental boscosa, la alta torre de la iglesia. Al sur, la granja de Jukola surgía al arrimo de un ribazo como una tierra feliz perdida. Una honda añoranza volvió a apoderarse de los hermanos, quienes, volviendo los ojos hacia el norte, contemplaron el altivo Impivaara, sus oscuras cavernas y los abetos melenudos que, desgreñados por muchas tormentas, cubrían la escarpada ladera del monte. Al pie de éste se hallaba el lugar de su nueva residencia, una amena pradera cuajada de tocones; más abajo empezaba el bosque inhabitado que les proporcionaría magníficos troncos para construir su casa. Todo esto vieron los hermanos y, entre los pinos, el luminoso lago de Ilvesjárvi y el sol espíen dente que, en su declinar, brillaba desde el precipicio ñor occidental del monte. Entonces un rayo de esperanza encendió la alegría en sus ojos y sus pechos se ensancharon. 05034
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Dann zogen sie weiter, und immer rüstiger eilten sie ihrer neuen Heimat entgegen. Der Hügel neigte sich, und die Heide lenkte in einen Fichtensaal ein, wo Heidekraut, Preiselbeerbüsche und welkende Gräser in buntem Flor die widerhallende Erde verhüllten. Es kam ein sandiger, gebahnter Weg, der vom Gutshof Viertola zum Kirchdorf führte. Diesen überschritten sie und verfolgten ihren Waldpfad weiter, der über den Heidelandrucken lief. Reanudaron la marcha y se encaminaron apretando el paso a su nueva morada. Bajando la cuesta llegaron a la columnata de los pinos del bosque, donde los brezos, las matas de los arándanos y las marchitas briznas de hierba cubrían el árido suelo sobre el que resonaban sus pasos. Llegaron al camino arenoso que conducía de la granja de Viértala a la iglesia, lo cruzaron y siguieron por su propio sendero del bosque que trepaba por la loma. 05035
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AAPO: Dies ist die Heide, auf der, wie die alten Leute erzählen, vor langen Jahren einmal der Gerichtssaal der Schlangen stand. Da saß als Richter ihr König, die überaus seltene weiße Natter, mit einer unvergleichlich kostbaren Krone auf dem Kopf. Diese Krone aber raubte ihnen, wie die Sage geht, ein kühner Reitersmann. Aapo.—Según cuentan los ancianos, aquí se levantaba un día la sala de justicia de las serpientes, cuyo juez era entonces el propio rey, un culebrón blanco sumamente raro que llevaba una valiosísima corona. Pero, según cuenta la leyenda, un valeroso caballero se la arrebató. 05036
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Und während sie über den Heidelandrücken nach dem öden Sompiomoor hinabzogen, erzählte ihnen Aapo folgende Sage: Es kam einmal ein Reiter, der sah auf der Heide den Schlangenkönig mit der funkelnden Krone auf dem Haupt. Er ritt herzu, nahm mit der Schwertspitze dem König die Krone vom Kopf, spornte sein Pferd und eilte wie die Wolken im Winde mit seinem Kleinod hinweg. Die Schlangen aber zauderten auch nicht, sondern setzten sofort grimmig dem frechen Räuber nach. Zischend schwebten sie, zu Ringen zusammen -gerollt, dahin und tausend Kreisel wirbelten da hinter dem Reiter her, wie die Wurfscheibe auf der Landstraße von den Burschen geschleudert dahinwirbelt. Bald hatten sie den Reiter eingeholt, schon scharten sie sich ym die Füße des Pferdes dicht zusammen, schnellten ihm in die Weichen hinauf, und groß war die Gefahr für den Mann. In seiner Not warf er ihnen seinen Hut als Köder hinunter, den sie auf der Stelle in Stucke rissen und in wilder Wut auffraßen. Doch half ihm das nicht lange, bald wirbelten die Schlangen wieder hinter ihm her, und der Sand stob vom Wege hoch empor. Und immer toller spornte der Mann sein keuchendes Roß; in Strömen floß dem stattlichen Hengst das Blut aus den zerfetzten Weichen, und aus dem Maul drang ihm gischender Schaum. Der Reiter floh in den Wald, aber der Wald konnte den Zug seiner Feinde nicht hemmen. Es kam ihm ein Strom entgegen, sausend ritt er in seine Strudel, und schnell trug ihn der Hengst hinüber. Auch den Schlangen trat der Strom entgegen, aber brausend wie viele Wasserfälle stürzten sie sich in den Schoß der Wellen, schwammen mit Sturmeseile hindurch, und weiße Gischt stieg hoch zum Himmel auf. Der Reiter sprengte immer vorwärts, und immer verfolgte ihn das rasende Schlangenheer. Da erblickte er in einiger Entfernung vor sich eine Schwendlohe; und auf das Feuer zu spornte er jetzt sein Pferd, und, in seinen von dem Strom durchnäßten Mantel gehüllt, brach er mitten in die Flammen hinein; die Schlangen blieben aber keinen Augenblick zurück. So schwebte der reitende Himmelsheld wie durch vergoldete Wolken. Noch einmal schlug er dem Hengst die Sporen in die Weichen, und noch einmal stürmte er vorwärts; dann fiel das schnaubende Tier, um für immer das heiße Spiel des Lebens zu vergessen. Der Mann aber stand im Freien, gerettet aus dem Feuer und vor seinen schrecklichen Feinden; es hatte ja das Feuer die unzählbare Schar der Schlangen verzehrt. Da stand der Held mit jubelndem Blick und hielt in der Hand das kostbare Kleinod. Y mientras bajaban la montaña hacia las desoladas tierras pantanosas de Sompio, Aapo les contó lo siguiente: Un día llegó un jinete a lo alto de la colina y se vio delante del rey de las serpientes que llevaba una hermosa corona. Lanzándose contra él, se la quitó con la punta de la espada y, espoleando a su caballo, se alejó como nube empujada por el viento, llevándose su tesoro. Pero las demás serpientes, lejos de permanecer indiferentes, se lanzaron en persecución del hombre que se había atrevido a ofenderlas. Más de mil de ellas, enroscadas como aros y silbando, corrieron tras las huellas del caballero; como los discos lanzados por los jugadores, ruedan por el camino. No tardaron en dar alcance al fugitivo y, trepando por las patas del caballo, saltaron a la grupa poniendo al caballero en grave aprieto. Éste, viéndose en serio peligro, les arrojó como cebo su sombrero, que quedó al instante hecho trizas y fue devorado con rabia. Pero la triquiñuela no le sirvió de nada, y las serpientes siguieron tras él levantando el polvo del camino. El jinete espoleó con más ímpetu su caballo, hasta que las ijadas del animal manaron sangre y la boca arrojó espumarajos de saliva. El caballero se refugió en el bosque, pero éste no logró detener la persecución del enemigo. Entonces encontró un torrente, se lanzó a las turbulentas aguas y el caballo le condujo hasta la orilla opuesta. Pero las serpientes llegaron al borde, se arrojaron al agua con el estruendo de cien cataratas y, rápidas como una tormenta que estalla de pronto, nadaron sobre las olas, levantándolas hasta lo alto en torbellinos espumosos. El caballero aceleró la marcha, pero las enfurecidas serpientes no dejaron de perseguirle. Vio delante un campo que estaban quemando para la artiga y, envuelto en su capa empapada en el torrente, se arrojó a las llamas, pero los animales no cejaron en su empeño de darle alcance. Aún volvió a hundir el caballero las espuelas en los flancos de su caballo, que, haciendo un supremo esfuerzo, siguió galopando; pero cuando hubo rebasado las llamas, el animal cayó reventado, pagando con la suya el juego ardiente de la vida. El héroe se había librado del fuego y de sus terribles enemigos; las llamas destruyeron el incontable ejército de serpientes. Y aquí tenéis al héroe, con el ánimo alegre y en posesión del maravilloso tesoro. 05037
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AAPO: Das ist die Sage von der Krone des weißen Schlangenkönigs hier auf der Teerimäki-Heide. Aapo.—Éste fue el cuento de la corona de la serpiente blanca de Teerimáki. 05038
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JUHANI: Eine prachtvolle Sage und ein noch prachtvollerer Mann, daß er dem König die Krone vom Kopf riß und sie sich schließlich auch erkämpfte. Ein famoser Kerl! Juhani.—Precioso cuento, y magnífico el hombre que arrancó la corona de la cabeza del culebrón y se apoderó de ella. ¡Sin par caballero! 05039
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TIMO: Selten sieht hier einer die Schlange. Aber wer sie sieht, wird, so sagen die alten Leute, unvergleichlich weise. Timo.—Pocos son los que han visto esa serpiente, pero, según los ancianos, el que la ve adquiere una sabiduría incomparable. 05040
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JUHANI: Er wird auch erzählt: wer im Frühjahr vor dem ersten Kuckucksruf die Richterschlange fängt, sie kocht und ißt, der versteht die Rabensprache und erfährt alles, was ihm später zustoßen wird. Juhani.—También dicen que quien caza a ese juez de las serpientes, lo asa y se lo come en primavera, antes del primer canto del cuclillo, llega a comprender el lenguaje del cuervo, que le desvela el porvenir. 05041
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EERO: Ja, und es wird auch erzählt: wer all das im Frühjahr nach dem ersten Kuckucksruf tut, der versteht die Rabensprache und erfährt alles, was ihm früher zugestoßen ist. Eero.—Otros cuentan otra cosa, y es que el que hace todo eso en primavera, después del primer canto del cuclillo, comprende el lenguaje del cuervo, que le revela el pasado. 05042
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JUHANI: Ach, lieber Bruder, was redest du da für dummes Zeug! Weiß das nicht jedermann, auch wenn er keinen Bissen Schlangenfleisch gegessen hat? Da hat Eero wieder mal gezeigt, wie es eigentlich mit seinem Verstande ist, der dumme Schöps. »Der erfährt, was ihm früher zugestoßen ist.« Stammt so ein Gedanke aus dem Kopf eines Mannes? O weh, der arme Kerl! Juhani.—¡Hay que ver qué sandeces se te ocurren! ¿Hay alguien que no conozca el pasado aunque no haya probado ni un trozo de serpiente? ¡Mirad por dónde nos sale ahora Eero, el cabeza de chorlito! «¡Le revela el pasado!» ¿Cómo puede ocurrírsele semejante cosa a un hombre? ¡Anda, bribonzuelo! 05043
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AAPO: Laß doch, Juhani. Entweder hat er aus Dummheit so geredet, oder er versucht, sich wieder einmal über uns lustig zu machen, einerlei: jedenfalls hat er da einen beachtenswerten Gedanken geäußert. Laß uns mal seine Worte prüfen, ich glaube, wir können eine gute Lehre hervorangeln. Zu wissen, was einem begegnet ist, ist ja in einer Hinsicht große Weisheit. Wenn du verständig prüfst, was von der Saat vergangener Tage nützliche, was schädliche Frucht gebracht hat, und danach dein Leben, deine Arbeit und Beschäftigung einrichtest, dann bist du wirklich ein weiser Mann. Wären uns die Augen bloß früher aufgegangen: ich glaube, dann lungerten wir hier nicht als Auswanderer herum. Aapo.—Déjalo, Juhani. Ha dicho una esupidez, a no ser que pretenda burlarse y bromear. Lo mismo da. En todo caso, nos ha dado una idea curiosa que, si la analizamos bien, podremos sacar de ella alguna enseñanza. Gran ciencia es, si bien se mira, la de conocer el pasado. Si tú aprendes a distinguir bien las semillas que han producido frutos útiles en el pasado de aquellas que los han producido nocivos, y si acomodas tu vida, tu trabajo y tu conducta a esto, eres lo que se dice un sabio. Si hubiéramos abierto antes los ojos, creo que no andaríamos ahora dando vueltas como emigrantes. 05044
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JUHANI: Hier wie Wolfswelpen unter freiem Himmel. Aber getan ist getan. Juhani.—Como lobeznos sin techo. Pero lo hecho, hecho está. 05045
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TUOMAS: Was wir in Jukola verloren haben, das holen wir uns am Impivaara wieder. — Alle Mann hierher an die Fuhre und unserm Valko geholfen, so lange wir im Moor sind. Alle hierher! Das Wagenrad sinkt ja mit jedem Schritt eine Spanne tief in den schlammigen Boden. Tuomas.—Lo que hemos perdido en Jukola, lo ganaremos en Impivaara. ¡Hala, todos a empujar el carro! ¡Ayudemos a Valko a salir de esta tierra pantanosa! ¡Todos a la tarea! Las ruedas se hunden un palmo en el lodo. 05046
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Sie waren redend die Heide hinabgestiegen, hatten die weite Brache des Seunala-Matti, dann den dichten Fichtenwald durchquert und standen nun am Rand des Sompiomoors. Düster sah es aus; auf der weiten Fläche wechselten schlammige, sumpfige Lachen mit weichen Bülten, dem Heim der Moosbeere, und hier und dort stand eine niedrige, welkende Birke und nickte traurig mit dem Haupt im Abendwind. Nach der Mitte zu aber war das Moor am schmälsten, und hier wurde der Boden auch fester und härter. Es standen da kurze Kiefern im moosigen Gewand, und auf den Bülten dunkelgrüner stark duftender Porst. Und über diese Enge lief der mühsame Pfad nach dem entgegengesetzten Rand des Moors, wo wieder der finstere Bruchwald begann. Auf diesem Weg setzten die Brüder hinüber. Die einen zogen neben Valko an der Deichsel, die ändern schoben die Fuhre. Schließlich, wenn auch mit viel Mühe, erreichten sie den Rand des Moores und marschierten wieder auf trocknem Boden den wurzelüberzognen Weg durch das Dickicht, der ungefähr fünfhundert Schritt währte. Zuletzt aber glänzte die ebene Fläche der stubben-reichen Halde vor ihnen, und sie standen an ihrem Ziel, am Fuß des zerklüfteten Berges. En éstas y parecidas pláticas habían descendido por la loma y atravesado la extensa pradera de Matti de Seunala y un poblado bosque de pinabetes, llegando a la orilla del pantano de Sompio. El aspecto de la ciénaga era en verdad deprimente. En su superficie alternaban lodazales con islotes cubiertos de musgo donde crecían las bayas de los pantanos; aquí y allá, un abedul achaparrado y raquítico inclinaba su mustia copa al viento de la tarde. En el centro, el pantano se estrechaba y el suelo era más firme y sólido. Crecían allí pinos bajos recubiertos de musgo, y en los islotes, arbustos de rosmarino de color verde oscuro y fuerte fragancia. Y por aquella estrecha faja de tierra corría un accidentado sendero que conducía al lado opuesto, donde se prolongaban los espesos bosques. Tal es el camino que siguen los hermanos a través del pantano. Unos tiran de las varas del carro, a los lados de Valko, y otros le empujan por detrás. Por fin, fatigados, llegan a la orilla de la ciénaga y caminan de nuevo por tierra firme a través de los bosques, a lo largo de un sendero de unos quinientos pasos, sembrado de raigones. Luego aparece ante sus ojos el claro erizado de tocones. Ya se hallan en el lugar elegido, al pie de la escabrosa montaña. 05047
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Hier hatte einst der Großvater der Brüder, ein tüchtiger Roder, tapfer geschwendet und ansehnliche Kohlenmeiler zum Rauchen gebracht. Viele Stämme hatte er rings um den Berg gefällt und verbrannt, mit seiner Reisigegge manches Stück schwarzen, besäten Landes bearbeitet und zuletzt die schweren Halme in seiner Korndarre geborgen. Eine Brandstätte dort am Rand der Halde bezeichnete noch immer den Platz, wo seine Waldscheune gestanden hatte, aus der er das fertige Getreide gleich nach Hause brachte, während er Stroh und Spreu bis zur Winterschlittenbahn zurückließ. Aber eine Strecke von den Resten der Darre entfernt, dort auf der Grenze zwischen Halde und Wald, sah man die schwarze Sohle eines Meilers, mächtig groß, wo er aus den Stämmen der Schwende klirrende Kohlen gebrannt hatte. So hatte sich der tüchtige Jukolabauer hier manchen glühenden Sonnentag gemuht und geschunden und sich oft den perlenden Schweiß von der Stirn gewischt. In der Nacht aber hatte er als Wächter seines eignen Meilers in der torfgedeckten Hütte geruht. Eben diese Köhlerhütte war es, die sich die Brüder jetzt zur einstweiligen Wohnstatt ausersehen hatten. Allí, un día, su abuelo, afamado leñador, taló buena parte de los árboles del bosque, cultivó terrenos, levantó grandes chamiceras, artigó el monte alrededor, preparó campos con su roturador, aró, sembró y amontonó pesadas gavillas de trigo. En el extremo de la pradera, un montón de escombros revelaba aún el lugar de la era desde donde, después de la trilla, acarreaba a su granja los henchidos costales de trigo, dejando la paja y la granza para transportarlas en trineo sobre las nieves invernales. No lejos de allí, a la entrada del bosque, se veía el fondo ennegrecido de un enorme foso, donde el abuelo convirtió en carbón chisporroteante los troncos derribados. El que fuera vigoroso amo de Jukola trabajó con ardor por aquellos parajes bajo el picor de muchos soles, enjugándose muchas gotas de sudor en la frente. De noche descansaba en una choza de techo de hierba, vigilando su chamicera, y esta misma choza es la que eligieron los hermanos como morada provisional. 05048
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Weithin streckt sich die stubbenreiche Halde, doch kann man nicht über ihre Ränder hinaussehen; denn im Osten, Süden und Westen verschließen die Wälder den Ausblick, und im Norden der hohe Berg. Wenn man aber den spärlich mit Tannen gekrönten Rucken des Berges erklettert, so trägt das Auge weithin in alle Winde. Auf der Sudseite sieht man zunächst unmittelbar zu Fußen jene mäßig geneigte Halde liegen, weiter fort den finstern Bruchwald, dahinter das Sompiomoor, und dort am Horizont taucht der mattblauende Teerimäki auf. Gegen Norden fällt der Berg allmählich ab, und auf seinem leise geneigten Scheitel, der früher auch geschwendet und bebaut wurde, steht ein Birkicht, jung und dicht, auf dessen graslosen Pfaden die Birkhühner hüpfen und die Haselhühner klagend flöten. Im Osten erscheint die ebene Heide mit ihrem Föhrenwald, im Westen buckliges Gelände mit moosbedeckten Felsen, hier und da auf der moosigen Höhe eine niedrige, aber breit ausladende und dichte Kiefer. Hinter den Kiefern blinkt dort der fischreiche, klare Ilvessee, ungefähr tausend Schritt von der Halde entfernt. Sonst aber kann man kaum etwas erkennen, soweit man auch sehen mag. Das dunkle Meer des Ödwalds dämmert von allen Seiten herüber. Doch im Nord-osten gewahrt man einen erlöschenden Schimmer vom Gutshof Viertola und weit, weit weg am Rand des nordwestlichen Himmels, den grauen Kirchturm. So sah die Gegend und ihre Umgebung aus, die sich die Jukolabrüder zum Wohnsitz gewählt hatten. La pradera erizada de tocones es amplia, pero la vista no alcanza más allá de sus límites, puesto que al este, al oeste y al sur, los bosques que la ciñen impiden la visión, y al norte se levanta un alto monte. Pero si se sube a la cima de este monte, coronada de escasos pinos, puede abarcarse el panorama en todas direcciones. Hacia el sur se ve, a los pies, el suave declive de la pradera de la que hemos hablado; luego, más lejos, el espeso bosque, y detrás, las tierras pantanosas de Sompio; finalmente, en el horizonte, se halla la azulada colina de Teerimáki. Al norte, la colina desciende poco a poco, y en su suave pendiente, que en tiempos pasados fue también talada y cultivada, crece hoy un bosque de abedules tiernos y espesos por donde saltan los urogallos y las ortegas cacarean en tono melancólico sobre las sendas estériles. Al este se ve una tierra llana con su bosquecillo de pinos, y al oeste, un terreno abrupto cubierto de rocas musgosas; de un lado a otro, sobre un cerro tapizado de musgo, algún pino achaparrado de enorme copa. Más allá de los árboles, a unos mil pasos de distancia de la pradera, brilla el lago de Ilvesjárvi, cristalino y abundante en pesca. Y por muy lejos que se mire, no se ve más que bosque, como un mar revuelto que todo lo rodea. Aunque, a decir verdad, puede divisarse al nordeste el contorno impreciso de la granja de Viertola, y más lejos, al noroeste, recortado en el cielo, el campanario gris de la iglesia. Tal es el lugar y los contornos donde los siete hermanos de Jukola han decidido trasladar su vivienda. 05049
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In der Nähe des Meilers aber hatten sich die Brüder an diesem Abend niedergelassen, hatten den müden Valko mit der Schelle am Hals aus der Deichsel gespannt, auf die Weide geführt und aus Baumstümpfen und Knütteln ein lustiges Feuer auf der Halde angezündet. Da briet Simeoni Strömlinge, Rüben und Rindfleisch zum gemeinsamen Abendessen, und die übrigen machten sich an dem Heukarren zu schaffen, leerten die Fuhre und trugen jedes Stück und jedes Gerät an seinen Platz. Als aber dies besorgt war und auch das Essen auf sie wartete, setzten sie sich zur Mahlzeit nieder; und die Sonne war hinterm Felsen versunken. Junto a la choza del carbonero, después de desenganchar a Valko y soltarlo con un cencerro al cuello para que pastara a su gusto, los hermanos encendieron con tocones y ramas secas una viva hoguera, donde Simeoni se encargó de asar arenques, nabos y un tasajo de buey para la cena, mientras los demás hermanos iban de un lado para otro alrededor del carro descargando y llevándolos a su sitio todos los objetos y utensilios. Terminada esta tarea, y dispuesta la cena, se sentaron en la hierba a reponer fuerzas, cuando ya el sol se ocultaba detrás de la montaña. 05050
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SIMEONI: Dies ist also unsre erste Mahlzeit in der neuen Heimat. Möge sie uns auch für alle ändern Mahlzeiten hier Glück und Gottes Frieden bringen. Simeoni.—Ésta es nuestra primera comida en nuestro nuevo hogar. ¡Que la paz y la felicidad divinas nos acompañen en las sucesivas comidas! 05051
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JUHANI: Glück, üppiges Glück möge hier bei allen unseren Verrichtungen und Arbeiten unser einziger Gefährte sein. Juhani.—¡Que la felicidad, una completa felicidad, sea nuestra única compañera en todos nuestros actos y en todos los trabajos que emprendan nuestras manos! 05052
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AAPO: Ich möchte noch etwas wichtiges sagen. Aapo.—Quisiera explicaros una idea importante. 05053
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JUHANI: Na, preß deine Herzkammer aus. Juhani.—Bueno, abre las compuertas de tu corazón. 05054
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AAPO: Ein Rumpf ohne Kopf taugt nichts, sage ich. Aapo.—Un cuerpo sin cabeza no vale nada, a mi parecer. 05055
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JUHANI: Der torkelt nur gegen die Wände wie ein geköpftes Huhn. Juhani.—Choca contra la pared como una gallina descabezada. 05056
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TIMO: Wenn auch nicht mal wie ein geköpftes. Es braucht nur toll zu werden, dann fährt es los — siehst du, so! und schussert hin und her und hin und her. So machtens ja Föhrichtmuttchens Hühner oft, und dann sagte die Alte, es flögen Zauberpfeile in der Luft herum. Timo.—Y aun con cabeza, cuando a una gallina se le mete el diablo en el cuerpo, se pone a revolotear de una parte a otra, de aquí allá; mirad, así, así. Eso les pasaba a veces a las gallinas de la Vieja del Pinar, y ella decía que volaban por el aire flechas mágicas. 05057
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JUHANI: Aber nun sprich frisch von der Leber weg, Aapo. Juhani.—Vale, vale, Aapo, pero suelta de una vez lo que tengas que decir. 05058
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AAPO: Es ist mir so ein Plan durch den Kopf gegangen: Wenn wir hier etwas Ordentliches mit Ehren zustande bringen wollen, muß einer von uns immer der erste Mann sein, der Leiter der Beratungen und der Schlichter in strittigen Fällen. Kurz, es muß einer da sein, dessen Stimme ordnungshalber vorgeht. Aapo.—Veréis lo que he pensado. Si queremos hacer aquí algo de provecho, es preciso que uno de nosotros sea el jefe, el que ponga orden en nuestras discusiones, el mediador en nuestras disputas. En una palabra, es preciso que la voz de uno de nosotros suene más fuerte que las de los demás. 05059
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JUHANI: Ich bin hier der Älteste. Juhani.—Yo soy el mayor. 05060
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AAPO: Du bist der Erstgeborene in der Schar von Jukola, darum sollst du auch das Recht dazu haben. Aapo.—En efecto, tú eres el mayor de los hermanos de Jukola y, por consiguiente, te corresponden esos derechos. 05061
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JUHANI: Ja, ich bin der erste Mann im Glied, und ich werde auch Gehorsam von euch zu fordern wissen. Wenn ihr mir nur folgt. Juhani.—Soy el primero de la fila, y siendo así, me haré obedecer por vosotros... ¡con tal de que os dé la gana obedecer! 05062
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AAPO: Das ist nur recht und billig. Aber trotzdem soll in gemeinschaftlichen Fragen immer eines jeden Wort gehört werden. Aapo.—Es justo y necesario. Ah, pero, eso sí, en los asuntos comunes todos tendremos derecho a opinar. 05063
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JUHANI: Und besonders deinem Rat will ich immer und gern mein Ohr zuneigen. Aber ich bin der Erste. Juhani.—De muy buen grado escucharé todos los consejos, y aún más los tuyos. Pero quede claro que soy el primero. 05064
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AAPO: So ists. Welche Strafe soll aber den treffen, der sich halsstarrig und unverbesserlich widersetzlich zeigt? Aapo.—De eso no hay duda. ¿Pero qué castigo aplicaremos al que desobedezca y se ponga farruco? 05065
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JUHANI: Den stecke ich dort in die Felshöhle und schiebe einen Haufen zentnerschwere Steine als Riegel davor. Da kann er dann einen oder zwei Tage sitzen, je nachdem wie es die Sache und Umstände erfordern. Ja, ja, da mag er an seinen Klauen saugen und darüber nachdenken, was seinem Frieden dient. Juhani.—A ese tal lo meteré en una cueva de la montaña y taparé la entrada con montones de piedras de diez arrobas. Allí permanecerá encerrado uno o dos días, según la gravedad de la falta, y se chupará los dedos meditando «en lo que hace a su paz». 05066
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LAURI: Den Beschluß nehm ich nicht an. Lauri.—Yo me opongo a esa medida. 05067
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TUOMAS: Ich auch nicht. Tuomas.—Y yo. 05068
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TIMO: Bin ich denn ein gestreiftes Waldferkel, das in einer muffigen Felshöhle haust? Timo.—¿Soy yo por ventura un tejón de carrillos rayados cuya madriguera es una gruta de aire viciado? ¡Nada de eso! 05069
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JUHANI: Ihr fangt an, aufsässig zu werden. Juhani.—¿Ya empezáis a rebelaros? 05070
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TUOMAS: Mit dem Strafpunkt ists nichts, ists nichts. Tuomas.—Esa cláusula de castigos...; bueno, no puede ser. 05071
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TIMO: »Das is nix«, sagt das Sprichwort. Ich bin kein Waldferkel, kein Dachs. Timo.—Eso mismo. «Castigos no hacen amigos», como dice el refrán. Insisto en que no soy un tejón. 05072
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JUHANI: Drum betrag dich immer artig und anständig, so wirst du dem strafenden Schrecken meines Zorns entgehen. Juhani.—Por eso, si quieres escapar al duro castigo de mi cólera, pórtate con juicio y sensatez. 05073
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TIMO: Aber ich bin kein Wildschwein und kein Wolf. Ha! ich bin kein Bär und keine Ratte. Schäm dich! »Bleib mir vom Leib, sagte Jaakkolas Weib.« Hehe! Timo.—Pero yo no soy ni un tejón ni un lobo, qué va. Y menos un oso, y mucho menos una rata. Deberías sentirte avergonzado. «¿No te avergüenzas, mamarracho?, dijo el pastor al borracho». ¡Bah! 05074
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AAPO: Darf ich auch mal reden? Aapo.—¿Se me permite hablar? 05075
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JUHANI: Gern. Was möchtest du sagen? Juhani.—No faltaba más. A ver, ¿qué tienes que decir? 05076
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AAPO: Daß ich den Strafparagraph, den du da für uns festsetzen möchtest, auch nicht genehmige; ich halte ihn unter Brüdern für zu roh, zu viehisch. Aapo.—Que yo tampoco apruebo la cláusula del castigo que acabas de establecer; la encuentro demasiado cruel y demasiado brutal tratándose de hermanos. 05077
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JUHANI: So, du genehmigst ihn nicht? genehmigst ihn nicht? Genehmigst ihn wirklich nicht? Dann sag uns doch einen weiseren Paragraph, da ich nicht begreifen kann, was recht und was unrecht ist. Juhani.—Así que no la apruebas, ¿no? ¿De veras no la apruebas? Entonces propon tú mismo otra más prudente, porque está visto que yo no soy capaz de distinguir nunca entre lo que está bien y lo que está mal. 05078
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AAPO: Davon rede ich nicht. Aapo.—No haré yo tal. 05079
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JUHANI: Sag den neuen Paragraph, den du genehmigen kannst, du Seher von Jukola. Juhani.—Vamos, propon esa nueva cláusula, tú, profeta de Jukola. 05080
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AAPO: Weit entfernt von der Seherwürde. Aber dieser ... Aapo.—Oh, no he hecho nada para merecer ese título. Pero es que... 05081
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JUHANI: Den Paragraph, den Paragraph! Juhani.—¡Vamos, hombre, la cláusula! 05082
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AAPO: Dies ist ja ... Aapo.—Pero es que... 05083
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JUHANI: Den Paragraph, den Paragraph! Sag den hochweisen Paragraph! Juhani.—¡La cláusula, te digo! ¡A ver esa sabia cláusula! 05084
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AAPO: Bist du verrückt? Schreist, wie wenn du Feuer in den Hosen hättest. Warum kreischt du denn so und wackelst mit dem Kopf wie ein Uhu! Aapo.—¿Te has vuelto majareta? Gritas como si te hubieras sentado sobre ascuas. ¿Por qué te desgañitas así y mueves la cabeza como un búho? 05085
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JUHANI: Den Paragraph! rufe ich immerzu. Den funkelnagelneuen und alten, hochweisen Paragraph! Sag ihn, und ich will so ruhig zuhören wie das Rotauge dem Froschgequake. Juhani.—¡Y seguiré gritando hasta enronquecer! ¡La cláusula, esa sabia cláusula tan prudente como antigua! Habla y te escucharé sin decir esta boca es mía, en completo silencio, como una carpa escucha el croar de una rana. 05086
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AAPO: Ich habs mir so gedacht: Wer die Ratschläge und Warnungen mißachtet und immer nur Mutwillen treibt, indem er den Samen der Zwietracht unter uns aussät, der soll aus unserm Bund ausgestoßen und weit fortgejagt werden. Aapo.—Bueno, va. Escuchad, pues, mi proposición: el que se burle de consejos y advertencias y se muestre reticente y antojadizo, sembrando entre nosotros la semilla de la discordia, será apartado de nuestra comunidad y expulsado lejos de aquí. 05087
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TUOMAS: Das sei die Verordnung! Tuomas.—Sea ésta la cláusula. 05088
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LAURI: Damit bin ich einverstanden. Lauri.—La apruebo. 05089
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TIMO: Ich auch. Timo.—Y yo, lo mismo. 05090
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SIMEONI: Damit sind wir alle einverstanden. Simeoni.—Entonces, todos estamos de acuerdo. 05091
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JUHANI: Hm! Also abgemacht. Und merkt euch: wer fürderhin irgendwie bockt, der hat den Laufpaß in der Tasche, den Fußtritt im Gesäß und — fliegt. — Was wollen wir morgen anfangen, ihr Kaffer, ihr? Euch werd ichs zeigen. Juhani.—¡Bien! Aprobada, pues. Pero recordadlo bien: al que de ahora en adelante se muestre reacio, se le dará el pasaporte de la liebre: una patada en las posaderas... y a freír monas. Bueno, moros míos, ¿qué trabajo emprenderemos mañana? Yo os daré las instrucciones precisas. 05092
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AAPO: Bißchen ärgerlich? Aber das soll uns die Ruhe und Heiterkeit in dieser Abendstunde nicht stören. Aapo.—Estás algo resentido, mas no por eso se turbará nuestra calma ni la plácida alegría de esta noche. 05093
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JUHANI: Worüber sollen wir uns hermachen, wenn der Tag graut? Juhani.—¿Qué trabajo emprenderemos cuando claree el día? 05094
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AAPO: Natürlich müssen wir uns zuerst eine Hütte bauen. Aapo.—Eso ni se pregunta. Lo primero es construir nuestra casa. 05095
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JUHANI: Jawohl. Morgen früh gehen vier Mann mit den Äxten in der Hand jeder an seine Ecke, und diese vier sind: ich selber, Tuomas, Simeoni und Aapo. Die übrigen behauen die Stämme und rollen sie uns hinauf. Und wenn die Kate und ein kleiner Speicher fertig sind, dann sofort alle Mann auf, um Futter zu holen, und auf zum Jagen und Fischen. Merkt euch das! Juhani.—Es verdad. Mañana, a primera hora, cuatro muchachos, hacha en mano, se pondrán a los lados de la construcción; esos cuatro seremos Tuomas, Simeoni, Aapo y yo. Los demás irán desbastando los troncos y nos los irán pasando. Y cuando hayamos construido la cabaña y una pequeña despensa para los víveres, a cazar y a pescar para reunir provisiones. ¡Tenedlo bien presente! 05096
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So beendeten sie schließlich ihre Mahlzeit und legten sich in der Köhlerhütte zur Ruhe. Es kam die Nacht, eine bewölkte, aber stille Mainacht. Im Bruchwald rief der Uhu mit heiserer Stimme, auf dem Ilvessee schnarrten die Enten, und dann und wann tönte das scharfe Pfeifen des Bären von ferne her. Sonst herrschte Ruhe und tiefes Schweigen in der Natur. Aber die Brüder in der Torfkate mochte der zartgeflügelte Traumgott nicht besuchen. Sich stumm von einer Seite auf die andre wälzend, grübelten sie über den Lauf der Welt und die Unbeständigkeit des Lebens nach. Acabaron de cenar y fueron a tumbarse a la choza. Llegó la apacible aunque nubosa noche de mayo. Cantaba el búho en el bosque con voz ronca, graznaban los patos en el lago de Ilvesjárvi, y a lo lejos se oía de vez en cuando el agudo silbido del oso; por lo demás, la paz y el profundo silencio envolvían la naturaleza. Pero el Sueño de alas finas no quería visitar en la choza a los hermanos, quienes, silenciosos, se revolvían de un lado a otro pensando en cómo iba este mundo y en lo veleidosa que es nuestra vida. 05097
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AAPO: Es hat ja wohl noch keiner ein Auge geschlossen. Aapo.—Creo que nadie consigue pegar ojo. 05098
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JUHANI: Timo schläft schon süß, wir ändern aber drehn und wenden uns wie die Würste im schäumenden Kessel. Warum sind wir nur so lebendig? Juhani.—Timo sí; duerme como un tronco, pero los demás no hacemos más que dar vueltas y más vueltas, como salchichas en una cazuela hirviente. ¿Por qué estaremos desvelados? 05099
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AAPO: Unser Lebensweg hat heute eine schroffe Wendung gemacht. Aapo.—El camino de nuestra vida ha tomado hoy un giro repentino. 05100
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JUHANI: Ja, und darüber ist mein Herz in Unruhe, sehr in Unruhe. Juhani.—Por eso mi alma está muy, pero que muy inquieta. 05101
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SIMEONI: Meins ist in einer düsteren Verfassung. Was bin ich denn? Der verlorene Sohn. Simeoni.—Y mi corazón se siente triste. ¿Qué soy yo? Un hijo pródigo. 05102
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JUHANI: Hm! Ein verirrtes Schaf in der Wüste! Juhani.—¡Ay! Una oveja perdida en el desierto. 05103
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SIMEONI: So haben wir also die Nachbarn und christlichen Nächsten verlassen. Simeoni.—Nos hemos alejado de los vecinos y de los cristianos, nuestros hermanos. 05104
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TUOMAS: Hier sind wir, und hier bleiben wir, solange es frisches Fleisch im Wald gibt. Tuomas.—Aquí estamos y aquí estaremos mientras no falte carne fresca en el bosque. 05105
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AAPO: Alles wird glücken, wenn wir stets vernünftig zuwege gehn. Aapo.—Todo irá bien si obramos siempre cuerdamente. 05106
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SIMEONI: Der Uhu schreit dort im Bruch, und sein Ruf verheißt nie Gutes. Er verheißt Feuersbrunst, blutige Schlägereien und Mord, wie die alten Leute behaupten. Simeoni.—Un búho canta en el bosque, y su canto no augura nada bueno, pues que presagia incendios, luchas sangrientas y crímenes, según dicen los viejos. 05107
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TUOMAS: Im Wald ist das Schreien sein Geschäft und ganz ohne Bedeutung. Tuomas.—El oficio del búho es cantar en el bosque, y eso no significa nada. 05108
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EERO: Hier ist ein Dorf, kein Wald, der torfgedeckte Impivaara-Hof. Eero.—En el bosque...; pero aquí cerca tenemos el pueblo y la casa de Impivaara con su techo de matojos. 05109
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SIMEONI: Jetzt hat er seinen Platz gewechselt; er ruft jetzt dort auf dem Bergrücken. Da betete, wie die Sage berichtet, einst die bleiche Jungfrau um Vergebung ihrer Sünden, betete Nacht für Nacht, sommers und winters. Simeoni.—Vaya, ahora ha cambiado de puesto el adivino, pues canta en la cumbre de la montaña. Allí, un día, según cuenta la leyenda, imploró la Virgen Pálida el perdón de sus pecados, rezando todas las noches, ya fuese invierno o verano. 05110
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JUHANI: Ja, und nach ihr hat dieser Berg seinen Namen Impivaara. Ich hab mal als Kind die Sage gehört, aber sie ist mir zum größten Teil schon entfallen. Bruder Aapo, erzähl du sie uns zum Zeitvertreib in dieser langweiligen Nacht. Juhani.—Por eso la montaña lleva su nombre: Impivaara, monte de la Virgen. Una vez, cuando era pequeño, oí ese cuento, pero ya casi no lo recuerdo. Anda, cuéntanoslo tú, Aapo, y nos ayudará a pasar esta noche larga y triste. 05111
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AAPO: Timo schnarcht wie ein Alter, aber laßt ihn ruhig schlafen! Ich will euch die Sage gern erzählen. Aapo.—Timo ronca que se las pela; dejémosle que siga durmiendo en paz. Os contaré a vosotros la leyenda. 05112
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Die folgende Sage von der bleichen Jungfrau erzählte nun Aapo seinen Brüdern: Y Aapo contó a sus hermanos la siguiente historia sobre la Virgen Pálida: 05113
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Es wohnte einmal in den Höhlen dieses Berges ein grausiger Troll, der Schrecken und Tod der Menschen. Zwei Begierden und Leidenschaften hatte er in seinem Dasein: in dem tiefen Versteck der Höhlen seine Schätze anzuschauen und zu betasten und Menschenblut zu trinken, nach dem ihn gewaltig dürstete. Aber nur im Bannkreis von neun Schritten um den Berg hatte er die Macht, Gewalt zu üben, und deshalb mußte er auf seinen Wegen List anwenden. Er konnte seine Gestalt verändern, wie er wollte. Und in der Gegend im Umkreis wurde er bald als schöner Jüngling, bald als liebliche Jungfrau gesehen, je nachdem ihn nach Männer- oder Frauenblut gelüstete. Gar manchen besiegte die höllische Schönheit seines Blicks, manch einer mußte sein Leben in den grausigen Höhlen des Trolls lassen. So lockte das Ungetüm seine unglückseligen Opfer an sich. Vivía una vez en las grutas de esta montaña un ogro espantoso, terror y azote de las gentes de la comarca. El monstruo tenía dos pasiones en su vida: contemplar y manosear los tesoros que había ido amontonando en los ocultos recovecos de las cavernas y saciar con sangre humana su inagotable sed. Pero estaba condenado a cometer sus fechorías a no más de nueve pasos del monte, por lo que no le quedaba más remedio que recurrir a la astucia cuando quería atraer a sus víctimas. Pero, eso sí, podía cambiar de aspecto a su antojo, y así, se le podía ver recorrer la comarca ora disfrazado de apuesto galán, ora de graciosa doncella, según tuviera deseos de sangre de hombre o de mujer. Su belleza diabólica y su mirada sedujeron a bastantes personas, y fueron muchos los que hallaron la muerte en la temible guarida del monstruo. 05114
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Es war eine milde Sommernacht. Im grünen Gras saß ein Jüngling und umarmte seine Liebste, ein junges Mädchen, die wie eine erblühte Rose an seiner Brust ruhte. Es war ihr Lebewohl; denn der Jüngling sollte fortziehen und sich für einige Zeit von der Freundin seines Herzens trennen. — »Mein süßes Lieb«, sagte der Jüngling, »jetzt gehe ich von dir, aber kaum wird die Sonne hundertmal auf- und niedergegangen sein, so bin ich wieder bei dir.« — Die Jungfrau sprach: »Und die Sonne wirft ihrer Welt keinen so zärtlichen Abschiedsblick zu wie ich meinem Geliebten, wenn er fortzieht, und so hell strahlt nicht das aufgehende Sonnenlicht, wie mein Auge strahlt, wenn ich dir wieder entgegeneile. Und was die ganze Länge des hellen Tages mit meiner Seele erfüllen wird, das ist der Gedanke an dich, und in der dämmernden Welt meiner Träume wandle ich an deiner Hand.« So die Jungfrau. Der Jüngling aber sagte wiederum: »Wie schön du sprichst, doch weshalb ahnt meine Seele Schlimmes? Mein süßes Lieb, laß uns jetzt hier unter dem Antlitz des Himmels einander ewige Treue schwören.« Und sie schwuren sich einen heiligen Eid, schwuren vor Gott und dem Himmel, und atemlos lauschten ihren Worten die Wälder und Berge. Als aber schließlich der Morgen graute, umarmten sie sich zum letztenmal und schieden voneinander. Hinweg eilte der Jüngling, aber lange irrte die Jungfrau im Dämmerlicht des Waldes umher und dachte an ihren schönen Geliebten. Una apacible noche de verano, un joven descansaba sobre la verde hierba abrazando a su amada, que, como una fresca rosa de pétalos recién abiertos, apoyaba su cabeza sobre el pecho del galán. Se trataba del encuentro de despedida de los enamorados, ya que él había de partir y abandonar por un tiempo a su adorada. «Amada mía», le dijo, «el destino nos separa, pero el sol no saldrá y se pondrá cien veces antes de que volvamos a vernos». A lo que la doncella contestó: «El sol del ocaso no dirige a la tierra una mirada de despedida más tierna que la que dirijo a mi adorado que se va, ni el astro del día al levantarse alumbrará con tanto resplandor como lo harán mis ojos cuando, a tu regreso, corra a tu encuentro. Pensar en ti será el único placer de mi alma durante tu ausencia, y contigo pasearé en el mundo misterioso de los sueños.» Así habló la doncella, y su novio le contestó: «Tus palabras son dulces como la miel y, sin embargo, mi alma no puede librarse del presagio de una desgracia. Amada mía, jurémonos ante el cielo fidelidad eterna.» Hicieron un voto sagrado, juraron ante Dios y el cielo, y los bosques y montañas guardaron silencio para escuchar sus palabras. Pero, finalmente, al despuntar el día, se abrazaron por última vez y se separaron. El galán se alejó apresuradamente, pero la novia se entretuvo largo tiempo vagando por las sombras del bosque sin dejar de pensar en su amor. 05115
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Und während sie im dichten Kiefernwald dahingeht, welch eine wunderbare Gestalt tritt ihr da entgegen? Sie erblickt einen jungen Mann, edel wie ein Fürst und schön wie dieser goldene Morgen. Wie eine Feuerflamme blinkt und schimmert der Federbusch auf seinem Hut. Über den Schultern hängt ihm ein Mantel, blau wie der Himmel, und wie der Himmel bunt von funkelnden Sternen. Sein Leibrock ist weiß wie Schnee, und um die Lenden trägt er einen purpurroten Gürtel. Die Jungfrau schaut er an, und aus seinem Blick strömt flammende Liebe, und glückselig klingt seine Stimme, als er zu dem Mädchen spricht: »Fürchte dich nicht vor mir, holdes Mädchen, ich bin dein Freund und gebe dir unermeßliches Glück, wenn ich dich einmal nur umarmen darf. Ich bin ein mächtiger Mann, ich habe Schätze und Edelsteine ohne Zahl und Grenzen und könnte damit die ganze Welt erkaufen. Sei mein Lieb! Ich will dich in ein prächtiges Schloß fuhren und dich neben mich auf den leuchtenden Thron setzen.« So redete er mit verführerischer Stimme, und verwirrt stand die Jungfrau da. Sie gedachte des jüngst geschworenen Eids und wandte sich ab; aber wieder neigte sie sich dem Manne zu, und eine seltsame Unruhe ergriff ihr Herz. Zu dem Manne wandte sie sich hin und barg ihr Gesicht in der Hand wie vor der blendenden Sonne. Wieder kehrte sie sich ab und warf doch noch einmal einen Blick auf die wundersame Gestalt. Ein übermächtiges Entzücken strahlte ihr von da entgegen, und plötzlich sank sie dem schönen Fürsten an die Brust. Von dannen aber eilte der Fürst mit seiner Beute, die wie berauscht in seinen Armen ruhte. Über steile Höhen, durch tiefe Täler zogen sie unaufhaltsam dahin, und immer finsterer wurde der Wald um sie her. Bang klopfte dem Mädchen das Herz, und der Angstschweiß rann ihr von der Stirn; denn zuletzt gewahrte sie etwas Tierisches, Furchtbares in der bezaubernden Flamme seiner Augen. Sie schaute sich um, und schnell flogen die düstren Tannen vorüber; denn eilig raste ihr Träger dahin. Sie blickte dem Jüngling ist Gesicht, und kalte Schauer zerklüfteten ihr Inneres, aber trotzdem bezwang ein wundersames Entzücken ihr Herz. Pero he aquí que mientras la doncella cruzaba una espesura de pinos, se le aparece un ser maravilloso, un joven noble como un príncipe y radiante como esta soleada mañana. Lleva un sombrero cuyo penacho se agita y ondula como una llama, y una capa azul y cuajada de brillantes estrellas como el cielo nocturno cuelga de sus hombros; su casaca es blanca como la nieve y ciñe al talle una faja de púrpura. Contempla a la doncella con ojos que revelan un amor ardiente, y con voz temblorosa le dice: «No tengas miedo, preciosa; yo soy tu amigo y te haré sentir una felicidad suprema con tal de que me permitas estrecharte una vez contra mi pecho. Soy un caballero poderoso, y tantos tesoros y joyas poseo que podría comprar el mundo entero si me viniera en gana. Si aceptas mi amor, te llevaré conmigo a un espléndido castillo y te sentaré a mi lado en un trono rutilante.» La voz del joven es melodiosa, y la doncella queda sobrecogida de estupor. Pero en seguida le viene a la memoria el sagrado juramento que acaba de pronunciar y retrocede unos pasos. Sin embargo, no puede evitar volver a mirar al señor, y una extraña turbación se apodera de ella. Se vuelve a él, tapándose los ojos con las manos, como deslumbrada por un sol cegador; se vuelve de nuevo, pero una vez más se siente atraída por aquella maravillosa aparición de la que mana un irresistible encanto, y acaba por ceder, cayendo en el regazo del hermoso príncipe. Éste huye con la presa, que, embriagada, descansa en sus brazos. Corre él sin detenerse, salvando empinadas colinas, cruzando valles profundos. Alrededor, el bosque se hace más oscuro cada vez. El corazón de la doncella late apresuradamente y un sudor de angustia cae de su frente cuando descubre, en el brillo endemoniado de los ojos de la terrible aparición, algo espantoso y brutal. Mira alrededor y ve desfilar con vertiginosa rapidez los oscuros abetos en la carrera desenfrenada del secuestrador. Entonces contempla la cara de éste y, aunque un estremecimiento sacude su cuerpo, su corazón se siente todavía cautivado por un cierto sentimiento de atracción. 05116
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Immer weiter ging der Weg durch die Wälder, und schließlich zeigte sich ein hoher Berg mit finsteren Höhlen. Und da, als sie nur noch wenige Schritte vom Berg entfernt waren, geschah das Fürchterliche. Der Mann in dem königlichen Kleide verwandelte sich plötzlich in einen gräßlichen Troll: Hörner drangen ihm aus dem Kopf hervor, im Nacken raschelten steife Borsten, und nun fühlte das arme Mädchen schon die scharfen Krallen in ihrer Brust. Da schrie die Unglückliche auf, sträubte und wand sich in ihrer Not, aber vergebens. Unter widerlichem Brüllen schleppte sie der Troll in seine tiefste Höhle und sog ihr bis auf den letzten Tropfen das Blut aus dem Körper. Aber es geschah ein Wunder: das Leben wich der Jungfrau nicht aus den Gliedern, sondern sie blieb am Leben, blutlos, schneeweiß, eine trauernde Totengestalt aus dem Reich der Schatten. Verwundert sah es der Troll, wild griff er sein Opfer mit Krallen und Zähnen an, aber er konnte sie nicht töten. Endlich beschloß er, sie für immer in der Nacht seiner Höhlen zu behalten. Aber welche Dienste konnte sie ihm leisten, was dem Troll nutzen? Er trug ihr auf, die Schätze und Edelsteine zu reinigen, sie unaufhörlich vor ihm aufzustapeln; denn er wurde nicht mUde, sich an ihrem Anblick zu weiden. Al acabar la frenética carrera a través de los bosques, se apareció de pronto ante sus ojos la alta montaña cavernosa, y fue entonces cuando, hallándose a pocos pasos de la misma, sucedió algo horrible. El hombre disfrazado de rey se convirtió al pronto en un monstruo repulsivo, con cuernos en la frente y pelos como cerdas en la nuca. Entonces, unas garras afiladas rasgaron dolorosamente el pecho de la doncella, quien, angustiada, gritó, forcejeó y luchó con todas sus fuerzas por defenderse. Pero en vano. El monstruo, lanzando un rugido bestial, la arrastró al fondo de su cueva y chupó hasta la última gota de sangre de la indefensa doncella. Pero se produjo un prodigio: el alma no abandonó el cuerpo de la joven, y ésta continuó viviendo, exangüe, pálida como la nieve, cual un espectro lastimero del reino de las sombras. El monstruo, sin poderse explicar el prodigio, clavó con más furia si cabe sus uñas y dientes en la carne de la desdichada; pero no logró acabar con su vida, por lo que decidió conservarla para siempre a su lado en el fondo tenebroso de su gruta. Después de meditar sobre qué servicio podría prestarle aquella criatura, qué provecho podría sacar de ella, decidió dedicarla a limpiar sus tesoros y joyas y amontonarlos siempre ante él para seguir contemplándolos con deleite. 05117
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So lebte die bleiche, blutlose Jungfrau schon jahrelang im Schöße des Berges gefangen. In der Nacht jedoch sieht man sie, eine stumme Beterin, auf dem Rucken des Berges stehen. Wer gab ihr diese Freiheit? Die Macht des Himmels? — Jede Nacht, bei Sturm, bei Regen und in bitterer Kälte steht sie auf dem Scheitel des Berges und betet um Vergebung ihrer Sünden. Blutlos, schneeweiß, wie ein Bild, so unbeweglich und stumm steht sie da, mit den Händen auf der Brust und den Kopf auf den Busen gesenkt. Die Arme wagt es nicht, die Stirn auch nur einmal zum Himmel zu erheben, sondern immer sind ihre Augen auf den Kirchturm, auf den fernen Waldrand geheftet. Denn beständig flüstert ihr doch eine geheime Stimme Worte der Hoffnung ins Ohr, wenn auch nur wie ein ferner Funke, wohl tausend Meilen weg, diese Hoffnung schimmert. So verbringt sie ihre Nacht auf dem Berg, und nie tönt eine Klage von ihren Lippen; nie hebt, nie senkt sich seufzend der Betenden Brust. So vergeht die finstere Nacht, aber beim Morgengrauen zerrt sie der erbarmungslose Troll in seine Höhle zurück. Durante muchos años, la virgen pálida, desfalleciente, vivió cautiva en el seno de la montaña. Sin embargo, por la noche se recogía siempre en oración silenciosa sobre la cumbre. ¿Qué poder celestial velaba sobre ella dándole fuerzas para que todas las noches, ya fueran de tormenta, de lluvia o de cruda helada, acudiera a la cima de la montaña a implorar el perdón de sus pecados? Exangüe, blanca como la nieve, sin moverse ni hablar, tal una estatua, allí está la doncella, las manos cruzadas sobre el pecho y la cabeza inclinada, y, aunque no osa levantar ni siquiera una sola vez los ojos al cielo, su mirada permanece fija en la torre de la iglesia, allá en el lejano límite de los bosques. Y es que una voz misteriosa no deja de susurrarle al oído palabras de esperanza, aunque una esperanza tan lejana como la más lejana de las estrellas que brillan en el cielo. Así pasa la noche la virgen en la cima de la montaña, sin que una queja salga de sus labios ni un suspiro altere su pecho. Así transcurre la noche oscura hasta que, al amanecer, el abominable ogro la arrastra de nuevo a sus cavernas. 05118
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Kaum jedoch hatten hundert Sonnen das Land beleuchtet, da kam der Jüngling, der Geliebte der Jungfrau, fröhlich von der Reise zurück. Indes, sein schönes Mädchen eilte ihm nicht zum Willkommensgruß entgegen. Er fragte, wo seine Schöne weile, aber keiner wußte es zu sagen. Überall suchte er nach ihr, Tag und Nacht, unermüdlich, aber stets vergebens. Die Jungfrau war spurlos verschwunden wie der Morgentau. Schließlich gab er jegliche Hoffnung auf, vergaß alle Lebensfreude und ging als stummer Schatten noch eine Zeit umher. Und zuletzt, als einmal der strahlende Tag aufgestiegen war, verdunkelte die Todesnacht das Licht seiner Augen. Apenas cien soles habían iluminado la tierra cuando, según su predicción, el joven amante de la doncella regresó de su viaje, lleno de júbilo. Pero su otrora hermosa adorada no salió a su encuentro a darle la bienvenida. En vano preguntó y preguntó por su amada: nadie pudo facilitarle noticias. Día y noche la buscó infatigablemente por todas partes; había desaparecido sin dejar huella, como desaparece el rocío absorbido por el sol de la mañana. Así, el joven acabó por renunciar a toda esperanza, perdió la alegría de vivir y anduvo vagando durante algún tiempo como una sombra muda. Así hasta que un día, en un amanecer radiante, la noche de la muerte le cubrió los ojos. 05119
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Schreckenslange Jahre aber verlebt die bleiche Jungfrau: den Tag über reinigt sie unablässig die Schätze in den Höhlen des Trolls und stapelt sie unter den Augen ihres grimmigen Peinigers auf; die Nacht weilt sie auf dem Rücken des Berges. Blutlos, schneeweiß und wie ein Bild, so unbeweglich und stumm steht sie da, mit den Händen auf der Brust und den Kopf auf den Busen gesenkt. Sie wagt es nicht, die Stirn zum Himmel zu erheben; sondern immer sind ihre Augen auf den Kirchturm, auf den fernen Waldrand geheftet. Sie klagt nicht, und nie hebt, nie senkt sich seufzend die betende Brust. Pero para la virgen pálida los años son eternos. Durante el día, en las cavernas del monstruo, limpia y abrillanta los tesoros amontonándolos ante su vista. Pero pasa las noches en la cima de la montaña. Inanimada, blanca como la nieve, sin moverse ni hablar, allí permanece siempre con las manos cruzadas sobre el pecho y la cabeza inclinada. La desdichada no osa levantar una sola vez la frente al cielo, pero su mirada permanece siempre fija en la torre de la iglesia, allá en el lejano límite de los bosques, sin que una queja salga de sus labios ni un suspiro altere su pecho. 05120
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Es ist eine helle Sommernacht. Auf dem Berg steht die Jungfrau wieder, sie denkt an die Zeit, die sie in ihrer qualvollen Gefangenschaft verbracht hat. Und wohl hundert Jahre sind vergangen seit dem Tag, an dem sie sich von dem Freunde ihres Herzens trennte. Sie erschrickt, ihre Gedanken verwirren sich, und kalte Schweißperlen rollen von ihrer Stirn auf den bemoosten Boden des Berges, als sie sich die Länge der verflossenen Jahrzehnte ausmalt. Da wagte sie zum erstenmal, einen Blick in die Höhe zu werfen, und nach einer Weile bemerkte sie ein wunderbares Licht, das sich ihr wie eine Sternschnuppe aus dem fernen All zu nähern schien. Aber je näher ihr dieses Licht kam, desto mehr änderte sich seine Gestalt. Und es war auch keine Sternschnuppe, es war ein verklärter Jüngling mit einem blitzenden ^Schwert in der Hand. Etwas lieblich Vertrautes glänzte ihr aus dem Gesicht entgegen, und heftig begann der Jungfrau das Herz zu schlagen, denn nun erkannte sie ihren Bräutigam. Warum aber kam er mit dem Schwert in der Hand? Das machte sie bedenklich, und sie sprach mit schwacher Stimme: »Wird dieses Schwert meiner Qual ein Ende bereiten? Hier ist mein Busen, junger Held, schlag hierher mit deinem reinen Stahl, und wenn du es kannst, so schenke mir den Tod, nach dem ich mich so lange, so lange schon sehne.« So sprach sie auf dem Berg. Aber der Jüngling brachte ihr nicht den Tod, sondern den holden Odem des Lebens, der schon wie ein duftender Morgenwind mit leisem Säuseln die bleiche Jungfrau umspielte. Der traulich blickende junge Mann schloß sie an seine Brust, küßte sie, und sofort verspürte das blutlose Mädchen den Strom des wonnigen Bluts wie einen fröhlich sprudelnden Wasserfall in ihren Adern fließen. Ihre Wangen erglühten wie die Wolken im Morgenrot, und Freude flammte auf ihrer heiteren Stirn. Und sie warf ihren lockigen Kopf dem Bräutigam über den Arm, schaute zur lichten Höhe empor und hauchte die Pein der Jahrzehnte aus ihrem Busen; und die Finger des Jünglings irrten in ihren Locken, die im sanften Wind lieblich wehten. Schön war die Stunde der Erlösung und der Morgen des Befreiungstags. Die Vögel zwitscherten in den Tannen am Rande des finstern Berges, und im Nordosten tauchte die prangende Sonnenscheibe empor. Der Morgen glich jenem, an dem die Liebenden auf der grünen Wiese für lange Zeit voneinander scheiden mußten. Es una blanca noche de verano. La virgen está de nuevo en la cumbre y recuerda el largo tiempo de su cautiverio, desde el día aquel en que, habiéndose apenas despedido de su amado, fue bruscamente secuestrada. Al comprobar que han transcurrido cien años, la invade el terror, siente vértigos, frías gotas de sudor caen de su frente al suelo musgoso. Y por primera vez en aquellos cien años, osa levantar la frente al cielo. Al punto divisa una luz prodigiosa que, como una estrella errante, parece dirigirse hacia ella cruzando el espacio. Pero la luz cambia de aspecto a medida que se acerca. No, no es una estrella, sino la figura de un joven con una espada flamígera en la mano. La doncella nota que los rasgos del joven no le son desconocidos y, reconociendo en él a su amado, el corazón empieza a latirle violentamente. ¿Por qué empuña una espada, sin embargo? Se turba y con un hilo de voz dice: «¿Va esa espada a poner fin a mis tormentos? Hiere mi pecho, hermoso héroe, hiérelo con tu brillante espada y, si te es posible, dame la muerte que tanto anhelo.» Esto dice la doncella desde la cumbre. Pero no es la muerte lo que el joven le trae, sino el dulce aliento de la vida que, como la brisa perfumada de la mañana, rodea ya a la virgen pálida. El galán la toma en sus brazos mirándola con ternura, la besa, y ella siente un delicioso flujo de sangre que corre por sus venas como un manso río; sus mejillas se tiñen de rosa como una nube auroral, y en su frente brilla la dicha. Apoya su cabeza de rizada cabellera en el hombro del joven y, liberando su pecho del sufrimiento de tantos años, levanta los ojos al cielo, mientras los dedos del joven acarician su pelo, agitado dulcemente por una tenue brisa. ¡Qué bella es la hora de la redención, qué maravilloso el amanecer del día de la liberación! Los pájaros gorjean en los abetos de la ladera del abrupto monte, y al nordeste se alza el disco refulgente del sol. Es un amanecer que recuerda aquel otro cuando, en la verde pradera, los dos enamorados se separaron para tanto tiempo. 05121
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Da kletterte der grimmige Troll mit wutgesträubtem Kamm den Berg herauf, um die Jungfrau in seine Felsenhöhlen zurückzuschleppen. Aber kaum streckte er die Krallen nach ihr aus, da durchbohrte ihm das Schwert des Jünglings schnell wie ein Blitz die Brust; und auf den Berg rauschte das schwarze Blut. Die Jungfrau wandte ihr Antlitz ab und drückte ihre Stirn an die Brust des Freundes, als der Unhold schrecklich brüllend den Geist aufgab und vom Bergabhang hinunterstürzte. So ward die Welt von dem entsetzlichen Ungetüm erlöst. Der Jüngling und das Mädchen aber schwebten im lichten Schoß einer silbernen Wolke zu den Gefilden des Himmels empor. Am Busen ihres Geliebten ruht die Braut und lächelt glücklich, die Stirn an seine Brust gedrückt. Durch die Himmelsräume schwebten sie, und unter ihnen in ferner Tiefe blieben die Wälder, die Berge und die vielverzweigten Täler. Und alles verlor sich ihnen zuletzt in einem bläulichen Dunst. Pero el ogro, enfurecido, con los pelos erizados por la rabia, trepa por la montaña para apoderarse de la virgen y devolverla a su gruta. Sin embargo, la espada del joven, rápida como el rayo, se hunde en el pecho del monstruo cuando éste alargaba sus garras para coger a su víctima. Un charco de sangre negra se extiende por el suelo. Y mientras el monstruo, con un rugido estremecedor, entrega el alma al demonio y se precipita montaña abajo, la virgen desvía los ojos y apoya la frente en el pecho de su amado. Así se libró la tierra de aquel ser infernal. Los dos enamorados, transportados por una nube plateada, ascendieron hacia las regiones celestiales. Sentada en las rodillas de su amado, con la cabeza descansando en su hombro, la virgen sonríe de felicidad. Se alejan por el firmamento mientras abajo, en las lejanas profundidades, van desapareciendo los bosques, las colinas, los valles sinuosos, hasta que, finalmente, todo se pierde a sus ojos como en un vapor azulino. 05122
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Dies war die Sage von der bleichen Jungfrau, die Aapo seinen Brüdern in der Torfkate auf der Impivaara-Halde in jener schlaflosen Nacht erzählte. Éste es el cuento de la Virgen Pálida que Aapo contó a sus hermanos aquella noche de insomnio en la choza de matojos de la pradera de Impivaara. 05123
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JUHANI: Gerade wie die Geschichte zu Ende ist, wacht Timo auf. Juhani.—¡Vaya, ahora que el cuento se acabó, se despierta Timo! 05124
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TIMO: Warum schlaft ihr denn nicht, Jungens? Timo.—¿Por qué no dormís en paz, muchachos? 05125
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JUHANI: Hier wird fest erzählt. —Ja, das war die Sage von dem Mädchen und dem Bergungeheuer. Juhani.—Estamos en pleno ejercicio de contar historias. Ésta era la del ogro y la virgen. 05126
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SIMEONI: Man erzählt aber, der schreckliche Troll wäre noch am Leben. Die Jäger haben ihn gesehn, und er hat bloß ein Auge, das im Dunkel der Nacht wie eine glühende Kohle leuchtet. Simeoni.—Hay quien afirma que ese monstruo abominable vive aún. Algunos cazadores lo han visto y aseguran que sólo tiene un ojo que brilla en la oscuridad, como un ascua. 05127
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JUHANI: Wie war denn das, was vor ein paar Jahren dem alten Kuokkala begegnete, der jetzt im Grabe ruht? Als er da im Frühjahr auf der Auerhahnbalz war und hier auf der Halde bei einem Holzfeuer die Mitternachtsstunde abwartete, sah er dort am Fuß des Berges denselben leuchtenden Schimmer und hörte eine Stimme, die unaufhörlich fragte: »Soll ich schmeißen, soll ich schmeißen?« So fragte sie einige tausendmal, so daß der Mann, der ja noch von altem Schrot und Korn war und dem das Herz nicht bei jeder Kleinigkeit bubberte, schließlich gnatzig wurde und ärgerlichen Tones rief: »Zum Kuckuck, so schmeiß doch.« Juhani.—¿Sabéis lo que le pasó hace años al viejo de Kuokkala, que en paz descanse? Una primavera, mientras cazaba el urogallo, en la época del celo, cuandd después de la medianoche esperaba junto a la hoguera en esta misma pradera, divisó al pie del monte una luz brillante y oyó una voz que repetía sin cesar: «¿Qué hago? ¿Tiro? ¿Tiro?» Más de mil veces hizo esta misma pregunta. Pero el viejo, que era chapado a la antigua y no le temblaba el pulso por nada, acabó por enojarse y contestó enfurruñado: «¡Tira, diablo!» 05128
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TIMO: Und da wars geschehn. Timo.—Pero, mira, no hizo falta más. 05129
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JUHANI: Ja, erzähl doch, wies weiterging, Timo. Juhani.—Bueno, Timo, cuenta lo que pasó después. 05130
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TIMO: Da kam nach einer Weile ein grinsendes Gerippe auf das Feuer zu, daß es nur so rasselte, kam wie von zehn Männerfäusten geschleudert und trat das Feuer bis auf den letzten Funken aus. Da nahm aber der Mann schnell seine Flinte unter den Arm und machte sich hübsch aus dem Staube, trottete vom Berg weg, obwohl er, wie Juhani sagt, von altem Schrot und Korn war und sein Herz nicht bei jeder Kleinigkeit bubberte. Timo.—Pues pasó que al cabo de un instante, un esqueleto con una mueca horrible cayó sobre la hoguera rebotando con un ruido tremendo, como si lo hubiesen arrojado las manos de diez hombres, apagando el fuego hasta convertirlo en ceniza. Y entonces el viejo agarró la escopeta a toda prisa y se alejó echando leches para no acercarse más a la montaña, aunque era hombre de armas tomar y nada le asustaba, como ha dicho Juhani. 05131
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SIMEONI: Wir sind also hier in eine Stadt der Trolle und Teufel gezogen. Simeoni.—¡Y a estos antros de ogros y demonios hemos venido a parar! 05132
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AAPO: Hier sind wir hergezogen, und hier bleiben wir furchtlos wohnen. Wenn der Troll auch noch am Leben wäre, ist er doch schon vollständig machtlos; das zeigt ja sein Betragen gegen den alten Kuokkala. In seiner Wut vermochte er bloß das Feuer auszulöschen, und selbst das nur mit der Zustimmung des Mannes. Seine Macht ist durch das Schwert des heiligen Jünglings für immer gebrochen. Aapo.—Aquí hemos decidido venir y aquí viviremos sin temor. Si el monstruo ese está aún vivo, ha perdido su poder, como lo manifiesta su conducta con el viejo de Kuokkala. Todo lo que pudo hacer, cuando más enfurecido estaba, fue apagar la hoguera, y eso con el permiso del buen viejo. Su poderío quedó extinguido para siempre por la espada del santo joven. 05133
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JUHANI: Aber das Mädchen in der Finsternis der Klüfte tut mir leid, das Mädchen bei dem verfluchten Borstennacken. Juhani.—¡Ay, qué lástima me da la pobre doncella en la oscuridad de las cavernas! ¡Tener que vivir con aquel diabólico monstruo peludo! 05134
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SIMEONI: Weshalb hat sie der Versuchung nicht widerstanden! Simeoni.—¿Por qué no resistió a la tentación? 05135
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JUHANI: Ach, Junge, sag doch das nicht! Wie möchte es wohl gehen, wenn dir zum Beispiel in einem blühenden, friedlichen Tal eine Königstochter entgegenkäme, schön wie eine Rose und eine Blume, wenn sie herbeigetrippelt käme in Seide, Schals und Pomadenduft und glitzerndem Goldflitter wie ein Pfau. Träte ein solches Püppchen zu dir heran und wollte dich liebhaben und küssen, wie würde es da deinem armen Herzen gehen? Das frage ich dich, Simeoni. Juhani.—¡No digas eso, hermanito! Habría que ver qué harías tú si te vieras en un deleitoso valle florido y se te apareciera una hija de rey, bella como una rosa fresca y fragante, envuelta en delicadas sedas, cubierta de lentejuelas relumbrantes como un pavo real; si una beldad semejante se te presentase de buenas a primeras y quisiera abrazarte y besarte, ¿qué sentiría tu pobre corazón? Vamos, di algo. 05136
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SIMEONI: Ich betete um Kraft im Glauben. Simeoni.—Buscaría fuerzas en la fe. 05137
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JUHANI: Hm. Juhani.—¡Ya, ya! 05138
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TIMO: Ich ließe sie nicht bis zum Liebhaben kommen, oder gar bis zum Schmatzen. Zehn Schritt vom Leibe! würd ich sagen, Kanaille, zehn Schritt vom Leibe, sonst nehme ich einen Knüttel dort aus dem Gebüsch und klopfe auf dir herum, daß dein Buckel morgen bunter schillert als die Flügel eines Marienkäfers. So machte ichs ohne Erbarmen. Das sollte schon helfen. Timo.—Yo no le permitiría que me abrazase, y menos aún que me besase en los labios. «Aparta», le gritaría, «no avances un paso más, taimada, si no quieres que arranque una rama del bosque y te dé un repaso que mañana tu espalda lucirá más colores que las alas de una mariquita.» Y lo haría sin debilidad. Esto bastaría para persuadir a la atrevida. 05139
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JUHANI: Ach, Brüderchen, ich glaube, du sprächst ein bißchen anders, wenn du dich etwas mehr in der Welt umgesehen hättest, wenn du zum Beispiel mal in der Stadt Turku gewesen wärest. Dort bin ich mal gewesen, als ich Ochsen vom Gut Viertola hintrieb. Da habe ich mein blaues Wunder gesehen, gesehen, wie Staat und Prunk den Menschenkindern den Kopf verdrehen kann. O je, so ein Lärmnest, o je, so ein Flatterleben! Hier rasseln Wagen, dort rasseln Wagen, und in den Wagen sitzen verflixte schnurrbärtige Narren oder Mädchen, zart wie Porzellanpüppchen, die auf hundert Schritt nach teuren Ölen und Salben duften. Und guck mal dort! Herrjemine! da kommt solch ein nettes Mamsellchen in Goldfedern oder so ein Fräulein oder sonst was Gutes angetrippelt. Und ihr Hals! Weiß wie Schlickermilch, die Backen puterrot, und die Augen brennen ihr im Kopf wie zwei Scheiterhaufen am hellerlichten Tag, wenn ihr so ein Schwerenöter von Geck entgegenkommt, im Hut und schwarzpolierten Frack, und der blin ... ei, hols der Henker! — blinzelt durch ein viereckiges Glas, das dem Schlingel vom linken Auge baumelt! Und dann ... — na, da sollt man doch gleich! — dann wird auf beiden Seiten geknickst; und schau, das Weibstück zieht ihr Mäulchen zu einer Erdbeer-schnute zusammen und zwitschert wie eine Schwalbe in der Sonne auf dem Dach, und der Laffe vor ihr schwingt die Hand und den Sterz, schwingt den Hut durch die Luft und schrammt mit dem Fuß, daß das Straßenpflaster Funken sprüht. Ja, das ist ein Spaß. Ach, ihr Elstern, ihr! dacht ich kleiner Bub, wie ich mit meinem Haufen frischer Ochsenhäute auf der Schulter an der Straßenecke stand und mit bittersüßem Mund der Birkhahnbalz zusah. Juhani.—¡Ah, pobrecilla! Seguro que no pensarías lo mismo si te hubieses dado una vuelta por este mundo; si, por ejemplo, hubieras llegado, como yo, a la ciudad de Turku, donde estuve una vez, conduciendo los bueyes de la mansión de Viertola... ¡No quieras saber las cosas que vi allí! Comprobé que el boato y el lujo pueden hacer perder la chaveta a un hombre. ¡Qué ciudad tan bulliciosa, qué vida tan desenfrenada! Coches por aquí, coches por allá..., y en ellos, locos bigotudos y muchachas como muñecas de porcelana despidiendo fuertes perfumes de aceites y pomadas costosas. ¡Pero aguarda! ¡Jesús nos proteja! He aquí que salta fuera una graciosa doncella, o señorita, como dicen, con plumas de oro en el vestido. ¡Qué cuello, blanco como la leche fresca! En esto, se pone colorada y sus ojos se encienden como ascuas al sol, cuando ve aparecer un caballerete que usa sombrero y levita con faldones y... ¡todo lo que puedas imaginarte, diablos! Entonces el tipo va y le hace guiños a la damisela a través de un trozo de vidrio cuadrado que lleva en el ojo izquierdo. Y entonces... ¡voto a los siete herreros!... empiezan las zalemas por ambos lados, y la pelandusca arruga la boquita como dulce fresón y gorjea como una golondrina en un alero soleado, y el lechuguino agita la mano, sacude los faldones, levanta el sombrero al aire y patalea sacando chispas del empedrado. ¡Qué farsa! ¡Ay, mis queridos mariposones!, pensé yo, pobre rapaz parado en una esquina de la calle, con una carga de pieles de buey sin curtir a la espalda, mientras observaba cómo aquellos dos palominos se arrullaban. 05140
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TUOMAS: Herren sind Narren. Tuomas.—Los señores son unos necios. 05141
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TIMO: Und kindisch wie milchgesichtige Bälger. So essen sie ja auch: mit Lätzchen auf der Brust, und wissen wahrhaftig nicht mal, daß man den Löffel ableckt, wenn man vom Tisch aufsteht. Das hab ich zu meiner Verwunderung mit eigenen Augen gesehen. Timo.—E infantiles como niños con la cara rebozada de leche. Cuando comen se ponen un trapo en la pechera, y ni siquiera saben, los muy puercos, lamer la cuchara cuando se levantan de la mesa. Yo lo he visto con mis propios ojos y me he quedado patidifuso. 05142
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SIMEONI: Aber den Bauer übers Ohr hauen und schinden, darin sind sie Meister. Simeoni.—Pero cuando se trata de exprimir y despellejar al campesino, ya se dan buen arte, ya. 05143
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JUHANI: Es ist wahr, daß es in der feinen Welt viel Weibisches und Lächerliches gibt, das habe ich auf meiner Reise nach Turku gemerkt. Aber seht ihr, wenn da so ein richtig salbenduftendes, schwänzelndes Flittchen mit flatternder Halskrause ankommt, dann muß sich einem ja das Herz im Leibe heben, wißt ihr. Ei ja, ei ja, Kinder! Die weltliche Lust lockt gewaltig, das habe ich auf meiner Reise nach Turku gemerkt. Und ich sage euch noch mal, es tut mir im Herzen weh um das Mädchen auf dem Felsen. Und es war längst Zeit, daß sie aus der Hölle errettet wurde und mit ihrem Freund in den Hafen des Friedens segelte, wozu uns Gott auch schließlich verhelfen möge. In dieser Hoffnung wollen wir nun einzuschlafen versuchen. Es gibt zwar von diesem Berg noch eine merkwürdige Sage, aber die mag bis zu einem ändern Male bleiben, jetzt wollen wir sehen, ob wir schlafen können. — Geh doch aber mal hin, Simeoni, und deck die Kohlenglut mit Asche zu, sonst muß ich morgen früh erst mit dem Feuerstein rumratschen und ein Bündel Heu in Brand schwingen, und ich möchte doch gleich wie ein Buntspecht auf den Balken loshämmern. Los, geh! Juhani.—La verdad es que en el mundo de los señores se ven cosas amariconadas y ridiculas... ¡Si lo sabré yo de cuando estuve en Turku! Pero, eso sí, cuando uno ve pasar una joven como la que yo vi, oliendo a rosas y moviendo la cadera... Bueno, no puede evitar que el corazón le baile en el pecho. Así es, hijos, así es; las delicias del mundo tienen un poderoso atractivo, como pude observar en mi viaje a Turku. Y digo y repito que me da lástima la joven de la montaña. Ya era hora de que se salvara de este infierno para navegar con su amado hacia el tranquilo puerto donde, así lo espero, Dios nos conducirá a nosotros el día menos pensado. Procuremos dormir con esta esperanza. Y aunque bien es verdad que existe otra leyenda sobre esta montaña, dejémosla para mejor ocasión y tratemos de conciliar el sueño. Anda, tú, Simeoni, sal a cubrir de ceniza el rescoldo de la hoguera, para que mañana no tenga yo que ponerme dale que te dale con el eslabón para encender un manojo de briznas y pueda empezar en se guida a talar troncos como un picamaderos. Anda, por favor. 05144
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Simeoni ging, um Juhanis Befehl auszuführen; aber er kam sehr bald zurück, die Haare standen ihm zu Berge, und die Augen quollen ihm aus dem Kopf. Stotternd brachte er etwas von einem seltsamen, funkelnden Auge da draußen beim Heukarren heraus. Darüber fuhren die ändern in die Höhe, segneten Leib und Seele und traten zusammen aus ihrer Kate; und ihr Haar erinnerte an den Hexenbesen in einer Birke. Unbeweglich, stumm wie Bildsäulen standen sie da und starrten in der Richtung von Simeonis Finger in die Nacht. Sie lugten aus, ohne sich zu rühren, und erkannten auch hinter dem Wagen deutlich einen eigentümlichen Schein, der bald verschwand, bald wieder auftauchte. Sie hätten ihn vielleicht für das Auge des Schimmels gehalten; aber es zeigte sich ja sonst nichts Weißes, im Gegenteil war da etwas Schwarzes zu sehen, und dann hörte man auch nicht den Ton der Schelle. Indem die Bruder dies bedachten, standen sie da, ohne sich zu regen. Endlich aber sagte Timo in ziemlich barschem Ton: Salió Simeoni a cumplir la orden de su hermano; pero no tardó en volver a entrar a la cabaña con los pelos de punta y los ojos fuera de las órbitas, farfullando algo sobre un ojo extraño que brillaba fuera, junto al carro. Levantáronse todos los hermanos de un salto y, santiguándose y encomendando su alma y cuerpo a Dios, salieron de la choza atropellándose, con los cabellos tiesos como ramas de abedul enredadas. Se quedaron paralizados, mudos como piedras, sin apartar la vista de donde señalaba el dedo de Simeoni. Sin parpadear, vieron, en efecto, detrás del carro, un resplandor extraño que de vez en cuando desaparecía, reapareciendo poco después. Al principio, hubieran podido tomarlo por el ojo único de su caballo blanco; pero nada blanco se veía, sino algo negro, y tampoco oían el sonido del cencerro. Así, pensando qué podría ser aquello, permanecieron los hermanos sin osar pronunciar palabra ni moverse, hasta que Tuomas gritó: 05145
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TIMO: [TUOMAS:] Was gibts da? Tuomas.—¿Eh, busca algo? 05146
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JUHANI: Um Gottes willen, fahr ihn nicht so grob an. — Das ist er. Was sollen wir tun, Brüder? Das ist er. Was wollen wir ihm sagen? Juhani.—¡Por Dios, no empieces a hablarle a lo bruto! ¡Es él! ¿Qué hacemos ahora? ¡Os digo que es él, hermanos! ¿Qué le decimos? 05147
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AAPO: Ich weiß wahrhaftig nicht. Aapo.—No se me ocurre nada. 05148
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TIMO: Jetzt täte ein Choralvers gut. Timo.—No vendría mal un salmo. 05149
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JUHANI: Kann denn keiner von uns ein Gebet auswendig? Sagts her, Brüder; laßts raus — in Gottes Namen — alles, was euch einfällt, was euch in den Sinn kommt, irgendeinen Bibelspruch, wenn er auch nicht richtig paßt. Sagt meinetwegen was aus der Nottaufe, liebe Brüder. Juhani.—¿Es que nadie sabe de memoria una oración? Recitad algo, hermanos, por el amor de Dios; decid todo lo que sepáis, aunque sea lo primero que os venga a la cabeza, un pasaje de la Biblia, venga o no venga a cuento con las circunstancias. ¡Recitad, aunque sea las palabras de un bautismo de urgencia, queridos hermanos! 05150
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TIMO: Ich hab manches aus dem Gesangbuch gewußt, aber jetzt ists mir, wie wenn ich ein dickes Brett vor dem Kopf hätte. Timo.—Yo sabía muchos versículos de los Salmos, pero ahora tengo como un nudo en la garganta que me corta el resuello. 05151
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SIMEONI: Der Geist läßt dich nicht mehr sprechen als mich. Simeoni.—Es ese espíritu que no te permite hablar, como a mí. 05152
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TIMO: Nein. Timo.—No lo permite, no. 05153
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JUHANI: Das ist schrecklich. Juhani.—¡Es espantoso! 05154
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AAPO: Schrecklich! Aapo.—¡Horrible! 05155
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TIMO: Wirklich schrecklich! Timo.—¡Horrible de verdad! 05156
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JUHANI: Was sollen wir machen? Juhani.—¿Qué hacemos? 05157
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TUOMAS: Festigkeit ist, glaub ich, hier am besten. Wir wollen ihn fragen, wer er ist und was er will. Tuomas.—Yo creo que lo mejor es mostrarse decididos. Preguntémosle quién es y qué quiere. 05158
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JUHANI: Laß mich fragen. Wer bist du? Wer bist du? Wer bist du, und was willst du von uns? — Keine Antwort, kein Ton. Juhani.—Déjame que pregunte yo. ¿Quién eres? ¿Quién eres, di? ¿Quién eres y qué quieres de nosotros? ¡Nada, ni una palabra de respuesta! 05159
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LAURI: Dann nehmen wir die Holzscheite. Lauri.—Cojamos tizones. 05160
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JUHANI: Wir nehmen die Holzscheite und beizen dir das Fell, wenn du uns nicht sagst, wie du heißt, woher du stammst und was du willst. Juhani.—¡Cogeremos tizones y te asaremos el pellejo si no dices tu nombre, tu ralea y tus propósitos! 05161
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LAURI: Nein, ich meine, wir schmeißen ihm gleich die Scheite an den Kopf. Lauri.—¡No!, pensaba que cogeríamos en seguida los tizones. 05162
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JUHANI: Wenn man das wagte! Juhani.—¡Si nos atreviésemos! 05163
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TUOMAS: Wir sind Gott nur einen Tod schuldig. Tuomas.—Todos debemos a Dios una muerte. 05164
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JUHANI: Ja, wir sind Gott nur einen Tod schuldig. Die Scheite in die Hand, Jungens! Juhani.—Todos debemos a Dios una muerte. ¡Cojamos un tizón en la mano, muchachos! 05165
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Schon standen sie in einer Reihe da und hielten die Feuerscheite wie Waffen bereit. An der Spitze stand Juhani, und seine Augen waren rund wie Uhuaugen und stierten nach dem Auge hinter dem Heukarren, das ihn mit seltsamen Glanz anblickte. So standen die Brüder mit ihren sprühenden Waffen auf der nächtlichen Halde; und der Uhu rief von den Fichten herab, der öde Bruchwald unter ihnen rauschte schwer, und dunkle Wolken verhüllten das Himmelsgewölbe. Pronto estuvieron todos en fila, sosteniendo ardientes tizones. Juhani iba en primer lugar, erguido, con los ojos abiertos como un mochuelo y clavados en el ojo que le miraba desde detrás del carro con un brillo misterioso. Los demás hermanos blandían también sus armas incandescentes en la oscura pradera. Gritaba el búho en los abetos de la montaña, el gran bosque desprendía hondos rumores, y negras nubes oscurecían la bóveda celeste. 05166
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JUHANI: Wenn ich sage: jetzt, Jungens! dann fliegen die Scheite aus unsern Fäusten dem Teufel in den Nacken. Juhani.—Cuando yo diga: «Ahora, muchachos», que los tizones salgan disparados de nuestras manos a la misma nuca del diablo. 05167
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SIMEONI: Laßts uns aber noch mit etwas Beschwörung versuchen. Simeoni.—Probemos antes algún conjuro. 05168
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JUHANI: Ja, gut. Erst noch etwas Beschwörung! Was soll ich ihm aber sagen? Flüster mirs zu, Simeoni, denn ich bin in diesem Augenblick merkwürdig vernagelt. Flüstre mir die Worte zu, ich werfe sie ihm ins Gesicht, daß der Bruchwald widerhallt. Juhani.—Buena idea. En principio, algún exorcismo. ¿Pero qué le digo? Apúntame, Simeoni, porque en este momento estoy como embotado. Díctame las palabras y yo se las arrojaré a la cara hasta que el bosque se estremezca. 05169
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SIMEONI: Dann hör, was ich dir vorsage. — Hier stehen wir. Simeoni.—Está bien, escucha lo que voy a dictarte: Aquí estamos... 05170
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JUHANI: Hier stehen wir! Juhani.—Aquí estamos... 05171
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SIMEONI: Wie die Helden des Glaubens mit den feurigen Schwertern in der Faust. Simeoni.—... como héroes de la fe, empuñando la espada de fuego... 05172
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JUHANI: Wie die Helden des Glaubens mit den feurigen Schwertern in der Faust. Juhani.—... cómo héroes de la fe, empuñando la espada de fuego... 05173
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SIMEONI: Weiche von hinnen. Simeoni.—¡Vete! 05174
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JUHANI: Weiche in die Hölle! Juhani.—¡Vete al infierno! 05175
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SIMEONI: Wir sind getaufte Christen, Soldaten Gottes. Simeoni.—Somos cristianos bautizados, soldados de Dios... 05176
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JUHANI: Wir sind getaufte Christen, Soldaten Gottes, Soldaten Jesu Christi! Juhani.—Somos cristianos bautizados, soldados de Dios, guerreros de Cristo... 05177
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SIMEONI: Wenn wir auch nicht lesen können. Simeoni.—Aunque no sabemos leer... 05178
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JUHANI: Wenn wir auch nicht lesen können! Juhani.—Aunque no sabemos leer... 05179
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SIMEONI: Aber trotzdem glauben wir. Simeoni.—... no nos falta la fe. 05180
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JUHANI: Aber trotzdem glauben wir und vertrauen fest darauf! Juhani.—... no nos falta la fe, y creemos firmemente. 05181
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SIMEONI: Jetzt geh. Simeoni.—¡Vete ahora! 05182
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JUHANI: Jetzt geh! Juhani.—¡Vete ahora! 05183
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SIMEONI: Gleich wird der Hahn krähen. Simeoni.—Pronto cantará el gallo... 05184
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JUHANI: Gleich wird der Hahn krähen! Juhani.—Pronto cantará el gallo... 05185
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SIMEONI: Und den Tag des Herrn verkünden. Simeoni.—Y anunciará la voz del Señor. 05186
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JUHANI: Und den Tag des Herrn Zebaoth verkünden! Juhani.—... y anunciará la voz del Señor Sebaoth. 05187
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SIMEONI: Aber er tut, als merkte er gar nichts. Simeoni.—Pero observo que se lo toma como si nada. 05188
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JUHANI: Aber er tut, als merk ... Ja, er macht sich nichts draus, und wenn ich mit Engelszunge schriee. Gott behüte uns, Kinder! Denn da bleibt nichts als — jetzt,Jungens! Juhani.—Pero observo que se lo toma... sí, como si no fuera con él. ¡Ya puedo gritarle como un arcángel! ¡Que Dios nos tenga de su mano, hermanos míos! Vamos allá. ¡Ahora, muchachos! 05189
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Da schleuderten sie alle ihre Holzscheite nach dem Gespenst, das pfeilschnell mit vierfüßigem Getrampel davonlief, und lange leuchteten die glühenden Kohlenstucke auf seinem Rücken durch das nächtliche Dunkel. So floh es aus dem Feuerregen, und erst unten am Rand der Halde wagte es anzuhalten und schnob zwei-, dreimal, daß es widerhallte. Und der Geist der Brüder, der schreckliche Popanz, war doch ihr einäugiges Pferd gewesen, das in den schwarzen Schlammlachen des Moores seine weiße Farbe für eine Weile verloren hatte, da es wohl eingesunken und sich lange herumgewälzt, ehe es wieder aufs Trockne kam. Beim Herumwälzen hatte es sich auch die Schelle vom Hals gerissen, wodurch die Bruder so sehr irregeführt wurden. Dies war das Auge, das hinter dem Karren durch die dämmernde Nacht geleuchtet hatte, wie ja bei manchen Tieren das Auge im Finstern leuchtet. — Aber erst nach einiger Zeit, und auch da noch vorsichtig, wagten sich die Bruder an ihren Valko heran und erkannten endlich ihren Irrtum. Hierauf kehrten sie mit ärgerlichen Gesichtern in die Hütte zurück. Und erst, als der Morgen graute, ruhten alle in tiefem Schlaf. Entonces lanzaron todos a la vez los tizones contra el espectro, que huyó como una flecha, con un ruido de cuatro patas, y los carbones ardientes pegados a la grupa a través de la noche cerrada. Así escapó bajo la lluvia de fuego, sin detenerse hasta el límite de la pradera, donde finalmente se aventuró a pararse lanzando dos o tres fuertes relinchos, porque el fantasma que veían los hermanos, el monstruo espantoso, no era sino el viejo caballo tuerto que, por un momento, había perdido su color blanco en el légamo negro del pantano, donde, al parecer, se había hundido y se había estado revolcando mucho tiempo antes de lograr poner de nuevo las patas en tierra seca. En los revolcones se le había desprendido al animal el cencerro del cuello, lo que contribuyó a que los hermanos no reconocieran su caballo. Tal era el ojo que brillaba detrás del carro, igual que brillaban los ojos de muchos animales en la oscuridad. Pero sólo pasado un rato se atrevieron los hermanos, y con mucha cautela, a acercarse a Valko, y sólo entonces pudieron comprobar su error. Un tanto avergonzados, volvieron a la choza, donde, al despertar la aurora, se sumieron en profundo sueño. 05190
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Kapitel 06 Capítulo

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Unter Dach war schließlich die Kate der Brüder. Fünf Klafter maß sie in der Länge und drei in der Breite; nach Osten ging ihr eines, nach Westen ihr anderes Ende. Wenn man zur Tür, die sich im östlichen Ende des Gebäudes befand, hineintrat, erhob sich rechts ein großer Rauchofen, links war ein Verschlag für Valko zum Winter angebracht. Von der Schwelle nach vorn, etwa bis in die Mitte des Raums, hatte man unter sich den mit Fichtenzweigen vollgepackten Erdboden, hinten aber war eine prächtige Diele, aus breiten Balken gebaut, und darüber aufsteigend eine geräumige Pritsche. Denn sowohl als Wohnstube wie als Badestube benutzten die Brüder ihr neues Haus. Ungefähr zwanzig Schritt von der Kate stand ihr Speicher, aus kleinen runden Fichtenstämmen gefugt. La cabaña de los hermanos estaba concluida. Tenía unas cinco brazas de largo por tres de ancho. Un hastial daba al este y otro al oeste, y, según se entraba por la puerta, situada en el hastial este, a la derecha se hallaba una gran estufa, y a la izquierda un establo, donde Valko había de pasar el invierno. Arrancaba del umbral un piso de tierra cubierto de ramas de abeto que llegaba hasta la mitad del recinto, donde se convertía en un magnífico suelo hecho de anchas planchas de madera, sobre el cual se abría un espacioso sobrado. Los hermanos utilizaban su nueva casa como habitación y como sauna. A veinte pasos de la cabaña habían construido un granero, ensamblado con pequeños y redondos troncos de abeto. 06001
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Die Brüder hatten also ein vortreffliches Obdach gegen Regen, Sturm und Winterkälte, hatten auch ein Vorratshaus für ihre Lebensmittel. Und jetzt konnten sie sich mit vollem Eifer auf die Jagd und den Fang von allerlei Getier werfen. Und es nahte da der Tod den Auerhähnen, den Birk- und Haselhühnern, den Hasen, Eichhörnchen und den starrsinnigen Dachsen, so auch den Wildenten und Fischen des Ilvessees. Da hallten von dem Gebell der bissigen Killi und Kiiski und von dem Krachen der Flinten die Hügel und die endlosen Fichtensäle wider. Es erlegte die Kugel der Brüder hin und wieder auch einen zottigen Bären; aber die rechte Zeit zur Bärenjagd war doch noch nicht gekommen. Los hermanos disponían, pues, de un buen refugio contra la tempestad, el viento y el frío del invierno, y de una despensa para sus provisiones, pudiendo dedicarse ya en cuerpo y alma a la caza y captura con variados medios. Pronto empezaron a caer galloslira y ortegas, liebres y ardillas, tristes y torpes tejones, sin que la muerte perdonara a los patos y peces del lago Ilvesjárvi. En las colinas y en el inmenso bosque de abetos resonaron los ladridos de Killi y Kiiski y los disparos de las escopetas, y de vez en cuando un oso de piel hirsuta se desplomaba ante los perdigones de los hermanos, aunque no era la época adecuada para esta caza. 06002
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Es kam ein Herbst mit frostigen Nächten, und es starben oder entflohen in ihre tiefen Verstecke die Grashupfer, die Eidechsen und Frösche, und da war es Zeit, Füchse mit den blinkenden Eisen zu fangen. Diese Kunst hatten die Brüder von ihrem Vater gelernt. Und nun mußte mancher schnellfüßige Reineke einen saftigen Bissen mit seinem Pelz bezahlen. — Bekanntlich treten die Hasen im Wald Wege in den weichen Schnee, und auf diesen stellten die Brüder dem weißhaarigen Meister Lampe Messingschlingen zu hunderten. Auch hatten sie sich ein vortreffliches Wolfsgehege mit schrägem Zaun in einer buschbewachsenen Grabenfurche am östlichen Rand der Halde angelegt. Und außerdem hatten sie, ebenfalls für den Wolfsfang, eine Grube, mächtig tief, eine Strecke von dem Haus nach dem trocknen, sandigen Boden hin gegraben. Ein Braten lockte manchen hungrigen Wolf in das starke Zaunwerk; und sobald die Brüder ihre Beute in der Falle wußten, erhob sich in der dunklen Herbstnacht ein Donnern und Krachen im Gehege. Da stand einer von ihnen mit der Flinte in der Hand an den Zaun gelehnt und versuchte das grobhaarige Wild aufs Korn zu nehmen; ein andrer hielt neben ihm eine flammende Kienholzfackel. Ein dritter hinwieder half Killi und Kiiski die finster dreinschauenden, zähnefletschenden Gäste aus den Büschen treiben, indem er seine Fackel hin und her schwenkte. Gewaltiger Lärm erhob sich, die Männer schrien, die Hunde heulten, die Flinten knallten, und unermüdlich krachte der Bruchwald und die zerklüftete Wand des Impivaara. So tummelten sie sich, der Schnee wurde rot, färbte sich immer röter, wurde tausendfach zerstampft, bis all das breitgeschwänzte Wild in seinem Blute lag. Und dann gab es neue Arbeit und Mühe für die Brüder, wenn sie ihre Beute abhäuteten, aber diese Mühe war ihnen doch sehr lieb. — Auch in die Grube am westlichen Rand der Halde verlief sich der eine oder andre der schiefäugigen Waldbewohner. Llegó el otoño con sus heladas noches, y los saltamontes, los lagartos y las ranas perecieron o corrieron a buscar refugio en sus profundos escondrijos; era el momento de preparar las trampas de brillante acero para las zorras, arte en que los hermanos, habiéndolo aprendido de su padre, eran consumados maestros. Más de un astuto y ágil zorro pagó con su fina piel un trozo de apetitosa carne. Las liebres, como se sabe, dejan en el bosque la huella de su paso, y los hermanos tendieron centenares de lazos de cobre amarillo para desgracia de las cobardes de piel blanca. En una intrincada hondonada, en el límite oriental de la pradera, habían construido una excelente trampa para la caza del lobo, y, con la misma intención, habían cavado cerca de la choza un profundo hoyo en terreno seco y arenoso. El cebo atrajo a la trampa a más de un lobo hambriento, y los apuros de la presa, revolviéndose en el fondo del hoyo en la oscura noche otoñal, eran el desesperado y ruidoso aviso de que aquélla había caído en la trampa. Entonces uno de los hermanos, apoyado en la valla, apuntaba con su escopeta, tratando de acabar de un disparo con la fiera de pelos erizados; otro alumbraba con una tea; un tercero, agitando un tizón en el aire, ayudaba a los perros a sacar del enramado a las bestias feroces. Los gritos de los muchachos, los ladridos de los canes y los ruidos de los disparos formaban una tremenda barahúnda; el bosque y las cavernosas paredes de Impivaara retumbaban sin cesar. Había, pues, una ruidosa agitación; la nieve, pisoteada en todos los sentidos, se teñía de rojo, hasta que al fin todas las fieras de tupida cola yacían sobre su propia sangre. Entonces empezaba para los hermanos la grata tarea de desollar las piezas. Uno o dos ejemplares de aquellas criaturas de ojos oblicuos del bosque cayeron también en el hoyo del extremo occidental de la pradera. 06003
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Einmal geschah es, daß am frühen Morgen, als die ändern noch im Schlaf lagen, sich Timo aufmachte, um nach der fangbereiten Grube zu sehen, deren halbeingesunkene Decke ihn schon von ferne Gutes ahnen ließ. Und als er den Rand der Grube erreicht hatte, sah sein fröhliches Auge auch in der Tiefe ein blaßgraues Etwas, sah einen strammen Wolf, der, die Schauze auf die Erde gedrückt, bewegungslos dalag und mit seinen Augen nach dem Mann in der Höhe glupte. — Was beschloß da Timo? Den Wolf wollte er allein vom Leben zum Tod bringen und, zum großen Vergnügen der ändern, mit der haarigen Bürde auf der Schulter in das Haus treten. Er machte sich ans Werk, holte die Leiter von der Hauswand, stellte sie vorsichtig in die Grube und stieg selbst mit einem schweren Holzhammer bewaffnet die Sprossen hinunter, um dem Tier den Schädel zu zertrümmern. Lange focht er, die Zähne aufeinanderbeißend, mit seinem Hammer um sich, doch traf er immer nur in die Luft. Der Kopf des Wolfes entwischte jedesmal sehr flink, entwischte nach rechts oder links, wenn der Mann mit seiner unhandlichen Waffe zuschlug. Schließlich schleuderte er seinen Hammer nach dem Wolf und wußte sich keinen ändern Rat als hinaufzuklettern, in die Kate zu eilen und dort zu verkünden, was geschehen war. Una mañana, a primera hora, mientras sus hermanos seguían durmiendo, Timo salió de la choza y fue a visitar la trampa. La visión de la cubierta, medio hundida, le hizo concebir buenas esperanzas. Cuando llegó al borde del hoyo descubrió en el fondo, con alegría, una mancha gris. Se trataba, en efecto, de un enorme lobo que, con el hocico en el suelo, permanecía inmóvil, con los ojos fijos en el muchacho. ¿Qué decidió entonces Timo? Dar muerte él solo al lobo y volver a la choza con la peluda presa sobre los hombros, para presumir. Cogió una escala que estaba apoyada en la pared de la casa y la colocó cuidadosa mente en el hoyo. Luego bajó los peldaños armado de una gran maza de madera, con el propósito de machacar la cabeza de la fiera. Apretando los dientes, daba una y otra vez en el vacío, ya que el lobo apartaba la cabeza instintiva y velozmente, cada vez que el hombre descargaba su pesada arma. Timo arrojó por fin la maza entre las patas de la fiera y decidió ir a comunicar la novedad a los hermanos. 06005
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Nach einer kleinen Weile machten sich da die Brüder mit Stangen, Stricken und Schnüren auf, um ihre Beute festzunehmen. Aber die Grube war leer, als sie hinkamen. Auf der Leiter, die Timo hinter sich hatte stehen lassen, war ihr Wolf hübsch hinaufgestiegen und hatte sich, seines Lebens froh, davongemacht. Das bemerkten sie sofort, sie fluchten und knirschten mit den Zähnen, und nun suchte ihr ergrimmter Blick Timo; der aber war nicht mehr da. Er hatte schon den Waldrand gewonnen und sich bald unter den Kiefern verborgen. Er begriff, daß es nicht gut wäre, sich weiter über die Sache auszulassen. Die ändern jedoch brüllten hinter ihm her, indem sie die Fäuste schüttelten, und gelobten, ihn vom Kopf bis zu den Hacken zu Mus zu quetschen, wenn er es wagte, die Haustür auch nur einen Spalt zu öffnen. So drohten sie, verließen erbost und zornig die Grube und gingen in ihr Haus zurück. Timo aber irrte flüchtend im Wald umher, und bald bereuten die Brüder ihr Vorgehen gegen ihn, da sie einsahen, daß der Schaden nur durch seinen Unverstand und nicht durch Heimtücke entstanden war. Darum stieg Juhani noch vor Abend auf den Rücken des Impivaara, rief mit seiner kräftigen Stimme in alle Winde nach Timo und versicherte und schwor, daß er keine Furcht zu haben brauche, sondern sofort zurückkehren könne. So rief er, und nach einer Weile kehrte Timo, gewaltig maulend und böse glupend, zurück. Ohne ein Wort zu sagen, zog er sich aus, sank auf sein Lager, und bald schnarchte er in tiefem Schlaf. Poco después acudían todos, armados de estacas, cuerdas y lazos corredizos, para capturar la presa; pero cuando llegaron junto a la trampa vieron, decepcionados, que ésta estaba vacía. El lobo había huido tranquilamente por la escala que Timo había dejado en el hoyo y se había adentrado en el bosque dándole gracias a la suerte. Los hermanos, que lo comprendieron en seguida, corrieron a buscar a Timo con las peores intenciones, soltando maldiciones y rechinando los dientes; pero el culpable se había puesto ya fuera de su alcance, intuyendo que no sería prudente quedarse para discutir el asunto sobre el terreno, y que lo mejor sería esconderse de momento en lo más intrincado del bosque de abetos. Los otros no dejaban de insultarle y amenazarle con los puños levantados, jurando ablandarle de arriba abajo como un nabo cocido si se atrevía sólo a entreabrir la puerta de la choza, a la que volvieron enfurecidos después de haber agotado toda clase de improperios y amenazas. Timo vagó por los bosques como un forajido, pero, mientras tanto, los hermanos se fueron calmando, pensando que el daño se debía más a falta de cuidado que a malicia. Así, antes de que anocheciera, Juhani se encaramó a la cima de Impivaara y llamó a Timo gritando con voz potente en todas direcciones, prometiéndole bajo juramento que no tomarían venganza alguna. Al cabo de un rato volvió Timo, con rostro sombrío y lanzando miradas recelosas. Se desnudó sin decir palabra, se tumbó sobre su lecho y al momento empezó a roncar ruidosamente. 06006
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Auch für die Bärenjagd war die günstigste Zeit gekommen. Da nahmen die Brüder ihre Spieße, schoben scharfe Kugeln in ihre Gewehre und machten sich auf, den Fürsten des Ödwalds zu wecken, der schon in seinem dunklen Bau tief unter den schneebeladnen Tannen träumte. Und ihre Büchsen erlegten manch stumpfschnauzigen Petz, wenn er wutschnaubend aus seiner friedlichen Kammer hervorbrach. Da entstand oft ein heißer Kampf, der Schnee stob weit umher und rötete sich von dem strömenden Blut, weil es auf beiden Seiten Wunden gab. So wurde gekämpft, bis das rauhe Untier schließlich still am Boden lag. Die Brüder aber schmierten sich, mit ihrer Last fröhlich zu Hause angelangt, ihre Wunden mit der Salbe, die aus Branntwein, Salz, Pulver und Schwefelmehl hergestellt war. Damit beschmierten sie ihre Wunden und strichen gelbbraunen Teer darüber. Llegó por fin el momento más propicio para la caza del oso. Los hermanos cogieron sus venablos, cargaron sus armas con balas de acero y se dirigieron al bosque para despertar a su rey, que dormía aún en su oscura guarida bajo los abetos cubiertos de nieve. Más de un oso corpulento cayó bajo las balas de los hermanos cuando salía enfurecido de su apacible retiro. Con frecuencia se producía una encarnizada lucha en que saltaba la nieve enrojecida por la sangre que brotaba de las heridas producidas por ambas partes, hasta que el oso de áspera pelambre caía exánime. Entonces regresaban los hermanos a casa y curaban sus llagas con un bálsamo preparado por ellos mismos, hecho de aguardiente, sal, pólvora y flor de azufre, cubriéndolas luego con una capa de alquitrán de color marrón amarillento. 06007
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So schleppten sie ihren Unterhalt aus dem Bruchwald und aus dem Dickicht der Hügel herbei und füllten ihren Vorratsspeicher mit mancherlei Wildbret: mit Vögeln, Hasen, Dachsen und mit Bärenfleisch. Nicht minder hatten sie für ihren alten, treuen Valko, für sein Winterfutter gesorgt. Man sah am Rand des Moors einen mächtigen Schober mit der Sichel gemähten und glattgestrichnen Heus stehen, genug für die Dauer des Winters. Auch hatten sie nicht vergessen, daß ihre Hütte im Winter warm sein muß. So erhob sich beim Speicher ein gewaltiger Holzstoß und an der Hauswand wie ein Stapel von riesigen Elchgeweihen ein hoher Haufen teerhaltiger Stubben, der von der Erde bis unter das Traufdach reichte. — So ausgerüstet, konnten sie dem reifbärtigen Winter getrost entgegensehen. Así obtenían los hermanos sus alimentos del bosque y de la arboleda de la colina, llenando su despensa de toda clase de caza: aves, liebres, tejones y carne de oso. Tampoco se olvidaron de recoger forraje para su viejo y fiel Valko. Cerca del pantano se levantaba un henar con heno segado y prensado, suficiente para pasar el invierno. Tampoco se olvidaron del combustible para calentar su vivienda. Una enorme pila de troncos se levantaba junto al granero, y un gran montón de tocones resinosos, con la forma del legendario alce del diablo, se acumulaba contra la pared de la choza hasta el techo. Así pertrechados, los hermanos podían afrontar con seguridad el invierno de barba gris. 06008
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Es ist Weichnachtsabend. Die Luft ist mild, graue Wolken verhüllen den Himmel, und frischgefallener Schnee bedeckt Berge und Täler. Aus dem Walde tönt ein sanftes Rauschen, das Birkhuhn in der kätzchenbehängten Birke, der Seidenschwanz in der rötlichen Eberesche verzehren ihr Abendbrot, und die Elster, die neugierige Jungfer des Kiefernwalds, trägt Reiser für das künftige Nest herbei. In der Kate wie im prächtigen Gehöft herrscht Freude und Frieden, und so auch in der Hütte der Brüder auf der Impivaarahalde. Vor der Tür steht eine Fuhre Stroh, die Valko der Weihnacht zu Ehren vom Gutshof Viertola für die Diele herbeigezogen hat. Denn auch hier konnten die Brüder nicht das Rascheln des Weihnachtsstrohs vergessen, das ihre schönste Erinnerung an die Tage der Kindheit war. Es la víspera de Navidad. El frío no es muy intenso, grises nubes cubren el cielo, y las montañas y los valles se hallan tapizados por la reciente nevada; del bosque llegan suaves rumores, el gallolira picotea los jugosos brotes de abedules, una bandada de currucas devora las hojas del serbo rojizo, y la urraca, la ávida hija del pinar, transporta ramitas para su futuro nido. En la casa y en la magnífica granja reinan el contento y la paz, que también se hallan presentes en la cabaña de Impivaara. Junto a la puerta hay una carga de paja que Valko ha traído de la granja de Viertola para cubrir el suelo de la sala, como se requiere en Navidad. Y es que los hermanos no han podido olvidar el más bello recuerdo de su infancia: el chasquido de la paja seca. 06009
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Aus der Hütte aber dringt das Zischen des Badewassers, das auf die heißen Steine fällt, und das Peitschen der weichen Birkenquäste. Die Brüder nehmen gerade ein tüchtiges Weihnachtsbad. Und nachdem das glühend heiße Bad beendigt war, stiegen sie von der Pritsche herunter, kleideten sich an und setzten sich, um zu verschnaufen, auf die Balken, die statt Bänken längs der Wände angebracht waren. Da saßen sie pustend und nach Herzenslust schwitzend. Ein flammender Kienspan erhellte den Raum. Valko zerknackte in seinem Stand seinen Hafer, denn auch an sein Weihnachten war gedacht worden. Nickend und gähnend saß auf seinem Sparren der Hahn, Killi und Kiiski lagen, das Kinn auf den Pfoten, beim Ofen, und auf Juhanis Knien spann die alte, wassergraue Katze vonjukola. Se oye en la cabaña el silbido que sale de las piedras ardientes del hogar y el crepitar de las tiernas ramas de abedul. Los hermanos toman a placer la sauna de Navidad y, cuando desciende el calor, se bajan de las escaleras, se visten y, sudando y resoplando, descansan en los troncos que hacen las veces de banco a lo largo de las paredes. Una larga tea da luz a la estancia. Valko, que también celebra la festividad, come avena en el establo, y adormilado y bostezando, el gallo se sostiene en su viga, diríase que milagrosamente. Killi y Kiiski, el hocico entre las patas, dormitan junto al horno, y el viejo y pardo gato de Jukola ronronea ovillado sobre las rodillas de Juhani. 06010
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Schließlich begannen Timo und Simeoni das Abendessen zurechtzumachen; die ändern aber trugen die Strohbunde herein. Sie öffneten die Schnüre und breiteten das Stroh aus, auf der Diele ungefähr eine Handspanne dick, etwas dicker auf der Pritsche, wo sie gewöhnlich den Abend und die Nacht verbrachten. — Endlich war das Abendessen fertig: sieben Ringbrote, zwei eichene Schüsseln voll dampfenden Bärenfleischs und ein Kübel Bier standen auf dem Tisch. Sie hatten sich ihr Bier genau nach dem Rezept ihrer Mutter selber gebraut. Aber stärker als gewöhnliches Bauernbier hatten sie es gemacht. Dunkelrot schäumte es in dem Kübel, und wenn man eine Kanne voll davon hinuntertrank, spurte man wohl einen gelinden Schwindel im Kopfe. — Am Tisch aber saßen sie nun alle und genossen das Fleisch und das Brot und aus dem Kübel das schäumende Bier. Mientras Timo y Simeoni empezaban a preparar la cena, los demás hermanos fueron metiendo en la choza las gavillas de paja, las desataron y esparcieron la paja por el suelo en una gruesa capa, más gruesa aún en el sobrado, donde solían pasar las veladas y las noches. He aquí, por fin, la cena dispuesta: siete panes de centeno, dos escudillas de madera de encina llenas hasta el borde de humeante carne de oso y una cubeta de cerveza esperaban sobre la mesa. Los hermanos habían fabricado la cerveza según la receta heredada de su madre, pero la hicieron más fuerte que la que acostumbran beber los campesinos. La bebida, de un color rojo oscuro, espumeaba en la cubeta, de manera que si alguien se hubiera decidido a echar un trago, no habría dejado de experimentar una sensación de mareo. He aquí, pues, a los hermanos sentados a la mesa, devorando buenas tajadas de carne y rebanadas de pan, todo regado con burbujeante cerveza. 06011
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AAPO: Nun, da ist ja reichlich vor uns aufgetürmt. Aapo.—¡Muchachos, vaya banquetazo! 06012
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JUHANI: Eßt und trinkt, Jungens, denn jetzt haben wir Weihnachten, alle haben Weihnachten, Tiere wie Menschen. Bester Timo, gieß doch unserm armen alten Valko einen Schluck Bier zum Hafer in die Krippe. — So! meinetwegen auch eine Kanne. Keine Knauserei heute abend, alle sollen haben, das Pferd, der Hund und der Kater genauso wie die fröhlichen Jukolabrüder. Den Hahn laßt ruhig schlafen, der bekommt morgen sein Teil. Da! Killi und Kiiski, habt ihr einen tüchtigen Klumpen Bärenkeule, und das ist für dich, armes Kätzchen. Aber erst Pfötchen geben, du Glotzgesicht! Siehst du, so! Und nun beide Pfoten! Guckt mal da, die Kunststücke, und sagt mir, ob ich nicht auch ein bißchen Schulmeister bin. Mit beiden Tatzen gibt er schon Pfötchen auf einmal, und dann kann er sich wie ein verständiger Alter allein hinsetzen und, hols der Henker! steckt mir beide Vordertatzen in die Hand. So! Juhani.—Comamos y bebamos, hermanos, que es Navidad para nosotros, Navidad para todos, para las bestias y para los hombres. Timo, hermanito, acércate al pesebre y échale cerveza en la avena a Valko, por lo menos un jarro. Y nada de roñerías, que todos tengan su parte, el caballo, los perros y el gato, y los felices hermanos de Jukola. Al gallo dejémosle que duerma en paz, que ya recibirá mañana su ración. Y para vosotros, Killi y Kiiski, ahí os va este trozo de pata de oso, y para ti también, pobre minino. ¡Pero antes dame la pata, legañoso! ¡Así! Y ahora las dos patas. Mirad la habilidad de nuestro gato y decidme si no soy un poco maestro. Ya sabe darme las dos patas juntas. Mirad, mirad, se sienta como un viejo, muy serio él, y me pone las dos patas delanteras en la mano, el muy picarón. ¡No os lo perdáis! 06013
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AAPO: Ach, wie spaßig! Aapo.—¡Qué gracioso! 06014
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TUOMAS: Was ein Mann auf seine alten Tage noch alles lernen muß! Tuomas.—¡Qué cosas! ¡Tener que aprender eso en su vejez! 06015
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JUHANI: Das hat wahrhaftig auch Zeit gekostet. Aber ich habe nicht locker gelassen, bis das Kerlchen seinem Lehrer mit beiden Pfoten danken konnte. Jetzt macht ers wie ein Alter, und der Herr Magister hat seinen Lohn. — Ja, das ist ein Kater! Guck da! Steck dir nur ein Stück Bär in die Backen. Und Killi und Kiiski. Ja, ja! »Den Herrn kannst du anrühren, aber nicht seinen Hund.« Richtig! Doch ich will noch hinzusetzen: den Jukola-Jussi kannst du anrühren, aber nicht seinen Kater. Juhani.—¡Cáspita! Pues anda que no me ha costado poco tiempo amaestrarlo. Pero no le he dejado en paz hasta que ha aprendido a dar las gracias a su maestro con las dos patas. Ahora ya lo hace como un hombre, lo cual recompensa mi esfuerzo. ¡Menudo gato! Toma, híncale los dientes a este trozo de oso. ¡Y para qué hablar de Killi y Kiiski! Ya lo dice el refrán: «Puedes tocar a un hombre, pero no a su perro». Bueno. Pero yo quiero añadir esto: «Puedes tocar a Jussi de Jukola, pero no a su gato.» 06016
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EERO: Reich mir mal den Bierkübel her, Juhani. Eero.—Acércame la cubeta de cerveza, Juhani. 06017
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JUHANI: Den sollst du haben. Trink, Bester, trink, du Gottesgeschöpf, denn jetzt ist Weihnachten, und im Speicher ist genug. Wozu sind wir denn da? Was kümmerts uns, wenn gleich die ganze Welt außer dem Impivaara und seiner Umgebung in Staub und Asche zerpuffte? Hier leben wir wie der Spatz im Kornacker, leben nach unsrer Kappe und pfeifen und dudeln auf die boshaften Menschen. Hier ist für uns gut sein. Der Wald ist unsre Wiese, unser Acker, unsre Mühle und unser Nest in alle Ewigkeit. Juhani.—Toma, hermano, bebe, bebe, criatura de Dios, que es Navidad y la despensa está que no cabe de víveres. A ver, ¿qué nos falta aquí? ¿Qué nos importaría si todo el mundo menos Impivaara y sus alrededores quedara reducido a polvo y ceniza? Aquí vivimos como señores, a lo grande, sin que nos importe un rábano la maldad de los hombres. ¡Qué bien se está aquí! El bosque nos sirve de prado, de campo, de molino y de nido eterno. 06018
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TIMO: Und unser Fleischspeicher. Timo.—Y de despensa de carne. 06019
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JUHANI: Ganz recht! Hier ist für uns gut sein! Hab Dank für deinen Vorschlag, Lauri, daß wir vom Jahrmarkt der Welt wegziehen sollten. Hier herrscht Freiheit und Friede. Und ich frage noch mal: was kümmert es uns, wenn ein goldenes Feuer die ganze Welt verbrennt, wenn nur die nördliche Hälfte des Jukolahofs und seine sieben Jungen verschont bleiben? Juhani.—¡Es verdad! Se está bien aquí. Gracias, Lauri, por habernos inspirado huir del bullicioso mercado que es este mundo. Aquí reinan la paz y la libertad. Y pregunto de nuevo: ¿qué nos importaría que doradas llamas incendiaran el mundo entero si respetasen el norte de Jukola y a sus siete hijos? 06020
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TIMO: Fräße sich mal ein Lauffeuer über die ganze Welt, dann würd auch die nördliche Hälfte von Jukola zu Staub und Asche werden und seine sieben Jungen obendrein. Timo.—Si un incendio abrasase un día el mundo entero, el norte de Jukola quedaría también hecho cenizas, y con él sus siete hijos. 06021
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JUHANI: Das weiß ich allerdings. Aber siehst du, man kann sich doch denken, was man will, kann sich als Herrn der ganzen Welt denken oder als wühlender Mistkäfer. Siehst du, man kann sich denken, daß Gott, die Teufel, die Engel und das ganze Menschengeschlecht und das Getier auf der Erde, im Meer und in der Luft gestorben sind, kann sich denken, daß Erde, Hölle und Himmel wie ein Bündel Werg im Feuer verzehrt würden und Finsternis an ihre Stelle träte, in der kein Hahn je mehr das Tageslicht des Herrn verkündet. So schießt hier der Gedanke des Menschen umher. Wer kann dem Netze in den Weg werfen? Juhani.—¿Te crees que no lo sé? Pero el hombre es libre de imaginarse lo que quiere, puede pensar que es el amo de todo el mundo o un escarabajo del estercolero. Puede suponer que todo está muerto, Dios, los diablos, los ángeles y todo el género humano, los animales de la tierra, del mar y del aire; puede imaginarse que la tierra, el infierno y los cielos perecen en el fuego como un manojo de estopa, y que su lugar lo ocupan las tinieblas, donde el gallo de gracioso cuello curvado jamás anunciará el día del Señor. Así vuela el pensamiento del hombre aquí abajo, ¿y quién puede ponerle puertas al campo? 06022
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TIMO: Wer kann das Gebäude dieser Welt begreifen? Nicht der Mensch, der einfältig ist und dumm wie ein blökender Schafsbock. Aber am besten ists, man nimmt den Tag, wie er kommt, läßt ihn gehn, wie er geht, mag er dann in die Pilze oder in die Wicken gehen. Hier sind wir nun mal. Timo.—¿Quién es capaz de concebir la construcción de este mundo? No, por cierto, el hijo del hombre, que es estúpido y torpe como un cordero lanzando balidos. Lo más razonable es aceptar el día como se presenta y dejarlo marchar salga lo que saliere. Nosotros por ahora estamos aquí. 06023
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JUHANI: Was brauchen wir hier mehr? Was fehlt uns? Juhani.—¿De qué carecemos? ¿Qué echamos de menos? 06024
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TIMO: »Nicht Gottes Gnade und kein Wuppdich.« Der Speicher ist voll und die Stube warm. Und hier wälzen wir uns auf unserm Stroh. Timo.—«Ni la gracia divina ni la leche de la gallina». La despensa está llena a rebosar, nuestra cabaña está caliente, y podemos revolearnos en la paja a nuestras anchas. 06025
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JUHANI: Hier wälzen wir uns wie die Kälber im raschelnden Stroh. Baden können wir uns, sooft wir Lust haben, wanns uns gefällt, und essen, wanns uns schmeckt. — Aber nun sind wir wohl alle satt. Also den Wanst gesegnet und den Tisch abgeräumt! Juhani.—Justo. Como novillos en la paja crujiente. Podemos bañarnos cuando nos dé la gana, cuando se nos antoje, y comer cuando lo deseemos. Pero ahora estamos bien satisfechos. Sólo nos queda bendecir la mesa y recogerla. 06026
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SIMEONI: Wartet, bis ich ein kurzes Tischgebet gesprochen und einen Vers drauf gesungen habe. Simeoni.—Esperad a que haya rezado la acción de gracias y cantado una estrofa. 06027
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JUHANI: Laß das diesmal! Weshalb hast dus nicht vor dem Essen getan? — Eero, du als der Jüngste gehst und zapfst Bier aus dem Faß. Juhani.—Ya no viene a cuento. ¿Por qué no lo hiciste antes de la cena? Eero, tú que eres el pequeño, ve a llenar de cerveza la cubeta. 06028
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SIMEONI: Du erlaubst also nicht, daß dem Weihnachtsabend zu Ehren ein Vers gesungen wird? Simeoni.—¿Y no vas a dejarnos que cantemos un himno para celebrar la Navidad? 06029
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JUHANI: An uns sind die Sänger verloren, mein Lieber. Wir singen und beten in unserm Herzen, was Gott auch das angenehmste Opfer ist. — Da ist ja aber der Bierkübel, brausend und schäumend wie ein Wasserfall. Sollst bedankt sein, Kleiner! Zum Wohl! Tuomas, nimm einen Schluck, aber daß man es merkt. Juhani.—Pero, mi querido hermano, ninguno de nosotros es un cantor. Que cada cual cante y rece en su corazón, que es también la ofrenda que más agradece Dios. ¡Ah, pero ya está aquí la cubeta de cerveza, espumeante como las cataratas de Kyró! Gracias, muchacho. Vamos a hacerle los honores. Toma, Tuomas, y echa un buen trago. 06030
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TUOMAS: Da fackle ich nicht lang. Tuomas.—No hará falta que me lo digas dos veces. 06031
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JUHANI: Das war wie ein Mann gehoben. Von solchen Schlucken kriegen wir die reinen Kantorkehlen. Juhani.—¡Mirad cómo bebe un hombre! Con tragos como éstos, nuestras gargantas se convertirán en verdaderas gargantas de chantres. 06032
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06033
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Leben läßt sichs ja auch
hier hinterm Bach am Graben.
Mürbes Moorholz brennen wir,
und Bier im Bach wir haben.
También vivían antes
aun detrás del arroyo,
y de él quemaban leña,
de él bebían cerveza.
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06039
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Jawohl. Aber unser Trank ist brauner Gerstensaft, unser Brennholz sind Scheite und Kienstubben, und unter uns haben wir ein weiches Strohpolster, einen großartigen Boden zum Ringen, der auch für Könige und Großfürsten gut genug wäre. — Ein Wort, Tuomas. Da hat Bruder Aapo mal versichert, deine Kraft und Stärke ginge gewaltig über Juhos, das möchte ich aber doch nicht recht glauben. Wie wärs, wenn wir mal einen Ringkampf machten? Laß uns versuchen! Bien. Sólo que en lugar de agua tenemos el jugo oscuro de la cebada; en lugar de leña, troncos y astillas resinosas, y además, un blando jergón de paja, una magnífica palestra que para sí quisieran los reyes y los grandes duques. Una palabra, Tuomas. Aapo afirmó una vez que tú eres ya mucho más fuerte y más robusto que yo, pero no puedo creérmelo del todo. ¿No podríamos luchar un poco para probar? Vamos, intentémoslo. 06039
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06040
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SIMEONI: Bleibt sitzen, und habt doch wenigstens bis morgen mit dem schimmernden Stroh Erbarmen! Simeoni.—Estaos quietos y no estropeéis esta paja tan limpia. Conservadla por lo menos hasta mañana. 06040
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06041
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JUHANI: Jetzt ist die Freude am größten, »der Vorabend ist das Beste am Fest«; und das Stroh landet ja doch im Schweinekoben. — Hast du Lust, Tuomas? Juhani —Pero es ahora cuando estamos más alegres. «La víspera es tan fiesta como la fiesta». Además, la paja alguna vez tiene que romperse, de todas formas. ¿Qué te parece, Tuomas? 06041
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06042
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TUOMAS: Kanns ja versuchen. Tuomas.—Pues que podemos probar. 06042
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JUHANI: Kreuzgriff! Juhani.—¡Una lucha agarrados a la cintura del pantalón! 06043
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06044
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TUOMAS: Meinetwegen! Tuomas.—De acuerdo. 06044
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JUHANI: Pack an, pack an! Juhani.—¡Venga, vamos! ¡Ya te tengo! 06045
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AAPO: Warte, Junge! Tuomas muß sich auch an deinem Hosenbund festkrallen. Aapo.—¡Espera, muchacho! Tuomas ha de agarrarte también por la cintura del pantalón. 06046
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JUHANI: Soll er auch! Juhani.—Bueno, pues que lo haga. 06047
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EERO: Ach, Juho, weshalb fletschst du die Zähne und verdrehst die Augen wie ein Ochse auf der Schlachtbank? O weh, Brüderchen! Aber paß auf, daß du dich nicht zum Gespött machst. Eero.—Juhani, ¿a qué vienen esas muecas y por qué tuerces los ojos como un buey en el matadero? Vamos, procura no hacer el ridículo, hermano. 06048
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AAPO: Fertig. Wer hat den ersten Wurf? Aapo.—¿Estáis preparados? ¿A quién le toca empezar? 06049
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06050
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JUHANI: Tuomas meinetwegen. Juhani.—A Tuomas. 06050
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TUOMAS: Nein, der Älteste. Tuomas.—Al mayor. 06051
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JUHANI: Dann steh fest. Juhani.—Pues tente firme. 06052
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TUOMAS: Wills versuchen. Tuomas.—Lo procuraré. 06053
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06054
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JUHANI: Stehst du, stehst du? Juhani.—¿Te mantienes firme? 06054
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TUOMAS: Wills versuchen. Tuomas.—Lo estoy intentando. 06055
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AAPO: Juchhe, Jungens! So, ja so! Ihr kämpft ja wie die Glaubensstreiter. Juho ringt und rüttelt wie Israel selber, und »Tuomas wie ne Eiche stehet«. Aapo.—¡Hale, muchachos! ¡Así, así! ¡Bravo! Lucháis como los héroes de la fe. Juhani se revuelve y se agita como Israel en persona y «Tuomas es como un roble». 06056
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06057
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EERO: Wenn »Abram seine Predigt drehet«. Aber kannst du Jussis Mund ansehen, ohne daß dich schaudert? Ah, ich glaub, wenn ich ihm jetzt ein Stück Stahl zwischen die Zähne steckte, gings kraeks! und zerbissen wär es. Schauderhaft, schauderhaft! Eero.—Y «Aapo predica como un pastor». Pero mirad la boca que pone Juhani, da miedo. Si le pusierais una barra de hierro entre los dientes... ¡crac!... la partiría en dos pedazos. ¡Qué miedo! 06057
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06058
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AAPO: Ein Männerkampf, weiter nichts. Die Balken heben und senken sich ja unter uns. Aapo.—¡Es una lucha de hombres! El suelo se tambalea bajo nuestros pies. 06058
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EERO: Wie die Orgelpedalen; und Tuomas’ Hacken schrammen über die Diele wie ein grober Rißpflug. Eero.—Las tablas suben y bajan lo mismo que los pedales del órgano, y las botas de Tuomas se hunden en el suelo como un pesado arado. 06059
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AAPO: Ja, die streicheln sich auch nicht gerade mit Samtpfötchen. Donnerwetter! wenn dieser Kampf draußen auf dem Felsen stattfände, dann schlügen die Absatzeisen Funken. Aapo.—¡Mira tú! ¡No iban a acariciar como los deditos de un niño de pecho! ¡Por todos los diablos! Si esta lucha fuese en la montaña, los clavos de sus tacones harían brotar chispas de la roca. 06060
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06061
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EERO: Richtige goldne Sterne flögen in den Wald, und dann gäbs ein lustiges Lauffeuer. — Aber Tuomas steht immer noch. Eero.—Verdaderas estrellas de fuego volarían al bosque y provocarían un gran incendio. Pero, mirad, Tuomas se mantiene tieso. 06061
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06062
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TUOMAS: Hast du nun genug gezerrt? Tuomas.—¡Qué! ¿Te has cansado ya de zarandearme a tu gusto? 06062
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06063
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JUHANI: Wirf du! Juhani.—Vamos a ver qué haces tú. 06063
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TUOMAS: Wills versuchen. Aber gib acht, wie sich jetzt die Diele dreht. Tuomas.—Allá voy. Vas a ver cómo da vueltas el suelo. 06064
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EERO: Denk dran, denk dran, Juho! — Eero.—¡Cuidado, cuidado, Juhani! 06065
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AAPO: Das war ein Wurf! Aapo.—¡Ése sí que ha sido un golpe! 06066
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EERO: Das war ein Krach wie mit nem Holzhammer, wie ein Schlag von nem Feuerkeil des Himmels. Eero.—Una costalada como si hubieran golpeado con un mazo, como si el trueno hubiera descargado su martillo. 06067
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TIMO: Und Juhani liegt da wie ein Maltersack. Timo.—Y ved ahí al pobre Juhani tendido como un saco de harina. 06068
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EERO: O weh, Jussi-Jungchen. Eero.—¡Pobre Juho! 06069
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TIMO: So nannte er sich immer als kleiner Junge. Timo.—Así es como gustaba él llamarse de niño. 06070
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AAPO: Man muß aber wissen, wie man einen Mann umwirft. Denk dran, Tuomas: der Mensch ist kein Eisen, sondern nur Fleisch und Bein. Aapo.—Pero hay que ir con tiento al derribar a un hombre. No olvides, Tuomas, que el cuerpo humano no es de hierro, sino de carne y huesos. 06071
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TIMO: Ja, wenn er auch Hosen anhat. Timo.—Así es, aunque lleve pantalones. 06072
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TUOMAS: Hab ich dir wehgetan? Tuomas.—¿Te he hecho daño? 06073
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JUHANI: Klimmer dich um dich selber. Juhani.—¿Y a ti qué te importa? 06074
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TUOMAS: Steh auf. Tuomas.—Anda, levántate. 06075
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JUHANI: Das werd ich schon tun, und dann zeig ich dir, was Männerkraft beim Wippstock heißt. Bei dem Spiel zeigt sichs, was Kraft ist. Juhani.—Me levantaré y te demostraré lo que valgo en el juego del palo, que es donde los hombres miden sus fuerzas. 06076
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TUOMAS: Eero, hol die Schürstange dort aus der Ecke. — Hier, Juhani. Tuomas.—Eero, alcánzame ese palo liso que está en el rincón. ¡Vamos, Juhani! 06077
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JUHANI: Hier bin ich. Und nun Hintertatze an Hintertatze und die Krallen um die Forke. Juhani.—Ya estoy listo. Ahora pie contra pie y el palo bien agarrado con las dos manos. 06078
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AAPO: Und wenn ich juchhe! schreie, zieht ihr an, aber zerren gilt nicht. Die Stange über die Zehen, genau über die Zehen und keinen Zoll vor oder zurück. —Jetzt, juchhe! Aapo.—Cuando yo diga, tiraréis, pero sin dar saltos. El palo por encima de los dedos de los pies, pero ni una pulgada más a un lado que a otro. ¡Ahora, muchachos! 06079
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06080
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TIMO: Juho hebt sich, daß es nur so schwuppt. Timo.—Tuomas levanta a Juhani como si nada. 06080
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AAPO: Da gibts keine Gnade. Aapo.—Sí, está perdido. 06081
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JUHANI: Zapf mir etwas Bier, Timo. Juhani.—Ve a buscar cerveza, Timo. 06082
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TIMO: Du hinkst ja, Bruder. Timo.—Estás cojeando, hermano. 06083
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JUHANI: Bier gezapft, verfluchter Bengel! Hörst du nicht? Gleich gibts was hinter die Ohren. Juhani.—¡Trae cerveza, te digo, maldito osezno! ¿Me oyes? ¿O quieres que te atice un sopapo? 06084
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TUOMAS: Habe ich dir den Fuß geschunden? Tuomas.—¿Te he dañado el pie? 06085
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JUHANI: Was kümmert dich das? Sieh nach deinen eigenen Pfoten. Was liegt mir daran, wenn mir das Eisen vom Stiefel losgeht! Beim Ringen ists ja abgefallen wie eine Rübenscheibe. Aber kümmer dich um dich. Es scheint, du gewinnst im Ringen und mit dem Wippstock; aber komm, wir wollen uns rangeln. Juhani.—¿Por qué te metes en lo que no te va ni te viene? Cuídate de tus patas. ¿Acaso tengo yo la culpa de que se me haya desprendido el tacón de la bota? Se me ha soltado en la lucha como un trozo de nabo. Ocúpate de tus asuntos. Bueno, parece que me has ganado en la lucha y con el palo. Pero probemos ahora a puñetazo limpio. 06086
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06087
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AAPO: Rangelei gehört nicht hierher. Aapo.—Esa lucha no viene al caso ahora. 06087
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JUHANI: Gewiß, wenn wir nur wollen. Juhani.—¿Qué pasa si nos da la gana? 06088
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TUOMAS: Ich will nicht. Tuomas.—Yo no quiero. 06089
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JUHANI: Weil du keinen Mut hast. Juhani.—Lo que pasa es que no te atreves. 06090
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06091
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AAPO: Ringen tut man nur zum Spaß. Aapo.—La lucha ha de ser un juego. 06091
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SIMEONI: Ja, zum Spaß, aus dem oft Schlägerei und Totschlag wird. Simeoni.—Ya conozco yo ese juego, que casi siempre acaba en riña y hasta en homicidio. 06092
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JUHANI: Gut, Tuomas hat meinetwegen gewonnen, aber kein andrer kriegt hier den Juhani unter. Das schwöre ich, und das zeige ich am einen wie am ändern durch die ganze Kompanie. — Einen Kampf, Aapo! Hält dein Gurt? Hält er? Juhani.—¡Bueno! ¡Reconozco que has ganado... pero nadie más podrá tumbar a Juhani! Lo juro y os lo demostraré uno a uno a toda la compañía. ¡Un tirón, Aapo, venga! ¿Es fuerte tu cintura? ¿Di, es fuerte? 06093
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AAPO: Immer gleich wild ohne den geringsten Grund! Geduld, Geduld, und laß uns anständig ringen! Aapo.—No te acalores sin motivo. Ten un poco de paciencia y lucharemos como es debido. 06094
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JUHANI: Blitz und Hagel! Juhani.—¡Rayos y centellas! 06095
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AAPO: Geduld, sag ich. — So, nun wirf! Aapo.—Paciencia, te digo. Y ahora... ¡tira! 06096
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EERO: Der Juho tanzt Polka wie geschmiert; wenn er auch hinkt. Eero.—Juhani baila la polca que da gusto verle, aunque cojee. 06097
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JUHANI: Was meinst du jetzt, Bruder Aapo? Juhani.—¿Qué me dices ahora, hermano Aapo? 06098
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AAPO: Daß ich unter dir liege. Aapo.—Que estoy debajo de ti. 06099
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JUHANI: Nun kommst du an die Reihe, Simeoni! Juhani.—Ahora te toca a ti, Simeoni. 06100
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SIMEONI: Nicht für tausend Taler entweihe ich das hohe Fest. Simeoni.—No seré yo quien profane esta fiesta solemne, aunque me dieras mil reales. 06101
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JUHANI: Respekt vor dem Weihnachtsfest! Aber bei diesem unschuldigen Ringen, wo unser Geist fröhlich und unser Herz rein ist, wird wirklich nichts entweiht. Nur mal probiert, Simeoni! Juhani.—¡Respeto la fiesta de Navidad, claro! Pero nada hay de profano en luchar inocentemente cuando nuestra alma está alegre y puro es nuestro corazón. ¡Vamos, sólo una vez, Simeoni! 06102
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SIMEONI: Was versuchst du mich? Simeoni.—¿Por qué te empeñas en darme la lata? 06103
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JUHANI: Einen Kampf! Juhani.—¡Un esfuerzo! 06104
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SIMEONI: Du Satanas! Simeoni.—¡ Diablo! 06105
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AAPO: Laß ihn in Frieden, Juhani, laß ihn! Aapo.—¡Déjalo en paz, Juhani! 06106
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JUHANI: Wir können doch mal probieren. Siehst du, so, das geht mit einem Wuppdich! Juhani.—Podríamos probar, sólo probar. ¡Anda, un solo tirón de la solapa! 06107
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Top
SIMEONI: In die Hölle mit dir, arger Geist! Ich gebe zu, daß du gewinnst. Simeoni.—¡Vete al infierno, espíritu del mal! Ea, admito que eres más fuerte que yo. 06108
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TUOMAS: Das glaub ich erst, wenn ichs sehe. Ich denke, auch Simeonis Muskeln sind nicht gerade aus Kalbfleisch. Tuomas.—Yo no lo creeré hasta que lo vea. No creo que los músculos de Simeoni sean de carne de ternera. 06109
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JUHANI: Drum soll er versuchen. Da wird sichs ja zeigen, ob sie aus Kalbfleisch oder aus schwarzem faserigem Bärenfleisch sind. Juhani.—Pues que lo pruebe, y veremos si son de carne de ternera o de carne de oso, negra y veteada. 06110
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AAPO: Laß ihn gehn, und trete ein anderer Mann vor, der mehr Lust hat, sich zu messen. Timo, alter Kämpe! Aapo.—Déjale tranquilo y que salga a luchar otro con más agallas. Sal tú, hermano Timo, que siempre fuiste un valiente. 06111
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06112
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JUHANI: Magst du? Juhani.—¿Te gustaría? 06112
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06113
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AAPO: Kopf hoch, Timo! Bist doch sonst kein Murmeltier. Aapo.—¡Vamos, Timo, no te achiques! ¡Tú nunca fuiste un cobarde! 06113
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06114
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TUOMAS: Nein, sondern immer forsch, immer wie bei sich zuhause. Ich vergesse auch nicht die Hiebe, die er in der sonderbaren Prügelei mit den Burschen von Toukola ausgeteilt hat. Da kriegte er zuerst unversehens einen gehörigen Schlag auf den Hirnkasten. Aber ohne sich groß darüber aufzuregen, drehte er sich ruhig um, riß seinem Mann die Stange aus der Faust, schlug ihm damit auf das Schäldeldach — und die Stange war in Stücke. Die Stange war in Stücke, daß es pfiff, und der Mann plumpste wie ein leerer Sack auf die Erde! Das machte der Jukola-Timo. Und ich weiß, daß er noch seinen Mann steht. Tuomas.—Nunca, sino siempre vigoroso como él solo. Nunca olvidaré los mandobles que repartió en aquella agarrada con los bandidos de Toukola. Es verdad que al principio recibió en la cabeza un estacazo de padre y muy señor mío; pero él no hizo maldito el caso y, revolviéndose, le quitó la estaca a su enemigo y se la rompió en la sesera. La estaca se partió con un crujido y el tipo cayó a tierra como un saco vacío. Ése es Timo de Jukola, y sé que es capaz de tenérselas tiesas con el más pintado. 06114
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06115
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TIMO: Komm her, Junge. Timo.—Ven, muchacho. 06115
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06116
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JUHANI: Das hab ich mir gerade gewünscht. Aber laß mich nur auch erst richtig einhaken. Jetzt fertig. Juhani.—No deseo otra cosa. Pero deja que también yo te enganche con fuerza por la cintura. Anda, ya estoy listo. 06116
Bottom
06117
Top
AAPO: Timo hat den ersten. Aapo.—Ha de empezar Timo. 06117
Bottom
06118
Top
JUHANI: Gut. Da kann ich mich ein bißchen verpusten. Juhani.—De acuerdo. Así tendré tiempo de respirar un poco. 06118
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06119
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TIMO: Siehst du, so! Timo.—¡Toma! 06119
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06120
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JUHANI: Oho, Kleiner! Juhani.—¡No basta, muchachito! 06120
Bottom
06121
Top
TUOMAS: Ein ganz famoser Ruck, Timo, du braver Timo. Aber kannst dus noch besser? Tuomas.—¡Buen golpe, Timo! ¡Anda, valiente, a ver si lo mejoras! 06121
Bottom
06122
Top
JUHANI: So leicht geht unsereiner nicht. Juhani.—¡No es fácil acabar conmigo! 06122
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TUOMAS: Kannst dus noch besser, Timo? Tuomas.—Ahora verás... ¿Qué me dices de este cate? 06123
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TIMO: Wollen sehen. Was meinst du zu diesem? TIMO: Pitäis olla.--Mitä tämä sanoo? 06124
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Top
JUHANI: »So leicht geht unsereiner nicht«, sprach der Bettler von Hyvämäki. Juhani.—«No es fácil acabar conmigo, que dijo el mendigo». 06125
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AAPO: Noch einmal, Timo. Aapo.—Prueba otra vez, Timo. 06126
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TUOMAS: Kannst dus noch besser? Tuomas.—¿Es que no puedes hacer más? 06127
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TIMO: Wollen sehen. — Vielleicht so einer? Timo.—Veremos... ¿Y éste? 06128
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JUHANI: »So leicht geht unsereiner nicht«, sprach der Bettler von Hyvämäki. Juhani.—«No es fácil acabar conmigo, que dijo el mendigo». 06129
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06130
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TUOMAS: Nun, das war ein Ruck, der saß. Tuomas.—Pues ha sido un meneo de cuidado. 06130
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Top
EERO: Keine Not, nur ein ganz klein bißchen und ganz unschuldig hat Juhanis Stimme gebebt. Eero.—Nada de peligro, pero la voz de Juhani ha temblado un pelin. 06131
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06132
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JUHANI: Ich stehe noch. Juhani.—Aún me mantengo firme. 06132
Bottom
06133
Top
TUOMAS: Noch einmal, Timo. Tuomas.—¡Otra vez, Timo! 06133
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06134
Top
TIMO: Versuchen wirs, versuchen wirs. Timo.—Vamos a ver, vamos a ver. 06134
Bottom
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Top
JUHANI: Stopp-stopp-stopp! Meine Hose rutscht! Juhani.—¡Quieto! ¡Espera, que se me caen los pantalones! 06135
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Top
TIMO: »Aber itzt, sprach Kaitaranta.« Timo.—¡Ahora o nunca! 06136
Bottom
06137
Top
JUHANI: Meine Hose rutscht! Hörst du nicht? Juhani.—¡Se me caen los pantalones!, ¿lo oyes? 06137
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06138
Top
TIMO: Siehst du, so, Brüderchen. Timo.—¡Ahí te va, hermano! 06138
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AAPO: Liegt da Juhani wieder und küßt die Diele? Aapo.—Parece que Juhani ha vuelto a besar el santo suelo. 06139
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EERO: Und schnauft wie ein Bulle, ’s ist nur gut, daß er sich nun »ein bißchen verpusten kann«. Eero.—Resuella como un toro, pero, a Dios gracias, «tiene tiempo de respirar un poco». 06140
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06141
Top
TIMO: Da liegt der Kerl unter mir wie ein nasser Latschen. Timo.—Vedlo a mis pies como una chancleta mojada. 06141
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Top
TUOMAS: Ja, aber seine Hose hat ihm einen Streich gespielt. Tuomas.—Los pantalones le han hecho un flaco servicio. 06142
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AAPO: Der Wahrheit die Ehre, so ists. Die eigne Hose war gegen ihren Herrn und ging zu Timo über. Aapo.—Sí, la verdad es la verdad. Los pantalones de Juhani se la han jugado a su amo para aliarse con Timo. 06143
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EERO: So ists. Drum weg mit allen Hosen und von frischem ans Werk! Eero.—Es cierto. Pero todo tiene arreglo: quitaos los pantalones y empezad a luchar de nuevo. 06144
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SIMEONI: Halt den Schnabel, du Wiesenknarre! Ich gebe dir sonst eins drauf. Hast du noch nicht genug von diesem höllischen Spiel? Simeoni.—Cierra el pico, perdiz, o te largo un sopapo. ¿Aún no estás harto de este juego infernal? 06145
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EERO: Na, dann laß es sich zu nem himmlischen Spiel verwandeln. Hosen und Hemden weg, und dann ringt wie Engel auf den Gefilden des Paradieses. Eero.—¿Y por qué no lo convertimos en juego celestial? Quitaos los pantalones y las camisas y luchad como los ángeles en las praderas del paraíso. 06146
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TUOMAS: Warum sitzt du ihm denn im Nacken, Timo? Tuomas.—¿Por qué te sientas sobre su cuello, Timo? 06147
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TIMO: Wenn ich jetzt ein Holzscheit hätte, verwalkte ich ihm das Hinterviertel, daß es klatschte. Timo.—Si tuviera una paleta, le sonarían las posaderas como un pandero. 06148
Bottom
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AAPO: Weshalb denn? Dies ist ein Ringkampf und keine Schlägerei. Aapo.—¿Por qué? No es una riña, es una lucha noble. 06149
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EERO: Timo ist wohl ärgerlich? Eero.—Por lo que parece, Timo está enfadado. 06150
Bottom
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TIMO: Durchaus nicht, durchaus nicht, aber ich sage: wenn ich jetzt ein Holzscheit oder einen runden Knüttel hätte, verwalkte ich ihm den Hintern, daß es klatschte. Timo.—Nada de eso; pero repito que si tuviera una paleta o una estaca, le sonarían las posaderas como un pandero. 06151
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TUOMAS: Laß ihn auf. Tuomas.—Deja que se levante. 06152
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TIMO: Steh auf, du Gottesgeschöpf. Timo.—Arriba, hombre de Dios. 06153
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JUHANI: Wohl, ich stehe auf, und, weißt du, habe ich erst meine Hose fest, dann ist wieder an dir die Reihe, dich zu krümmen, und anders als ich eben. Ich armer Kerl bin ja nur durch Pech unter dich geraten, das du so flink zu deinem Vorteil benutzt hast, du Stiefelknecht! Du Hundsfott! Juhani.—Me levantaré, pero quiero que sepas que cuando me haya sujetado los pantalones, vas a ser tú el que caiga, y no como yo hace poco, que caí por causa de un accidente del que te has aprovechado en seguida, ¡grandísimo bellaco! 06154
Bottom
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AAPO: Nur nicht böse werden! Ich weiß, daß er von dem Malör mit deiner Hose kaum was gemerkt hat, ehe der Wurf getan war. Den hat der arme Junge in der Hitze des Gefechts getan. Aapo.—¡No te enfades! Apenas se ha fijado en lo que ocurría con tus pantalones, antes de la arremetida. Lo ha hecho en el ardor de la lucha, el pobre chico. 06155
Bottom
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JUHANI: Freilich wußte ers, der Hornochse. Ihr sitzt mir ja aber alle wie Raben im Nacken. Er hätte nichts davon gewußt! Habe ich nicht so laut wie ein Steuermann geschrien: stopp-stopp! meine Hose rutscht! Aber er hat sich nicht daran gekehrt, sondern wie eine Katze mit Krallen und Zähnen gezerrt. Schockschwerenot! Ich will dich lehren, noch mal anderer Leute rutschende Hosen zu deinem Vorteil zu gebrauchen, ich will dich lehren. Juhani.—Lo sabía muy requetebién. Lo que pasa es que todos os ensañáis conmigo como cuervos. ¡Que no se ha fijado! ¿Acaso no he bramado como un demonio diciendo: «¡Quieto! Espera, que se me caen los pantalones?» Y él, en vez de hacer caso, se me ha agarrado con las uñas y los dientes como un gato. ¡Por el diablo, que voy a enseñarte a sacar partido de mis pantalones caídos! ¡Vas a ver! 06156
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TIMO: Das hab ich nur in der Hitze des Gefechts getan, ich armer Kerl. Timo.—Lo hice en el ardor de la lucha. 06157
Bottom
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JUHANI: Ich will dich lehren; laß mich nur erst meine Hose hochziehen und meinen Schmachtriemen wie einen festgekeilten Tonnenreifen umschnallen. Juhani.—Yo te enseñaré cuando me haya subido los pantalones y me haya apretado el cinturón como un cerco de tonel. 06158
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TIMO: Ich gebe keine Pfifferling um die Ringerei. Wenn ich mal gewonnen habe, habe ich gewonnen, da gibts kein Mucksen. Was haben überhaupt die Hosen dabei zu tun? Beim Ringen ringt der Mann und nicht die Hose oder die Beinwickeln oder die Schneegamaschen. Timo.—Me importa un bledo la lucha, el caso es que he ganado y no hay más que hablar. Nada tienen que ver en el asunto los pantalones. El hombre es quien pelea y no sus pantalones, sus polainas o sus botas. 06159
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06160
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JUHANI: Los! Die Faust wieder an den Hosenbund und Brust an Brust! Schockschwerenot! Juhani.—¡Vamos! Manos a la cintura y pecho contra pecho. ¡Por todos los diablos! 06160
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06161
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TIMO: Soll ich noch mal die Kinderei mit ihm anfangen? Timo.—¿Vamos a volver entonces a ese juego de niños? 06161
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06162
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EERO: Was ist da zu fragen? Los, du Gottesgeschöpf, los, wenn du darfst. Eero.—¿Por qué lo pregunta? Anda, hombre, anda mientras puedas. 06162
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06163
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SIMEONI: Tus nicht, sag ich dir. Simeoni.—Te ruego que no vayas, Timo. 06163
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06164
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EERO: Tus nicht, wenn du bangst und bebst. Eero.—Si el miedo te hace temblar, no vayas. 06164
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06165
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JUHANI: Da hilft kein Gebange und Gebebe, sondern nur ein neuer Wettkampf, und eben in dieser heiligen Stunde. Juhani.—¿Quién habla de miedo ni de temblar? Hay que luchar de nuevo... y en este bendito momento. 06165
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06166
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EERO: Hab Erbarmen mit ihm, Juhani, hab Erbarmen! Eero.—Ten piedad de él, Juhani, ten piedad. 06166
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06167
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TIMO: Weshalb? Weshalb denn, Eero? Meinetwegen also noch einen Wuppdich oder auch zwei. Allong! Timo.—¿Por qué, Eero, por qué? Que sea una arremetida más, una o dos. 06167
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06168
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JUHANI: So, Bursche! Juhani.—Vamos, muchachito. 06168
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06169
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TUOMAS: Artig,Juho! Tuomas.—¡Cuidado, Juhani! 06169
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AAPO: Artig! Das ist ja, als kämpften zwei hungrige Habichte. Aapo.—¡Cuidado! Parecen dos halcones hambrientos luchando. 06170
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06171
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SIMEONI: Schlägerei, regelrechte Schlägerei! Simeoni.—¡Eso es una lucha y no otra cosa! 06171
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AAPO: Vernünftig, Juhani! Aapo.—¡Sé sensato, Juhani! 06172
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06173
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SIMEONI: Oh, ihr Ungeheuer, oh, ihr Ungeheuer! Simeoni.—¡Sois unos monstruos, lo que se dice unos monstruos! 06173
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EERO: Zerquetsch deinen Bruder nicht! Eero.—¡No tritures a tu propio hermano! 06174
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SIMEONI: Aha, aha! Da wird auch Eeros Nase blaß Das sind nun die Fische, nach denen du geangelt hast. Simeoni.—Estás muy pálido, Eero. Echaste las redes y mira lo que has pescado. 06175
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06176
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TUOMAS: Juhani! Tuomas.—¡Juhani! 06176
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SIMEONI: Das Haus fällt ja zusammen, ihr Bestien, ihr Heiden! Simeoni.—Vais a echar abajo la choza, fieras endemoniadas. 06177
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JUHANI: »Wott, Junge, sagen die Russen.« Na, weshalb liegst du nun da und glotzt zur Decke hinauf? Juhani.—¡Mira!, o como dicen los rusos: «¡Vott!» ¿Qué haces ahí en el suelo mirando al techo? 06178
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06179
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TIMO: Heute gewinnst du, aber laß die Zeit nur noch etwas machen, dann wirst du alt und wächst in die Erde, ich aber werde groß und kräftig. Timo.—Esta vez me has ganado, pero deja que pase un poco de tiempo, que ya envejecerás y te encogerás, mientras que yo me desarrollaré y me haré más fuerte. 06179
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JUHANI: Einmal zerfällt und vergeht die ganze Welt, geschweige der arme sündige Mensch! Die Zeit macht uns alle gleich, Bruder. Steh aber auf, kipp einen Schluck Bier in die Kehle und gib zu, daß du doch ein paar Lot Kraft weniger im Leibe hast als ich. Juhani.—Si el mundo acabará un día por hacerse polvo, con más razón un pobre pecador. El tiempo nos hará a todos iguales, hermanos. Anda, levántate y echa un buen trago de cerveza, y confiesa que tu cuerpo es algo menos fuerte que el mío. 06180
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06181
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TIMO: Das haben wir gesehen. Ich habe ja platt unter dir gelegen, und du über mir wie ein zottiger Bär. Timo.—Ya se ha visto y comprobado. He caído de bruces debajo de tu corpachón, que me aplastaba como un osazo. 06181
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06182
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JUHANI: »Wohl bekomms dir, du Ringelschwanz, der Schluck aus Kiikka-Heikkis Kanne!« — Ich bin also in der Herde von Jukola der Zweite, was die Kraft angeht. Lauri und Eero haben freilich noch nicht geprobt. Sie wissen aber, daß sie bei einem Versuch mit mir die Engel im Himmel pfeifen hören, und Simeoni hat sich selber für schwächer erklärt. Aber mit dem kleinen Finger runterzukriegen ist keiner von den Jukolabrüdern, dafür stehe ich. Da könnten sogar fünfzig Burschen aus Toukola herkommen, Faust gegen Faust. Fünf Doppelscheffel Roggen trage ich auf dem Nacken, und Tuomas noch etwas mehr; fünf Doppelscheffel, wenn mir nur einer das Gewicht auf den Rücken legt. Juhani.—Vamos, hombre, echa un trago, que «donde cae el chorro, brota el oro». Soy el segundo más fuerte de toda la pandilla de Jukola. Lauri y Eero no han probado aún, pero saben que si se las viesen conmigo verían las estrellas. En cuanto a Simeoni, él mismo confiesa que es más débil que yo. Pero lo que es seguro es que ninguno de los hermanos de Jukola es un alfeñique, os lo garantizo. Ya podrían venir aquí cincuenta mocetones de Toukola a puños cerrados. Soy capaz de llevar cinco toneles sobre la espalda, y Tuomas algo más; cinco toneles, si alguien me los carga a la espalda. 06182
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06183
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TUOMAS: Ich möcht aber doch gern mal sehen, wie Lauri und Eero richtig mit aller Kraft ringen. Tuomas.—¡Cómo me gustaría ver luchar a Lauri y a Eero con todas sus fuerzas! 06183
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06184
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AAPO: Das wäre wirklich sehenswert: der eine ernst und still wie Tauwetter im Winter, der andre klein wie ein Zwerg, aber wie ein Blitz so flink und scharf. Los! dann kämpfen da ein Wiesel und ein Hasenmännchen. Ich vergleiche dich nicht etwa wegen der Feigheit mit einem Hasen — dazu hab ich keinen Grund —, auch nicht wegen deiner Beweglichkeit, denn Lauri läuft wie der Hackemann des Schmiedes Könni — dessen Beine und Hacke ein pfiffiges Uhrwerk im Leibe trieb —, sondern es würde für mich eben wie der Ringkampf zwischen einem Wiesel und einem stolzen Hasenmännchen aussehen. Aapo.—Sí, habría que verlo. El uno, frío y lento como el deshielo del invierno, y el otro, pequeño como un enano, pero vivo y rápido como un relámpago. Vamos, animaos, y así veríamos luchar el armiño y la liebre. Y conste que no aludo a la liebre por el miedo ni por la rapidez, ya que Lauri marcha como el hombrecillo mecánico del relojero Kónni, cuyas piernas y azada eran accionadas por un curioso mecanismo de relojería oculto en la tripa; pero esta lucha me produciría el efecto de una pelea entre un magnífico conejo y un armiño. 06184
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06185
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JUHANI: Einen Wuppdich, Jungens, einen Wuppdich oder Kreuzgriff! Juhani.—Un tiento, hijos míos, un tirón del cuello de la camisa o del cinturón del pantalón. 06185
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06186
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LAURI: Was ist denn mit Eero anzufangen? Er macht nie einen anständigen Wurf, zappelt einem immer nur wie eine Katze zwischen den Beinen, krallt und klammert sich einem so verflixt in die Weichen, daß einem die Puste ausgeht. So hat ers gemacht, als wir vorigen Sommer auf der Aroniitty-Wiese rangen. Und wer da gewann, wer drunter kam, das »könnt der schlauste Richter nicht entscheiden«. Wozu soll ich also wieder mit ihm anfangen? Lauri.—¿Cómo se puede luchar con Eero si no hay por dónde trincarlo? Se escurre entre las piernas como un gato, araña y se agarra como un loco hasta que le deja a uno sin resuello. Acordaos del otoño pasado, cuando luchamos en la pradera, y ni Dios podría decir quién ganó y quién perdió. ¿Para qué volver a luchar con él? 06186
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06187
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EERO: Ich war nicht um ein Haar stärker als du. Glaube mir das, wenn du willst. Eero.—No te aventajaba en fuerza ni tanto así. Puedes creerlo. 06187
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06188
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LAURI: Das glaube ich, weil ich weiß, daß du schwächer bist. Lauri.—Lo creo porque sé que eres más flojo que yo. 06188
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JUHANI: Das mag ein ehrlicher Ringkampf zeigen. Juhani.—Una lucha leal lo probará. 06189
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LAURI: Wozu soll ich wieder mit ihm anfangen? Lauri.—Insisto, ¿para qué volver a luchar con él? 06190
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06191
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SIMEONI: Machen wir, daß wir schlafen gehn, ihr Wilden. Simeoni.—Mejor sería que nos fuésemos a la cama, locos. 06191
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JUHANI: Nächte gibts viele im Jahr, aber Weihnachten ist nur einmal im Jahr, und darum wollen wir jetzt lustig sein. Freu dich, du Weihnachtshaus, rundum freu dich, du Land Israel! In dieser Nacht, zu dieser Stunde ist ein großes Wunder geschehn in der Stadt Babylon. Freuen wollen wir uns! — Was sollen wir spielen? Weihnachtsbraten essen? Schwein stochern? Schuster stoßen? oder was? Juhani.—Noches hay muchas, pero sólo cada año hay una de Navidad. Y por eso, ¡que haya alegría! Regocíjate, casa de Belén, regocíjate, casa de Israel. Tal noche como ésta, a estas horas, se obró un prodigio en la ciudad de Babilonia. ¡Alegrémonos! ¿A qué jugamos? ¿A comer el asado de Navidad? ¿A buscar el cerdo? ¿O a zurrar al zapatero? 06192
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06193
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SIMEONI: So! Noch herumtollen wie wilde Buben! Scher dich weg! Simeoni.—Bueno, ¿todavía a estas memeces, como niños traviesos? ¡Quita! 06193
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06194
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JUHANI: Das Leben eines Junggesellen ist ein Tanz. Nicht wahr, Timo? Juhani.—La vida del soltero es un baile, ¿a que sí, Timo? 06194
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TIMO: Hihihi! Timo.—¡Je, je, je! 06195
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06196
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JUHANI: Nicht wahr? Juhani.—¿Verdad que sí? 06196
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TIMO: So was ists ja wohl. Timo.—Sí, algo así. 06197
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06198
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EERO: Ganz recht, lieber Jussi. Eero.—Es eso y nada más, querido Juhani. 06198
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JUHANI: Sprach der Fuchs zum Hasen. Richtig! Das ist kein übles Leben. Lustig ists mitunter und hebt einem die Fersen. — Laßt uns einen Russischen tanzen; das ist mein Meisterstück. Paßt auf! Juhani.—Dijo el zorro a la liebre. Bueno, esta vida es llevadera, y de vez en cuando tiene sus bromas y hay que levantar un poco los tacones... Bailemos. ¿Por qué no bailamos una danza rusa? A mí se me da muy bien. ¡Mirad! 06199
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06200
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AAPO: Unser Bier wird doch nicht schwindlig machen? Aapo.—¿Se le habrá subido la cerveza a la cabeza? 06200
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06201
Top
JUHANI: Gieß dir nur drei Kannen hinter die Binde, vielleicht merkst du dann einen kleinen Schwung im Oberstübchen. — Aber sing, Eero, während Jussi-Jungchen tanzt. Stimm an! Juhani.—Échate tres jarros al coleto y verás qué contento te sientes. Canta alguna cosa, Eero, mientras yo bailo. ¡Vamos, destápate! 06201
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06202
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EERO: Was solls denn sein? Eero.—¿Qué canto? 06202
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06203
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JUHANI: Das ist einerlei, wenns nur donnert und kracht. Stimm an, Junge; schrei, daß sich die Bodenbalken heben. Sing, Hornochse. Sing, während ich tanze und Sprünge mache wie ein Hammel, bis unters Dach hinauf springe. Juhani.—Lo mismo da, con tal de que haga ruido. Anda, hijo, grita hasta que las maderas del suelo se levanten. Canta, hijo de castor, canta mientras bailo y doy saltos hasta las vigas como un carnero. ¡Canta! 06203
Bottom
06204
Top
EERO: Ich wills versuchen: Eero.—Voy a intentarlo. 06204
Bottom
06205
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Freuet euch und jubiliert,
’s ist ja Weihnachtsabend,
in den Kufen,
Kannen, Humpen
schäumt das Bier
erlabend.

Auf dem Markt von Anjanpelto
Bier und Schnaps wir saufen.
Für den Preis nes schwarzen Ochsen
Brautgeschenk’ wir kaufen,
kaufen, ja kaufen;
für den Preis nes schwarzen Ochsen
Brautgeschenk’ wir kaufen.

Jussi, Pussi, Jukolas Jussi!
Riamos y disfrutemos,
que es día de Navidad;
cubas de cerveza llenas
tenemos, 'farras y más
jarras de rica cerveza.

En la feria de Anjanpelto
cerveza y aguardientazo
bebimos, y por el precio
de un buey negro nos compramos 06206: anillos de casamiento.
Por el precio de un buey negro
anillos de casamiento.

¡Jussi de Jukola! ¡Cara de perola!
06205
Bottom
06223
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AAPO: Still, Eero, reiz ihn nicht! Aapo.—Silencio, Eero, no lo irrites. 06221
Bottom
06224
Top
JUHANI: Sing nur drauflos, ich ärgre mich nicht. Sing drauflos, daß ich nicht ohne Musik zu tanzen brauche. Juhani.—Sigue, sigue cantando sin preocuparte, que no me enfadaré; canta, canta para que no tenga que bailar sin música. 06222
Bottom
06225
Top
EERO: Eero.— 06223
Bottom
06226
Top
Jussi, Pussi, Jukolas Jussi!
Jussi, Jassi, Mehl am Schnäuzchen,
stöbert in dem Ferkelkoben ...
¡jussi de jukola! ¡Cara de perola!
Tienes la cara llena de harina...
y trituras del cerdo las pajitas...
06224
Bottom
06231
Top
TIMO: Hihihi! Ach, was für verrücktes Zeug du singst! Timo.—¡Je, je, je! ¡Hay que ver qué bobadas cantas! 06229
Bottom
06232
Top
JUHANI: Sing nur drauf los, sing drauflos. Ich ärgre mich nicht. Juhani.—No importa, no me enfadaré. ¡Canta! 06230
Bottom
06233
Top
EERO: Eero.—Me acompañaré haciendo castañetas con los dedos. 06231
Bottom
06234
Top
Jussi, Jassi, Mehl am Schnäuzchen!
Tienes la cara llena de harina...
06232
Bottom
06237
Top
Ich singe und schnippe mit den Fingern dazu. Y o canto y hago pitos con los dedos. 06235
Bottom
06238
Top
Stöbert in dem Ferkelkoben,
wärmt den Saustall, kehrt den Boden!
Jussi, Jassi, Jukolas Jussi!

Iita ging zum Strande,
kritzelte im Sande,
wie ihr Liebster hieß,
wie ihr Liebster hieß.

Als ich Feinsliebchens Stimme hörte, —
sah sie da zum erstenmal,
war ich wie im siebenten
Himmel, in der Serafimen Saal;
war ich wie im siebenten Himmel,
in der Serafimen Saal.

Jussi, Jassi, Jukolas Jussi!

Denkst du dran, Maija,
wie Erdbeeren wir aßen,
wie kosend wir saßen?
Frallarallala!
Erdbeeren wir aßen,
und kosend wir saßen.
Frallarallala!

Jussi, Jassi, Jukolas Jussi!

Sollst mir, mein armer Aato,
Jussi nicht schelten,
Jussi ist dick und stark,
kann dirs vergelten.
Juho sitzt im Stocke,
ißt nen Bug vom Bocke.
Hier steckt ein jeder
im gleichen Sündenrocke.
Frallarallala!

»Vilukselan Vitka
Ja Viuvalan Pispa,
Syvän-ojan Sonni
Ja Sylvinän Jalli!
Ralla ralla laa!
Syvän-ojan Sonni
Ja Sylvinän Jalli!»
Ralla ralla laa!


Weh mir, ich wilder Bube,
was ist mit mir geschehn!
nen Hof hab ich zu Hause
und muß in Eisen gehn,
nen Hof hab ich zu Hause
und muß in Eisen gehn.
Y tú trituras las pajitas
del cerdo y les calientas la pocilga.
¡jussi de jukola! ¡Cara de perola!

Ida se fue a la playa
y escribió en la raya
el nombre de su amado,
el nombre de su amado.

Cuando escuché su voz
y mis ojos la vieron,
junto a los serafines
creí estar en el cielo;
creíme en sus confines
junto a los serafines.

¡Jussi de Jukola! ¡Cara de perola!

Dime, Maija, ¿te acuerdas
de cuando por el campo
te buscaba la fresa,
corríamos, jugábamos?
¡ Tralará, tralará!
Te buscaba la fresa,
corríamos, jugábamos.
¡Tralará, tralará!

¡Jussi de Jukola! ¡Cara de perola!

No oses, pobre Aapo,
con Juhani meterte;
sabes que nuestro hermano
es un tío muy fuerte.
En la prisión Juhani
come carne de chivo.
Y es que todos valemos
en la vida lo mismo.
¡Tralará, tralará!

Viluksela del Tardío,
Viuvala del Obispo,
Syvanoja del Buey
y Sylviná del Gordo.
¡Tralará, tralará!
Syvánoja del Buey
y Sylviná del Gordo.
¡ Tralará, tralará!

¡Ay de mí, pobre locuelo!,
en buen lío me he metido;
tengo una granja en mi pueblo
y aquí encadenado vivo.
Tengo una granja en mi pueblo
y aquí encadenado vivo.
06236
Bottom
06293
Top
JUHANI: Gut so! gut! Die Eisen drücken ja hier nicht. Sing drauflos! Juhani.—¡Bien, bien! Aquí, al menos, no me pesan las cadenas. ¡Canta, canta! 06292
Bottom
06294
Top
EERO: Eero.— 06293
Bottom
06295
Top
Jussi, Pussi,JukolasJussi!
Jussi, Jassi, Mehl am Schnäuzchen,
stöbert in dem Ferkelkoben,
wärmt den Saustall, kehrt den Boden!
Jussi, Pussi, Jukolas Jussi!
¡Jussi de Jukola! ¡Cara de perola!
Tienes la cara llena de harina,
y tú trituras las pajitas
del cerdo y les calientas la pocilga.
¡Jussi de Jukola! ¡Cara de perola!
06294
Bottom
06302
Top
Nun, nicht genug? ¿Aún no te basta? 06301
Bottom
06303
Top
JUHANI: Mehr! Wie auf Karja-Mattis Hochzeit will ich tanzen. Mehr! mehr! — Karja-Mattis Hochzeit! Juhani.—¡No; más! Quiero bailar como en las bodas de Matti el ganadero. ¡Más, más! ¡Las bodas de Matti! 06302
Bottom
06304
Top
SIMEONI: Sogar der Hahn kreischt schon furchtbar liber solch gottloses Treiben und Spektakeln. Simeoni.—Hasta el gallo se asusta y cacarea por este horrible escándalo. 06303
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06305
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JUHANI: Halts Maul, Hahn, und laß dein Kikeriki. Juhani.—¡Cierra el pico, viejo gallo, y ni un quiquiriquí más! 06304
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06306
Top
TUOMAS: Nun laß es genug sein, Juhani! Tuomas.—Basta ya, Juhani. 06305
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06307
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AAPO: Dieser Türkentanz nimmt dir ja den Atem weg- Aapo.—Esa danza turca te corta el aliento. 06306
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06308
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JUHANI: Dies ist ein Russischer. Nicht wahr, Eero? Juhani.—Es rusa, ¿verdad, Eero? 06307
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EERO: Dies ist ein Jussischer. Eero.—Es una danza que te has sacado de la manga. 06308
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JUHANI: Meinetwegen, und nun noch so zehn, zwanzig Hopser von diesem Jussischen. Juhani.—De acuerdo, será así, pero demos una veintena de saltos más. 06309
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SIMEONI: Du bist rasend, Mensch! Simeoni.—¡Estás loco! 06310
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TIMO: So! so! Juchhe, Juchhe! Na, hol dich der Henker! Timo.—¡Mira, mira! ¡Je, je, je! 06311
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JUHANI: Aus dem Weg! sonst stampf ich dich zu Matsch wie das Kosakenpferd den besoffenen Marktbengel. Juchhe! Juhani.—Quítate de en medio, si no quieres que te arrolle como el caballo del cosaco a un borrachín de feria. ¡Hup! 06312
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AAPO: Sein Ledergurt schnappt ja dahinten wie besessen. Wie der prallt; prallt nach oben, prallt nach unten und peitscht ihm bald den Buckel und bald den Podex. Ach du! Aapo.—¡Mirad cómo le brinca el cinturón por detrás, de arriba abajo, contra la espalda, contra las nalgas! ¡Oh, oh! 06313
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JUHANI: Lalla la la! Das war ein Tollen! Hehe! — Zum zweitenmal in meinem Leben hab ich heut das Tanzbein geschwungen. Das erstemal wars auf Karja-Mattis Hochzeit, wo es an Damens nur drei alte Weiber gab, an Männern aber eine ganze Bande. Aber da braute uns Matti ein paar Tassen bittern Kaffeepunsch, und da mußten wir eben ran und die Dielenbohlen stampfen, wir Kerls miteinander. Ja, da seufzte die sündige Erde unter uns! Die armen Weiber waren froh, als sie aus der Hölle raus waren, wir hätten sie auch in Fetzen getanzt. Ei, der Deibel! — Aber nun runter mit den Kleidern bis aufs Hemd, und auf die Pritsche hinauf. Die Augen machen wir ja wohl noch nicht gleich zu, drum wollen wir uns beim brausenden Bierkübel und beim leuchtenden Kienspan dort auf der warmen Pritsche fröhliche Sagen und Geschichten erzählen. Juhani.—¡Tralará, tralará! ¡Qué locura! ¡Ja, ja! Ésta es la segunda vez en mi vida que bailo hasta quedar rendido. La primera vez fue en la boda de Matti, donde no había más mujeres que tres viejas para un rebaño de tíos. Pero cuando Matti nos preparó unos jarros de ponche con café, no nos quedó más remedio que ponernos a patear el suelo entre nosotros, y el maldito entarimado suspiraba bajo nuestros pies. Las pobres viejas se quedaron a gusto cuando se vieron libres de aquel terremoto, porque las hubiéramos dejado para el arrastre. ¡Vaya jaleo aquél! Pero ahora quedémonos en camisa y vayamos al sobrado. Pero nada de dormirnos aún, ¿eh? Nos colocamos alrededor de la cubeta de cerveza, y a la luz de un palo embreado contaremos cuentos e historias divertidas en ese sitio tan calentito. 06314
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06316
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Sie zogen sich aus, füllten den Kübel noch einmal mit Bier und stiegen zusammen auf die Pritsche. Da lagerten sie sich, nur mit dem Kittel bekleidet, in der brütenden Hitze auf den Strohbündeln. Fleißig machte der schäumende Kübel von Mann zu Mann die Runde, und im Spalt eines Wandbalkens strahlte die goldene Flamme des Föhrenholzspans. Plötzlich aber blitzte in Juhanis Hirn ein Gedanke auf, und seinem Munde entfuhren die Worte, die schließlich ein schweres Unglück im Gefolge hatten. Se desnudaron, volvieron a llenar la cubeta de cerveza y subieron todos al sobrado. Sentados en la tibia paja sin más ropa que la camisa, la espumeante cerveza empezó a correr rondas mientras la resinosa tea de madera de pino, sujeta entre dos troncos de la pared, proyectaba una llama dorada. Pero a Juhani le vino a la cabeza una extraña idea, y de su boca salieron palabras que habrían de provocar una desgracia. 06315
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06317
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JUHANI: Wir braten uns ja hier wie Dunstwürste im Ofenstroh, und Wärme geben uns die heißen Steine des Herdes. Eero, gieß doch eine Kanne Bier drauf, so wissen wir, wie der Dampf aus Gerstensaft schmeckt. Juhani.—Aquí nos tostamos como salchichas puestas a ahumar, y las piedras ardientes del hogar nos proporcionan calor. Eero, echa un jarro de cerveza sobre las piedras calientes, a ver qué gusto tiene el vapor del jugo de cebada. 06316
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06318
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TUOMAS: Was für ein blödsinniger Streich! Tuomas.—¡Vaya idea más tonta! 06317
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JUHANI: Ein kecker Streich. Gieß zu. Juhani.—Qué va. Una gran idea. ¡Echa! 06318
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EERO: Ich gehorche meinem Vorgesetzten. Eero.—No tengo más remedio que obedecer a mi jefe. 06319
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JUHANI: Ein paar Kannen Bier auf den Ofen! Juhani.—¡Dos o tres jarros sobre las piedras! 06320
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TUOMAS: Keinen Tropfen! Hör ich das geringste Zischen, dann Gnade dem, der es verursacht hat! Tuomas.—Ni una gota. ¡Si oigo el menor silbido, al que lo haya causado se le va a caer el pelo! 06321
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AAPO: Wir wollen doch das treffliche Getränk nicht so verschwenden. Aapo.—¿Por qué hemos de desperdiciar esta excelente bebida? 06322
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TIMO: Wir habens nicht so dick, daß wir uns Bierdampfbäder leisten könnten, durchaus nicht, durchaus nicht. Timo.—Nuestras condiciones no nos permiten darnos baños de vapor de cerveza, ni mucho menos. 06323
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06325
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JUHANI: Mal ausprobieren wär aber zu lustig. Juhani.—Pero será muy divertido probarlo. 06324
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TUOMAS: Ich verbiete es strengstens. Tuomas.—Lo prohíbo terminantemente. 06325
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JUHANI: Mal ausprobieren wär aber zu lustig. — Der Sieg im Ringen hat ja Tuomas gehörig den Kamm geschwellt, nun glaubt er wohl, nach seinem Sinn in diesem Haus schalten zu können. Denk aber dran, daß die bittre Galle, wenn sie richtig anschwillt, einem Siebenmännerkraft gibt. Einerlei, meine Augen haben noch lange keine Lust, sich auf dich zu richten. Juhani.—Pero será muy divertido probarlo. Lo que pasa es que la reciente victoria de Tuomas se le ha subido a la cabeza y ya se piensa que puede mandar a su antojo en esta casa. Pero no olvides que cuando la bilis amarga se le revuelve a uno, le da la fuerza de siete hombres, si hay que llegar a las manos. Pues para que te enteres, mis ojos no están dispuestos a volverse hacia ti para recibir órdenes. 06326
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SIMEONI: Früchte des Ringkampfs, Früchte des Ring-kampfs alles! Simeoni.—¡Ahí tenéis, ahí tenéis los frutos de la lucha! 06327
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JUHANI: Laß es platschen, Eero! Ich verantworte die Sache und stehe dir bei. Juhani.—Anda, Eero, que retiemble la casa. Yo respondo de todo y sabré defenderte. 06328
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EERO: Es ist der Befehl des Vorgesetzten, und ich muß gehorchen. Sonst hab ich noch in dieser Weihnachts-nacht den Laufpaß in der Tasche. Eero.—Es orden del amo y hay que obedecer, de lo contrario, la misma noche de Navidad me darían el pasaporte de la liebre, ya sabéis. 06329
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Da erfüllte Eero, die Zähne aufeinanderbeißend und die Lippen zu einem verschmitzten Grinsen verziehend, eilig Juhanis Wunsch, und alsbald vernahm man ein Geplätscher auf dem Ofen und gleich danach ein heftiges Brausen. Wutschnaubend fuhr nun Tuomas auf und stürzte auf Eero zu; aber sofort stand Juhani seinem jüngsten Bruder zur Seite. Daraus entwickelte sich eine allgemeine Balgerei, in deren stürmischem Verlauf der brennende Kienspan von der Pritsche auf die Diele geschleudert wurde. Dort entzündete er, ohne daß die Brüder es merkten, bald die Strohbündel zu einem munteren Feuer. Wie sich der Ring auf der Wasserfläche gleichmäßig und rasch nach allen Seiten ausdehnte, so erweiterte sich der helle Feuerkreis auf der Diele. Immer höher erhob er sich und drang schon nach dem Pritschenboden vor, als die Bewohner des Hauses plötzlich die Gefahr bemerkten. Aber zu spät wurde sie bemerkt, um mehr als das eigne Leben und die Tiere zu retten, die sich in dem Raum befanden. Weithin schon wogten die Flammen, und groß war die Not und das Durcheinander. Alle eilten nach der Tür, die aufprallte und durch die die Männer, die Hunde, der Kater und der Hahn unter furchtbarem Grölen alle fast auf einmal hinausstürzten. Es sah aus, als spie sie die Hütte aus dem qualmenden Rachen auf die schneebedeckte Erde, wo sie nun, um die Wette hustend, standen. Zuletzt aber trat Lauri heraus, am Halfter Valko hinter sich herziehend, der sonst gewiß ein Opfer des Brandes geworden wäre. Schon zwängte sich das rasende Feuer durch die kleinen Fensterlöcher und schließlich durch Tür und Dach hinaus. Im Schoß der Flamme zitterte die festgefügte Kate am Impivaara. Draußen im Schnee aber stand seine Mannschaft ohne Obdach. Es war ja auch die Köhlerhütte, ihre erste Zufluchtstätte in dieser Gegend, bis auf den Grund zerfallen, und der Speicher dort war so undicht gebaut wie ein Elsternest. Da standen die Bruder herum, und ihr einziger Schutz gegen die Winde und die Kälte war das kurze Hemd aus Wergleinen. Nicht einmal Mutzen hatten sie, um sich den Kopf zu bedecken, noch Birkenrindenschuhe für ihre Füße aus der Gewalt des Feuers zu retten vermocht. Übriggeblieben waren von den ganzen Gerätschaften nur die Flinten und Ranzen, die vor dem Bad in das Vorratshaus gebracht worden waren. — Im Schnee aber standen die Brüder, alle mit dem Rucken zum prasselnden Feuer, und hoben und wärmten bald den rechten, bald den linken Fuß; und rot wurden die Fuße gebäht von Schnee und Feuer, wie Gänsefüße rot. Apretando los dientes y frunciendo los labios en una sonrisa socarrona, Eero se apresuró a ejecutar la orden de Juhani, y no tardó en oírse un fuerte chasquido sobre las piedras ardientes, seguido de un violento hervor. Tuomas se levantó echando chispas y se lanzó como un águila contra Eero. Pronto todos estaban enzarzados en la pelea. En la confusión, tiraron al suelo la tea encendida, la cual prendió fuego en la paja sin que los hermanos lo advirtiesen. Del mismo modo que un círculo se propaga y ensancha sobre la superficie de un lago, así se propagó el fuego, en llamas cada vez más intensas y voraces, y ya alcanzaban las vigas del sobrado cuando los habitantes de la cabaña se dieron cuenta del peligro. Pero ya no había tiempo de salvar otra cosa que no fueran sus vidas y las de los animales que les acompañaban. Las llamas prendían por todas partes, sembrando el desconcierto y el desorden entre los hermanos. Todos se lanzaron en tropel a la puerta, la abrieron, y hombres, perros, gato y gallo salieron en una tremenda confusión. Era como si la casa los vomitara entre humo sobre el suelo cubierto de nieve, donde permanecieron tose que te tose, medio asfixiados. Lauri salió el último, arrastrando por la brida a Valko, que sin su ayuda hubiera sido víctima del fuego. Las violentas llamas, que al principio salían por los angostos ventanucos, acabaron abriéndose paso por la puerta y el techo. La sólida cabaña de Impivaara se consumía en el incendio y, en el suelo cubierto de nieve, hombres y animales quedaron al raso. La choza del carbonero, la primera morada de los hermanos, estaba ya destruida hasta sus cimientos, y el granero era tan poco hermético como un nido de urracas. Los hermanos tiritaban sobre la nieve, y sólo una corta camisa les protegía del frío. El furor de las llamas no les dio tiempo a recoger ni un gorro para la cabeza ni unos zuecos de corteza de abedul para los pies. De todo lo que contenía la casa no les quedaban más que las escopetas y las mochilas con las municiones, que habían dejado en el granero antes de tomar la sauna. Se hallaban los hermanos en la nieve, vueltos de espaldas al incendio abrasador, levantando ora el pie derecho, ora el izquierdo, para calentarlos a la lumbre de la gran hoguera, y sus piernas, expuestas al fuego y a la nieve, se enrojecían como patas de gansos. 06330
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Sie genossen die letzte Wohltat, die ihre Hütte ihnen noch erwies, genossen die Wärme des Biwakfeuers; und gewaltig flammte ihr Feuer. Mächtig stieg die Lohe auf, überallhin strahlte der flackernde Schein, und die flechtenbärtigen Fichten auf dem Rücken des Berges lächelten hold, wie wenn die Morgenröte sich nahte. Aus dem Haufen der Kienstubben erhob sich der Qualm dick und pechschwarz zu den Wolken und rollte geballt unter dem Himmelsdach hin. Auf der Halde aber und ringshin strahlte der Flammenschein, herrschte lichter Tag inmitten der Winternacht, und die Vögel schauten von den beschneiten Zweigen der Bäume befremdet auf die wunderliche Erscheinung, während die festgebaute Hütte am Impivaara zu Kohle und Asche wurde. Aber aufgebracht und bekümmert standen die Brüder, sich in den Haaren krauend, umher, standen alle mit dem Rücken gegen das Feuer und hoben abwechselnd die Sohlen ihrer Füße gegen die wärmende Glut. Allmählich jedoch legte sich das Balkenfeuer, schließlich sank es zusammen, und mit vielen tausend knisternden Funken erfüllte sich die nächtliche Luft. Entsetzt bemerkten da die Brüder, daß der Himmel sich zu lichten begann und der Wind von Süden nach Norden drehte. Statt Tauwetter sollte Kälte eintreten. El calor del incendio era como el último regalo de la cabaña: un brasero enorme cuyas llamas ascendían hasta el cielo, irradiando su resplandor hasta muy lejos, y los melenudos abetos de la ladera de la montaña sonreían dulcemente como en el fulgor de la aurora. El montón de astillas resinosas lanzaba hacia las nubes una humareda densa, negra como la pez, que giraba en torbellinos bajo la bóveda del cielo. Una viva luminaria alumbraba la pradera y sus alrededores, y, sorprendidos por tan inusual espectáculo, los pájaros miraban deslumbrados desde las ramas, que se curvaban bajo el peso de la nieve, mientras la sólida cabaña de Impivaara se consumía en brasas y en cenizas ante la desesperación de los hermanos, que, vueltos de espaldas al fuego y mesándose los cabellos de ira, alargaban ora un pie, ora el otro, al calor de las llamas. Poco a poco se hundió el techo y cayeron las vigas, convertidas en tizones, y el aire nocturno quedó tachonado de miles de centellas crepitantes. Los hermanos notaron entonces, con terror, que el cielo se aclaraba y que el viento del norte cambiaba, señal de que el frío iba a seguir al deshielo. 06331
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AAPO: Aus dem Feuer haben wir uns gerettet, um ein Opfer der Kälte zu werden. Seht da: der Himmel klärt sich auf, und kalt weht es schon von Norden her. Bruder, wir sind in großer Gefahr. Aapo.—Hemos escapado del fuego para caer en las garras del frío. Mirad, el cielo se aclara y sopla ya un viento gélido. ¡Un peligro espantoso nos acecha, hermanos! 06332
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JUHANI: Schockschwerenot! Wer hat das fertiggebracht? Juhani.—¡Por mis difu tos! ¿Quién tiene la culpa de todo esto? 06333
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TUOMAS: Wer? Du Halunke, das fragst du noch? Es wäre recht, wenn ich dich jetzt in die feurige Asche stürzte und dich drin briete. Tuomas.—¡Cómo! ¿Y tienes la desvergüenza de preguntarlo, bribón? Merecerías que te pusiera a asar en las ascuas de esa hoguera. 06334
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JUHANI: Ein Tuomas tut das niemals, niemals. Aber verflucht sei, der diese höllische Nacht über uns gebr-acht hat. Juhani.—Haría falta más de un Tuomas para hacerlo. Pero maldito sea el que nos ha dado esta noche infernal. 06335
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TUOMAS: Er verflucht sich selber. Tuomas.—Él mismo se maldice. 06336
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JUHANI: Verflucht sei er, nämlich Tuomas aus Jukola. Juhani.—Maldito sea el llamado Tuomas de Jukola. 06337
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TUOMAS: Sag das noch einmal. Tuomas.—¡Repite lo que has dicho! 06338
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JUHANI: Tuomas Juhanis Sohn aus Jukola ist an all diesem schuld. Juhani.—Tuomas de Jukola, hijo de Juhani, es el causante de toda esta desgracia. 06339
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AAPO: Tuomas! Aapo.—¡Tuomas! 06340
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SIMEONI: Juhani! Simeoni.—¡Juhani! 06341
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LAURI: Ruhe! Lauri .—¡Silencio! 06342
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TIMO: Jetzt schlagt ihr euch nicht, ihr Lümmel, das macht ihr nicht! Ja, ja, jetzt nur artig und sich brüderlich gewärmt. Timo.—¡Aunque os empeñéis, no vais a reñir ahora, granujas, os lo advierto! Estaos quietos y vamos a calentarnos fraternalmente. 06343
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SIMEONI: Ihr Gottlosen! Simeoni.—¡Impíos! 06344
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AAPO: Fort mit Zorn und Streit, wo uns der jämmerlichste Tod droht. Aapo.—Ya está bien de gritos y discusiones, cuando nos amenaza una muerte de las más horribles. 06345
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TUOMAS: Wer ist der Schuldige, wer ist der Schuldige? Tuomas.—¿Quién tiene la culpa? ¿Quién la tiene, eh? 06346
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JUHANI: Ich bin unschuldig. Juhani.—Yo soy inocente. 06347
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TUOMAS: Unschuldig? Potz Blitz! ich freß dich lebendig auf! Tuomas.—¿Inocente? ¡Maldita sea! ¡Voy a tragarte vivo! 06348
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AAPO: Artig, artig! Aapo.—¡Calma! ¡Haya calma! 06349
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SIMEONI: Um Gottes willen artig! Simeoni.—¡Calma, por el amor de Dios! 06350
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AAPO: Schuldlos oder schuldig, das können wir jetzt nicht entscheiden, wo Eile unsre einzige Rettung ist. Unsere Hütte liegt in Asche, und fast nackt stehen wir im Schnee. Was nützt uns wohl dieser Fetzen Hemd? Aber gut, daß die Flinten und Schießvorräte dort im Speicher geblieben sind; denn Waffen werden wir jetzt brauchen. Vom Teerimäki hört man schon die Wölfe heulen. Aapo.—Inocentes o culpables, quédese ahora esa cuestión como está, y ocupémonos sólo de salvarnos sin pérdida de tiempo. Nuestra casa se ha convertido en cenizas y nos hemos quedado desnudos en la nieve. ¿De qué nos sirve esta camisola de simple lino? Menos mal que tenemos las armas y municiones en el granero, que ahora nos van a hacer mucha falta. Oíd, oíd cómo aúllan los lobos en Teerimáki. 06351
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TUOMAS: Was sollen wir also anfangen! Tuomas.—¿Qué hacemos entonces? 06352
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AAPO: Ich weiß keinen ändern Rat, als daß wir in aller Eile auf Jukola zulaufen, laufen, um dem bleichen Tod zu entgehn. Zwei können immer auf Valko reiten, die ändern müssen hinterherrennen. So wirds gehn: abwechselnd reiten und laufen. Dank unserm Pferd wird es uns möglich, nicht den ganzen Weg im Schnee zu waten, und mit Gottes Hilfe retten wir uns vielleicht noch. Aapo.—Yo creo que lo mejor es correr a toda prisa a Jukola si no queremos morir congelados. Dos pueden ir a lomos de Valko, y los demás seguirles corriendo. Correremos por turnos y montaremos por turnos. Gracias a nuestro caballo no nos veremos obligados a pisar nieve durante todo el camino, y, Dios mediante, tal vez podamos salir de ésta. 06353
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JUHANI: Aber unsre Füße sind ja mürbe wie gebackene Rüben, ehe wir in der Stube von Jukola vor dem wärmenden Ofenfeuer stehen. Juhani.—Pero antes de que podamos instalarnos junto al hogar de Jukola, ante un buen fuego de troncos, nuestros pies estarán como nabos cocidos. 06354
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SIMEONI: Es ist aber unsre einzige Hoffnung. Und deshalb schnell fort. Der Wind bläst schon schärfer, und am Himmelsrand wirds klar. Schnell fort! Aapo.—No nos queda otro remedio. Y apresurémonos, que el cielo está despejado y presagia helada. ¡Vamos, no perdamos tiempo! 06355
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EERO: Der Tod kommt über uns! Eero.—La hora final ha llegado para nosotros. 06356
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JUHANI: Soweit sind nun die sieben Jungen von Jukola! Juhani.—¡Aquí están los siete hermanos de Jukola! 06357
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SIMEONI: Furchtbar ist unsre Not, aber mächtig ist Gott in der Höhe. Laßt uns eilen! Simeoni.—Grande es nuestra desgracia, pero más grande es el poder del Señor de los cielos. ¡Vámonos de prisa! 06358
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TUOMAS: Flinten und Ranzen aus dem Speicher geholt! Tuomas.—¡Saquemos del granero las armas y las mochilas! 06359
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JUHANI: Eine entsetzliche Nacht! Hier droht uns krachende Kälte, dort die hungrigen, heulenden Wölfe. Juhani.—¡Terrorífica noche! Un frío glacial nos amenaza y los lobos aúllan hambrientos. 06360
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TIMO: In Gefahr sind wir, Valko ebenso wie wir selber. Timo.—Tanto nosotros como Valko estamos en un gran peligro. 06361
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JUHANI: Wir in noch größerer. Ein nackter Mann soll im Winter ein sehr begehrter Braten für den Wolf sein. Juhani.—Pero el nuestro es aún mayor. Siempre oí decir que un hombre desnudo es un bocado apetecible para el lobo en invierno. 06362
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TIMO: Und Mann und Schwein sollen gleich gut schmecken, und bekanntlich ist das Schwein im Winter Isegrims Lieblingsgericht. Eine ganz verzwickte Geschichte das, das ist nicht zu leugnen. Timo.—Pues yo he oído decir que el hombre y el cerdo saben lo mismo, y todo el mundo sabe que los cerdos son el plato favorito del lobo, en invierno. La verdad es que estamos en una situación difícil. 06363
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JUHANI: Was sollen wir tun? Juhani.—¿Qué hacemos? 06364
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AAPO: Nach Jukola wie Zauberpfeile durch die Nacht, bevor die Kälte grimmiger wird und uns das Blut in den Adern erstarrt. Nach Jukola über den krachenden Teerimäki! Gegen die Wölfe haben wir Waffen, aber nicht gegen den reifbärtigen König Frost. Aapo.—Volar hacia Jukola como flechas mágicas a través de la noche, antes de que el frío aumente helándonos la sangre. ¡A Jukola, por la colina silbante de Teerimáki! Tenemos armas contra los lobos, pero no contra el rey Barbahelada. 06365
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TUOMAS: Hier sind die Flinten und die Ranzen. Nun die Gewehre geschultert und die Ranzen aufgepackt, alle Mann, und zwei setzen sich aufs Pferd. Wir ändern stapfen, was wir können, hinterdrein. Aber macht schnell, um unsrer unsterblichen Seelen willen macht schnell! Tuomas.—Aquí están las escopetas y las mochilas. ¡Que cada uno se eche su escopeta al hombro y su mochila a la espalda! Dos que vayan a caballo y los demás correremos detrás hasta que nos abandonen las fuerzas. ¡Pero démonos prisa, démonos prisa, por la salvación de nuestras almas inmortales! 06366
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JUHANI: Im Norden wirds klar, und die Sterne blinken! Hei ho! Aber nun schnell! Juhani.—Por el norte aclara y ya brillan las estrellas. ¡Vamos, apresurémonos! 06367
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AAPO: Morgen holen wir die Vorräte und Werkzeuge, die uns das Feuer gelassen hat; morgen kommen wir zurück und sorgen auch für den Kater und den Hahn. Diese Nacht werden sies hier bei dem glühenden Aschenhaufen aushalten. Aber Killi und Kiiski gehen als treue Gefährten mit uns auf die Reise. — Wo sind sie denn? Aapo.—Mañana volveremos a recoger las provisiones y los útiles que se hayan salvado del incendio, y podremos rescatar el gato y el gallo. Esta noche pueden pasarla al calor del rescoldo. Killi y Kiiski nos acompañarán fielmente en esta carrera. Por cierto, ¿dónde están? 06368
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TUOMAS: Nirgends zu sehen. — Still, horcht! Tuomas.—No los veo. ¡Silencio, escuchad! 06369
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EERO: Die sind schon weit weg. Horch, da bellen sie hinterm Berg. Eero.—Se han largado. Se les oye ladrar detrás de la montaña. 06370
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TUOMAS: Sie sind hinter einem Luchs her, und wahrscheinlich ist der hier nahe am Haus vorbeigekommen und hat die Hunde auf seine Spur gebracht. Aber laßt sie jagen, soviel sie wollen. Wir müssen sie jetzt vergessen und uns auf den schweren Weg machen. Tuomas.—Persiguen un lince que probablemente habrá pasado por delante de la cabaña dejándoles el rastro. Allá ellos, y que persigan linces a su gusto. Ahora hemos de olvidarles y apresurar nuestra marcha. 06371
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JUHANI: Meinetwegen! Denn Leben und Tod haben sich gegenseitig wie zwei Bären in ihrer Schwarte festgebissen. Juhani.—De acuerdo. La vida y la muerte están atenazadas por la garganta como dos osos. 06372
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AAPO: Jetzt mit allen Kräften auf! Aapo.—Partamos, con todas nuestras fuerzas. 06373
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JUHANI: Sielumme ja ruumiimme kaikki voimat aina ytimeen asti! Juhani.—Con todas las fuerzas del alma y del cuerpo, hasta que echemos los hígados por la boca. 06374
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TUOMAS: Muistain että uhkaa meitä surkein kuolema. Tuomas.—Y pensando que nos aguarda una muerte espantosa. 06375
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JUHANI: Kahtialta uhkaa meitä musta kuolema. Hii, haa! nyt nokka jäässä taikka suolet maassa, ellei seiso poika hetken päästä liukkailla oljilla valkean valossa. Yksi näistä kolmesta on tapahtuva tunnin päästä. Mutta eihän auta huikailemaan tässä, ei ensinkään, vaan purren hammasta nyt halkaisen vaikka jäävuoret, peninkulmien paksut. Juhani.—Una muerte atroz nos amenaza por todas partes. ¡Diablos! Ya me veo con la nariz helada p las tripas fuera, si no estoy pronto calentándome al fuego sobre un montón de paja. Una de las tres cosas sucederá dentro de un momento. Pero como de nada vale lloriquear, yo aprieto los dientes de tal modo que partiría una montaña de hielo de una legua de espesor. 06376
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SIMEONI: Koettakaamme Herran nimessä ja avulla. Simeoni.—Probemos la suerte en nombre del Señor, y con su ayuda. 06377
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JUHANI: Hänen avullansa. Mitähän voi täällä omasta voimastansa vaimosta syntynyt mies? Mutta olkaamme hyvässä turvassa. Juhani.—Con su ayuda tiene que ser, pues de nada valen aquí las fuerzas del hombre nacido de mujer. ¡Pero estamos en buenas manos! 06378
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EERO: Lähtekäämme ilman yhtään siekailusta enään! Eero.—No nos entretengamos más y partamos. 06379
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JUHANI: Ja ilman yhtään pelkoa! Mennään nyt! Juhani.—Y sin miedo a nada. ¡Vamos! 06380
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TUOMAS: Alle bereit. Setzt euch aufs Pferd, Eero und Simeoni, und reitet auf Jukola zu. Aber so, daß wir unserm Gaul immer auf den Fersen bleiben, solange wir im Schnee hinter euch herrennen. Tuomas.—¿Estáis todos preparados? Vosotros, Eero y Simeoni, subid al caballo, y derechos a Jukola, pero no os adelantéis mucho, que nosotros vamos detrás siguiendo a nuestro rocín corriendo sobre la nieve. 06381
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So machten sie sich auf: nackt, nur mit dem wergleinenen Hemd bekleidet und jeder mit einem Ranzen auf dem Rücken und einer Flinte auf der Schulter oder in der Hand. So machten sie sich auf den winterlichen, nächtlichen Weg, vor der Kälte fliehend, die aus den Sümpfen des Nordens über sie herfiel. Sie kam jedoch diesmal nicht mit ihrem furchtbarsten Gesicht, es stieg nicht das strengste Wetter herauf. Zwar entblößte sich mitunter die Stirn des Himmels, aber die segelnden Wolken verhüllten sie wieder, und mäßig nur wehte der Nord. Die Bruder waren ja auch mit der Kälte vertraut, in manchem krachenden Frost war ihr Fell hart geworden, und früher, als unbändige Buben, hatten sie sich oft lange Stunden mit bloßen Füßen in den Schneewehen getummelt. Aber unheimlich, entsetzlich unheimlich kam ihnen der Weg vom Impivaara nach Jukola jetzt doch vor. Heftig stürmten sie, Schauder im Herzen, vorwärts. Vorn auf Valko ritten Eero und Simeoni; die ändern folgten ihnen zu Fuß dicht auf den Fersen und stapften durch den Schnee des Bruchwalds, der ringsum aufstob. Auf der Impivaara-Halde aber saßen bei den glühenden Steinen des Ofens der Kater und der Hahn und blinzelten trübselig in das verkohlende Feuer. Sin más protección que una tosca camisa, con la mochila a la espalda y la escopeta al hombro o en la mano, los hermanos emprendieron el viaje. En la noche helada huían del frío que les llegaba de las ciénagas del norte, a pesar de que la temperatura no era en aquel momento de las más rigurosas. De vez en cuando parecía serenarse el cielo, pero volvieron a acumularse las nubes, y el viento norteño soplaba moderadamente. Los hermanos estaban muy acostumbrados al frío: su piel se había curtido en crudas heladas, y en su dura infancia se habían revolcado y corrido descalzos por la nieve durante muchas horas. Pero aquel viaje de Impivaara a Jukola prometía ser terrible, produciándoles un miedo mortal. Caminaban apresuradamente, con el corazón encogido. Detrás de Valko, sobre el que cabalgaban Eero y Simeoni, corrían los demás hermanos, hundiendo los pies en la nieve del bosque y levantando a su paso blancas salpicaduras. Lejos ya, en la pradera de Impivaara, el gato y el gallo contemplaban con tristeza las vigas consumidas por las llamas. 06382
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Auf das Dorf zu eilten die Brüder, sie ließen schon das Sompiomoor hinter sich und näherten sich dem Teerimäki, von dem immerfort das grausige Geheul der Wölfe herübertönte. In dem Fichtenschlag zwischen dem Moor und Seunala-Jaakkos alter Schwende vollzog sich der Reiterwechsel: Eero und Simeoni stiegen ab und zwei andre von den Brüdern nahmen flugs ihren Platz ein. Ohne Zögern setzten sie ihren Weg fort, stürmten über den Rücken der Heide, quer über den nach Viertola führenden Weg und von da durch den weiten, rauschenden Fichtenwald. Aber schließlich kam ihnen der felsige Teerimäki entgegen, und mit einem Schlag war das verworrene Geheul der Wölfe verstummt. Bald standen sie auf dem Scheitel des Hügels und ließen ihren Gaul verschnaufen; die Reiter stiegen wieder ab, und sofort kamen zwei andre an ihre Stelle. Noch standen sie auf dem schneebedeckten Fels. Der Nordwind wehte, das Firmament schimmerte wieder für einen Augenblick durch, und die Deichsel des Großen Wagens zeigte, daß Mitternacht vorüber war. Dejando atrás el pantano de Sompio, los hermanos se acercaron a Teerimáki, de donde seguía llegando aún el aullar de los lobos. En el bosque de jóvenes abetos, entre el pantano y la pradera de Jaakko de Seunala, cambiaron los jinetes, apeándose Eero y Simeoni y ocupando otros dos su puesto. Así prosiguieron la marcha sin detenerse, caminando a lo largo del perfil de la colina, cruzando el camino de Viertola y corriendo por un extenso y sonoro bosque de pinos. Finalmente, llegaron a la altura rocosa de Teerimáki, y el clamor de los aullidos de los lobos cesó de repente. Alcanzaron por fin la cima y decidieron dar un respiro a su caballo. Los jinetes bajaron, y pronto otros dos subieron en su lugar. Todavía permanecieron en la roca nevada. Soplaba el viento norteño, el cielo se serenó de nuevo y la lanza de la Osa Mayor indicaba que había pasado la medianoche. 06383
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Aber nach kurzer Rast eilten sie den glatten Bergweg weiter, und als er zu Ende war, traten sie in dunkles Fichtendickicht, und öde war die Natur um sie her. Blaß schaute der Mond hernieder, der Uhu klagte, und hier und dort stand tiefer im Bruch ein wunderliches Gespenst, einem mächtigen Waldbär ähnlich: die hochaufgerichteten bemoosten Wurzelstöcke umgestürzter Fichten. Reglos wie vereiste Spukgestalten starrten diese Bärenbilder die sonderbare Reisegesellschaft an, die flink an ihnen vorüberlief. So blickten sie, ohne sich zu rühren, hin; aber zwischen ihnen, rings um sie kam bald eine erschrek-kende Bewegung in den finstren Fichtenwald. Da schweiften die hungrigen Wölfe um die Brüder, näherten sich ihnen mehr und mehr. Bald vor oder hinter ihnen über den Weg huschend, bald auf beiden Seiten auftauchend, blitzten sie wilden Laufes zwischen den Fichten hervor. Gereizt, nach Blut dürstend, folgten sie den nächtlichen Flüchtlingen vom Impivaara; und es barsten krachend und knallend die trocknen Zweige der Fichtenwurzeln unter ihnen. Zitternd und schnaubend griff der scheuende Valko aus, und der Mann, der vorn saß, konnte seine Unrast kaum bezähmen. Aber immer zudringlicher wurde die Dreistigkeit der Wölfe. Keuchend strichen sie in ihrer Blutgier oft ganz nahe an den Männern vorüber. Und um sie abzuschrecken, ließen die Brüder dann und wann bald nach rechts, bald nach links ihre Buchsen knallen. Dadurch ließen sich die Bestien jedoch nicht allzuweit verscheuchen. Sin haber descansado apenas, reanudaron la marcha deslizándose por el sendero que descendía en rápida pendiente; al pie del declive se vieron envueltos en un ambiente hostil, puntuado por sombríos abetos. La pálida luna se asomó a contemplarlos. Cantaban los grandes búhos y de vez en cuando se vislumbraba en el bosque un extraño fantasma, semejante a un oso monstruoso, pero que no era otra cosa que algún abeto derribado que levantaba al aire sus raíces musgosas. Inmóviles como espectros helados, estas siluetas de oso miraban al extraño grupo de hombres que caminaban a toda prisa. Eran como espectadores mudos e inanimados, y en torno de ellas pronto se produjo un espantoso movimiento en el imponente bosque. Los hambrientos lobos estrechaban cada vez más el cerco a los hermanos. Podía vérseles cruzando siniestramente el camino delante o detrás, o apareciendo y desapareciendo entre los abetos. Famélicos, sedientos de sangre, seguían a los caminantes de la noche, y las ramas secas de los abetos, esparcidas por el suelo, se rompían rechinando y crujiendo bajo sus patas. Elasustadizo Valko temblaba, resollaba y tropezaba de trecho en trecho. La audacia de las fieras se hacía cada vez más desafiante; se deslizaban a veces muy cerca de los hermanos, jadeantes y excitadas, y aquellos que les tocaba cabalgar se las veían y deseaban para sujetar al caballo en su desenfrenada carrera, mientras los que seguían detrás descargaban sus armas a uno y otro lado para espantar a los lobos, que, sin embargo, no se alejaban mucho. 06384
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Sie betraten die weite, durch Lauffeuer abgesengte Heide Kiljava, auf der sich hier und da ein vermorschter Föhrenstumpf erhob, Sitze von Habichten und Horneulen. Hier wurde die Wut der Wölfe schon erschreckend, und groß war die Gefahr für die Männer. Tuomas und Timo ritten. Die ändern aber, die zu Fuß hinterdrein kamen, machten plötzlich halt und feuerten fast zu gleicher Zeit eine tüchtige Salve zwischen ihre Verfolger, die davon auffuhren und jetzt eine Strecke weit zurückwichen. Wieder liefen die Männer stürmend vorwärts; aber es währte nicht lange, da prasselte das nachfolgende Rudel der Wölfe auch wieder dicht neben ihnen, und die Gefahr war größer als je zuvor. Da hielt Tuomas das Pferd an und sagte mit lauter Stimme: »Wer eine leere Flinte hat, der lade sie auf der Stelle! Wie Feuer und Schneegestöber muß es gehen!« So rief er, stieg ab und befahl Timo, das Pferd zu halten. Da standen die Brüder und luden und spürten in keinem Körperteil die Kälte. Auch die Bestien standen, fünfzig Schritte von den Männern entfernt, verschlangen sie unausgesetzt mit ihren gierigen Blicken und peitschten in ihrer Raserei mit dem Schwanz den Schnee. — Und von Wolken entblößt schimmerte das Himmelsgewölbe, von dem der helle Mond jetzt auf die Heide niederschaute. Salió el grupo al claro de Kiljava, devastado en un tiempo por el incendio, donde sólo se erguía aquí y allá algún pino seco para refugio de halcones y de búhos. Allí se hizo temible el furor de los lobos y se acrecentó el peligro. Tuomas y Timo iban ahora a caballo, y los que corrían detrás se detuvieron de pronto y dispararon sus escopetas contra sus perseguidores, que, intimidados, se retiraron esta vez a considerable distancia. Los hermanos se precipitaron de nuevo adelante, pero no transcurrió mucho tiempo sin que percibiesen el ruido de la manada de lobos al acecho junto a ellos, con más peligro que antes. Tuomas paró en seco su cabalgadura y gritó con todas sus fuerzas: «¡El que tenga la escopeta descargada, que la cargue inmediatamente! ¡Venga, rápidos como centellas!» Y diciendo esto, saltó a tierra, ordenando a Timo que sujetase bien el caballo. Los hermanos se detuvieron y cargaron sus armas. Sus pies y todos sus miembros eran ya insensibles al frío. También las fieras se habían detenido a cincuenta pasos, mirando fijamente a los hermanos con ávidos ojos y agitando furiosamente la cola. No había nubes en el cielo y la luna miraba hacia la tierra pantanosa. 06385
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TUOMAS: Sind die Büchsen geladen? Tuomas.—¿Habéis cargado ya las escopetas? 06386
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AAPO: Ist geschehen. Was willst du tun? Aapo.—Sí. ¿Qué te propones? 06387
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JUHANI: Wieder alle auf einmal! Juhani.—¡Tiremos todos a la vez! 06388
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TUOMAS: Nein, wenn euch unser Leben lieb ist. Immer muß bei einem eine Ladung im Rohr stecken, merkt euch das. Lauri, du hast ja die sicherste Hand und das schärfste Auge, tritt hierher neben mich. Tuomas.—No, si tenemos aprecio a nuestras vidas. No olvidéis que algunas escopetas han de estar siempre cargadas. Lauri, tú que tienes más puntería y la vista más aguda, ven aquí, a mi lado. 06389
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LAURI: Hier stehe ich. Was willst du? Lauri.—Aquí estoy. ¿Qué quieres? 06390
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TUOMAS: Ein ausgehungerter Wolf frißt auch seinen blutigen Bruder. Gelänge uns dieser Kniff jetzt, dann wäre es unsre Rettung. — Versuchen wirs. Den ersten rechts nehmen wir aufs Korn, Lauri, und drücken zu gleicher Zeit ab. Ihr ändern aber spart euer Feuer. Lauri, ziel jetzt scharf wie ein Adler und laß es blitzen, wenn ich sage: jetzt! Tuomas.—Un lobo hambriento devora a su mismo hermano ensangrentado. Si pudiéramos aprovecharnos de ello, estaríamos salvados. Vamos a probar, Lauri; apuntemos al primero de la izquierda y disparemos a un tiempo; pero vosotros ahorrad el tiro. Mira bien, Lauri, como un águila, y tira cuando yo diga: ¡Ahora! 06391
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LAURI: Ich bin bereit. Lauri.—Ya estoy listo. 06392
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TUOMAS: Jetzt! Tuomas.—¡ Ahora! 06393
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Da drückten beide im selben Augenblick ab, und eilig flohen die Wölfe auseinander. Doch blieb einer von ihnen am Platze, bemüht, auf allen vieren die ändern zu erreichen; aber nur langsam kam er vom Fleck. Vorwärts sprengten die Brüder wieder mit aller Kraft: zu Fuß liefen sechs von ihnen, nur Timo ritt voraus. Und so verging eine kleine Weile. Aber bald stockte die Flucht der Wölfe, sie kehrten um und hitzig stürmten sie hinter dem nächtlichen Zug her. Es sauste der wirbelnde Schnee, und es rauschte die offene Heide, als sie geschlossen daherstoben. Mit rasender Fahrt erreichten sie ihren in seinem Blut hinkriechenden Genossen, stürzten an ihm vorbei, drehten aber bald wieder um, als ihnen der verlokkende Blutgeruch in die Nüstern wehte. Sie schwenkten um ihn herum: die Schwänze flogen durch die Luft, der Schnee stürmte, und feurig funkelten in der Nacht ihre Augen vor wilder Gier. Da stürzten sie mit furchtbarem Zähnefletschen alle zusammen über ihren verwundeten Bruder, und ein schreckliches Lärmen und Keuchen drang nach der Heide hinüber; man hätte glauben können, daß die Säulen des Himmels einstürzten. Der Boden erhebte, und der Schnee verwandelte sich in einen scheußlichen Brei, als die bisherigen Freunde den Sohn des Ödwalds, dessen Blut Tuomas’ und Lauris scharfe Kugeln hatten fließen lassen, in Stücke zerrissen. Schweigen aber herrschte wieder auf der nächtlichen Heide. Nur unterdrücktes Schnaufen war zu hören, und die Knochen krachten, als die Bestien mit blutigen Schnauzen und blitzenden Augen ihr Opfer zerfetzten und verzehrten. Dispararon ambos a un tiempo y los lobos huyeron precipitadamente, pero uno de ellos se quedó solo, tratando de arrastrarse detrás de sus compañeros, sin lograr apenas avanzar. Los hermanos reanudaron la marcha velozmente, seis a pie y Timo a caballo, delante. En seguida los lobos se detuvieron y, volviéndose ágilmente, se lanzaron de nuevo en persecución del grupo nocturno. Entonces levantaban nubes de nieve y hacían resonar la ancha pradera de Kiljava. Con la rapidez del huracán, las fieras se acercaron a su compañero, que se arrastraba como podía sobre su propia sangre, y siguieron adelante. Pero, apenas olfatearon la sangre, volvieron a él, levantaron un remolino de nieve, y, con ojos que brillaban feroces en la noche y las fauces abiertas en una mueca espantosa, se arrojaron contra su compañero herido. Tan feroz fue la pelea que se organizó en la pradera, que parecían venirse abajo las columnas del firmamento. Temblaba la tierra y la blanca nieve se convertía en inmunda papilla, porque las fieras desgarraban al que hasta hace unos momentos había sido su compañero, al hijo del bosque cuya sangre habían vertido Tuomas y Lauri con certeros balazos. Por fin volvió a reinar en el yermo nocturno el silencio, apenas roto por un débil rumor de crujir de huesos; los lobos, con las fauces sangrientas y los ojos llameantes, se disputaban los despojos de su compañero abatido. 06394
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Schon fern von ihren entsetzlichen Feinden, zogen indessen die Brüder dahin. Und lieblich hatte in ihren Ohren das Mordgeheul der Wölfe auf der Heide geklungen; es war für sie die traute, gute Botschaft der Rettung. Es nahte die weite Wiese von Kuttila, um die sie herumbogen, und darauf lief ihr Weg über hügeliges Gelände weiter. Um Zeit zu gewinnen, beschlossen sie aber, die Wiese schnurstracks zu durchqueren. Alle zusammen rannten sie gegen den Zaun, dieser brach nieder, und Valko, der wieder zwei der Brüder trug, stieg hinüber und lief, von der kurzen Peitsche der Männer gejagt, über die glatte Fläche. Ohne Aufenthalt eilten die Brüder hinterher, die wieder durch den Schnee stampfen mußten. Quer über die Wiese ging die Winterstraße nach dem Kirchdorf, und Reisende mit drei Pferden und drei Schlitten fuhren gerade den Weg. Nicht schlecht erschraken die Pferde wie die Männer, als sie die Brüder von Norden herankommen sahen. Sie sahen im Mondschein sieben Männer im Hemd, mit Flinten auf der Schulter, mit ihrem Pferd daherstieben. Und sie glaubten, daß eine Schar böser Trolle aus den Höhlen des Impivaara über sie herfiele. Gewaltig war das Hasten und Lärmen auf der Wiese. Wie kollerig flogen die Pferde dahin, flogen bald nach rechts, bald nach links, und von den Männern schrie der eine, segnete sich der andre, fluchte ein dritter und schwor mit gellender Stimme. Die Brüder aber warfen kaum einen Blick auf den Tumult, wie rasend liefen sie unverwandt über die Wiese von Kuttila auf Jukola zu, und wie eine Rauchwolke teilte sich der Schnee vor ihnen. Jetzt kam der andre Zaun der Wiese, sie stürzten sich alle darauf, er brach krachend nieder, und bald zogen sie wieder auf dem hügeligen Weg entlang. Así se libraron los hermanos de sus terribles enemigos y pudieron proseguir su marcha. Los siniestros aullidos de los lobos en Kiljava sonaron en sus oídos como deliciosa música que les anunciaba su salvación. Llegaron a la vasta pradera de Kuttila, y como el camino que la rodeaba era muy accidentado, decidieron atravesarla. La cerca cedió ante ellos, y Valko, cargado con los dos jinetes de turno, saltó sobre la valla derribada y, hostigado por el látigo, galopó por la llana superficie. Los hermanos que iban detrás pisando la nieve corrieron tras el animal sin descanso. Cruzaba la pradera un camino de invierno que conducía a la iglesia, y unos viajeros que pasaban por allí, con tres caballos y tres trineos, se quedaron aterrorizados al ver a los hermanos que bajaban del norte. A la luz de la luna distinguieron siete hombres en camisa que, con una escopeta al hombro, corrían tanto como el caballo, y los tomaron por trasgos salidos de las cuevas de Impivaara que se les echaban encima. La confusión y el revuelo que se produjo en la pradera fue enorme. Los caballos, enloquecidos, se lanzaron desenfrenados y se dispersaron; uno de los viajeros daba espantosos gritos, otro se quejaba con ayes lastimeros, y otro lanzaba improperios y maldiciones. Pero los hermanos, sin hacer caso ni volver apenas la vista a los aterrorizados viajeros, prosiguieron su imparable carrera hacia Jukola a través de la pradera de Kuttila, donde la nieve se abría como humo delante de sus pasos. Al llegar a la valla del otro lado arremetieron contra ella violentamente y siguieron por el camino quebrado. 06395
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Unheimlich und grausig war ihnen aber diese Nacht. Sie griffen scharf aus, stoben keuchend wie der Wind dahin, und Verzweiflung starrte aus ihren leeren, stieren Blicken, die unausgesetzt auf ihr altes Heim Jukola geheftet waren. So stürmten sie, ohne ein Wort zu reden, immer vorwärts, und schnell entfloh unter ihnen das schneebedeckte Land. Aber schließlich, als sie die Pohjanpelto-Kuppe erreicht hatten, erblickten sie im blassen Mondlicht auf dem Abhang den Jukolahof, und fast auf einmal kams aus ihrem Mund: »Jukola, Jukola!« Nun eilten sie den Hügel hinab, setzten wie geflügelte Trolle mit langen Sprüngen über die Bachwiese, schwenkten den Hügel in die Höhe und standen an der Schwelle der verschlossenen Haustür. Zeit zum Anklopfen und Warten hatten sie keine, sie stießen mit aller Kraft gegen die Tür, und krachend und rasselnd flog die Vorhaustür auf. Mit Gepolter und Gestampf eilten sie aus dem Vorhaus in die Stube und wie ein Windstoß nach der Kohlenglut der Feuerstätte, von wo ihnen die köstliche Wärme entgegenatmete. Aber gewaltig entsetzte sich die schlaftrunkene Familie des Gerbers, denn sie glaubten, eine Bande Räuber sei bei ihnen eingebrochen. Aquella noche fue horrible y espantosa para los hermanos. Corrían tanto como sus piernas les permitían, jadeando, con la desesperación del alma reflejada en sus ojos hundidos, que no dejaban de mirar hacia su antiguo hogar de Jukola. Avanzaban sin decir palabra, y la tierra nevada huía rápida bajo sus pasos. Pero cuando por fin llegaron a la cima de Pohjanpelto y al claro de la luna vieron en la falda de una colina la granja de Jukola, todos exclamaron a pecho abierto: «¡Jukola, Jukola!» Entonces se lanzaron cuesta abajo, atravesaron como duendes alados el prado de Ojaniittu, subieron la pendiente y se encontraron ante la puerta cerrada de su granja. La impaciencia no les permitió llamar a la puerta y esperar que se les invitase a entrar, de manera que, arrojándose con todas sus fuerzas contra ella, la abrieron con violento estruendo. Se precipitaron, pataleando, de la entrada a la sala, y corrieron atropelladamente hacia el rescoldo del horno, que los recibió con la agradable caricia de su calor, mientras la familia del curtidor, que se había despertado sobresaltada por el ruido, era presa del pánico. 06396
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DER GERBER: Was für Ungeheuer dringen denn da gerade in der Weihnachtsnacht in das Haus eines ehrsamen Mannes? Sprecht; meine Flinte ist geladen! El curtidor.—¿Qué monstruo entra así en casa de un hombre honrado, nada menos que en la noche de Navidad? Contesta, mi escopeta te está apuntando. 06397
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TUOMAS: Laß deine Flinte in Ruh, Mann. Tuomas.—Deja tu escopeta, buen hombre. 06398
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AAPO: Schießt nicht auf die Leute des eignen Hofs. Aapo.—No dispares contra la gente de la granja. 06399
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JUHANI: Wir sind, Gott bessers! vom Impivaara. Juhani.—Venimos... ¡Dios nos proteja!... venimos de Impivaara. 06400
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TIMO: Die sieben Söhne des altenjukola. Timo.—Somos los siete hijos del viejo Jukola. 06401
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SIMEONI: Gott sei uns gnädig! Sieben Seelen sind in dieser furchtbaren Stunde auf dem Weg zur Ewigkeit. Gott sei uns gnädig! Simeoni.—¡Que Dios nos tenga compasión! En este terrible instante, siete almas están camino de la eternidad. ¡Que Dios nos ampare! 06402
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JUHANI: Im Feuer ist unsere prächtige Kate im Wald mit all unsern Sachen verbrannt. Nun sind wir wie die Hasen hierher gerannt und hatten nichts auf unserm elenden Leib als ein erbärmliches Hemd, ein erbärmliches kurzes Männerhemd. Und das war ein schlimmer Spaß. Juhani.—Un incendio voraz ha destruido nuestra hermosa cabaña del bosque con todo lo que teníamos en ella. Hemos llegado corriendo hasta aquí como liebres, sin más protección para nuestro cuerpo que una simple camisa, nada más que la camisa. ¡Menuda broma! 06403
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DIE GERBERSFRAU: Herrjemine! La mujer del curtidor.—¡Que Dios no se aparte de nosotros! 06404
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DER GERBER: Ach, ihr Ärmsten! El curtidor.—¡Pobres muchachos! 06405
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JUHANI: Ja ists menschenmöglich? Nun sitzen wir ja hier wie die Elstern und schreien zum Herrn um Erbarmen. Ach, ich muß weinen. Juhani.—¡Algo increíble! Aquí estamos como urracas implorando la gracia divina. ¡Es para echarse a llorar! 06406
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DIE FRAU: Ihr armen Kinder! Mach schnell, Alter, zlind Feuer an. La mujer.—¡Pobres chicos! ¡Tú, marido, aviva el fuego! ¡Pronto! 06407
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EERO: Ach, diese Unglücksnacht, ach, wir Unglückskinder! Eero.—¡Desgraciada noche y desgraciados nosotros! 06408
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AAPO: Diese entsetzliche Nacht, o weh! Aapo.—¡Espantosa noche, ay de mí! 06409
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SIMEONI: O weh! Simeoni.—¡Uf! 06410
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JUHANI: Weine nicht, Eero; weine nicht, Simeoni; brauchst nicht zu jammern, Aapo! Weine nicht, weine nicht, Bruder Eero, jetzt sind wir ja geborgen. Aber das war ein Türkenmarsch! Juhani.—No llores, Eero; no llores, Simeoni, y tú no te lamentes, Aapo. Eero, pequeño Eero, no llores, que ya estamos bajo techo. ¡Pero qué carrera en pelo nos hemos dado! 06411
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DIE FRAU: Ach Menschenkinder, ach! La mujer.—¡Ay, pobre hijo del hombre, aquí en el mundo! 06412
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JUHANI: Liebe Frau, Euer Weinen und Mitleid treibt mir von frischem die Tränen in die Augen. Ach! Aber weint nicht, Mütterchen, weint nicht! Wir sind ja nun heraus aus den Klauen der Bestien und der Kälte und in der Wärme der christlichen Nächsten. Und Gott sei Dank dafür! Juhani.—Querida granjera, su compasión y sus lágrimas arrancan las mías de nuevo. Pero no llore, mujer, no llore. Nos hemos librado de los colmillos de las fieras y del frío, y henos aquí entre cristianos, entre nuestros semejantes, al amor de la lumbre. ¡Que Dios sea loado! 06413
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TUOMAS: Traurig, furchtbar traurig ists mit uns. Macht uns aber ein flammendes Feuer, bringt uns auch als Lager ein paar Bündel Stroh auf die Diele und führt Valko in den Stall und gebt ihm Heu. Tuomas.—Venimos en un estado lastimoso, verdaderamente lastimoso. Mantened un buen fuego y traednos unos haces de paja para que podamos dormir en el suelo, y llevad a Valko, nuestro caballo, al establo y dadle una ración de heno. 06414
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AAPO: Entschuldigt, daß wir euch im Namen des Gesetzes und um unsres Lebens willen so bestimmt um Hilfe und Beistand bitten. Um unser Leben, um unser Leben! Aapo.—Perdonad si nos ponemos pesados pidiéndoos ayuda y protección tan enérgicamente en nombre de la ley y por nuestra vida... ¡porque ella nos va en esto! 06415
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JUHANI: O Engel des Gnadenbunds! Das Leben sitzt mir gerade noch so eben in der Nasenspitze, wie wenn es gleich, gleich hinauswollte. — Wenn Fleisch und Bier im Hof ist, bringts herbei. — Nein, war das ein Spaß, war das ein Fest; dran werden wir denken. — Bringt Fleisch und gewärmtes Bier für unser teures Leben und unsre teure Seele. Juhani.—¡Oh, ángeles de misericordia! Siento la vida en la punta de la nariz como si fuera a huir, a escapárseme. Traednos carne y cerveza, si tenéis en casa. Ha sido un juego al que ningún otro puede compararse, una desgracia que no se borrará de nuestra memoria. ¡Dadnos carne y cerveza caliente, por el amor de nuestra vida y de nuestra alma! 06416
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DER GERBER: Alles, was wir können und vermögen, liebe Freunde, sobald wir Licht im Hause haben. — Ihr Unglücklichen! im bloßen Hemd. El curtidor.—Haremos lo que esté de nuestra mano, amigos, una vez que haya hecho un poco de luz en la casa. ¡Desdichados! ¡Sin más ropa que la camisa! 06417
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JUHANI: Keinen Fetzen auf dem Kopf und keinen Latschen an den Pfoten. Seht nur die Sibyllenfuße, seht nur. Juhani.—¡Ni un mal trapo viejo para la cabeza, ni unos zapatos remendados para los pies! Mira estas patas enrojecidas como las de Sibilo. ¡Mira! 06418
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DER GERBER: Da sträuben sich einem ja die Haare. Sieh nur, Alte. El curtidor.—Los pelos se me ponen de punta. ¡Ven a ver, mujer! 06419
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TIMO: Seht bloß meine Schienbeine. Timo.—¡Y mire mis piernas! 06420
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JUHANI: Was sind die gegen diese? Hier! Guckt mal, wie geröstete Rüben! Juhani.—¿Cómo pueden compararse las tuyas con las mías? ¿No las ves? ¡Son como rábanos cocidos! 06421
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TIMO: Und erst diese! Timo.—¿Y éstas? 06422
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JUHANI: Was sind deine Schenkel hiergegen? Juhani.—¡Bah, bah!, ¿qué son tus pantorrillas comparadas con las mías? 06423
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TIMO: Meine? Einerlei. Guckt mal. Ist das Menschenfleisch? Timo.—¿Qué dices? Fíjate en las mías. ¿Es esto carne de hombre? 06424
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DER GERBER: Schnell, Alte, sieh nur mal! El curtidor.—Ven en seguida a mirar, mujer. 06425
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DIE FRAU: Du lieber Gott! Ach du meine Güte! La mujer.—¡Oh, buena gente y poder del Cielo! 06426
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JUHANI: Ja, ist so was menschenmöglich? — Auch Tuomas werden die Augen naß. Weine nicht, Tuomas. — Wie ich schon sagte: ist so was menschenmöglich! Juhani.—Sí. ¿No es algo nunca visto? Hasta los ojos de Tuomas se humedecen. No llores, Tuomas. Como decía, ¿no es algo nunca visto? 06427
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TIMO: Ja, so muß das arme Menschenkalb hienieden fliegen lernen. Timo.—Así se trata aquí a la pobre ternera humana. 06428
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DIE FRAU: Wie sie jetzt rot werden und glühen, rot werden und glühen! Ach du meine Güte! La mujer.—¡Qué enrojecidas y escocidas están! ¡Oh, Dios mío! 06429
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TIMO: Wie das Eisen in der Esse, ganz wie Schmiedeeisen. Hihi! Timo.—Como el fuego en la fragua, o, mejor, como hierro al rojo vivo. ¡Je, je! 06430
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DIE FRAU: So rot, so rot! Herrjemine! La mujer.—¡Vaya si están encarnadas! ¡Dios nos ayude! 06431
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JUHANI: Sie sind jetzt »gleichwie goldenes Erz, das im Ofen glüht«, wies in der Bibel heißt. Der Herr steh uns Armen bei! Juhani.—«Semejantes a azófar incandescente», como dice la Biblia. ¡Dios tenga piedad de nosotros! 06432
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DIE FRAU: Ihr armen Kinder! La mujer.—¡Pobres muchachos! 06433
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LAURI: Tut, was wir gebeten und ihr versprochen habt. Lauri.—Haga lo que le dijimos y nos había prometido. 06434
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AAPO: Wir flehen euch an: macht schnell! Wir stellen das Holz selber in den Ofen, hier im Winkel liegen ja Scheite, prachtvolle Birkenscheite mit Rinde. Aapo.—¡Pero dense prisa, por lo que más quieran! Ya nos ocuparemos nosotros del fuego, puesto que en aquel rincón hay leña de abedul. 06435
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JUHANI: So sitzen wir also wieder im alten Jukola, unter den lieben rußigen Balken, und hier bleiben wir bis Walpurgi. Die alte Stube sei noch für diesen Winter unser Quartier. Juhani.—Otra vez estamos en nuestra vieja Jukola, bajo estas queridas vigas ahumadas, y aquí nos quedaremos hasta principios de mayo. Nuestra antigua habitación será nuestro refugio de este invierno. 06436
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TUOMAS: Laß aber den Sommer kommen! Tuomas.—Espera que llegue el verano. 06437
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JUHANI: Laß den Sommer kommen, dann steht eine neue, eine stolzere Hütte als vorher auf der Impivaa-ra-Halde. Juhani.—Espera que llegue el verano, y una casa, más hermosa que la anterior, surgirá de nuevo sobre la pradera de Impivaara. 06438
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TUOMAS: Sowie der Schnee fort ist, sollen die Wälder und Berge von den Axtschlägen widerhallen, und dann brauchen die Jukolabrüder nicht mehr bei ändern um ein Obdach gegen die Winde zu betteln. Tuomas.—Cuando la nieve se haya derretido, los bosques y los montes resonarán con los golpes, y los hermanos de Jukola no tendrán más necesidad de mendigar de los demás un resguardo contra el viento. 06439
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JUHANI: Trefflich gesagt, Tuomas, laß uns den verdammten Streich vergessen, durch den unsre Kate in Feuer aufgegangen ist. Wir wollen uns im Geist eine neue ausmalen, die wir dann in die Höhe richten. Juhani.—¡Bien dicho! Tuomas, olvidemos este desgraciado suceso que nos ha hecho prender fuego a nuestra casa y soñemos con la que levantaremos de nuevo. 06440
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TUOMAS: Du mußt wissen, schon beim Beginn der schrecklichen Reise war aller Groll aus meiner Brust verflogen. Und als du auf dem Weg hinter mir herliefst und mir wie ein schwimmender Hengst im Nacken schnobst, da schnitt es mir ins Herz. Tuomas.—Debes saber que al emprender este horroroso viaje ya se había desvanecido todo el rencor de mi pecho, y que cuando tú corrías detrás de mí, echándome el aliento en el cuello como un semental que nada... ¡se me hacía pedazos el corazón! 06441
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JUHANI: Drum wollen wir uns freuen, daß die Reise abgetan ist und wir wieder in der warmen Stube stehen. — Da bringen sie uns ja Essen und Trinken, und da sind auch zwei mächtige Garben blinkendes Stroh. Laßt uns Gott danken, liebe Brüder! Juhani.—En fin, alegrémonos de que ese viaje haya terminado y de que nos hallemos de nuevo en una casa caliente. Pero, vaya, aquí nos traen de comer y de beber y dos grandes haces de paja brillante. ¡Démosle las gracias a Dios, mis queridos hermanos! 06442
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Freudig flammte das Feuer der Birkenscheite, in dessen wonniger Hitze sich die Brüder nach Herzenslust wärmten. Nachdem sie, alle sieben in einer Reihe, einige Zeit dagestanden hatten, setzten sie sich an den Tisch und verzehrten das Fleisch, das Brot, die Würste und das warme Bier, das ihnen die Gerberin, die mitleidige Frau, hingestellt hatte. Der Gerber übernahm selber die Sorge für Valko, führte ihn in den Stall und füllte ihm die Krippe mit Heu. Endlich kamen auch die Hunde außer Atem und wedelnd auf den Spuren der Brüder von ihrer düstern Reise, und vor Freude leuchteten ihre Augen. Mit großem Jubel wurden sie von ihren Herren empfangen, bemitleidet, gefuttert und auf jede Weise liebkost. El fuego de abedul llameó alegremente, y los hermanos, contentos, se calentaron junto a él. Después de permanecer un rato, los siete en fila, delante de las llamas, se sentaron a la mesa para gozar de la carne, el pan, las salchichas y la cerveza caliente que la compasiva ama les había preparado. El curtidor se hizo cargo de Valko y lo llevó al establo, llenándole el pesebre de heno. Finalmente, siguiendo las huellas de los hombres, los perros volvieron de su horrible excursión, fatigados, tiritando, pero brincando de gozo y con los ojos brillándoles de alegría. Los hermanos los acogieron felices, les acariciaron, les dieron de comer y no les escatimaron toda clase de carantoñas. 06443
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Nachdem die Brüder aber gespeist hatten, sanken sie auf ihre Strohlager und vergaßen bald, in das zarte Tuch des Schlafs gehüllt, den Kampf des Lebens. Köstlich ruhten sie, und lange noch wärmte sie das flammende Feuer, bis es schließlich erschlaffte und verkohlte. Da verschloß die Frau die Ofenklappe, und in die Stube strömte eine behagliche Wärme. Alsdann suchte auch die Wirtin selbst ihr Lager wieder auf, und wiederum herrschte friedliche Stille im Haus. Draußen aber fuhr der Frost krachend die Zäune entlang, der Nord wehte kräftig unter dem sternbesäten Himmel, von dem der bleiche Mond lächelnd herabschaute. Cuando acabaron de comer se tendieron en la paja y, envueltos en el vaporoso velo del sueño, pronto olvidaron la cruel lucha de la vida. Descansaron como benditos, al calor de las ardientes llamas, hasta que éstas fueron extinguiéndose y finalmente se apagaron. Entonces el ama cerró el portillo del horno, del cual se propagaba en la estancia un agradable calor. Luego se retiró a acostarse y un silencio completo se cernió de nuevo sobre la casa. Fuera arreciaba el frío crepitando a lo largo de las vallas. El viento gélido soplaba bajo el cielo cuajado de estrellas, desde el cual la cálida luna miraba sonriendo a la tierra. 06444
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Kapitel 07 Capítulo

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Zu Anfang des Frühlings, schon vor Ankunft der Kraniche, verließen die Brüder Jukola, zogen wieder zur Impivaara-Halde und begannen sich sofort mit aller Kraft ein neues Haus zu bauen. Bald ruhten auf den Ecksteinen schwere Balken, und Schicht fügte sich auf Schicht. Da krachten an manchen Tagen die Beile vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung, da dröhnte der mächtige Holzhammer. Es standen dort Juhani, Aapo, Tuomas und Simeoni, ein jeder an seiner Ecke, die ändern aber behieben die Stämme und rollten sie auf schräggelegten Balken für den Bau hinauf. Mit nasser Stirn, aber mit frohem Mut, muhten sie sich unablässig. Sicher strebte das Haus empor, und ringsum stieg frischer Harzgeruch auf. Aber dann vergingen wieder Tage, an denen die Brüder ihr Beil vollständig ruhen ließen und in tiefem Schlaf schnarchend die Zeit von einem Abend zum nächsten und auch bis zum dritten Morgen verbrachten. Era a principios de primavera, antes de que llegasen las grullas, cuando los hermanos salieron de Jukola para la pradera de Impivaara, donde se dedicaron con todas sus fuerzas a la construcción de su nueva morada. Pronto se alzaron sólidos troncos sobre las piedras angulares y unas capas se alzaron sobre otras. Durante muchos días, desde el amanecer hasta la puesta del sol, se oyó el chasquido de las hachas y el golpe de las mazas. Juhani, Aapo, Tuomas y Simeoni trabajaban cada uno en su propia esquina, mientras los otros recuadraban los troncos y los enderezaban a lo largo de las vigas transversales. Con la frente empapada de sudor, pero con ánimo alegre y satisfecho, trabajaban con ahínco y sin parar, y la cabaña se levantaba poco a poco, despidiendo un fresco olor a resina. Había días, sin embargo, en que los hermanos no empuñaban las herramientas y dormían de un tirón, roncando de una a otra noche, hasta la tercera mañana. 07001
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Jedoch noch bevor die Kornfelder im Dorf gelb wurden, stand die Kate fertig auf der Impivaara-Halde, stand am selben Fleck, in derselben Gestalt und Ausführung wie die erste; noch stolzer stand sie da. Und nun, wo das festgefügte Obdach fertig war, konnten die Brüder wieder mit voller Kraft das Weidwerk pflegen. Für die Jagd im Wald wie für das Fischen im Ilvessee rüsteten sie sich, zogen mit ihren Waffen und ihren Fanggeräten aus, und auch die Hunde folgten ihnen mit flammenden Augen. Unermüdlich durchstreiften sie, nach Lebensunterhalt für den Augenblick wie für den kommenden grimmen Winter suchend, die bewaldeten Berge, die Moore und das Gelände und durchschnitten nach allen Richtungen den klaren Spiegel des Sees. Und da ließ von den Bewohnern des Wassers und des Waldes mancher sein Leben. Antes de que las mieses se dorasen alrededor del pueblo, la cabaña de la pradera de Impivaara estaba concluida; se levantaba en el mismo punto, sobre un mismo plano y más sólida que la anterior. Ahora los hermanos podían dedicar a otros menesteres sus energías. Se proveyeron de todo lo necesario para cazar en el bosque y pescar en el lago de Ilvesjárvi y, seguidos de los perros de ojos vivaces, emprendieron largas excursiones con sus armas y pertrechos. Infatigables, recorrían los montes boscosos, los pantanos y los campos, y surcaban en todas direcciones la límpida superficie del lago, almacenando provisiones para los días inmediatos y para el crudo invierno que se avecinaba. Más de un habitante de los legendarios bosques y aguas, los reinos de Tapio y de Ah ti, perdieron la vida. 07002
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Ich möchte aber jetzt vom alten Zunder-Matti, dem einzigen Freund der Brüder hier in den Wäldern, erzählen. — Es war ein alter Mann namens Zunder-Matti; der wohnte auf einem dicht mit Maserbirken bewachsenen Hügel. Ganz allein wohnte er in seiner kleinen Kate, einige tausend Schritt vom Impivaara entfernt. Er machte den weichsten Zunder in der Landschaft Häme und sehr haltbare Schuhe aus Birkenrinde, und dieses Gewerbe brachte ihm ohne Not das tägliche Brot ein. In seinen jüngeren Jahren war er weit im Norden des Landes herumgekommen, wohin er als braver Fuhrknecht dem Propst seines Kirchspiels gefolgt war, als dieser an die Grenze von Lappland versetzt wurde. Da war Zunder-Matti den nächsten Sommer geblieben und hatte auf den endlosen Mooren der nördlichen Gegend Bären, Vielfraße und Kraniche gejagt. Von diesen Zügen wußte er viel zu erzählen; und sein Gedächtnis war unvergleichlich scharf, und nie vergaß er, was er einmal gesehen und gehört hatte. Scharf war auch seine Beobachtung und sein Auge. In den unermeßlichen Odwäldern wanderte er, ohne sich je zu verirren. Auch gab es keinen noch so fernen Platz, an dem er einmal gewesen war, ohne daß er dessen Lage im Gedächtnis zu haben glaubte, auch nicht um Haaresbreite fehlgreifend. Er zeigte sofort mit dem Daumen hin; und Widerspruch war umsonst, so felsenfest baute er auf sein Wissen. Fragte man ihn zum Beispiel: »Wo liegt der Vuokatti?«, so antwortete er sofort, indem er mit dem Daumen nach dem Horizont stieß: »Dort, schau nur meinem Daumen entlang; dort liegt er, kannst’n aufs Korn nehmen. Das Kirchdorf Kuusamo liegt in der Richtung der Vertiefung dort, aber nur einen Katzensprung von da nach rechts läuft die Linie nach dem Vuokatti.« Wenn man ihn fragte: »Wo liegt das Schlachtfeld von Porrassalmi?«, so entgegnete er ebenso ohne Zaudern und indem er mit dem Daumen nach dem Horizont stieß: »Dort, schau nur meinem Daumen entlang; dort kannst’s aufs Korn nehmen.« So genau war der Alte, und genau kannte er auch die Wälder viele Meilen um seine Hütte. Kreuz und quer hatte er sie durchwandert, wenn er Baumschwamm oder Birkenrinde suchte oder nach seinen Fangschlingen sah. Es geschah auch bisweilen, daß er auf seinen Streifzügen nach der Kate am Impivaara abbog, um die Brüder zu besuchen. Und das waren für sie gemütliche Stunden: mit weit geöffnetem Mund lauschten sie seinen Erzählungen, mit weit geöffnetem Mund und mit gespitzten Ohren wie die Fledermäuse. — Einmal an einem Augustabend sitzt er bei den Brüdern und redet von seinen Waldfahrten im hohen Norden. Me gustaría hablar ahora del viejo Matti, el recogedor de yesca, único amigo de los hermanos en el bosque. Érase, pues, un viejo llamado Matti, el de la yesca, que vivía en una colina poblada de abedules veteados y nudosos. Habitaba solo en una pequeña choza a unos miles de pasos de Impivaara. Fabricaba la yesca más blanda de la provincia de Hame, así como sólidos calzados de corteza de abedul, y con este oficio se ganaba su pan cotidiano. De joven había viajado a Ostrobotnia en calidad de gran postillón del antiguo pastor de la comarca, que se había trasladado hasta las fronteras del país lapón, y allí permaneció Matti, el de la yesca, cazando osos, glotones y grullas en las inmensas ciénagas del Norte. No paraba de contar cosas de aquellas expediciones, que recordaba con todo detalle, ayudándose de la incomparable memoria que poseía. Nada de lo que oía o veía, aunque sólo fuese una sola vez, se le olvidaba. Pero, además, sus dotes de observación y su vista eran tan notables como su memoria. Caminaba por los intrincados y extensos bosques sin vacilar, y no había lugar, por distante que fuera, que no estuviese seguro de conocer con pelos y señales, con tal de que hubiese estado una vez en él. Inmediatamente lo señalaba con su pulgar, y tan seguro estaba de conocerlo, que no toleraba que nadie le contradijera. Si uno le preguntaba: «¿Dónde está Vuokatti?», Matti le contestaba al momento, apuntando con el pulgar al horizonte: «Está allá, mira la dirección de mi dedo, como si fueras a disparar. La iglesia de Kuusamo está en la dirección de esa quebrada, y a un salto de gallo, a la derecha, pasa la línea hacia Vuokatti.» Y si otro le preguntaba: «¿Dónde está el campo de batalla de Porrassalmi?», el viejo contestaba sin vacilar, tendiendo el pulgar hacia el horizonte: «Allí, mira la dirección de mi dedo, como si fueras a disparar.» Y es que el viejo, que había cruzado los bosques y recovecos que rodeaban su choza en todas las direcciones, en busca de yesca y de corteza de abedul para su oficio, y para comprobar sus trampas para animales, los conocía como la palma de la mano. Ocurría, pues, a veces, que el viejo, en sus andanzas, entraba en la casa de Impivaara a saludar a los hermanos, y éstos se entusiasmaban escuchando las historias del viejo, boquiabiertos y con las orejas tiesas como las de los murciélagos. Y he aquí que una noche de agosto sorprendemos a Matti en casa de los hermanos, refiriéndoles sus cacerías por tierras del Norte. 07003
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JUHANI: Ach so. Aber wie gings dann weiter? Juhani.—¿Sí? ¿Y qué ocurrió después? 07004
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MATTI: Ja, wie gings dann? Wir kamen da zu einer grausam großen Lichtung, auf ein wankendes Moor, und glitten mit unsern Schneeschuhen über das glucksende Grab. Wir fanden viele warme Kranichnester, schossen kreischende Kraniche, stopften unsre Säcke voll Eier und Federn, und die Kraniche warf sich ein Mann in einem Pack über die Schulter. Und dann hoben wir einen. — Dann stapften wir weiter, die Hunde hinter uns und die Kraniche auf dem Buckel, über den schaukelnden und schwabbelnden, rauschenden und rieselnden Morast; und oft wars nahe daran, daß einer mit seinem knurrenden Hund hinter sich für Zeit und Ewigkeit in die bodenlose Tiefe versank. Wir kamen aber doch wieder, wenn auch naß wie untergetauchte Ratten, auf den hallenden Hügel, auf sichern Grund. Da bauten wir uns ein Nachtlager, machten ein flackerndes Feuer an und zogen die platschnassen Röcke aus. Und was konnte man da andres tun als Hosen und Hemden umzukrempeln, in einem hin abzustreifen wie eine Aalhaut. Bald dampften auf den Zweigen die Kleider, siedeten die Kranicheier in der Asche, und wir selber drehten und reckten uns, splitternackt wie nächtliche Waldschrate, dort in der herrlichen Wärme des Feuerchens. Und dann hoben wir einen. — Aber wie gings mit der Zeit? Wie verfloß uns die Frühlingsnacht? Immer schubberten ja die Hunde mit ihren feuchten Nasen und schielten in die Wipfel der Bäume. Schließlich guckten wir auch hinauf, und was sahen wir da? Matti.—Así es. ¿Que qué pasó? Pues pasó que llegamos a una gran hondonada, una ciénaga movediza, y nos deslizamos con los esquís a través de la sima llena de borboteos. Encontramos calientes nidos de grullas en gran cantidad, abatimos las chillonas a montones y llenamos los sacos de huevos y plumas. Atadas las grullas en racimos, nos las cargamos a la espalda. Luego nos sacudimos un lingotazo y reanudamos la marcha llevando a hombros grullas y perros, a través del pantano movedizo, chapoteando y con riesgo de hundirnos para siempre en enormes profundidades, con el perro gruñéndonos en la nuca. En esto llegamos a un cerro rumoroso, en tierra firme, pero mojados como topos que acaban de vadear un arroyo. Levantamos un campamento nocturno, encendimos un fuego movedizo y nos quitamos las ropas, que estaban chorreando. Fijaos cómo estaríamos de empapados, que tuvimos que arrancarnos los pantalones y la camisa como se arranca la piel de una anguila. Pronto humearon nuestras ropas colgadas de las ramas, los huevos de grulla chisporrotearon en la ceniza; mientras, nosotros, desnudos, saltábamos alrededor del fuego como fantasmas nocturnos, y después nos sacudimos un lingotazo. El tiempo pasaba sin sentir; se iba la noche primaveral. Los perros no dejaban de moverse de un lado a otro con sus hocicos húmedos y miraban desconfiados entre el follaje de los árboles. Por fin nos pusimos también nosotros a observar. ¿Y qué diréis que vimos? 07005
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JUHANI: Sagts nur. Wohl ein blinzelndes Bärchen. Juhani.—¡Diga! ¿Un osezno dormitando? 07006
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TIMO: Oder gar ein Gespenst. Timo.—¿O el mismísimo Satanás? 07007
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MATTI: Weder das eine noch das andere, sondern da saß im Geäst einer trocknen, bärtigen Kiefer so ein schwarzbrauner Faulpelz von Vielfraß. Heiskanen schoß: vorbei; Klein-Jussi schoß: vorbei; schließlich platzte auch ich los: fast dasselbe Pech. Der Vielfraß wackelte nur mal und fauchte uns giftig an, blieb aber hübsch auf seinem Ast sitzen. Da rief Heiskanen: »Zauberspuk, Zauberspuk«, nahm einen Totenzahn aus der Tasche, biß ein paarmal drauf und spie auf die Kugel, die er von neuem in die Flinte schob. Dann fuchtelte er eine Weile mit der Hand in der Luft herum und sprach, die Augen gräßlich verdrehend — dann sprach der Satanskerl zwei, drei wunderliche, furchtbare Worte, schoß, und aus der Kiefer plumpste der Vielfraß. Aber weit vom Krepieren war der Teufel noch, und es begann ein neuer Spaß. Wir selbst konnten, ganz nackt wie wir waren, nicht richtig an das Scheusal heran; und die Hunde hatten auch keine Lust, sich ihm zu nähern, sondern drucksten und mucksten einen Klafter von ihm herum, da er sie knurrend anprustete, aus dem Gebüsch heraus anprustete. Die Zauberkräfte wirkten nämlich immer noch. Aber Heiskanen fing wieder an entsetzliche Worte auszustoßen, fuchtelte mit der Hand und drehte gräßlich die Augen. Und da, wie sich ein Hund auf den rotschlündigen Schelm stürzte, auf ihn stürzte wie eine funkensprühende Rakete, da gabs eine Balgerei! Ei herrje, wie der Hund jetzt den armen Vielfraß zurichtete. So, so, immer so! Hol mich der Henker, solch ein Zausen und Zotteln habt ihr euer Lebtag nicht gesehen. Matti.—Ni lo uno ni lo otro, sino un enorme glotón pardo oscuro, colgado el muy holgazán en una rama de pino seco y barbudo. Heiskanen disparó y falló, y lo mismo le pasó a Jussi el pequeño. Entonces tiré yo, pero casi con la misma suerte. El glotón se movió ligeramente y gruñó furioso, pero siguió en la rama como si tal cosa. Entonces Heiskanen gritó: «¡Brujerías, brujerías!», y sacando del bolsillo un diente de difunto y mordiéndolo dos o tres veces, escupió en una bala con la que cargó de nuevo su escopeta. Luego, agitando la mano en el aire y girando los ojos que daba miedo, aquel hijo del demonio pronunció dos o tres palabras extrañas y terribles, disparó, y el glotón cayó redondo del pino. Pero el bellacón estaba todavía lejos de la muerte, y el juego comenzó de nuevo. Nosotros, completamente desnudos, no osamos acercarnos a aquel maldito truhán, y ni siquiera los perros parecían dispuestos a hacerlo, sino que se movían y respingaban a prudente distancia, mientras el glotón escupía contra ellos y gruñía amenazador desde un matorral. Se veía que sus poderes mágicos estaban vivos todavía. Pero Heiskanen volvió a proferir palabras espantosas mientras agitaba la mano en el aire y giraba como un loco sus ojos, y cuando un perro se lanzó por fin contra el criminal, como un cohete chisporroteante, ¡vaya la que se armó! ¡Ah, hijos de Dios, no queráis saber cómo le puso el perro al pobre glotón! ¡Así, así, así! ¡Qué barahúnda! ¡Nunca visteis un follón semejante! 07008
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JUHANI: Donner und Doria! Juhani.—¡Mil rayos! 07009
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TIMO: Da möcht ich dabei gewesen sein! Timo.—¡Qué divertido hubiese sido estar allí! 07010
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MATTI: Das war ein hübscher und lustiger Spaß, jawohl! Matti.—Un juego la mar de divertido, ya lo creo. 07011
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TIMO: Und dann stecktet Ihr den Vielfraß in den Sack? Timo.—¿Y entonces echasteis el glotón al saco? 07012
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MATTI: Hehe, das war freilich ein netter Happen für den Sack, ein fetter Brocken. Ja; und dann hoben wir einen. — Dann zogen wir unsere Röcke pulvertrok-ken wieder an und legten uns neben dem flackernden Feuer aufs Ohr. Aber aus dem Schlafen sollte nicht viel werden, denn wie feurige Schlangen flogen in einem fort Zauberpfeile kreuz und quer über unsern schwindelnden Köpfen durch die Luft. Oft fuhr zwar Heiskanen in die Höhe und rief mit lauter Stimme: »Erlisch, Zauberpfeil, erlisch, Zauperpfeil!« und sausend sank manch einer nieder, bald in den Wald, bald in das graue Moor; mehr aber strichen ihren glatten Weg dahin, ohne sich um sein Rufen zu kümmern. Einmal ertönte von Norden nach Süden schneidend ein verwünschtes jähes und scharfes Pusten, dem ein langes kleines Zischen nachfolgte. Was für ein Musjö ist denn da vorbeigeflitzt? fragte ich Heiskanen, der mir nach einer Weile brummend antwortete: »Da ging ja der Böse selber vorbei.« — Wieder verging eine Stunde und eine zweite, und immerfort blitzte es in der weichen, nebligen Luft. Aber aus dem Osten, vom Rand des Moores kam plötzlich eine Stimme wie das Brausen bemooster Tannen, und nun antwortete bald vom westlichen Rand eine andre Stimme, aber fein wie das Sausen in einem kleinen Birkenwald. Was bedeutet denn das Brausen dort und was das Sausen hier? fragte ich wieder, und endlich antwortete Heiskanen brummend: »Vadder Riesengeist selber rauscht durch die Luft.« — Schließlich aber verging die Nacht, und der Morgen graute, und wir machten uns wieder auf die Beine. Da sahen wir gerade am Waldrand einen aschgrauen, teufelsmäßigen Wolf, doch er riß vor uns aus wie ein Erbsenreuter im Wirbelwind. Zuletzt war nur noch sein linkes Hinterbein zu sehen; ich schlug an und schoß ihm die Tatze durch, durch wie Knorpel, aber trotzdem brachte er seine Haut in Sicherheit. Nur das Pfötchen hatte ich dem armen Kerl kaputt geschossen. Matti.—¡Pues no faltaba más! ¡Menudo bocado era el cebón, como para no echarle en el saco! Así lo hicimos, claro. Entonces nos sacudimos un lingotazo. Luego nos pusimos la ropa, seca como la pólvora, y nos echamos a dormir junto al fuego de llamas movedizas. Pero apenas pudimos pegar ojo, porque, como serpientes encendidas, volaban por el aire en todos los sentidos flechas embrujadas, produciéndonos temblores de vértigo. De vez en cuando, Heiskanen se levantaba de un salto gritando: «¡Apágate, flecha embrujada; apágate, flecha embrujada!» Más de una caía con un chasquido seco en el bosque o en el pantano gris, y la mayor parte no cesaba de volar a pesar de sus gritos. Una vez se oyó un fragor horrible que rasgaba el aire de norte a sur, seguido de un débil susurro. «¿Qué espíritu maligno acaba de pasar por ahí?», pregunté a Heiskanen, quien, al cabo de un rato, me contestó entre dientes: «¡El legendario Hiisi, el Demonio!» Transcurrió una hora, transcurrieron dos, y el aire ligero y brumoso seguía lanzando brasas de fuego. Entonces, de pronto, de la parte este, a orillas del pantano, llegó una voz parecida al ruido de los abetos musgosos, y al punto contestó otra voz procedente de la orilla opuesta, una voz apagada como la brisa en un boscaje de abedules. «¿Qué es ese ruido de allí y esa brisa de allá?», volví a preguntar, y Heiskanen me contestó mascullando: «Es el Viejo del Bosque que charla con su hija.» Por fin acabó la maldita noche, despuntó el día y reanudamos la marcha. Pero no termina ahí la cosa, porque, nada más salir del bosque, vimos un enorme lobo gris que corría como una planta seca de guisante arrastrada por el viento. Ya no se le veía más que la pata izquierda. Me eché la escopeta a la cara y le rompí la pierna como si fuera ternilla; pero logró salvar la vida el pobre diablo. 07013
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TIMO: Donnerwetter! Die Pfote kaputt wie einen Eiszapfen, und da lag er wohl vor Euch wie eine Fastnachtshachse? Timo.—¡Ésa sí que es buena! ¿Le rompió la pata como se rompe un carámbano y quedó en el suelo ante usted como una mano de cerdo sobre la mesa el martes de carnestolendas? 07014
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MATTI: Hehe, doch nicht so ganz. Matti.—¡No tanto, no tanto! 07015
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TUOMAS: Woher wußtet Ihr denn aber, daß Ihr ihm die Pfote zerschossen hattet? Tuomas.—Pues entonces, ¿cómo sabe que se le rompió la pata? 07016
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MATTI: Wir liefen ja eine tüchtige Strecke hinter ihm her und sahen oft, wie das Wölfehen mit seinem schleifenden, schlotternden Füßen so was wie Zehnen in den Sand gedrückt hatte. Matti.—Sencillamente, porque corrimos tras él durante largo rato y vimos que, al huir, dejaba huellas sobre la arena con la pata que le colgaba. Y esas huellas tenían forma de dieces. 07017
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TIMO: Na, hols der Teufel! Zehnen in den Sand? Hihihi! Timo.—Pero, ¿qué dice? ¿El número diez sobre la arena? ¡Je, je, je! 07018
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MATTI: Deutliche Zehnen. Matti.—Como lo oyes: dieces y muy claros. 07019
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JUHANI: Der Wolf war schlimm dran. Juhani.—¡Qué malparado estaría el lobo! 07020
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MATTI: Hehe, der Wolf war schlimm dran und die Männer auch. Aber die verflixten Hunde wichen uns nicht einen Klafter von den Fersen, sondern schlichen geduckt und mit hängenden Schwänzen dahin, diese vorher so wackren Hunde. Matti.—El lobo estaba muy malparado, sí, pero no menos los cazadores. Los malditos perros se pegaban a núestros calcañares y caminaban cabizbajos, con el rabo entre las piernas; ¡tan valientes como eran siempre! 07021
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AAPO: Was war denn denen in die Quere gekommen? Aapo.—¿Qué es lo que les había acobardado? 07022
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MATTI: Das waren die Zauberkünste, die betäubenden Hexendämpfe, von denen die Luft voll war wie die Kriegsluft von Pulverqualm. Zwar versuchte Heiskanen alles, beschwor und verfluchte sie und fuchtelte mit der Hand, aber ganz umsonst. Und Klein-Jussi, der Schlingel, trippelte daher wie ein Zwerg, tappelte seines Wegs und schwitzte sehr. Denn Beine hatte ja das Männchen nur drei Viertelellen; aber einen langen, zähen Otterrücken hatte er. Zäh war der ganze Kerl, verdammt zäh und stramm wie ein Otter. Lange stöberte er hinter dem Wolf her, der hinkend vorantrabte. Aber am Ende half nichts mehr, da mußten wir den Isegrim den Wäldern überlassen. Ja; und dann hoben wir einen. Und als das getan war, wanderten wir mit unsrer reichen Beute heimwärts. So wanderten wir mit den Säcken unterm Arm, in den Säcken die Eier und Federn und ein, zwei Stück kleineres Wildbret, mit den Schneeschuhen und Kranichen auf dem Rücken, den Flinten in der Faust. Und abwechselnd baumelte einem der haarige Vielfraß über der Schulter. So zogen wir vorwärts. Einmal flog eine kleine meckernde Schnepfe am Wolkenrand hin; ich schoß sie und steckte sie in meinen Sack. Matti.—Las artes mágicas, un fluido mareante que llenaba el aire, como cuando en una batalla el aire se llena de humo de pólvora. Heiskanen hacía cuanto podía, lanzando exorcismos y profiriendo maldiciones, manoteando y gesticulando; pero todo en vano. Y el bribón de Jussi el pequeño estiraba las piernas como un enano y corría sudando como un condenado, porque resulta que Jussi tenía las piernas muy cortas, de tres palmos como mucho, y su espalda era como la de una nutria, de larga, flexible y resistente. Jussi era también resistente, endiabladamente resistente y entero como la nutria misma. Corrió y corrió largo rato detrás del lobo, que huía cojeando; pero nada logró, y hubo de dejar la bestia a merced de los bosques. Sí, y entonces nos sacudimos un lingotazo y reanudamos la marcha hacia la casa con nuestro rico botín. Caminábamos con los sacos bajo el brazo, dentro de los cuales iban los huevos y plumas de grulla y algunas piezas de caza menor, y con los esquís y las grullas a la espalda y la escopeta en la mano, mientras el glotón peludo colgaba por turno de la espalda de cada uno de nosotros. Así íbamos caminando cuando disparé a una becada que volaba a la altura de las nubes, y la metí en mi saco. Lo mismo hice con una alada ardilla, aplastada y de ojos grandes, que vi al cabo de un rato en la copa de un pino. La tumbé y la metí en el saco. 07023
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Als es dann weiterging, sah ich im Wipfel einer Kiefer ein Flughörnchen, platt und mit großen Augen; ich schoß es und steckte es in meinen Sack. Wir kamen schließlich auf weite, hochliegende Lichtungen, und dann wurde im Süden noch einmal der Hof Turkkila sichtbar, von dem unsre mühsame Wanderung aus-gegangen war. Wir stießen auf eine blutige Stelle, die uns der Turkkilabauer schon beim Aufbruch gezeigt und wo vor zwei Tagen ein Bär einen stolzen Hengst zerrissen hatte. Da beschauten wir uns eine Weile Meister Petzens besudelten Tisch, und ich merkte gleich, daß er kurz vorher, wohl am vergangenen Abend, beim Sonnenuntergang hier gewesen war und von den Resten seines Bratens gefressen hatte. Ich dachte mir nun, daß er auch am Abend dieses Tages wiederkommen könnte, und beschloß darum, ihn zu erwarten. Die ändern aber gingen voraus nach Turkkila, um ein fröhliches Abendessen zu bereiten. Da stand ich nun und überlegte hin und her und ließ mirs im Kopf herumgehen, wie ich meinem Gast auf der glatten Lichtung auflauern könnte. Da war nämlich kein einziger Baum, auf den ich hätte klettern können. Aber »der Schlaue besiegt den Flinken«, ich entdeckte schließlich ein Mittel, eine großartige, grausam feine Maschine. Ich sah da in der Nähe einen Kienstubben, schwarz und entsetzlich groß, dessen Wurzeln der Bodenfrost der vergangenen Frühjahre wenigstens eine Elle hoch hervorgetrieben hatte. Davon hackte ich die mittlere Wurzel, die geradeaus in die Erde hinuntergeht, mit einem Beil durch, riß sie heraus und machte die Höhlung noch ein klein bißchen weiter. Dahinein kroch ich nun, streckte den Schlund meines Feuerrohrs nach dem Blutacker hinaus und begann mit der festen Burg über mir in hübscher Deckung den Meister Petz zu erwarten. Er kam, näherte sich auf allen vieren von einer Senke her, schlug die Zähne in den zerfetzten Bug des Hengstes, und da beschloß ich, ihm vorsichtig das Blei vor die Stirn zu jagen. Aber Teufel noch mal: da tickte die Messingscheibe unten an meiner Flinte ganz leise an einen Zinnknopf meines R.ockes, und das hatte das scharfe Ohr des Unholds sofort gehört. Wie wild stürzte er herbei, aber da krachte ihm auch schon ein Schuß entgegen. Ohne jedoch darauf zu achten, rannte er entsetzlich brüllend auf mich zu. Jetzt gabs ein Gepolter über meinem Kopfe: die Wurzeln krachten und die Erde erdröhnte, als der vielgehörnte Stubben über mir weggehoben wurde. Und ich armer Kerl dachte schon, es ginge mir ans Leben, und wartete mit meiner Flinte in der Hand bloß darauf, daß der geöffnete Rachen des Ungetüms .hervorblitzte. Aber plötzlich verstummte der Lärm, und alles war ruhig, still wie im Grabe, und nichts kam, wie ich erwartet hatte, über mich her. Ich geduldete mich noch eine Weile; aber schließlich spähte ich zwischen den starrenden Wurzeln hindurch nach der ändern Seite, und da lag der Bär ganz ohne Leben mit dem umgestürzten Stubben im Arm und ließ sein Blut aus der stolzen Brust auf die Erde fließen. Juchheissassa! dachte ich bei mir, als ich wieder frank und frei unterm Himmelszelt stand. Der Kienstubben war ja hübsch fein über mir weggerutscht. Llegamos por fin a altas y vastas tierras, y al sur apareció una vez más la granja de Turkkila, de la que habíamos partido para la batida. Cruzamos un paraje ensangrentado donde, según nos había dicho el amo de Turkkila antes de empezar la expedición, dos días atrás un oso había despedazado un semental que era una gloria. Nos quedamos mirando la puerca mesa donde la fiera había celebrado su banquete y, por ciertas señales, yo adiviné que el oso había vuelto recientemente, tal vez la tarde anterior, para acabar con los restos de su presa al ponerse el sol. Entonces, pensando que el oso volvería de nuevo al atardecer, decidí permanecer a la espera, mientras los demás seguían camino hacia Turkkila para preparar una deliciosa cena. Púseme a meditar, dándole vueltas a la cabeza sobre la manera de espiar a mi huésped en aquel terreno abierto, donde no había ni un árbol al que trepar. Pero como más vale maña que fuerza, acabé por descubrir un medio, se me ocurrió una jugarreta excelente. Cerca de donde me hallaba vi un tocón negro y corpulento cuyas raíces, descuajadas por los hielos primaverales, sobresalían un codo; corté a hachazos la raíz central, que se hunde derecha en la tierra, y, arrancándola, hice más grande el agujero. Luego me deslicé dentro, apunté el cañón de la escopeta hacia el lugar ensangrentado y, agazapado en el improvisado refugio, bajo la sólida fortaleza del tronco, esperé al querido peludito. De pronto vi a la fiera salir de unos matorrales próximos, acercarse a la carroña y poner la zarpa en el costado ensangrentado del semental; entonces decidí mandarle con mis mejores deseos una ración de plomo a la frente. Pero, ¡maldita sea!, la contera de metal de la culata chocó contra un botón de mi chaqueta, y el fino oído del oso percibió de inmediato el ligero ruido. El animal vino hacia mí, enfurecido; yo disparé, pero el hijo de puta no hizo el menor caso y se abalanzó sobre mí lanzando horribles gruñidos. ¡Para qué deciros el follón que se armó sobre mi cabeza! Crujieron las raíces y tembló la tierra cuando el tronco de múltiples cuernos se salió de cuajo de una fuerte sacudida. Creí, desgraciado de mí, que había llegado mi última hora. Me quedé encogido, las manos engarfiadas en la escopeta, esperando ver aparecer las fauces abiertas del monstruo. Mas he aquí que, de pronto, cesó todo movimiento y todo ruido. Me sentí rodeado de un silencio sepulcral. El cuerpo a cuerpo, que tanto temía, no llegaba. Permanecí un rato inmóvil y por fin miré al otro lado, entre las raíces que se levantaban al aire, y pude ver al oso tendido en el suelo, exánime, abrazado aún al tocón abatido y bañando la tierra con la sangre que le brotaba del ancho pecho. ¡Bravo!, pensé al respirar de nuevo el aire libre, sano y salvo. ¡Y con qué rapidez me quité de encima el tocón que me aprisionaba! 07024
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JUHANI: »Himmel und Hölle!« sagte Heskus-Jaakko. Juhani.—«¡Al infierno, como dijo el mendigo!». 07025
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TIMO: Daß dich sieben Schusterbuben ...! Timo.—¡Por los siete herreros, como dijo el otro! 07026
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JUHANI: Der pfiffigste Streich im ganzen Erdkreis! Juhani.—¡Es la mejor jugarreta que se ha visto sobre el globo terrestre! 07027
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TUOMAS: Ein kecker Streich, ein Männerstreich sowohl vom Meister Petz wie von Euch! Tuomas.—¡Una gran hazaña, un alarde de valor tanto por parte del oso como por la suya, Matti! 07028
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JUHANI: Oh, du schwarzer Stier! Juhani.—¡Por los cuernos del diablo! 07029
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TIMO: Teufel! mehr kann ich nicht sagen. Aber wie gings denn weiter? Timo.—¡Demonios!, que no sé decir otra cosa. ¿Y qué pasó luego? 07030
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MATTI: Ja, du kannst dir wohl denken, wies weiter-ging. Du kannst dir denken, daß man den Knall wie aus nem Kochkessel in Turkkila gehört hatte und daß die Männer bald wie ein Mückenschwarm nach der Lichtung kamen. Da erhob sich ein Lärm und Rumoren, als wir den Bären an einer ranken, wippenden Stange zum Hof trugen! Es war aber auch ein tüchtiger Bursche: als er in der Schwebe dahing, verdunkelte er die ganze Stube von Turkkila wie eine dicke Gewitterwolke den Himmel. — Das waren die Mühen dieses Tages, dieses Tages und dieser Jagd. Und dann hoben wir einen. Matti.—Puedes adivinar lo que pasó después, puedes adivinar que el estampido se oyó en Turkkila como si llegase del fondo de una caldera, y que atrajo a las gentes al campo como mosquitos. No quieras ver el bullicio que se armó cuando transportamos el oso a la granja, colgado de un palo que se curvaba y crujía como si fuera a partirse por tanto peso. ¡Menudo ejemplar era el tío! No os digo más que, una vez colgado del techo, oscurecía la sala como una nube de tormenta. Éstos fueron los incidentes de aquel día, de aquella jornada y de aquella cacería. Y entonces nos sacudimos un lingotazo. 07031
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JUHANI: Und ihr feiertet einen fröhlichen Bärenschmaus. Juhani.—Y no faltarían alegres banquetes fúnebres por el oso. 07032
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MATTI: Der begann in Turkkila und endete im Pfarr-hof, endete mit suppigen Gesichtern und matten Augen. So wars, und die Tage sind gewesen und kommen nicht wieder. Aber ein Greis gedenkt gern der Wanderungen in den besten Tagen seiner Männerjahre und erzählt gern davon. Matti.—Bueno, los empezamos en Turkkila y los acabamos en casa del señor pastor, con caras grasientas y ojos apagados. Así fue; pero aquellos días han pasado para no volver. Sin embargo, a un'viejo siempre le gusta recordar las aventuras de sus días vigorosos, y disfruta contándolas. 07033
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AAPO: Und gern hören wir zu. Aapo.—También a nosotros nos complace escucharlas. 07034
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JUHANI: Erzählt so weiter bis zum Morgen, und wir wissen nicht mehr, daß es Schlaf in der Welt gibt. Juhani.—Podría usted estar contando cosas hasta que amaneciera y olvidaríamos que el sueño existe sobre la tierra. 07035
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MATTI: Nun ists aber Zeit, daß man nach seinem Kabuff humpelt; ’s ist Zeit, ja. Gott befohlen, ihr Bruder! Matti.—En fin, ya es hora de que me retire a mi choza; sí, ya es hora. ¡Quedad con Dios, muchachos! 07036
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JUHANI: Der Herr behüte Euch, geehrter Matti. Juhani.—Que el Señor le proteja, apreciado Matti. 07037
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AAPO: Gehabt Euch wohl und laßt Euch bald wieder bei uns sehen. Aapo.—Que usted lo pase bien, y ya sabe que siempre es bien venido a nuestra casa. 07038
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Mit dem Beil auf der Schulter wanderte Matti zu seiner kleinen Kate auf dem dicht mit Maserbirken bewachsenen Hügel fern vom Dorf. Die Brüder aber gingen zur Ruhe; denn schon siegte ja das Dunkel, und das trübe Licht des Abends schien wehmütig durch die schmalen Fensterlöcher ihrer Hütte. Lange jedoch drängten sich die Gedanken in ihrem Hirn und wehrten den erquickenden Schlummer. Sie dachten an Zunder-Mattis Erzählungen von den Einöden des Nordens, von der verhexten Luft dort und den Zauberpfeilen, die zischend kreuz und quer durch die finstere Nacht sausten. Wie dort die Pfeile sprühten und die Flinten blitzten, so blitzte es in ihrer Brust von seltsamer Lust und Leidenschaft. Am meisten nährte ihren Eifer der Kranich, jener klug und scharf dreinschauende Vogel, von dessen wildem Kreischen die Moore des Nordens widerhallen. Und dann lächelte ihnen der Gedanke an die köstliche Wärme der Federnester, lächelte ihnen mit den schimmernden Eiern aus dem Schoß der Rauschbeer-büsche entgegen. Dort die Langhälse zu fangen und ihre Nester zu plündern, war nun die Schwärmerei der Bruder. Mächtig lockte sie das feierliche Dunkel der Moore im Norden. Matti se alejó con el hacha al hombro, camino de su choza, que descollaba sobre la colina coronada de frondosos abedules veteados, lejos de la aldea. Como ya empezaba a oscurecer y las pequeñas ventanas apenas dejaban pasar una tenue luz, los hermanos se fueron a la cama. Durante largo tiempo los pensamientos zumbaban fogosos en su cerebro, alejando el sueño reparador. Recordaban los relatos de Matti sobre los vastos páramos del Norte, sobre el aire encantado y las flechas embrujadas que se cruzaban en el cielo nocturno. En su alma brillaba una alegría ardiente y extraña recordando cómo las flechas chispeaban y las armas lanzaban resplandores. Pero lo que más les apasionaba era la grulla, esa ave de mirada inteligente y penetrante que chilla en las tierras pantanosas del Norte. Se imaginaban, deleitándose, el tibio calor de los nidos de plumas, los huevos lustrosos entre matas de plantas de pantano. ¡Lo que hubieran dado en aquel momento por capturar aquellos animales de largo cuello y vaciar sus nidos! La aterradora soledad de las tierras pantanosas del Norte les tenía profundamente fascinados. 07039
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Am längsten von allen aber wachte Juhani auf seinem Lager. Er sann darüber nach, wie sich hier im Kirchspiel der Heimat eine Jagd veranstalten ließe, die sich mit der jüngst geschilderten auf den Mooren Lapplands vergleichen könnte. Er dachte an das Kourumoor, wo es allerdings keine Kraniche, dafür aber spiegelfedrige Wildenten in großen Scharen gab. Und als ihm das viele Zechen der Männer im Norden mit wunderbarer Macht den Sinn umgaukelte, da fiel ilim ein, daß ja in Viertola Branntwein zu haben sei. Und so bekam er in Gedanken ein Nachbild der edlen Jagd im Norden zustande und schlief zuletzt mit dem Entschluß ein, es morgen zu verwirklichen. Aber im Traum tummelte er sich noch lange mit Zunder-Matti auf dessen mächtigen Waldfahrten. Einmal schnellte er träumend vom Lager auf und rief mit fürchterlicher Stimme: »Ein Vielfraß, ein junger Vielfraß! Packt den Lump am Hals!« Bei diesem Ruf brummten die ändern, halb erwachend, mürrisch in ihren Winkeln, versanken jedoch bald wieder in Schlummer. Juhani hingegen starrte lange um sich, bevor er begriff, daß er nicht in den nebligen Gefilden Lapplands auf grauem Boden zwischen Mooren stand, sondern auf der friedlichen Pritsche der heimatlichen Kate. Nach und nach dämmerte es ihm, er sank wieder auf sein Lager und schlief dann tief. — Am Morgen aber, nach dem Aufstehen, entsann er sich seines nächtlichen Beschlusses und legte ihn sogleich den ändern dar. Pero quien más tiempo permanecía desvelado en su cama era Juhani, que no dejaba de pensar en la manera de organizar, en sus propias tierras, una cacería que pudiera compararse con las de las tierras pantanosas del País de las Tinieblas, cuyo relato acababa de oír. Pensaba en la ciénaga de Kouru, donde, aunque no había grullas, abundaban en cambio los patos de costados moteados. Y como los tragos frecuentes de los hombres del Norte eran su obsesión, recordó que en la granja de Viertola podrían proveerse de aguardiente. Así pudo recomponer una copia de la apasionante caza del Norte y, después de decidir llevarla a la práctica al día siguiente, se quedó finalmente dormido. Sin embargo, siguió largo rato soñando con los episodios de las venturosas jornadas de Matti, y hubo un momento en que, sin despertarse, se incorporó en el lecho gritando con voz terrible: «¡Un glotón, un glotón! ¡Trincad por el cuello a ese bergante!» Los gritos medio despertaron a los demás hermanos, que refunfuñaron enfadados, para volver a hundirse en el sueño. Juhani miró a todas partes hasta que cayó en la cuenta de que no estaba en el tenebroso país de los lapones, entre hondonadas de tierras pantanosas, sino en el tranquilo sobrado de su cabaña. Poco a poco, la luz fue haciéndose en su cabeza, y el muchacho acabó estirándose de nuevo sobre su lecho hasta quedarse profundamente dormido. -- Pero, nada más despertarse, se acordó de lo que había decidido por la noche, y empezó a planteárselo a sus hermanos sin demora. 07040
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JUHANI: Brüder, hört zu, was ich sage und was ich euch jetzt auseinandersetzen will. Es ist mir eine wildreiche Gegend eingefallen. Mich wundert sehr, daß wir bis zum heutigen Tage das Kourumoor vergessen haben, auf dessen Grasflecken und klaren Tümpeln Wasservögel ohne Zahl und Ende hausen. Laßt uns dorthin auf die Jagd ziehen und uns Enten holen, säckevoll wie Holzkeile. Juhani.—Hermanos, oídme atentos, pues tengo algo que deciros. Me he acordado de un paraje donde abunda la caza, y mucho me sorprende que no hayamos caído antes en ello. Veréis. Me estoy refiriendo a las tierras pantanosas de Kouru, en cuyos prados y límpidos lagos se agrupan innumerables aves acuáticas de toda pinta. Vamos a cazar allí y llenaremos los sacos de patos. 07041
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TUOMAS: Damit bin ich einverstanden. Tuomas.—Estoy de acuerdo contigo. 07042
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TIMO: Ich nicht minder. Timo.—Yo también iré de buena gana. 07043
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EERO: Ich auch; und wenn ich im Kourumoor herumwate, halte ich mich für Klein-Jussi in den lappländischen Sumpfen. Nur zu! Eero.—Opino lo mismo, y cuando me vea en los pantanos de Kouru, pensaré que soy Jussi el pequeño en las ciénagas laponas. ¡De acuerdo! 07044
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AAPO: Ich sträube mich auch nicht gegen das Unternehmen, denn es kann uns für viele Tage Essen einbringen. Aapo.—No seré yo quien se oponga a un proyecto que puede proporcionarnos alimento para muchos días. 07045
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JUHANI: Die Sache ist also beschlossen. Aber bis zum Kourumoor ists ein verdammt weiter Weg, ein paar Kllen, die der Fuchs gemessen hat, und eine Nacht bleiben wir wenigstens dort. Deshalb könnte, glaube ich, ein Tröpfchen nichts schaden, wenn wir da unterm freien Himmel kampieren. Juhani.—Queda, pues, aprobada la expedición; pero hasta la ciénaga de Kouru hay mucho camino que andar, un buen trecho de lobo, y tendremos que quedarnos allí por lo menos una noche. Me parece a mí que no nos vendría mal un poco de bebida, cuando acampemos al cielo raso. 07046
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TUOMAS: In Viertola gibts Schnaps. Tuomas.—Claro. En Viertola hay aguardiente. 07047
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JUHANI: Ja, und guten. Juhani.—¡Y nada malo, por cierto! 07048
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TUOMAS: Sieben Quart, Jungens! Tuomas.—Siete pintas, muchachos. 07049
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JUHANI: Recht so! Eins für jeden Mann! Juhani.—¡Correcto! Una por barba. 07050
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AAPO: Vielleicht lassen wir den Schnaps, an den wir gottlob! noch nicht gerade gewöhnt sind. Aapo.—Yo pienso que, como aún no estamos acostumbrados al alcohol, afortunadamente, tal vez estaría bien prescindir de él. 07051
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JUHANI: Du hast ja wohl auch manchmal einen geschlubbert, so gut wie ich. Juhani.—¡Anda ya! ¡Como que no has echado un trago de vez en cuando, lo mismo que yo! 07052
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EERO: Versteh den kindlichen Wink mit dem Zaun-pfahl, Aapo. Laß, damit auch wir einmal sagen können: »und dann hoben wir einen«, wenn wir als alte Mummelgreise der Jugend von unsern Heldentaten erzählen. Laß, damit wir uns mal recht lebendig vorstellen, wie wir die Vielfraßbracken im Norden da auskuranzen. Eero.—Vamos, Aapo, no le quites la idea inocente ni nos prives a todos de poder decir: «Y entonces nos sacudimos un lingotazo», cuando de viejos peinemos canas y contemos nuestras hazañas a los jóvenes. Deja que soñemos despiertos con que hemos ido a cazar glotones al Norte. 07053
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JUHANI: Wieder Flausen? Es ist doch Recht und Pflicht des Menschen, daß er seinen Leib pflegt. Auf dieser Wanderung müssen wir ohnehin genug über Moore und schaukelndes Bebeland stapfen und die Nacht patschnaß auf einem Haarmoosbett verbringen. Da tut ein kleiner Schluck aus der Buddel ganz gut, glaub ich. — Also ists wohl das beste, wir gehen nicht ohne einen Tropfen Arznei im Ranzen auf die Reise. Lauri mag jetzt mit dem besten Fuchsfell unterm Rock nach Viertola ziehen, und Schnaps muß er dafür kriegen. Juhani.—¿Ya empiezas con tus tonterías? El hombre tiene que dar a su cuerpo lo suyo. Durante esta excursión tendremos que atravesar ciénagas y terrenos movedizos y pasar la noche, calados hasta los huesos, en una cama de musgo. Y entonces será una delicia darle un tiento a la cantimplora, creo yo. Haremos muy bien en no emprender el viaje sin un poco de bálsamo en la mochila. Así que Lauri va a largarse ahora mismito a Viertola llevándose la mejor piel de zorro para cambiarla por aguardiente. 07054
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Um als Stärkungstrank auf der Entenjagd im Kourumoor Branntwein zu holen, begab sich Lauri nach Viertola. — Vom Impivaara ungefähr fünftausend Schritt entfernt, liegt dieses Moor auf dem Gebiet von Viertola, weit ausgestreckt, von finstren Wäldern umgeben. An seiner Oberfläche, wo die Enten so gern ihre Wohnplätze haben, wechseln klare Tümpel, hohe Grasflecken und bültige, mit morschenden Kiefern bestandene Inselchen. Hierhin wollten die Bruder ziehen, um schnarrende Enten zu fangen, und hofften auf überreiche Beute. Lauri partió, en efecto, para Viertola, en busca del aguardiente que tendría la misión de reanimarles mientras durase la caza de patos en la ciénaga de Kouru. Estas tierras se encuentran en el territorio de Viertola, extenso y poblado de sombríos bosques, a unos cinco mil pasos de Impivaara. En la superficie, residencia ruidosa de los patos, se suceden charcos espejeantes, cañaverales e islotes herbosos con pinos moribundos. Éste es el paraje al que los hermanos han decidido ir a cazar patos chillones, con la esperanza de obtener un rico botín. 07055
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Lauri kehrte aus Viertola zurück und brachte perlenden Branntwein, in eine zinnerne Flasche, die alte Jagdflasche ihres Vaters, gezapft. Aber außerdem brachte er eine wichtige Neuigkeit aus den Wäldern mit, die die Lust der Brüder noch mehr anstachelte. Er berichtete, ein Bär habe einen der besten Ochsen von Viertola zerrissen, und wußte auch die Mordstätte, die im Norden des Impivaara auf dem Gebiet des Gutshofes, aber nahe der Waldgrenze von Jukola lag. An dieser Stelle vorbei beschlossen nun die Brüder nach dem Kourumoor zu gehen und erst aufzubrechen, wenn der Tag sich gegen den Abend neigte. Vielleicht stießen sie auf den Bären, der bei Sonnenuntergang die Reste seiner Beute zu verzehren pflegt. Das war ihre Hoffnung. Und als das kräftige Mittagessen beendigt war und der Nachmittag fortschritt, machten sie sich, gehörig ausgerüstet, mit den Ranzen auf dem Rücken und mit scharfen Ladungen in den Flinten auf. Hinterher ging Lauri, die Hunde an der Leine und die sieben Quart Branntwein in seinem Ranzen. Er sollte mit den Hunden etwa dreihundert Schritt von der Walstatt Zurückbleiben und sollte Killi und Kiiski loslassen, wenn er den Ruf und einen Flintenknall vernähme. So machte ers auch. Er hielt beizeiten unter einer Tanne an, um abzuwarten, was geschehen werde. Die ändern traten näher an den Platz heran, wo der Ochse zerfleischt worden war, und fanden im öden Tannenwald ein halb aufgefressenes Tier auf der blutgetränkten Erde liegen. Sie versteckten sich nun in geeignetem Abstand in einem niedrigen, aber dichten Gehölz und warteten ruhig ab. Lauri volvió de Viertola con el aguardiente burbujeante en una botella de hojalata, la vieja cantimplora usada por su padre cuando iba a cazar. Pero no sólo trajo alcohol del reino de los bosques, sino también una importante noticia que excitó aún más la fogosa imaginación de los hermanos, y ella era que un oso había atacado a uno de los mejores bueyes de Viertola y sabía dónde se había producido la carnicería: al norte de Impivaara, en la heredad de Viertola, sí, justamente en un lugar colindante con los bosques de Jukola. Los hermanos tomaron entonces la decisión de pasar por allí en su expedición hacia las tierras pantanosas de Kouru y salir al caer la tarde. Si la suerte estaba de su parte, tal vez encontrarían el oso, que acostumbra volver a esa hora a darse otro festín con los restos de su presa. Tal era el deseo de los hermanos, los cuales, después de acabar su copiosa comida, y cuando comenzaba a declinar la tarde, salieron de la cabaña con las mochilas repletas y las escopetas cargadas. Lauri iba el último, conduciendo los perros y llevando las siete pintas de aguardiente en la mochila. Acordaron que él esperaría con los perros a trescientos pasos de los despojos del buey, y que soltaría a Killi y Kiiski apeñas oyera gritos o disparos. Obedeció Lauri, quien, sentándose bajo un abeto, esperó los acontecimientos, mientras sus hermanos se acercaban al lugar donde estaban los despojos del buey, al que encontraron en un sombrío bosque de abetos medio devorado sobre el suelo ensangrentado. Los hermanos se pusieron al acecho tras unos abetos jóvenes y compactos, a la distancia de un disparo. 07056
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Es verging eine ziemliche Weile. Aber endlich vernahmen sie von einer Senke her schlürfende Schritte und das Knicken von Zweigen, und daraus schlossen sie, daß ihr Gast zum Mahle käme. So geschah es auch. Unter den Bäumen hervor trat vorsichtig und leise ein ungewöhnlich großer Bär. Doch er schien die Gefahr zu wittern; denn schon in weiter Entfernung von seinem Opfer machte er fauchend und mit der Schnauze herumspürend halt. Lange trieb ers so, und zuletzt schien es, als wolle er umkehren, ohne in Schußweite der Flinten gekommen zu sein. In tiefstem Schweigen warteten die Brüder im Dickicht, bis sich schließlich Timo, ohne die verbietenden Winke der ändern zu beachten, auf einem Umweg sachte an den grimmen Feind heranschlich. Und jetzt, als er ihm nahe genug zu sein glaubte, drückte er ab. Aber nur das Pulver auf der Pfanne blitzte, während sich die Ladung im Lauf nicht entzündete. Wütend stürzte nun die Bestie, wie ein großer bemooster Felsblock, der ins Rollen kommt, auf Timo los, der sich im Nu mit dem Gesicht auf die Erde warf und bewegungslos liegenblieb. Das Ungetüm beroch, beschnubberte und zauste ihn, böse brummend und schnaufend. Und gewiß hätte Timos Stündchen jetzt geschlagen, wäre ihm Juhani nicht zu Hilfe geeilt, indem er dem Bären gegen das Rückgrat schoß. Tiefer wagte er wegen des Bruders, der unter dem Untier lag, nicht zu zielen. Aber die Kugel traf nicht, wenigstens nicht schwer genug; denn nun ließ der Fürst des Tannenwaldes Timo mit dem Gesicht auf der Erde liegen und warf sich noch erboster Juhani entgegen. Da wandte dieser, um sein Leben zu retten, den Flintenkolben gegen den geöffneten Rachen des Tieres, und ein furchtbarer Kampf mußte beginnen. Aber jetzt schoß Tuomas und jagte dem Bären eine feurige Kugel in den Schenkel. Um den Bruder nicht zu treffen, getraute auch er sich nicht, nach dem Kopf oder der Brust zu zielen, die die sichersten Angriffspunkte des Todes sind. Doch fühlte der Bär jetzt das Blei in seinem Körper, und nieder floß das Blut über sein rundes, zottiges Bein. Wutschäumend, mit grauenhaftem Brüllen stürmte er auf Tuomas zu, bekam aber von dessen Flinte einen so wuchtigen Schlag vor die Stirn, daß er, den Kopf schüttelnd, plötzlich in seinem Lauf innehielt. Und so standen jetzt die Gegner und schauten sich einen Augenblick drohend an. Pasó un rato bastante largo. Finalmente, oyeron un leve ruido de pisadas y vieron que la maleza se agitaba. Era la señal de que el convidado acudía al festín. En efecto, un oso enorme apareció caminando con parsimonia y recelo entre los árboles. El animal parecía presentir el peligro, porque se detuvo lejos de su presa husmeando y moviendo la cabeza de un lado a otro. Vaciló largo rato y llegó un momento en que parecía que iba a retirarse sin ponerse al alcance de las escopetas. Los hermanos, siempre al acecho, contenían el aliento, pero Timo, sin hacer caso de las señales de los otros, que le indicaban que se estuviera quieto, salió de su escondite y, dando un rodeo, se acercó al oso. Cuando consideró que lo tenía a la distancia adecuada, disparó, pero sólo se inflamó la pólvora de la cazoleta sin prender en la carga. El oso, enfurecido, se precipitó contra el cazador como una enorme piedra musgosa que se despeña por una pendiente. Timo, instintivamente, se echó al suelo boca abajo y permaneció allí, inmóvil. La fiera lo olió, lo empujó y lo sacudió gruñendo de ira, y el muchacho habría exhalado su último aliento si Juhani, acudiendo rápidamente en su auxilio, no hubiera disparado contra el lomo del oso, no atreviéndose a apuntar más abajo por temor a herir a su hermano, que yacía bajo la fiera. Pero el tiro no acertó de pleno, porque el príncipe de los bosques se revolvió contra Juhani con más furia aún, abandonando a Timo, que siguió de bruces contra el suelo. Viéndose perdido, Juhani descargó un culatazo contra las fauces abiertas del animal, y ya se preveía una lucha a muerte cuando Tuomas apuntó su arma y acertó a dar al oso en una pata. Para no herir a su hermano, tampoco quiso apuntar a la cabeza o al costado, disparos que ocasionan más fácilmente la muerte. Pero el oso sintió el plomo en lo vivo y la sangre manó por la pata carnosa y peluda. Ciego de rabia y lanzando tremendos gruñidos, el animal se arrojó impetuosamente sobre Tuomas, y éste respondió con un formidable culatazo que obligó al oso a pararse en seco, sacudiendo la cabeza. Los dos rivales permanecieron inmóviles un instante, cruzándose miradas amenazadoras. 07057
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Da eilten die Hunde herbei, näherten sich flink und lautlos wie zwei Blitzstrahlen; als sie aber das struppige Ungeheuer erreicht hatten, erhob sich ein wilder Lärm. Killi kläffte ihm, sich immer einige Schritte seitwärts haltend, gegen den Bart. Hinter ihm rumorte Kiiski und wagte sogar dann und wann nach seinen wolligen Schenkeln zu schnappen. Doch taumelte er jedesmal rasch zur Seite, wenn sich die Honigtatze wie ein mächtiger, graubrauner Packen Heu zwischen ihnen umwandte. Und schließlich, nachdem der Petz einige mißlungene Anfälle auf seine Peiniger gemacht, suchte er das Weite, und lärmend stoben die Hunde hinter ihm drein. Los perros se acercaron rápidos como dos relámpagos, y al llegar junto a la arrogante fiera se produjo una espantosa algarabía. Killi lanzaba desaforados ladridos en los mismos hocicos del oso, aunque manteniéndose fuera de su alcance; Kiiski saltaba detrás y se envalentonaba hasta aventurarse a morder la pelambre del muslo, pero se apartaba a prudente distancia cada vez que la fiera se revolvía entre ellos como un montón de heno verdinegro. Por fin, cansado de lanzar ataques infructuosos contra sus atacantes, el oso inició la retirada perseguido por los perros y sus ladridos. 07058
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All dies geschah außerordentlich schnell und bevor die übrigen Brüder nach dem Kampfplatz gelangt waren. Juhani aber und Tuomas luden in der Hoffnung, Meister Petz noch einmal zu stellen, sofort wieder. Auch Timo richtete sich da allmählich auf und starrte einen Augenblick um sich, wie wenn er nicht recht gewußt hätte, wo Norden war, woher der Wind wehte. Heftig schalten ihn nun die ändern wegen seines törichten Übermuts, der einigen von ihnen hier den Garaus hätte machen können und vielleicht die Jagd endgültig verdorben hatte. Ohne ein Wort zu sagen, saß Timo auf seiner Bülte, stach das Loch in der Pulverpfanne seiner Flinte auf und hämmerte mit dem Rücken seines Messers den Feuerstein spitzer. Und bald standen sie alle da, bereit, die Jagd wieder aufzunehmen. La escena referida fue vista y no vista, concluyendo antes dé que los otros hermanos llegasen al lugar donde se desarrollaba. Juhani y Tuomas volvieron a cargar sus escopetas con la intención de alcanzar de nuevo al oso. Timo se levantó poco a poco, volviendo la cabeza de un lado a otro como si buscase el norte y la dirección en que soplaba el viento. Sus hermanos le riñeron agriamente por su inoportuno alarde de valentía, que había puesto en peligro su propia vida y la de todos, desperdiciando, además, lo que parecía una caza segura. Timo aguantó el pedrisco sin rechistar y siguió sentado sobre la hierba limpiando la cazoleta de su arma y afilando el pedernal con el dorso de su cuchillo. Y pronto estuvieron todos listos para reanudar la caza. 07059
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Immer weiter verzog sich das Gebell der Hunde, verklang fast ganz, und schon bezweifelten die Brüder, daß sie ihrem Wild noch einmal begegnen würden. Nach einer Weile aber waren die Stimmen der Hunde deutlicher zu hören, näherten sich mehr und mehr, und es hatte den Anschein, als mache der Bär seinen gewöhnlichen Bogen und kehre an seinen Ausgangspunkt zurück. Da stellten sich die Brüder mit den Flinten in der Hand an bequemen Plätzen auf, um die Treibjagd zu erwarten. Auf einer kleinen, grasbewachsenen Lichtung stand Simeoni und eine Strecke von ihm entfernt Lauri, beide regungslos, stumm wie Bildsäulen. In vollem Lauf, so daß die Erde erdröhnte, kam der Bär heran und wies seinen geöffneten schwarzroten Rachen. Er stürzte schnaubend auf Simeoni zu. Dieser schoß, und kopfüber fiel die Honigtatze ins Gras, erhob sich aber wieder und rannte auf den Schützen los. Aber da blitzte Lauris Flinte, ein scharfer Knall erklang, und stumm lag die Bestie vor Simeonis Füßen, da lag sie, ohne ein Glied zu rühren, und das Blut strömte ihr aus Kopf und Brust. Los ladridos de los perros fueron alejándose hasta hacerse inaudibles, y ya los hermanos dudaban de volver a encararse con su presa cuando, pasado un rato, los ladridos de Killi y Kiiski se hicieron más claros, como si el oso, después de dar su acostumbrado rodeo, se aproximase de nuevo al punto de partida. Los hermanos se apostaron a placer, arma al brazo, esperando la aparición del animal. Simeoni y Lauri, no muy lejos uno de otro, estaban en un pequeño claro herboso, inmóviles y mudos como estatuas. En esto el oso apareció lanzado, haciendo crujir el suelo y mostrando sus fauces de color rojo ennegrecido. El jadeante animal voló hacia Simeoni, que disparó. La fiera cayó, pero volvió a levantarse y acometió al cazador. Entonces el arma de Lauri lanzó un fogonazo, resonó un disparo, y el oso se desplomó a los pies de Simeoni, donde quedó silencioso, exánime, chorreando sangre de la cabeza y del costado. 07060
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Die Bruder aber versammelten sich bald um den Gefallenen, und es war ein alter, großer, männlicher Bär. Man sah jetzt, daß sein Kopf gerade unter dem Ohr durchbohrt war, und durchbohrt war auch die Flanke. Die erste Wunde rührte, das wußten alle, von Lauris Kugel her; denn ein Tier, dem das Gehirn durchschossen ist, fällt augenblicklich und erhebt sich nicht mehr. Zufrieden saßen die Schutzen um den zottigen Helden des Waldes und machten sich bereit, einen Totentrunk zu tun. Zufrieden und stolz aufblickend saßen auch die Hunde neben ihrem erlegten Feind. — Der Abend war schön, der Wind war verstummt, und die Sonne stieg in den Schoß des finstren Bruchwalds hinab. Gemütlich rasteten die Bruder dort in der holden Dämmerstunde, nachdem das lärmende, heiße Kampfspiel beendet war. Los hermanos se agruparon pronto alrededor del oso abatido, un macho gordo y viejo. Observaron que tenía una herida que le atravesaba la cabeza por debajo de la oreja, y otra en el costado, y que la primera había sido causada por la bala de Lauri, porque un animal herido en el cerebro cae redondo y no vuelve a levantarse. Satisfechos, los hermanos se sentaron en corro alrededor de la hirsuta fiera, y se dispusieron a echar un trago para celebrar la matanza. Los perros, también contentos y con una noble mirada, se tumbaron junto al oso muerto. La tarde era hermosa, el viento se había calmado y el sol se hundía en los lejanos y sombríos bosques. Los hermanos gozaban del descanso en aquel ambiente apacible, ahora que la animada y ruidosa lucha había terminado. 07061
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JUHANI: Den ersten Schluck soll Lauri tun! Er hat wie ein ganzer Kerl geschossen, den Schlingel auf den rechten, besten Fleck getroffen, und auf die Tatzen flog der Petz wie das Heu vor der Sichel. Kipp dir einen hinter die Binde, Junge! Juhani.—Sea para Lauri el primer trago. Ha tifado como un hombre, ha alcanzado al granuja justo en su punto débil, haciéndole caer patas arriba como hierba bajo la hoz. Anda, chico, dale un buen tiento. 07062
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LAURI: Na, dann will ich mal einen Schluck die Kehle hinunterrieseln lassen! Lauri.—Preferiría enjuagarme sólo un poco el gaznate. 07063
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JUHANI: Du Waisenknabe, was den Schnaps angeht! hast keinen Dunst, wie er schmeckt, bist unschuldig wie ein Lamm. Juhani.—Venga ya. ¿Qué os parece este novato en materia de mistela? Todavía ignora a lo que sabe. Es inocente como un cordero. 07064
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LAURI: Den Geschmack kenn ich schon, weiß auch, daß kein Vogel was auf mich fallen läßt. Aber wie die Welt aussieht, wenn ein lustiger Kerl beschwipst herumschwankt, das weiß ich tatsächlich nicht. Lauri.—Claro que sé a lo que sabe, lo suficiente para que nadie se me haga el gallito; pero lo que no sé es cómo le parece el mundo al alegre muchacho cuando se tambalea borracho imitando a los tontos que van dando trompicones. 07065
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AAPO: Denk mal nach, Lauri, und ich möchte dir eher ab- als zuraten. Aapo.—Piénsalo un poco, Lauri. Yo quisiera más bien desaconsejártelo que aconsejártelo. 07066
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LAURI: Wohl bekomms! Lauri .—¡ Bebamos! 07067
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AAPO: Und laßt uns hoffen, daß uns dies nicht ins Verderben fuhrt. Aapo.—Pero confiemos que no se convierta en un vicio. 07068
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LAURI: Was schwatzt du? Sauf, Bruder, denn wir haben Grund, mal ein bißchen lustig zu sein. Lauri.—¿A qué tanto parloteo? Bebe, hombre, que no nos faltan motivos para alegrarnos un poco. 07069
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JUHANI: Dort liegt ja der Musjö wie ein schwerer Heusack, und nun ist manchem Rind und Pferd das Leben geschenkt. Juhani.—Así es. Aquí yace el patrón como un montón de heno. ¡Y cuántas vacas y caballos habrán salvado la vida! 07070
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TIMO: Ich weiß aber, daß uns der Herr in Viertola nächstes Mal die Flasche umsonst unter die Jacke schiebt, ein Quart oder zwei. Timo.—No me cabe duda de que el amo de Viertola nos pondrá en el bosillo una botella de aguardiente gratis cuando nos vea; lo menos un litro o un par de ellos. 07071
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JUHANI: Das wäre auch nicht zuviel, denn wir haben ihm seine ganze Ochsenbande vor dem Ungeheuer da gerettet. Juhani.—Y no haría nada de más, porque hemos librado a su ganado de esta fiera. 07072
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AAPO: Das ist aber auch eine Gesellschaft: vierzig Spießköpfe. Den ganzen Sommer liegen sie Tag und Nacht in den Wäldern, und im Winter ziehen sie den Dünger des ganzen Gutes auf den Acker hinaus. Aber dies freie Sommerleben in den Wäldern macht sie fast wild. Aapo.—Y que es una buena manada de bueyes... ¡nada menos que cuarenta cabezas! Todo el verano, día y noche, viven en los bosques, y durante el invierno acarrean a los sembrados el estiércol de la granja. Pero la vida libre que llevan el verano en los bosques les vuelve casi salvajes. 07073
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JUHANI: Gott behüte uns, daß wir nicht mit den Hunden zwischen sie geraten; die stampften die Männer und ihre Hunde bald zu Mus. Denkt an Nikkiläs Not unter den Ochsen von Honkamäki. Eine große Not war das, obgleich das Bullenvieh da lange nicht so furchtbar zahlreich war wie diese glotzende Herde von Viertola. Wegen seiner Hunde, die in so einer Patsche immer bei ihrem Herrn Schutz suchten, wäre ihm schließlich der Tod sicher gewesen, wenn da nicht zufällig ein kräftiger Wiesenzaun gewesen wäre, der schließlich wie eine schirmende Festungsmauer den Sturmlauf der Ochsen aufhielt. Juhani.—¡Quiera Dios que no nos los encontremos con nuestros perros! Nos harían papilla a todos en un instante. Acordaos de lo negras que las pasó Nikkilá cuando se dio de manos a boca con los bueyes de Honkamáki; fue algo horrible, y eso que no eran tantos como los de Viertola. Y como resulta que en caso de apuro los perros buscan refugio al lado de su amo, sin duda el suyo la hubiese palmado de no haber tenido la suerte de encontrar un vallado resistente que frenó la embestida de los bueyes, como la muralla protectora de un castillo. 07074
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AAPO: Laßt uns auf der Hut sein. Eben habe ich so was wie ein heiseres Brüllen dort vom Hügel her gehört. Sie sind, glaub ich, gar nicht weit von uns. — Was treibt denn Eero dort an dem Stein? Aapo.—Sí, hay que andarse con cuidado. Acabo de oír un áspero bramido por la parte de aquel cerro. Me da la nariz que no andan lejos. Pero ¿qué hace Eero bajo esa piedra? 07075
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EERO: Hier ist ein Otter, hier in der Mulde unter dem Stein. Eero.—Aquí hay una nutria, en el agujero debajo de la piedra. 07076
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JUHANI: Ist das wohl möglich? Juhani.—Puede. 07077
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EERO: Sicher. In das Loch hinein fuhren Spuren, aber heraus keine einzige, wie ich dort im Sande sehe. Eero.—Seguro; observo huellas de entrada, pero no veo en la arena ninguna de salida. 07078
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AAPO: Zeig die Spuren mal den Hunden, die werden schon mit dem Schwanz wedeln, wenn Einquartierung drin ist. Aapo.—Hagamos que las huelan los perros; viéndoles mover el rabo, sabremos si hay huéspedes. 07079
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JUHANI: Hierher, Killi, Kiiski! Juhani.—¡Eh, aquí, Killi, Kiiski! 07080
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TUOMAS: Die sind schon wieder unterwegs, wahrscheinlich hinter einem Hasen her. Tuomas.—Han desaparecido otra vez, y me parece que ahora andan detrás de una liebre. 07081
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EERO: Mit vereinten Kräften werden wir den Stein wohl hoch kriegen. Eero.—Si tiramos todos a la vez, conseguiremos levantar la piedra. 07082
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TUOMAS: Das ist nicht unmöglich. Hierher mit deiner Axt, Juhani. Ich haue jedem eine kräftige Stange zu, mit denen wir zusammen den Stein lüften können, da die Hunde weg sind. Tuomas.—Por menos suda un hombre. Dame tu hacha, Juhani, que voy a cortar unas ramas fuertes y levantaremos la piedra cuando vuelvan los perros. 07083
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So plauderten sie. Und Tuomas hieb mit Juhanis scharfer Axt jedem Manne eine wuchtige Stange zu, vier aus Birkenstämmen und drei aus Ebereschen. — Aber plötzlich hörten sie ein starkes Donnern und Krachen, das mit entsetzlicher Geschwindigkeit näher zu kommen schien. Überrascht lauschten sie mit den Stangen in der Hand, lauschten und warteten, was schließlich aus dem Wald hervortreten werde. Man vernahm ein unangenehmes, verworrenes Brüllen; zwischendurch winselten die Hunde sehr ängstlich auf, und sehr bald zeigte sich ein grauenerregendes Bild. Wie brünstig kamen ihnen zehn rasende Ochsen entgegen und trieben die Hunde vor sich her, die auf Leben und Tod flohen und auf die Männer zueilten. Der Anblick aber sträubte den Brüdern das Haar, und kalte Schauer liefen ihnen über den Körper. Ohne Einhalt stürzten die Ochsen heran, und betäubendes Gebrüll stießen sie aus. Sie wurden mit wuchtigen Schlägen empfangen, und es begann ein schrecklicher Kampf. Mit den festen Stangen teilten die Bruder behend ihre Schläge aus, spalteten einige der gehörnten Schädel, und schon lagen zwei Ochsen, die Hufe in die Luft werfend, am Boden. Aber auch den Brüdern drohte Tod und Verderben. Timo stolperte, und schon duckte sich ein Ochse, um dem Daliegenden die Brust zu durchstoßen; aber da fiel Tuomas’ Eschenstamm schwer nieder, fiel nieder und zerschmetterte dem Tier das Rückgrat. Dumpf stöhnend sank es leblos zur Erde, und Timo war gerettet. Auch über Aapo schwebte das Verhängnis, aber ihn retteten Juhani und Eero. Wuchtig keilte Juhani dem Stier mit seiner Stange zwischen die Hörner; Eero aber zerrte ihn am Schwanz, bis das Ungetüm die Stellung wechselte, und bald lag es auch, die Hufe in die Luft werfend, am Boden. Im Kampfgewimmel verlor Timo die Birkenstange, aber schnell bemerkte er Juhanis Beil im Gras. Das raffte er auf und begann mit feuriger Raserei um sich zu hauen. Er schlug nach rechts, schlug nach links; furchtbar öffneten sich die Leiber der Ochsen, und brausend floß das Blut auf die Walstatt nieder, das Blut und der Kot. So stritten die Männer bleichen Angesichts im Rachen des Todes, und ihr möglichstes taten auch die Hunde, indem sie ihre Zähne den Ochsen wie eiserne Zangen in die Kehlen schlugen. Laut war in dem Durcheinander der Lärm und das Getöse, auf und ab sausten die Stangen, hoch in der Luft schwirrten die abgeschlagenen Hörner der Ochsen, und das Schreien der Bruder, das Kläffen der Hunde und das Brüllen des Viehs verschmolzen zu einem grauenhaften Getön. Así hablaron los hermanos. Tuomas preparó robustas ramas para todos con el hacha afilada de Juhani: cuatro de abedul y tres de serbal. Mas he aquí que, de pronto, les llegó del bosque un enorme estruendo que iba acercándose rápidamente. Asombrados, escucharon sujetando las trancas y esperando lo que no tardó en ofrecérseles a la vista. Se oyó un ruido confuso, inquietante; de vez en cuando los perros aullaban de miedo y, de pronto, algo terrible apareció: diez bueyes embravecidos se precipitaban hacia los hermanos persiguiendo a los perros que corrían hacia ellos. A los hermanos se les pusieron los pelos de punta y se les heló la sangre de pavor. Los bueyes venían lanzados a todo correr, soltando bramidos ensordecedores. El encuentro fue terrible. Los hermanos descargaban sus fuertes palos entre los terribles cuernos, y pronto dos bueyes se derrumbaron con las pezuñas al aire. Pero la muerte amenazaba también a los hermanos. Timo cayó al suelo en la lucha, y cuando un buey estaba a punto de cornearlo por el pecho, la rama de serbal de Tuomas cayó pesadamente sobre los lomos del animal, que, lanzando un bramido, cayó redondo. Timo estaba salvado. Lo mismo iba a sucederle a Aapo, pero la oportuna llegada de Juhani y Eero lo arrancaron del peligro, asestando el primero formidables golpes entre las astas del buey, mientras el segundo le tiraba de la cola para apartarle del sitio. Pronto el animal estuvo fuera de combate, agitando las patas en el aire. En la confusión de la lucha, Timo perdió su estaca de abedul, pero divisó en el suelo el hacha de Juhani y, empuñándola, empezó a descargar golpes a un lado y a otro, abriendo horribles boquetes en las panzas de los bueyes, de las que brotaba la sangre a chorros, que caía al suelo mezclada con agua y excrementos. Los hermanos, lívidos y desencajados, luchaban a brazo partido con la muerte, y los perros hacían por su parte cuanto podían, hincando sus colmillos en la papada de los bueyes. La pelea era cada vez más confusa y ruidosa: las estacas caían pesadamente y retumbaban; los cuernos, violentamente arrancados, saltaban por el aire; todo se mezclaba en tremendo bullicio: los gritos de los muchachos, los aullidos de los perros, los bramidos de los bueyes... 07084
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Schließlich aber erlahmte der Streit. Sieben Ochsen lagen leblos da; drei waren entkommen, der eine mit einem Horn, der andre ganz kahl und der dritte sonst übel zugerichtet. Aber bleich, mit weit aus dem Kopfe tretenden Augen standen die Brüder auf dem blutgetränkten Boden. Rot stand Timo mit dem blutigen Beil in der Hand, stand wie ein Bäume fällender Mann. Sie begriffen kaum, was geschehen war. Alles kam ihnen wie ein unheimlicher Traum vor, als sie an das wilde Scharmützel dachten, das wie ein jäher Wirbelwind herangekommen war, einen Augenblick unter ihnen gewütet und sich dann plötzlich wieder gelegt hatte. Erschaudernd blickten sie auf die Masse Wild, das nun vor ihnen im blutigen Grase ruhte: der Petz aus dem Tannenwald, mächtig groß, und die sieben feisten Ochsen. Schwere Stöße hatten sie selber auch abbekommen, besonders Aapo, Juhani und Timo; aber sie standen doch noch aufrecht. Da standen sie, die Stangen umklammernd, keuchten, schwitzten und starrten einander schweigend an. Hasta que al fin concluyó la espantosa pelea. Siete bueyes quedaron tendidos sin vida, y los tres restantes huyeron, uno con un cuerno de menos, otro completamente desmochado, y el tercero muy malherido. Mortecinos, los ojos desorbitados, los hermanos se mantenían firmes en el suelo ensangrentado. Timo, sofocado y empuñando el hacha cubierta de sangre y tripas de buey, parecía un leñador preparando la artiga. No podían creerse lo ocurrido. Aquella lucha, sobrevenida como una formidable tempestad que de pronto había descargado sobre ellos toda su furia, parecíales una negra pesadilla. Pero allí estaban, contemplando con horror los animales que yacían a sus pies sobre la hierba teñida de sangre: el enorme oso de los bosques y siete robustos bueyes. Ninguno de los hermanos había salido sin señales de la lucha, especialmente Aapo, Juhani y Timo; pero todos estaban de pie, y allí permanecían con las estacas en la mano, sudorosos, jadeantes, mirándose fijamente y en silencio, con ojos abiertos y cansados. 07085
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Aber kaum hatten sie ein paarmal aufgeatmet, da kam schon eine neue, viel größere Gefahr heran. Dem Wirbelwind folgte ein Orkan. Es war, als sei die letzte Stunde der Welt angebrochen. Der Boden erdröhnte wie von einem Erdbeben, der Wald krachte, und ein furchtbares Gebrüll erfüllte die friedliche Abendluft, als dreiunddreißig rasende Ochsen heran-gejagt kamen. Mit weit offenen Augen horchten die Bruder auf den Lärm, horchten einen Augenblick, ohne sich zu rühren, stumm, wie eine lange gehetzte Schweineherde im Buschwerk an der Ecke des Feld-zaunes mit hängenden Ohren horcht, ob der Verfolger naht. So die Brüder, bis die Ochsen aus dem Bruchwald hervorbrachen. Da schleuderten sie die Stangen von sich, ergriffen ihre Flinten und flohen mit den Hunden aus allen Kräften, und brüllend stürzten die Ochsen hinter ihnen her. Auf den Grenz-zaun zwischen den Wäldern von Viertola und Jukola eilten die Brüder zu. Es lag vor ihnen ein seichter Tümpel, der über und Uber mit einer grünen Decke verhüllt war; aber zu einem Umweg hatten sie keine Zeit, sondern unbedenklich liefen sie durch das Wasser. Man hörte ein Rauschen, als sie in einer Wolke von Wasser und Nebel verschwanden. Doch im selben Augenblick erschienen sie wieder in der klaren Luft. Ihr Lauf erinnerte an den Mond auf der blauenden Wiese der Höhe. Zur Seite weicht er nicht vor dem Gewölk, das ihm den Weg versperren will; sondern unbekümmert schreitet er hindurch, und leuchtender als zuvor tritt er aus ihm hervor. Und gemessen, feierlich wandelt er dahin. Die JukolabrU-der aber liefen wie Hasen und wilde Hammel; denn die Not stürmte hinter ihnen drein. Da kam ein Zaun, neu und fest, und wie ein Feuer flogen die Brüder hinüber. Aber nach zehn, zwanzig Schritten auf der ändern Seite machten sie auf einer weiten Lichtung halt, um nachzusehen, ob dieser Zaun retten könnte. Es näherte sich ihm die rasende, tobende Ochsenherde, ein lautes Krachen erscholl, und zur Erde polterte der Tannenholzzaun, und nun waren ihnen die Ochsen dichter auf den Fersen als vorher. Jetzt stürmten sie über die dröhnende Lichtung: die Männer mit den Hunden voran, die Bullen hinterdrein, brüllend und Rasenstücke und stäubenden Sand in die Luft schleudernd, wie der Wintersturm den Schnee als Rauch hoch emporwirbelt. Mit wahnsinniger Fahrt griffen die Brüder aus, im Herzen Todesgrauen; denn sie glaubten, daß sie ihr letztes Endchen Lebensweg vor sich hätten. Pero apenas habían recuperado el aliento cuando un nuevo peligro, aún más temible, se cernió sobre ellos. La ráfaga sería seguida por un huracán. Parecía llegado el fin del mundo. El suelo tembló como sacudido por un terremoto. Resonó el bosque y un ruido infernal rompió la quietud del crepúsculo. Treinta y tres bueyes enfurecidos se acercaban a todo correr. Los hermanos, con los ojos como platos, aguzaron los oídos y escucharon un rato completamente inmóviles, mudos como una piara de puercos que, acosados durante largo tiempo, escuchan con las orejas gachas, entre las matas de un seto vivo, si se acerca el perseguidor. Así permanecieron hasta el momento en que los bueyes salieron en manada del bosque. Entonces tiraron las estacas, cogieron las escopetas y, perseguidos por los bueyes, que no cesaban de bramar, se dieron a la fuga con los perros en dirección a la cerca que separa los bosques de Viertola de los de Jukola. Encontraron una charca de escasa profundida y con la superficie cubierta de hierba, y como no tenían tiempo para bordearla, se arrojaron a ella sin vacilar. Hubo ruidos de chapoteos y salpicaduras, mientras desaparecían en una nube de agua y de niebla, hasta que reaparecieron en el aire claro. Su carrera parecía la de la luna por las azules llanuras del cielo, que no se aparta ante una nube que le impide el paso, sino que la atraviesa sin inmutarse y reaparece más límpida aún al otro lado, continuando su camino segura y altiva. Pero los hijos de Jukola, espoleados por el miedo, corrían como liebres y carneros salvajes. Saltaron de un brinco una cerca nueva y sólida que les salió al encuentro y se detuvieron a unos veinte pasos de distancia, en campo abierto, para comprobar si aquel osbtáculo les protegería de la manada enfurecida que se acercaba lanzando mugidos. Pero no. Se oyó un espantoso crujir de maderas, y la valla de estacas de abeto cayó derribada estrepitosamente. Los bueyes se hallaban más cerca que nunca de los hermanos, que se lanzaron a correr con los perros por el descampado, seguidos, pisándoles los talones, por los astados, que bufaban y levantaban tempestades de arena, como el ventarrón invernal levanta ventiscas de nieve. Los hermanos corrían a toda velocidad, con el horror de la muerte en el alma, puesto que pensaban que aquél era el último trecho del camino de su vida. 07086
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Es ertönte da aus Aapos Munde der Ruf: »Die Ranzen vom Rucken, aber die Flinten behalten!« So sagte er, und sechs Ranzen flogen sofort zur Erde, der siebente tanzte noch auf Lauris Rucken: er wollte ihn noch nicht loslassen. Wenig genug half jedoch dies Mittel; denn immer näher rückte ihnen das furchtbare Tosen und Brüllen im Nacken. Aber wiederum kams traurig schneidend von Aapos Lippen: »Zum Riesenstein, zum Riesenstein!« Und er meinte einen Steinblock von gewaltiger Größe, der im öden Bruchwald lag. Auf diesen zu eilten die Brüder, standen bald an seinem Fuße, und schnell wie der Blitz schossen die Männer wie die Hunde auf seinen Rücken hinauf. Weithin wirbelten die Moosstücke, als ihre Hände sich an den Kanten des Steines festgriffen; ihre Nägel schlugen fester, sichrer und schärfer ein als jemals die krummen Krallen des Luchses. So retteten sie sich vor einem schauerlichen Tode, aber sie waren ja ganz nahe am Rande des Verderbens gewesen. Kaum waren sie auf dem Stein angelangt, da umtoste sie auch schon brüllend und in dem Gelände scharrend die Herde der Bullen. Und dieser Stein, die Zufluchtstätte der Männer, war ein fast viereckiger, einen Klafter hoher Felsbrocken und stand im Bruchwald etwa dreihundert Schritt vom Rande der Lichtung entfernt. Da saßen nun die Brüder schrecklich schwitzend und pustend nach der Flucht vor dem argen Tod. Stumm, wortlos saßen sie eine geraume Zeit. Endlich aber öffnete Juhani den Mund. «¡Fuera los sacos y quedémonos con las escopetas!» Éste fue el grito que salió de la boca de Aapo, y al instante cayeron al suelo seis sacos, pues el séptimo seguía bailoteando sobre la espalda de Lauri, que no accedió a desprenderse de su carga. Pero de poco les sirvió la medida, porque el tremendo estrépito se oía cada vez más cerca. Y he aquí que de nuevo se impusieron los alaridos de Aapo: «¡A la Piedra del Diablo! ¡A la Piedra del Diablo!» Se refería a una piedra enormemente grande que se levantaba en el lúgubre bosque. Allí se dirigieron los hermanos, quienes pronto se encontraron en la base de roca, y tanto los hombres como los perros treparon a ella como centellas. Hincando las uñas en las quebraduras de la roca con más fuerza y ahínco que las corvas garras del lince, se encaramaron a ella haciendo volar las pellas de musgo. Los hermanos lograron así librarse de la terrible muerte... ¡pero qué cerca habían estado del agujero mortal! Apenas estuvieron en lo alto, los rodeó la manada de bueyes, mugiendo y escarbando el suelo con las pezuñas. La piedra, dentro del bosque, era un risco casi cuadrado, a unos dos metros del suelo y a unos trescientos pasos de la linde del erial. Se sentaron, sudorosos, sin aliento, extenuados por el esfuerzo de la mortal carrera, y allí permanecieron sin decir palabra, hasta que Juhani pudo hablar. 07087
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JUHANI: Hier sind wir nun, Brüder; laßt uns unserm Schöpfer dafür danken. Denn das war ein Marsch, an den wir denken werden, solange es Ochsen in der Welt gibt. Juhani.—Aquí estamos, hermanos, y demos gracias a la suerte por ello. ¡Vaya carretón! ¡Lo recordaremos mientras haya bueyes sobre la tierra! 07088
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AAPO: Hier sind wir, ja; aber wie kommen wir wieder fort? So ein Ochs ist halsstarrig, und diese hier sind toll und wütend über den Tod ihrer Genossen, den sie nun tausendfach an unsern Hunden rächen möchten. Aapo.—Sí, aquí estamos, pero me pregunto cómo saldremos. Los bueyes tienen la cabeza muy dura, y como además están furiosos por la matanza de sus compañeros, querrán tomarse venganza con creces en nuestros perros. 07089
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JUHANI: Und wir müßten mit dran glauben. Juhani.—Todos correríamos la misma suerte. 07090
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AAPO: Ohne die schöne Höhe dieses Steines. Aapo.—Si no fuera por la milagrosa altura de esta piedra. 07091
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JUHANI: Der kam uns aber auch gerade recht. Wahrhaftig! so schnell wie Eichhörnchen sind wir raufgeklettert. Juhani.—Y tú que lo digas. Nos recibió con los brazos abiertos y trepamos a ella como ardillas. 07092
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EERO: »Und dann hoben wir einen.« Eero.—«Y entonces nos sacudimos un lingotazo». 07093
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JUHANI: Ganz recht! Dem Herrn sei Dank, daß wir wenigstens Schnaps haben, wenn es so kommt, daß wir hier das Fasten lernen müßten. Juhani.—¡Eso es! Gracias a Dios, tendremos al menos aguardiente, si nos vemos obligados a ayunar. 07094
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LAURI: Ich habe meinen Ranzen nicht losgelassen. Lauri.—¡Yo no tiré mi mochila! 07095
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JUHANI: Auch »dir sei Dank«, mein Bruder. Hol deine Zinnflasche hervor, nimm einen tüchtigen Mund voll und laß sie dann herumgehen. Jetzt braucht das Herz eine kleine Stärkung. Juhani.—Gracias a ti también, querido hermano. Anda, saca la cantimplora, riégate el gaznate sin pasarte, y luego hazla correr. El corazón necesita algo que le anime. 07096
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AAPO: Aber vorsichtig muß das Zeug in dieser gefährlichen Lage genossen werden. Aapo.—Pero os advierto que en la grave situación en que nos hallamos, hay que usar con prudencia de este brebaje. 07097
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JUHANI: Eine heilsame Bemerkung. Da! nimm einen mäßigen Schluck. Juhani.—Buen consejo. Pero bebe al menos un trago razonable. 07098
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AAPO: Maßhalten ist immer das beste. Denkt dran: dies ist auch unser Bett, und vielleicht für mehr als eine Nacht. Aapo.—La razón es siempre lo mejor. No olvidemos que la roca es nuestro lecho, y tal vez para más de una noche. 07099
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JUHANI: Davor bewahre uns Gott. Ich hoffe, der Hunger vertreibt den Hörnerwald um uns recht bald. — Ja, hier sitzen wir nun wie sieben Käuze im Bruchwald, hier auf dem bemoosten Riesenstein. Aber woher stammt denn wohl der Name? Juhani.—¡No lo quiera Dios! Supongo que el hambre alejará pronto de este bosque a los cornudos que nos cercan. ¿Sabéis lo que os digo? Que sobre esta piedra musgosa parecemos siete búhos en el páramo. Me pregunto de dónde le vendrá el nombre de «Piedra del Diablo». 07100
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AAPO: Von einer merkwürdigen Sage. Aapo.—Es una historia extraña. 07101
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JUHANI: Erzähl sie uns zum Zeitvertreib. Denn Sagen sind hier gerade am Platz, Sagen und Geschichtchen. Juhani.—¿Ah, sí? Pues cuéntanosla para matar el tiempo. Éste es un buen momento para cuentos e historias. 07102
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Und Aapo erzählte ihnen die folgende Sage von dem Stein: Entonces Aapo contó a sus hermanos el cuento de la piedra. 07103
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Es wohnte einmal in einer Burg auf den Fjälls Lapplands ein mächtiger Riesenfürst, der gewaltigste Zaubrer im Norden. Er besaß ein edles, schönes Rentier, einen unvergleichlich schnellen Läufer. Es machte sich das schlanke Tier an einem Tag im Spätwinter auf und floh über die festgefrorne Schneefläche und lief um das ganze Finnenland herum. Da eilte mancher Bogenschütze, der das farbene, helläugige Tier erblickte, herbei und setzte ihm mit seinem gehärteten Pfeile nach. Aber keiner vermochte ihm zu folgen, bald ließ das Wild den auf seinen Schneeschuhen dahingleitenden Mann weit hinter sich zurück. — So kam es schließlich nach Häme, wo ein berühmter Skiläufer und sicherer Bogenschütze lebte. Dieser erfuhr von dem herrlichen Rentier des Riesenfürsten, machte sich hurtig auf, es einzufangen, und stürmte, mit dem starken Bogen auf der Schulter, auf den flinken Schneeschuhen hinter ihm her. In jähem Lauf flog das Tier über die glatte Schneefläche, der Bogenschütze jedoch noch rascher hinterdrein. So ging es lange über die weiten Ebenen, über steile Hügel hinauf, hinunter. Aber schließlich begann das Rentier zu ermüden. Schon floh es schwer keuchend vorwärts, sein Lauf ermattete, und immer näher rückte der Mann. Da geschah ein Wunder, das jedoch auch früher schon den Pfeil manches Schutzen gehemmt haben soll. Das Rentier wandte sich plötzlich um, näherte sich seinem Verfolger flehend und reichliche Tränen vergießend. Aber ohne sich zu besinnen, sandte der erbarmungslose Mann sein Geschoß, durchbohrte dem herrlichen Tier die Stirn, und so fiel das Edelwild des Riesen und rötete mit seinem Blut den weißen Schnee. Había una vez en las montañas de Laponia un castillo en que habitaba un príncipe de los demonios, el más poderoso de los hechiceros del Norte. Poseía un hermoso reno de piernas incomparablemente veloces. Una mañana de primavera, el esbelto animal se lanzó a corretear por la nieve helada y empezó a recorrer toda Finlandia. Más de un arquero, al ver el reno de pelaje de oro y ojos claros, salió a perseguirlo con sus afiladas flechas; pero nadie lograba darle alcance porque, cuando el cazador, sobre sus esquís, estaba a punto de hacerlo, el animal desaparecía como por encanto ante sus mismos ojos. El reno llegó por fin a Háme, donde vivía un afamado arquero y hábil esquiador, el cual, presintiendo el paso del animal, salió tras su rastro, el gran arco a la espalda, deslizándose sobre la nieve con sus lisos esquís. El reno, más que correr, volaba sobre la superficie de la nieve, pero el cazador lo seguía más veloz si cabe. Cruzaron extensas llanuras, montes arriscados, alturas y valles, y así hasta que el reno empezó a dar señales de fatiga y sólo avanzaba penosamente. Poco a poco disminuía su velocidad, y el arquero se iba acercando implacablemente. Mas he aquí que entonces tuvo lugar un prodigio que luego se repetiría impidiendo disparar el arco a más de un cazador. El reno dio media vuelta y, dirigiéndose a su perseguidor con aire suplicante, comenzó a derramar gruesas lágrimas. El arquero, no obstante, inconmovible, disparó su flecha sin vacilar, atravesó la frente del hermoso animal, y el reno del diablo cayó, tiñendo con su sangre la blanca nieve. 07104
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Da, als der Riesenfürst in den öden Tälern des äußersten Nordens wandelte, fühlte er mit einemmal, wie sich sein Herz verkehrte, und sogleich wußte er, daß sein geliebtes Fullen in Gefahr schwebte. Er eilte den Fjäll hinan, auf dem seine Burg stand, und begann mit seinem Zauberrohr gen Süden zu spähen. Und er gewahrte fern in einem dunklen Tannenwald sein Rentier, wie es in seinem Blute schwimmend sich im Todeskampfe wand; und er sah den Mörder mit frohlockendem Blick neben seinem Opfer stehen. Da ergrimmte er furchtbar, riß aus der Mauer der Burg einen großen, viereckigen Felsquader, schleuderte ihn hoch in die Luft empor nach dem Schutzen in den Einödwäldern von Häme. Mit gewaltigem Krachen sauste der wuchtige Stein in einem mächtigen Bogen durch die windbewegte Welt der Wolken. Bis an das Himmelsdach stieg er hinan, senkte sich nieder, senkte sich der Sonne zu, und gerade auf den Schädel des Schutzen stürzte das unermeßliche Gewicht und begrub den Mann für ewige Zeiten unter sich. Pero he aquí que, mientras el hechicero del castillo se paseaba por los oscuros valles del Norte lejano, siente una opresión en el corazón, anuncio del peligro en que se hallaba su dorado reno. Sube a la montaña sobre la que se alza su castillo y explora el Sur con su catalejo mágico. En un sombrío bosque de abetos ve al reno retorciéndose sobre su propia sangre en los estertores de la agonía, y ve también al ufano cazador inclinado sobre su víctima. Arrebatado por la cólera, el hechicero arranca de la muralla del castillo un enorme sillar y lo arroja a lo alto contra el cazador de los bosques de Hame. La enorme piedra atraviesa el aire como una ráfaga sonora y describe una gran curva a través del variable mundo de las nubes; sube hasta la bóveda del cielo y luego cae a tierra hacia el sur, aplastando al arquero, que queda sepultado bajo su mole hasta la consumación de los siglos. 07105
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JUHANI: Und sein Verderben war unser Glück. Wo wären wir jetzt ohne diesen Stein? Wir lägen wohl dort im Bruchwald tot, wir Armen. Juhani.—Mirad por dónde la muerte del arquero aquel ha sido nuestra salvación. Porque, ¿qué sería de nosotros sin esta piedra? Ya estaríamos con las tripas fuera y boca arriba por estos bosques de Dios, pobres de nosotros. 07106
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TUOMAS: Wir bekommen auch hier noch soviel, wie wir brauchen. Dafür stehe ich euch. Tuomas.—Pero se nos cansará el espinazo de estar aquí, os lo aseguro. 07107
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JUHANI: Helf uns Gott beizeiten! Juhani.—¡Que Dios venga en nuestra ayuda antes que sea tarde! 07108
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TIMO: Und wenn wir hier ein Schläfchen machen wollen, müssen wir schon übereinander hocken wie die Schwalben-Jungen in ihrem Nest. Timo.—Si queremos echar una cabezada, aunque sólo sea una, tendremos que apiñarnos unos encima de otros como las golondrinas en el nido. 07109
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AAPO: Das geht nicht. Da kollerte ja bald einer im Dusel hinunter und den Ochsen vor die Füße. Deshalb müssen immer zwei von uns, einer auf jeder Seite, bei den schlafenden Brüdern Wache halten. Aapo.—¡Nada de eso! Apenas el sueño nos atontara, correríamos el riesgo de caer rodando bajo las pezuñas de los bueyes. Esto es lo que vamos a hacer: dos de nosotros, uno a cada lado, vigilarán mientras los otros duermen. 07110
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JUHANI: Ein vernünftiger Rat, den wollen wir genau befolgen; hier haben wir wenigstens für diese Nacht unser Quartier. Das sehen wir alle aus den Anstalten der Ochsen. Dort haben sich ja schon drei von den Teufeln schnaubend und wiederkäuend auf die Bäuche gestreckt. — Legt euch also schlafen, Jungens; ich und Aapo wollen euch so ungefähr bis Mitternacht bewachen. Legt euch nieder, legt euch nieder. Der Herr segne uns! Juhani.—He aquí un sabio consejo que haremos bien en seguir al pie de la letra. Es seguro que esta noche tendremos que pasarla aquí, a juzgar por lo que traman los bueyes, pues tres de esos malditos demonios se han acomodado ya panza en tierra, resoplando y rumiando. ¡Maldita sea! Bien, ahora disponeos a dormir a pierna suelta, hijos míos, que Aapo y yo velaremos vuestro sueño hasta medianoche. ¡Hala, a dormir! Que el Señor nos proteja de todo mal, muchachos. 07111
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AAPO: O weh, wir armen Kerle! Aapo.—¡Pobres de nosotros, sea como sea! 07112
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SIMEONI: Wohin sind wir Ungluckskinder auch geraten! Simeoni.—¡Dónde nos vemos, desgraciados! 07113
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JUHANI: Ins Elend, in großes Elend. Legt euch aber jetzt nieder, segnet Leib und Seele und schlaft in Gottes Namen. Juhani.—En un aprieto, en un gran aprieto. Pero, ea, dormios. Rezad por la salud de vuestras almas y de vuestros cuerpos, y dormios, en el nombre de Dios. 07114
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So verbrachten sie die Nacht: es wachten immer zwei, während die übrigen auf dem bemoosten Steine ruhten. Und lang war die Nacht. Endlich graute jedoch der Morgen; die Sonne ging auf und stieg am Himmel hinan, das Geschick der Brüder war aber noch dasselbe. Immer noch schwankten die Hörner der Belagerer um den Riesenstein, und heftig nagte bereits der Hunger. Doch hofften die Brüder, daß der erbarmungslose Gast auch im Magen der Ochsen sein Werk beginnen und sie schließlich auf die Weide vertreiben werde. Das war ihre Hoffnung, mit der sie auf den Abzug ihrer Gegner warteten. Aber mit Entsetzen bemerkten sie bald, daß die Tiere dort an dem feuchten Riedgras des Bruchwaldes beim Riesenstein Futter genug fanden. Das rupften die Ochsen jetzt ruhig aus, entfernten sich aber dabei nur so weit, daß der bemooste Felsblock immer in ihrem Gesichtskreis blieb. Así pasaron la noche, de manera que mientras dos de los hermanos se mantenían en permanente vigilia, los demás descansaban sobre la piedra musgosa. Larga fue la noche, pero finalmente despuntó el alba. El sol se levantó en el horizonte y, sin embargo, la suerte de los hermanos seguía siendo la misma; los de cuernos curvos seguían acechando la piedra, y el hambre atormentába ya a los ocupantes, cuya única esperanza era que el mismo huésped visitara el estómago de los bueyes y acabara por desplazarlos a sus pastos. Con esta esperanza aguardaban la retirada del enemigo, pero pronto observaron, descorazonados, que los bueyes encontraban pasto en las jugosas juncias que crecían alrededor de la piedra. Los animales se pusieron a pacer tranquilamente, siempre sin alejarse de la piedra para no perderla de vista. 07115
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JUHANI: Die denken ja gar nicht dran abzuziehen. Hols der Henker! sie haben hier bis in den Winter hinein Wohnung und Kost. Juhani.—¡Se diría que van a echar raíces aquí, diablos! 07116
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EERO: Sie haben den Teufel im Leibe. Parece que han encontrado casa y mesa hasta el invierno. Eero.—¡Demonios de bichos! 07117
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TIMO: Was riskieren sie auch, wenn sie hierbleiben? Der Bruchwald gibt ihnen Speise und Trank, wir aber müssen uns mit dürrem Moos statt Brot und was drauf begnügen. Timo.—Claro, a ellos poco les importa eternizarse aquí. El bosque les brinda bebida y comida, y nosotros, en cambio, no disponemos más que de musgo seco. 07118
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SIMEONI: Die Sache ist eben die, daß wir unsrer Hunde wegen hier festsitzen. Ich fürchte, das einzige, was uns retten kann, ist, daß wir den boshaften Ochsen Killi und Kiiski in den Rachen werfen. Simeoni.—¡Los perros! ¡Los perros tienen la culpa de que nos veamos aquí colgados! Mucho me temo que la única forma de salvarnos sea arrojar a Killi y a Kiiski como ofrenda a los bueyes furiosos. 07119
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JUHANI: Ein unmenschlicher Vorschlag! Juhani.—¡Un consejo atroz! 07120
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AAPO: Den wir nicht so leicht befolgen werden. Aapo.—Que no estamos dispuestos a seguir. 07121
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JUHANI: Nicht, solange der Jukola-Juha noch auf seinen Beinen stehen kann. Juhani.—No, mientras a Juhani de Jukola le sostengan sus propias piernas. 07122
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TUOMAS: Wir sollten sie als Lösegeld flir unsre Haut hingeben, und sie haben so manches Mal unser Leben aus den mörderischen Klauen wilder Bestien gerettet! Hätte das überhaupt einen Nutzen für uns? Ich bezweifle es. Tuomas.—¡Hasta ahí podíamos llegar! ¡Sacrificar a los perros cuando tantas veces nos han salvado de las garras mortales de las fieras! Y aun dudo que nos sirviera de algo. 07123
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JUHANI: Ich auch. Haben die Ochsen dort erst mal unsre Hunde in Fetzen gerissen, dann warten sie auch hübsch ab, ob sie nicht noch mehr auf ihre Hörner spießen können. Das ist sicher. Juhani.—Y yo. Estos bueyes, después de hacer trizas a nuestros perros, seguirían esperando impávidos a enfilar otra cosa en sus cuernos. No me cabe duda. 07124
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SIMEONI: Ja, ja; aber was bleibt uns übrig, wo der Hunger einem schon so eklig im Magen winselt? Simeoni.—Todo eso está muy bien; pero, ¿qué pasará cuando el hambre nos retuerza de veras las tripas? 07125
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JUHANI: Zunächst winselt er im Ranzen, von da schießt er aber bald in das bubbernde Herz, schießt so schnell wie die Katze einer fetten Maus in den Nacken, und dann sinkt auch ein starker Mann um. Hart, hart ist jetzt unser Los. Was bleibt uns übrig? Das frage ich auch. Juhani.—El hambre empieza gruñendo en las tripas, luego salta al corazón palpitante como un gato a la nuca de una rata, y entonces el hombre de más aguante se da por vencido. Dura, muy dura es nuestra suerte. ¿Qué podríamos hacer, pregunto yo también? 07126
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AAPO: Laßt uns alle wie mit einem Munde kräftig rufen. Die Stimme hört vielleicht jemand im Wald, oder sie dringt bis nach Viertola und macht die Leute dort aufmerksam. Aapo.—A mí se me ocurre que si gritamos todos a la vez con todas nuestras fuerzas, tal vez alguien que pase por el bosque oiga el griterío, o quizá nuestras voces lleguen a Viertola y alerten a la gente. 07127
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JUHANI: Das könnte man versuchen. Juhani.—Creo que vale la pena intentarlo. 07128
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TIMO: Laßt uns kräftig rufen. Timo.—Gritemos, pues, a pleno pulmón. 07129
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JUHANI: Ja, wie toll. Alle auf einmal in einen riesenhaften dröhnenden Ruf ausgebrochen! Alle auf einmal, das wirkt mächtiger. Also, aufgestanden und fertig! Sowie ich zum drittenmal in die Hände klatsche, rufen wir, rufen wie sieben Männer. — Eins, zwei, drei! Juhani.—Como locos. Lancemos todos un formidable grito, un alarido estruendoso. Todos a un tiempo, para que el efecto sea más contundente. Así que de pie, y todos preparados. Cuando dé tres palmadas, todos a gritar hasta enronquecer como siete hombres. ¡Una, dos, tres! 07130
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Sie riefen alle zu gleicher Zeit und aus aller Kraft, so daß der Stein und das Gelände unter ihnen und ringsum erbebte und auch die Ochsen zusammenfuhren und einige Schritte vom Stein zurückwichen. Erschreckend klang der plötzliche Aufschrei der sieben Männer und dann der johlende Hall hinterdrein, womit sich noch das klägliche Heulen der Hunde vermischte. Fünf lange Rufe stießen sie aus, und der Wald erdröhnte, und weithin rollte das Echo. Als aber der fünfte, angestrengteste Ruf erschollen war, setzten sie sich für einen Augenblick, um Atem zu schöpfen. Und nach der Pause begannen sie von frischem, riefen siebenmal und warteten dann ab, was erfolgen würde. Mit schwarzblauen Gesichtern, mit blutig geröteten Augen setzten sie sich auf den bemoosten Stein nieder, und heftig hoben sich die Bälge ihrer Brust. El bramido fue tan estruendoso que la piedra y el suelo sobre el que se erguía se estremecieron y hasta los mismos bueyes se asustaron y recularon algunos pasos. El brusco griterío de los hermanos resonó con espantosa fuerza y se extendió por el aire acompañado del triste gañir de los perros. Hasta cinco veces gritaron con gritos prolongados que retumbaron en el bosque y se esparcieron en lejanas oleadas. El último grito fue más fuerte aún, y después descansaron un instante para tomar aliento; después volvieron a gritar siete veces. Sentados luego sobre la piedra, el rostro amoratado, los ojos inyectados de sangre, el pecho palpitante, esperaron el resultado. 07131
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JUHANI: Warten wir ab, was nun kommt, warten wir nur ab! Die Leute müssen ja verrückt sein, wenn sie nicht verstehen, daß eine Männerschar nicht ohne die höchste Not so brüllt. Warten wir nur ab! Juhani.—Esperemos a ver qué pasa. O la gente está loca o tiene que comprender que un grupo de hombres no se lía a dar gritos como nosotros si no se encuentran en un gran apuro. Esperemos. 07132
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EERO: Wenn aber auf diesen Heidenlärm keine Hilfe kommt, sind wir wahrhaftig Kinder des Todes. Die Sonne versinkt schon zum zweitenmal im Westen, und immer toller brennt der Hunger in den Därmen. Eero.—Pero si este estruendo no nos sirve de nada, tendremos que resignarnos sin remedio a caer en la garras de la muerte. El sol declina por segunda vez hacia el ocaso, y el hambre no cesa en sus dentelladas. 07133
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SIMEONI: Gott erbarme sich! es ist nun eine Nacht und anderthalb Tag her, daß wir gegessen haben. Simeoni.—¡Dios nos tenga de su mano! Ya hace una noche y día y medio que no probamos bocado. 07134
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TIMO: So ists. Horcht nur, wie es in meinem Bauch knarrt, knarrt und knurrt und auch ganz leise piept. Das ist hart. Timo.—Así es. Oíd cómo protestan, gruñen y hasta rechinan mis tripas. Es duro. 07135
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JUHANI: Hart, hart, wir wissens und glaubens, wir brauchen ja nur an unserm eigenen Bauch zu horchen. Juhani.—Es duro, muy duro. Basta que cada cual escuche su estómago. 07136
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SIMEONI: Lang ist der Tag für den Hungernden! Simeoni.—¡Largo es el día para el hambriento! 07137
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TIMO: Ja, lang ist er. Timo.—Sí, muy largo. 07138
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JUHANI: Lang und düster! Ist denn Aapos Gehirn auch schon leer? Fällt dir kein bißchen Krähenge-krächz mehr ein, kein bißchen Kauzschwatz, das du uns auf dieser furchtbaren Hungerinsel erzählen könntest? Juhani.—Largo y triste. ¿Pero ya no conserva nada Aapo en su memoria? ¿No recuerdas ninguna conseja del cuervo, ninguna anécdota del búho que poder contarnos en esta funesta isla del hambre? 07139
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AAPO: Ich weiß schon eine Geschichte, an die ich gerade jetzt beim Hunger denken muß. Aber wir werden darüber kaum unsres Leibes Nahrung und Notdurft vergessen, sondern erst recht an Essen und Trinken erinnert werden. Aapo.—Ahora que lo dices, acabo de recordar un cuento, pero no nos solucionará el alimento de nuestro cuerpo, sino, al contrario, nos hará recordar más aún la bebida y la comida. 07140
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JUHANI: Du meinst den Mann im Berg. Kenne ich. Juhani.—¿Te refieres al hombre encerrado en la montaña? Ya conozco esa historia. 07141
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TIMO: Aber für mich ist sie neu; erzähl sie, Bruder Aapo. Timo.—Pero yo no. Cuéntala, Aapo. 07142
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SIMEONI: Erzähl sie, erzähl sie! Simeoni.—Vamos, cuéntala. 07143
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AAPO: Es ist die Sage von einem Manne, von einem wackern Glaubenshelden, der eine Zeitlang in den Höhlen des Impivaara gefangen saß, wie damals die bleiche Jungfrau, aber aus einem ändern Grunde. Aapo.—Es la historia de un hombre, de un gran héroe de la fe que permaneció durante mucho tiempo emparedado en las cuevas de Impivaara, lo mismo que la Virgen Pálida, aunque otra era la razón. 07144
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Und Aapo erzählte ihnen die folgende Sage: Y Aapo contó lo siguiente: 07145
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Damals, als Christenglaube und Heidentum noch miteinander in Häme rangen, befand sich unter den Bekehrten ein angesehener Mann, ein frommer, eifriger Verkünder des neuen Glaubens, dessen Ausbreitung er sich unter dem Schutz der schwedischen Waffen sehr angelegen sein ließ. Aber plötzlich mußten die geharnischten Krieger von hier in ihre Heimat zurückkehren, und die getauften Leute in Häme gerieten in eine furchtbare Fehde mit ihren heidnischen Brüdern. Die einen wurden auf entsetzliche Weise getötet, andre suchten ihr Heil in der Flucht nach den Irrgärten der Einödwälder, andre in den Höhlen der Berge oder sonstwo. In die Schluchten des Impivaara entkam jener fromme Mann; seine Feinde aber, die rachedurstend seinen Spuren gefolgt waren, entdeckten bald, wo er sich verborgen hielt. »Laßt uns den Wolf in seiner eignen Höhle einsperren!« riefen sie boshaft jubelnd, mauerten die Öffnung der Höhle fest zu und ließen ihn in Hunger und Finsternis schmachten. En otro tiempo, cuando el cristianismo y el paganismo estaban aún enfrentados en Háme, había entre los convertidos un hombre bueno, piadoso, que se dedicaba con todo entusiasmo a propagar las nuevas creencias, protegido por las armas del reino de Suecia. Pero los guerreros armados tuvieron que regresar de pronto a su país, y los cristianos de Háme fueron perseguidos brutalmente por sus hermanos paganos. Unos morían entre horribles suplicios, y otros, para librarse de la persecución, huían a los recónditos laberintos de los bosques solitarios, a las grutas de las montañas, y otros, en fin, váyase a saber dónde. El hombre piadoso se refugió en una caverna de Impivaara, pero sus enemigos, que estaban sedientos de venganza, descubrieron su refugio. «Encerremos al lobo en su madriguera», clamaron con diabólica alegría, y cerraron a cal y canto la entrada de la gruta, dejándole que muriera de hambre en las tinieblas. 07146
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Ein erbärmliches Ende hätte er nun gefunden, aber der Himmel ließ ein Wunder geschehen. Kaum war der letzte Schimmer des Tageslichts von der Mündung der Höhle geschwunden, da wurde die weite Höhle von dem schönsten silberklaren Schein erleuchtet; und da hatte der Mann mitten im kalten Felsgestein milden, himmlischen Tag. Und noch mehr Wunder geschahen. Denn siehe, plötzlich höhlte sich im Boden eine hellsprudelnde Quelle, deren Wasser, soviel er auch davon schöpfte, niemals versiegte, und da hatte der Mann in seiner Felsenkammer beständig frischen Trank. Aber danach hob sich am Rande des Quells ein schöner, grünender Baum empor, der die köstlichsten Früchte trug, die nicht alle wurden, sooft er auch davon nahm; und da hatte der Mann erquickende Speise. Hier verbrachte er seine Tage, den Herrn lobpreisend; hier verbrachte er seine Nächte, vom Land der Seligen träumend. Und sein Tag war warm und klar wie der Sommertag und seine Nacht köstliche Dämmerstunde. So verstrich ein Jahr, und in Strömen floß in Häme das Blut der Getauften. Als aber das furchtbare Kriegsjahr vollendet war und draußen ein schöner Septembermorgen lächelte, drang dem Helden das Getöse von Hämmern und Eisenhebeln von dem zugemauerten Eingang der Höhle ans Ohr. Durch das Steingetrümmer begann endlich der Tag zu blicken, und im selben Augenblick verschwand das wunderbare Licht aus der Höhle, wie auch der Quell und vom Quellenrand der fruchttragende Baum. El hombre encerrado hubiera tenido un cruel fin; pero el Cielo obró un nuevo milagro y, cuando la última claridad del día desapareció de la entrada de la caverna, el interior se inundó de una luz maravillosa y brillante como la plata, y el prisionero se vio envuelto en una suave claridad celeste. Mas no fue éste el único milagro, pues del suelo de la caverna brotó una fuente de agua viva, clara y abundante, que le proporcionó al hombre piadoso una bebida siempre fresca en su prisión rocosa. Luego, al pie mismo de la fuente, creció, verde y frondoso, un hermoso árbol cuyos sabrosos frutos se convirderon en alimento exquisito. Pasaba el hombre los días alabando al Señor y las noches soñando en el paraíso de los bienaventurados. Sus días eran semejantes a los días templados y claros del estío, y sus noches, a un suave crepúsculo. Transcurrió un año y la sangre de los cristianos corrió a raudales en Hame. Pero al cabo de ese año de horrible persecución, y mientras fuera de la caverna brillaba una hermosa mañana de septiembre, llegó a los oídos del prisionero un ruido de martillos y de hierros que machacaban en el muro de la entrada de la gruta. La luz del amanecer se filtró a través de la tapia derribada, y al instante desaparecieron de la gruta la fuente milagrosa y el árbol de deliciosos frutos. 07147
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Was aber verursachte das Krachen und Poltern dort draußen vor der Öffnung der Höhle? Da stand eine große Schar Heiden, und in ihrer Mitte einige mit Stricken gebundene Christen, die zum Hungertod in dem finstren Bergspalt verurteilt waren. Sie dachten nicht anders, als daß dasselbe Verhängnis auch den Mann ereilt habe, den sie vor Jahresfrist in diese Höhle eingeschlossen hatten. Aber gewaltig staunten sie, als beim Öffnen der Höhle mit verklärter, strahlender Stirn der Held hervortrat. Und eine Stimme, deren heiliger Klang bis ins Mark drang, erscholl aus seinem Munde: »Seid gegrüßt, Freunde und Brüder, sei gegrüßt, goldne Sonne, und ihr rauschenden Wälder, seid gegrüßt!« Da sank die Schar vor ihm auf die Knie und pries den Gott, an den er glaubte und der ihn vom grauenhaften Tod errettet hatte. Mit lauter Stimme aber erzählte er ihnen von den herrlichen Wundertaten, die ihm im Schoß des Berges widerfahren waren; und wie aus einem Munde rief ihm das Volk zu: »Taufe auch uns, taufe auch uns auf den Glauben an deinen Gott!« So riefen sie, ihm zu großer Freude, und lösten unverzüglich die Fesseln der verurteilten Gefangenen. Da trat der fromme Mann an das Ufer des Baches, und es folgte ihm die Schar, die sich hier vom Heidentum abwandte und sich auf Christi Glauben taufen ließ. Aber oben am Abhang standen die noch eben zum Opfer bestimmten Männer und sangen ihm ein Danklied, der sie und ihren frommen Vater vom schmerzlichen Tode errettet und die Kinder der Heiden aus der Finsternis zum Licht geführt hatte. So sangen sie und blickten empor zur Himmelshöhe. ¿De dónde provenían aquellos ruidos y aquellos golpes en la entrada de la caverna? Una multitud de paganos rodeaba a un grupo de cristianos atados con cuerdas y condenados a morir de hambre en el seno oscuro de la montaña. ¿Quién podía imaginarse que el hombre que llevaba un año encerrado en aquella gruta no hubiera corrido la misma suerte? El estupor de los que le vieron salir de la caverna, con la cara iluminada y la frente radiante, fue indescriptible. Entonces oyeron la sonoridad sagrada de su voz y se estremecieron hasta la médula al oírle decir: «Salud, amigos y hermanos, salud, sol dorado y bosques rumorosos, ¡salud!» La muchedumbre cayó de rodillas ante el hombre piadoso, alabando al Dios en que él creía y que lo había salvado de una muerte horrible. Les contó en alta voz los prodigios que le habían sucedido en el seno de la montaña, y la multitud, arrebatada, exclamó con una sola voz: «¡Bautízanos, bautízanos en la fe de tu Dios!» Grande fue el gozo del hombre santo al oír las invocaciones de los paganos, quienes al momento desataron las cuerdas de los condenados a muerte. El héroe de la fe se adelantó entonces a orillas del riachuelo y la muchedumbre le siguió, abjuró del paganismo y se bautizó en la fe de Cristo. Los cristianos, destinados al martirio momentos antes, se agrupaban en la orilla cantando cantos de alabanzas al Cielo, que lo mismo que a su piadoso padre, les había librado de una muerte cruel y había abierto los ojos de los paganos a la luz. 07148
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AAPO: Das ist die Sage von dem frommen Mann. Aapo.—Éste es el cuento del hombre piadoso. 07149
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JUHANI: Und die Taufe der Heiden fand gerade dort am Bach statt, wo jetzt unser Wolfsgehege ist. Juhani.—El bautizo de los paganos tuvo lugar precisamente en el tramo del riachuelo que pasa junto a la cerca que hemos hecho para los lobos. 07150
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SIMEONI: Der Glaube tut Wunder. Ich bin sicher, daß der Mann gar keine Quelle und keinen Obstbaum in der Höhle gehabt hat, und daß kein für irdische Augen erscheinendes Licht seine Kammer erleuchtet hat, sondern daß der feste und unerschütterliche Glaube für alle seine leiblichen Bedürfnisse genügte. Die Kraft des Geistes war ihm eine frische Quelle, wohlschmeckende Frucht und strahlendes Licht. Wie sagte doch damals mein Weidegenosse, der Tervakoski-Tuomas? »Hast du den Schild des Glaubens und das Schwert des Geistes, so kannst du sogar mit den Teufeln Polka tanzen gehen.« So sprach der fromme Alte. Simeoni.—La fe obra milagros. Apuesto que el hombre no tenía en la caverna ni fuente ni árbol y que su noche no estaba iluminada por ninguna luz que brilla para ojos mortales, sino que una fe firme y sólida satisfacía todas sus necesidades corporales. Es lo que decía Tuomas de Tervakoski, mi compañero de pastoreo: «Si tienes el escudo de la fe y la espada del espíritu, puedes ir a bailar al corro con los mismos diablos.» Así hablaba aquel piadoso anciano. 07151
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JUHANI: Aber der Magen eines ausgewachsenen Mannes kommt mit bloßem Glauben und leerer Luft nicht lange aus, darauf kannst du Gift nehmen. Und ich schwöre, er hat sich leckrere Sachen in die Backen geschoben als Obst und Wasser. Das verlangt der menschliche Körper, der von Fleisch und Roggenbrot groß und stark geworden ist. Ja, ja, die Geschichte wird auch noch anders erzählt. Es wird erzählt, daß plötzlich fünf schwarze Stierhörner vor dem Mann in der Höhlenwand erschienen. Als er nun das erste Horn aufmachte, da quoll zischend der beste, klarste Fabrikschnaps zum Hinunterspulen hervor, der dem Mann gewiß die Lippen zusammengezogen hat. Aus dem zweiten zerrte er ellenweise faltige, frische, warme Schweinswurst. Aus dem dritten aber preßte sich in einem starren Bogen der beste Korn-brei hervor und aus dem vierten Schlickermilch für den Brei, Schlickermilch dick wie Teer. Und als er sich wie eine Zecke den Bauch vollgeschlagen hatte, öffnete er geschwind das fünfte Horn und holte Kautabak, die besten dänischen Rollenpriemchen heraus, die ihm in der Backe aufschwollen wie ein saugender Blutegel. Konnte sich ein müßiger Mann eine schönere Bewirtung wünschen? Juhani.—Pero el vientre de un hombre no se satisface durante mucho tiempo con la fe desnuda y el aire vacío; me jugaría el cuello. A mí me parece que ese buen hombre se llenaba la boca con manjares más suculentos que frutas y agua. Otros alimentos pide el cuerpo humano que se ha desarrollado a base de carne y de pan de centeno. Pero el caso es que también se cuenta esa historia de otra manera. Cuentan que brotaron de la pared de la caverna cinco negros cuernos de toro. Cuando el hombre abrió el primero, salió de él borbotando un delicioso y claro aguardiente que provocó muecas en los labios del bebedor. Del segundo cuerno sacó ristras de salchichas grasientas y calientes. El tercero le brindó una excelente papilla espesa; el cuarto, cuajarones de leche para sazonar la papilla, espesos como el alquitrán, y cuando se hubo atracado como una chinche, abrió el último cuerno y sacó tabaco para mascar, el célebre tabaco de rapé danés, que se hinchó en su carrillo como una sanguijuela que chupa. ¿Acaso un hombre ocioso puede aspirar a mejor agasajo? 07152
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TIMO: Er war im Himmel, er. Aber wir? Timo.—¡Él estaba en el cielo, pero no así nosotros! 07153
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TUOMAS: Das tut einem im Herzen weh. Tuomas.—Sólo de pensarlo me siento desfallecer. 07154
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TIMO: Und macht einem den Kopf wirbelig. Timo.—A mí me dan vahídos. 07155
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JUHANI: Tausend Taler jetzt für ein solches Mahl! Tausend mal tausend Taler! Juhani.—¡Mil escudos daría por una comida semejante! ¡Mil veces mil escudos! 07156
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SIMEONI: »Faltige, frische, warme Schweinswurst!« Ja, wir sitzen mitten in der Hölle und hören an, wie man sich im Himmel freut und schmaust. Ach, was sollen wir tun, Bruder, was sollen wir tun? Simeoni.—«¡Salchichas grasientas y calientes!» Benito, ¿no? Estamos en pleno infierno y oímos contar cómo se disfruta y come en el cielo. ¿Qué vamos a hacer, qué vamos a hacer? 07157
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EERO: Glauben, glauben! Eero.—¡Nos alimentaremos con la fe! 07158
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SIMEONI: Kannst du noch spotten, Ungeheuer? Simeoni.—¡Monstruo! ¿Cómo puedes burlarte aún? 07159
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EERO: Es ist der letzte Pieps, Bruder, der letzte Pieps; glaub mirs. Gleich sinke ich mit einem Seufzer hinunter wie eine zusammenschrumpfende Blase, wie eine Ochsenblase. Ach, gäbs hier ein warmes Brot und Butter drauf! Eero.—Es el último aliento, hermano, pues pronto me desmayaré soplando como una vejiga que se desinfla, una vejiga de buey. ¡Ah, si al menos tuviéramos un pan caliente untado con mantequilla! 07160
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TIMO: Und auf der Butter die mächtigste Weißwurst. Timo.—¡Y dentro la salchicha más gorda del mundo! 07161
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JUHANI: Gäbs hier sieben warme Brote, sieben Pfund Butter und sieben über dem Holzfeuer gesottene Wurste; das gäbe einen Schmaus. Juhani.—Si tuviéramos siete panes tiernos y calientes, siete libras de mantequilla y siete salchichas asadas a un buen fuego de leña, ¡otro gallo nos cantara! 07162
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EERO: Himmelkreuzdonnerwetter! Eero.—¡Maldita sea! 07163
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TIMO: Der Mensch sollte so klug sein und stets und ständig Salz in einem Zulp in der Tasche bei sich tragen. Das Salz schnUrt die Eingeweide zu und erhält einem ohne ein Fäschen Essen im Darmende das Leben wochenlang. Timo.—Si fuéramos prudentes, llevaríamos siempre en el bolsillo una bolsita de sal, que dicen que comprime las tripas y permite conservar la vida durante semanas, sin tomar ni pizca de alimento. 07164
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JUHANI: Ei, Junge! man kommt auch mit Salz nicht gerade weit. Juhani.—¡Hombre de Dios! Ni con sal irías muy lejos. 07165
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TIMO: Aber der Koivisto-Iisakki, der alte Faulpelz, liegt manchen Tag, den Gott werden läßt, auf die Badestubenpritsche hingefläzt, ohne einen einzigen Brocken zu essen. Und woher kommts, daß die liebe Seele doch in dem Menschen weiterzischt? Weil der Ulenspiegel an einem Salzbeutelchen lutscht wie das Kind an den Zitzen der Mutter. Timo.—Sin embargo, Iisakki de Koivisto, ese redomado vago, puede estarse tumbado en el desván de la sauna de Karkkula durante varios días de Dios sin probar una migaja. ¿Cómo le dura el hálito en el cuerpo? Sencillamente, porque el bribonazo chupa un trozo de sal como un niño de teta chupa el pecho de su padre. 07166
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JUHANI: Oft sitzt er aber auch wie ein Wachtelkönig in den Roggenfeldern des Dorfs und reibt sich aus den Ähren die Körner ins Maul. —Ja, nun haben wir schon späten Abend, aber Hilfe kommt uns keine aus der Menschenwelt, und dort spazieren immerzu die dreiunddreißig pustenden Teufel um uns herum. Aber da knuffen sich ja zwei von den Schurken. Fallt übereinander her, fallt übereinander her und rennt euch die Stirnen ein, daß das Gehirn aus euren Köpfen auf den Boden platscht, dann haben wir zwei Quälgeister weniger. Recht so, recht so! Nun haben wir doch wenigstens ein bißchen Spaß zum Zeitvertreib. — Da, mag dies Spiel recht lange dauern, und mögen acht Knochenpfluge die Erde spalten. Juhani.—Pero también se le ve a veces por los campos de centeno de la aldea arrancando espigas para quitarles el grano y llenarse la panza. Ay, fijaos cómo ya va bien entrada la noche sin que del mundo de los hombres nos llegue el menor socorro, mientras treinta y tres demonios rondan a nuestros pies sin dejar de bufar. Pero, ¿qué ven mis ojos? Eh, mirad esos malditos bichos que están liados a cornadas. ¡Hala! ¡Embestios con fuerza! ¡Eso es! ¡Duro! ¡A ver si os rompéis la testuz mutuamente hasta que os saquéis los sesos y... dos enemigos menos! ¡Muy bien! ¡Que siga la fiesta! ¡Así tendremos un poco de distracción para matar el tiempo! ¡Labrad la tierra con los ocho arados de hueso! 07167
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TUOMAS: Der Buckelrücken und der Weißkopf balgen sich da ganz gehörig. Tuomas.—Ese de lomo curvo y el de cabeza blanca se tiran unas cornadas que da miedo. 07168
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JUHANI: Aber ich sage, Weißkopf gewinnt. Juhani.—Ganará Testablanca. 07169
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TUOMAS: Buckelrücken gewinnt. Tuomas.—¡Qué va; ganará Lomocurvo! 07170
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JUHANI: Hier meine Pfote, laß uns wetten. Juhani.—¿Qué te apuestas? Choca mi mano. 07171
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TUOMAS: Meinetwegen. Timo, schlag durch. Tuomas.—De acuerdo. Timo, tú serás el juez. 07172
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JUHANI: So! Juhani.—De acuerdo. 07173
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TUOMAS: Ein Achtel Schnaps! Tuomas.—¿Va un cuartillo de aguardiente? 07174
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JUHANI: Gilt. — Und nun wollen wir sehen, wollen wir sehen, wie zwei Kerle kämpfen. Jetzt ruhen sie sich ein bißchen Stirn an Stirn aus. Juhani.—Va. Veamos, veamos cómo luchan nuestros dos campeones. Ahora se tantean un momento, frente contra frente. 07175
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TIMO: Und stochern sich nur ganz leise. Timo.—Y se empujan poco a poco. 07176
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JUHANI: Aber jetzt! Jetzt gehts im Ernst los. Na, Weißkopf, mein Weißkopf, schlag die Klauen fest in die Erde. Juhani.—¡Fíjate ahora cómo se embisten! ¡Duro con él, Testablanca! ¡Hinca bien las pezuñas en tierra! 07177
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TUOMAS: Du noch fester, mein tapfrer Buckelrücken. Ja, so! Tuomas.—¡Tú, Lomocurvo, híncalas con más firmeza aún! ¡Así, muy bien! 07178
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JUHANI: Weißkopf, Weißkopf! Juhani.—¡Testablanca! ¡Testablanca! 07179
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TUOMAS: Mein feister Buckelrücken mit der stählernen Stirn! Na ja! Aber laß das schwerfällige Drucksen und stoß den Kerl in die Hölle. Tuomas.—¡Anda con él, Lomocurvo, no te achiques! ¡Dale una testarada con todas tus fuerzas y manda al otro mundo a ese tipo de una vez! 07180
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JUHANI: Weißkopf! Der Teufel soll dir die Hörner abschneiden! Reißt du aus, Verdammter? Juhani.—¡Testablanca! ¡Así te arranque los cuernos el diablo! ¿Es que vas a ceder, blandengue, cobarde? 07181
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TUOMAS: Ja, über alle Berge macht er sich. Tuomas.—Me parece que va a pegarse el piro. 07182
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TIMO: Und der andre wühlt noch wie besessen hinter ihm her. Hihihi! Timo.—Y el otro le persigue como un loco. ¡Me parto de risa! 07183
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TUOMAS: Ja, Juhani. Tuomas.—¿Qué me dices ahora, Juhani? 07184
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JUHANI: Ein Achtel Schnaps flöten. Du kriegsts, wenn wir aus der Klemme sind. Aber wann wird der Tag anbrechen? Ach! nach Jahren wirds wohl geschehen, daß sie unterm Kommando unsres Jagdvogtes von hier eine wüste Holzfuhre ins Dorf ziehen und vom Dorf auf den Gottesacker einen Haufen rasselnder, knackender Gerippe von sieben Männern. Juhani.—He perdido un cuartillo de aguardiente. Te lo daré cuando hayamos salido de ésta. ¿Pero cuándo llegará ese día? ¡Ay! Dentro de unos años llevarán una carga de aquí al pueblo y del pueblo al cementerio. Al mando de nuestro guarda rural, trasladarán un montón de huesos tintineantes, los esqueletos de siete tíos. 07185
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SIMEONI: Und so ist dann unser sündiges Leben zu Ende gegangen. Simeoni.—Así acabará nuestra vida pecadora. 07186
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JUHANI: So ist unser Leben zu Ende gegangen. Juhani.—Así acabará nuestra vida. 07187
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TIMO: Ja, so zu Ende gegangen. Timo.—Así acabará. 07188
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JUHANI: Elend zu Ende gegangen. Aber öffne deinen Ranzen, Lauri, und laß die Buddel herumgehen. Juhani.—Acabará de un modo lamentable. Pero abre tu saco, Lauri, y pásanos la cantimplora. 07189
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AAPO: Diesmal noch, den Rest aber wollen wir für die äußerste Not aufsparen. Aapo.—Vale por esta vez; pero tenemos que racionar el aguardiente para el último apuro. 07190
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JUHANI: Wie dus sagst. Jetzt nehmen wir aber einen Schluck, einen Männerschluck, und dann rufen wir wie eine Posaune. Juhani.—Tienes toda la razón. Pero de momento vamos a echar un trago que nos permita gritar como un trombón. 07191
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Nachdem sie getrunken hatten, erhoben sie wieder ihre Stimmen und riefen alle auf einmal. Der Hall erreichte das Ohr des Vogtes von Viertola, der auf dem Scheunenhügel ging. Indes die Bedeutung des Rufes verstand er nicht, sondern sagte erschreckt bei sich: »Da schreit der Grenzgeist.« Die Brüder aber reckten das Kinn gen Himmel und brüllten aus dem weit offnen Munde wie Drachen, schrien wie die jungen Vögel in ihrem Nest, wenn sie die sausenden Flügel der Mutter nahen hören, und riefen immer noch wild, riefen zehnmal. Und darauf setzten sie sich wieder auf ihren moosigen Platz, schwindende Hoffnung im Herzen. Bebieron y gritaron todos a la vez hasta no poder más. El sonido llegó a oídos del guarda de Viertola, que pasaba por la colina del pajar. Pero el hombre, ignorando el sentido de aquellas voces, se dijo asustado: «Es el trasgo que merodea las lindes que grita a lo lejos.» Con el cuello alargado hacia el cielo, la boca desen cajada como fauces de dragones o pajaritos en el nido cuando sienten el batir de las alas maternales, los hermanos siguieron lanzando angustiosos gritos. Gritaron hasta diez veces, tras lo cual volvieron a sentarse en la piedra musgosa, mientras la esperanza se debilitaba en sus corazones. 07192
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Kapitel 08 Capítulo

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Schon ist der vierte Tag gekommen, seit die Brüder auf dem Steine sitzen; aber immer noch werden sie von den Ochsen belagert. Dann und wann entfernen sich die Tiere weiter; doch spazierte stets eines oder das andre in Sichtweite umher und gab seinen Genossen sofort durch ein Brüllen Nachricht, wenn die Bruder den Versuch machten, aus ihrem Gefängnis zu entwischen. Da herum rupfen einige mit gekrümmter Zunge das Gras des Bruchwaldes, an einer ändern Stelle ruhen andre wiederkäuend und schwer schnaubend auf ihren aufgedunsenen Bäuchen. Dort spielen zwei halb im Scherz, halb im Ernst, und von allen Seiten hallt das Gerüt